Lest mal was Gescheites zum Thema!


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Marabut:

Lest mal was Gescheites zum Thema!

 
15.09.01 23:10
Nur nicht provozieren!

Der Kampf der Kulturen findet doch statt. Trotzdem verharmlosen viele europäische Intellektuelle den islamischen Terrorismus - und die Lust am Morden. Von Henryk M. Broder
 
Es ist ein Alptraum. Ich weiß es. Morgen werde ich aufwachen und alles nur geträumt haben. Wie ich träume, dass ich im Abitur versage.
Nein, es war kein Alptraum, es ist wirklich passiert. Das Fernsehen zeigt uns rauchende Trümmer, schreiende Menschen und jubelnde Palästinenser in Nablus und Jerusalem, die zur Feier des Tages Knafi und Baklava umsonst abgeben.

Jetzt warte ich nur noch darauf, dass irgendeine edle Seele aufsteht und sagt, die Anschläge von New York und Washington müssten im Zusammenhang mit dem Kampf der Dritten Welt gegen die Erste gesehen werden. Wetten, dass es im Laufe der nächsten Tage passieren wird, sobald sich der Trümmerrauch über Manhattan gelegt hat?

Es gibt ein Milieu in Europa, das den Einsatz von Feuerwerkskörpern zu Silvester unschön findet und den "Staatsterrorismus" verurteilt, aber für individuelle Akte des Terrors durchaus Sympathien empfindet, vorausgesetzt, sie spielen sich nicht vor der eigenen Wohntür ab, also im Baskenland, Irland oder Palästina.

Weiß noch jemand, wer Leila Chalid war? Eine attraktive junge Frau, die Ende August 1969 eine TWA-Maschine auf dem Weg von New York nach Athen entführt hat und zur Landung in Tel Aviv zwingen wollte. Weil die israelischen Behörden nicht kooperierten, musste die Maschine in Damaskus landen, da durfte Frau Chalid zwei Wochen einsitzen und dann nach Jordanien ausreisen, wo sie als Heldin empfangen wurde. Ein Jahr später versuchte sie es noch einmal, diesmal wollte sie einen El-Al-Jet auf dem Flug von Amsterdam nach New York kidnappen. Es kam zu einem Kampf mit israelischen Sicherheitsleuten an Bord der Maschine, ihr Begleiter wurde getötet, sie selbst niedergeschlagen, nachdem sie eine Handgranate geworfen hatte, die allerdings nicht zündete.

Terroristin oder Freiheitskämpferin?

Die Maschine konnte in London landen, wo Frau Chalid festgenommen und nach genau 28 Tagen von ihren Freunden freigepresst wurde. Seitdem erzählt sie, wie schlecht der Service an Bord des El-Al-Fliegers war, wie brutal sie von den Israelis behandelt wurde, welche Verletzungen an Leib und Seele sie erlitten und welche Traumata behalten hatte.

Anfang dieses Jahres war Leila Chalid wieder in London, auf Einladung eines Labour-Abgeordneten, um über Irak und Palästina zu sprechen. "Ich bin und war nie eine Terroristin", erklärte sie unter zustimmendem Nicken ihrer Gastgeber, "ich war eine Freiheitskämpferin."

Am Tag der Arbeit trat sie dann in Zürich auf, eingeladen vom 1.-Mai-Komitee zur offiziellen Kundgebung der Schweizer Arbeiterklasse, deren allergrößte Sorge nicht der Status der Ausländer in der Schweiz, sondern die Staatenlosigkeit der Palästinenser ist.

So human, liberal und ausländerfreundlich können die Eidgenossen sein, solange nicht ihre eigenen Belange tangiert werden.

Die Weltsicht der Feingeister

Zurück nach Deutschland. Als in Afghanistan die Buddha-Statuen von Bamian mit Kanonen pulverisiert wurden, da gab es auch in Deutschland Proteste, die freilich so zahnlos blieben wie die saisonalen Aufrufe der Schriftsteller zu mehr Toleranz. Doch nicht alle empörten sich, einige versuchten auch, den Bildersturm des Taliban-Regimes immanent, also aus der Sicht der Kanoniere, zu erklären.

"Das Lamento über die Zerstörung ist zuallererst die Frucht einer entpolitisierten bürgerlichen Ästhetik", belehrte uns ein Feingeist in der "SZ", der ebenso wie die Taliban mit der bürgerlichen Ästhetik gebrochen hatte. "Der Bildersturm der Taliban gilt einer ganzen Kultur der Sichtbarkeit, von der sich das Regime in einem politischen Akt absetzt."

Noch anmutiger war eine Apologetik im Feuilleton der "Frankfurter Rundschau". Der Verfasser nannte die Proteste das "übliche Spektakel", bei dem "alle 'zivilisierten' Nationen um die schärfste Verurteilung dieses 'barbarischen' Aktes" wetteiferten, und setzte tatsächlich "zivilisiert" und "barbarisch" in ironisierende Anführungszeichen.

Zugleich erklärte er, worin "das eigentliche Problem" liege, nämlich darin, "dass die ökonomisch-kulturelle Kolonisation durch den Westen sehr viel mehr dazu beiträgt, die buddhistische Lebensweise auszuhöhlen und zu entwerten" als die dekonstruktiven Maßnahmen der Taliban.

Die Abrissbirnen des Kapitalismus

Ich bin sicher, ein kulturkritischer Beitrag ist schon im Entstehen begriffen, in dem uns erklärt wird, auch die letzten Attentäter hätten aus einem tiefen Glauben heraus, den wir nicht nachvollziehen können, gehandelt und nicht mehr Schaden angerichtet, als die Abrissbirnen des Kapitalismus und die Agenten der Kolonisation weltweit anrichten würden. Denn für den Umgang mit durchgeknallten Fundamentalisten aus der islamischen Welt gilt für coole Kommentatoren eine Parole: "Nur nicht provozieren! Die Irren könnten böse werden!"

Deswegen zeigt uns Peter Dudzik in der ARD jubelnde Palästinenser und sagt, sie würden es nicht so meinen, wie es aussieht. Deswegen sagt uns Heiko Flottau in der "SZ", "die winzige Minorität der islamistischen Terrorgruppen" habe bei der großen Mehrheit der Bevölkerung "keinen Rückhalt", nur um ein paar Absätze weiter zu erklären, "kein Politiker in Ägypten" habe den Mut gehabt, öffentlich für einen liberalen Professor einzutreten, der, von den Islamisten terrorisiert, ins holländische Exil gehen musste.

Der reine Terror

Solche kleinen Widersprüche nehmen wir gelassen hin, wenn es darum geht, einen Terror schönzureden, dessen irrationaler Furor uns fasziniert, weil er so rein und so selbstlos ist.

Wir Abendländer haben keine Probleme, den Fanatismus von Christen und Juden zu verdammen, nur bei fanatischen Moslems neigen wir zu einer Haltung, wie man sie normalerweise gegenüber kleinen Kindern und erwachsenen Autisten annimmt: Sie wissen nicht, was sie tun, aber sie meinen es irgendwie gut.

Würde in einem christlichen Land, in Italien oder Schweden, ein paar Moslems oder Juden der Prozess gemacht, weil sie, als Sozialarbeiter getarnt, missioniert haben sollen, und würde ihnen dafür lange Haft oder gar die Todesstrafe drohen, könnte man den Aufschrei der Empörung bis zum Nordpol hören.

Wenn so etwas aber in Afghanistan passiert, fährt eine Delegation hin, wartet geduldig, bis sie von ein paar nachgeordneten Chargen empfangen und zum Verlassen des Landes aufgefordert wird. Ende der Intervention. Ja, man will die Irren nicht weiter provozieren, und ein wenig bewundert man auch die Selbstverständlichkeit, mit der sie sich über alle Spielregeln hinwegsetzen.

Kniefall vor dem Multikulti-Prinzip

Das beste Beispiel für diese post-liberale und pre-suizidale Haltung ist immer noch die Affäre um Salman Rushdie. Als die "Fatwa", das religiöse Todesurteil, gegen ihn verhängt wurde, konnte man in vielen Feuilletons Wortmeldungen lesen, deren Grundlage der Respekt für Exoten war, egal wie sie sich benehmen.

Am Ende dieser Kniefälle vor dem Multikulti-Prinzip stand dann die Conclusio, man fände die Fatwa nicht gut, aber irgendwie wäre Rushdie doch selbst schuld, er hätte sich mit den Mullahs nicht anlegen sollen.

Die Orientalistin Annemarie Schimmel nannte die Morddrohung "etwas Grässliches", andererseits habe Rushdie auf "eine sehr üble Art" die Gefühle gläubiger Moslems verletzt, sie selbst habe "erwachsene Männer" weinen sehen.

Das war für den Börsenverein des Deutschen Buchhandels kein Grund, sich von seiner Friedenspreisträgerin zu distanzieren. Ganz im Gegenteil. Der Preis wurde ihr umso liebevoller vor die Füße gelegt. Rushdie hat die Fatwa überlebt, die Menschen im World Trade Center hatten keine Chance.

Und nun tritt Kanzler Schröder vor die Mikrofone und redet Klartext. Es war, sagt er, "ein Angriff auf die zivilisierte Welt". Richtig, Gerhard, und wir alle haben ihn begünstigt. Wie lange zog sich der Prozess um das Attentat auf die Berliner Disco "La Belle" hin? Haben deutsche Politiker nicht auf einen Abbruch des Verfahrens gedrängt, um die Beziehungen zu den arabischen Staaten nicht zu gefährden? Ein bisschen Frieden ist gut für die Hitparade, ein bisschen Terror nehmen alle in Kauf, um die Exporte stabil zu halten.

Kampf der Kulturen

Samuel Huntington hatte Recht, es findet ein Kampf der Kulturen statt. Es geht nicht um globale Gerechtigkeit, nicht um die legitimen Rechte der Palästinenser oder eines anderen unterdrückten Volkes, es geht um die reine Lust am Morden, die inzwischen nicht einmal einen Vorwand braucht.

Aber auch diese Akte werden ihre Apologeten finden, denn die Terroristen fliegen die gleichen Flugzeuge wie wir und telefonieren mit den gleichen Handys. So gesehen sind sie Menschen wie wir. Mit dem kleinen Unterschied, dass sie an den sofortigen Einzug ins Paradies glauben, wenn sie sich opfern.

Wogegen nichts einzuwenden wäre, wenn sie nicht so viele mitnehmen würden, die diesen Glauben nicht teilen, Menschen, die andere Vorstellungen vom Paradies haben und die sich weder opfern noch geopfert werden wollen.

Egal, wer die Täter und Hintermänner waren, ob sie gefunden werden oder nicht. Es wird nicht der letzte Anschlag bleiben. Am Anfang waren es Auto- und Kofferbomben, dann menschliche Bomben, und nun sind es Flugzeuge, die punktgenau ins Ziel gelenkt werden. Die eskalative Logik schreit nach Fortsetzung.

Wer im Stande ist, das World Trade Center zum Einsturz zu bringen und das Pentagon in Brand zu setzen, der kann auch mehr. Der wird als nächstes eine Atombombe klauen oder kaufen und nicht zögern, sie auch zu zünden.

Nichts für ungut, ist ja nur ein Alptraum.





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DarkKnight:

Was soll der Mist? es geht um die endlich

 
15.09.01 23:24
fällige Ohrfeige für den blanken Zynismus, mit dem die Amerikaner seit mind. 30 Jahren die Welt behandeln. Im Vietnamkrieg sind mind. 1,5 mio Menschen verbrannt worden, aber für knapp 50.000 tote amerikaner entsteht ein Volkstrauma. Im Irak sind bisher 2,5 mio Menschen an den Spätfolgen des Embargos und der täglichen Bombardements gestorben ... und deshalb meine ich, es geht doch um Gerechtigkeit, und ich frage mich, warum das nicht schon früher passiert ist?

Die Antwort liegt bei Bill Clinton, 8 Jahre Hoffnung auf Verständigung und ... nicht vergessen ... die waffentechnische aufrüstung mit ABC-Waffen konnte erst NACH dem Zusammenbruch der Sowjetunion stattfinden, weil erst nachher frei verkäuflich ... und deshalb meine ich nach wie vor: die Wahl von Bush war ein Putsch, der Krieg hier ein Fake und alles was kommt wird das Ende der Demokratie sein
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Marabut:

Mal langsam, Du Arschloch!

 
15.09.01 23:39
Genau solche Deppen wie Du sind im Artikel angesprochen! Lesen ist nicht Deine Sache! Geschichte auch nicht! Es wäre vielleicht besser, Du gehst wieder zurück in den ASffenkäfig, wo Du rauskommst!  
Antworten
Egozentriker:

marabut

 
15.09.01 23:46
muss sowas sein ? hast du keine argumente um ne vernünftige diskussion zu führen ? mit sowas disqualifizierst du dich doch nur selbst...
bin ich jetzt auch ein arschloch ?
Antworten
DarkKnight:

Mal langsam, Marabut

 
15.09.01 23:46
habe den Schlüssel verloren ... und der Wärter ist zu blöd ... er ist einer wie Du
Antworten
mod:

Kritik ist ja sinnvoll, aber

 
15.09.01 23:51
DK = Psychopath?

.. oder nur Alkoholeinfluß?

.. oder beides?
Antworten
juliusamadeus:

hallo

 
15.09.01 23:55
hier kommt nichts weiter, will mir nur diesen Thread merken
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DarkKnight:

frag meine Frau, mod: Antwort: beides

 
15.09.01 23:56
aber immerhin ist sie nach 10 Jahren still, weil 95% meiner Prognosen eingetroffen sind ... in allen Lebensbereichen, und wenn das nicht so gewesen wäre, wären wir heute am Arsch. Denk mal drüber nach !!!
Antworten
mod:

DK sollte lieber weiterhin

 
15.09.01 23:57
sein Leib-und-Magen-Blatt auswendig lernen, um wieder den Dünnschiss daraus unter das gläubige, staunende Volk zu streuen

Lest mal was Gescheites zum Thema! 413270
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mod:

Das lernen die Neo-Faschisten im "Konkret"

 
16.09.01 00:01

Heft 09/2001    "Tod allen Juden" Startseite
in konkret
von konkret
an konkret
InfoLinks

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  Benedetto Vecchi
Bericht über die Mißhandlungen des römischen Fotoreporters Alfonso De Munno in der Kaserne Bolzaneto  
"Schnell, schnell, macht alles sauber. Der Minister kommt." Diese laut geschrienen Sätze hört der junge römische Fotoreporter Alfonso De Munno, während er in einem Saal der Kaserne in Bolzaneto auf dem Boden liegt. Sein rechter Fuß ist gebrochen und eine Rippe angeknackst. Er ist nach Genua gekommen, um an der Demonstration des 21. Juli teilzunehmen. Von dem Demonstrationszug hat er jedoch nur wenig gesehen, weil er sofort festgenommen, geschlagen und nach Bolzaneto gebracht worden ist. Was er erlebt hat, entspricht den Leiden, die auch Hunderte anderer Männer und Frauen durchgemacht haben, die bei den Razzien der Ordnungskräfte auf den Straßen der ligurischen Stadt gefangengenommen wurden. Prügel, Beleidigungen und Mißhandlungen.

Aber zurück nach Bolzaneto - zu den Geschehnissen nach der Ankündigung des Ministerbesuchs. Der junge Fotoreporter kann nicht stehen, nur mit Mühe kann er atmen, er legt sich auf den Boden, und man läßt ihn dort liegen, während die anderen Jugendlichen dazu gezwungen werden, mit erhobenen Händen die Stirn gegen die Wand zu drücken. Wehe dem, der sich umdreht oder spricht: Knüppelhiebe und Beleidigungen. Alfonso sieht eine Bewegung an der Tür und einen Mann, der von anderen, mit Jacke und Schlips gekleideten Personen umgeben ist. Die Gruppe geht weiter. Bist du sicher, daß es der Minister Castelli (Justizminister, Lega Nord; d. Übers.) war? "Natürlich", antwortet er, "im Gefängnis von Alessandria hat ihn auch ein Jugendlicher gesehen, der in einem anderen Raum war." Der Minister hat erklärt, er habe Bolzaneto wohl besucht, aber keine Spuren von Gewalt gesehen. "Ich mag vielleicht das Zeitgefühl verloren haben, aber ich sage dir, was ich gesehen habe."

Die Erzählung des römischen Fotoreporters beginnt mit seiner Ankunft in Foce (Stadtteil von Genua, d. Übers.), das heißt an jenem Punkt des Corso Italia, an dem die Zusammenstöße an der Genueser Strandpromenade begannen. Er hat seinen Fotoapparat, aber weder die Presseakkreditierung des G8-Gipfels noch die des Genoa Social Forum. "Fotografieren und die Geschehnisse dokumentieren ist meine Art, mich an dieser Bewegung zu beteiligen. Als die Zusammenstöße begannen, verließ ich den Demonstrationszug. Ich fing an, die Zusammenstöße zu fotografieren. Es gab eine Gruppe sehr junger Leute, die eine Bank demolierten. Ich habe wohl acht Filme verbraucht. Dann ging ich in eine Seitenstraße hinter dem Gebäude, in dem die Bank untergebracht ist. Zusammen mit mir waren da mindestens zwanzig Personen, zum Großteil Fotografen. Ich wechselte langsam das Objektiv und den Film aus. In diesem Moment sah ich mich der Polizei gegenüber. Kaum hatte ich mich umgedreht, sah ich eine Gruppe der Finanzpolizei. Ich ging mit erhobenen Armen auf sie zu. Dann begann die Hölle. Sie traten mich, brachen mir den Fuß, die Schläge brachen mir, wie ich Stunden später feststellen mußte, auch eine Rippe an. Ein schwarzer Jugendlicher war dabei, der seinen italienischen Paß herausholte. Sie schlugen und beleidigten ihn. Du weißt schon, Ausrufe wie ›Scheißneger‹, ›Bastard‹. Ein anderer Jugendlicher wiederholt ständig: ›Das dürft ihr nicht tun, wir haben unsere Rechte.‹ Schlagstockhiebe und Beleidigungen für alle."

usw.

Antworten
mod:

oder ist er vielleicht der demente Horst Mahler? o.T.

 
16.09.01 00:03
Antworten
DarkKnight:

das habe ich jetzt nicht verstanden mod?

 
16.09.01 00:04
Ich habe Dir eine ehrliche Antwort dahingehend gegeben, daß ich permanent mißverstanden werde und mit dem Makel leben muß, daß ich per saldo meist (nicht immer) recht habe. Was für meine persönlichen und familiären Verhältnisse zum Guten gereicht hat, obschon meine Frau nicht in der Lage und nicht willens ist, meinen Gedanken zu folgen. Ich akzeptiere sie, sie akzeptiert mich, mehr ist es nicht.

Und Du kommst mit solchen Meldungen, was soll das? Bitte etwas lockerer werden, oder hast du schon Hakenkreuze gesammelt, um sie irgendwann aufzunähen?

Ich bitte hiermit in aller Form, Emotion von Inhalt zu trennen. Wer das nicht kann, der verschone mich bitte ... ich bin leider nicht in der Lage, auf ein Niveau ohne jede Selbstkritik und Selbstdistanz zu fallen
Antworten
mod:

CSU-Mitglied, liberal? Nein, eher o.T.

 
16.09.01 00:06
Antworten
mod:

DK, das sind doch DEINE Methoden hier! Nur Dir

 
16.09.01 00:08
wagt keiner die Stirn zu bieten!

Also ziehen sie alle den Schwanz ein!
Antworten
DarkKnight:

mod, ich weiß nicht was Du meinst, bin nur sauer

 
16.09.01 00:10
Sodbrennen
Antworten
mod:

Lies Dir bitte einmal Deine Postings in Ruhe und

 
16.09.01 00:14
Gelassenheit durch!

Als Jurist bin ich am überlegen, ob ich Dich wegen Volksverhetzung verklage.
Antworten
DarkKnight:

mod: bist Du noch ganz dicht? Lies bitte

 
16.09.01 00:18
meine Postings selbst erstmal in Ruhe durch, vor allem im Hinblick auf die Argumentationsketten: Fakten, Annahmen und weiterführende Überlegungen mit der Bitte um Diskussion
Antworten
Karlchen_I:

@mod... Was soll denn dieser Scheiß? Du weißt doch

 
16.09.01 00:21
genau, daß die Leute von "Konkret" das mit der Überschrift völlig anders meinen.
Du hast den Artikel total aus dem Zusammenhang gerissen. Und dann die Konkret-Leute als Neo-Faschisten zu bezeichnen ist schon mehr als dreist. Also ich habe hier ( und insbesondere in manch anderen Boards) in den letzten Tagen schon einiges an dummen und verleumderischen ( und noch schlimmeren) Postings erlebt.
Kurzum: Ich fordere Dich auf, daß richtig zu stellen.

Ich weiß ja, daß Du ein (recht unkritischer) Freund der Amis bist. Man kann ja seine Meinung durchaus vertreten. Aber hier mit Fälschungen zu hantieren und Leute als Neo-Faschisten zu bezeichnen, die es gewiß nicht sind, ist schon ein starkes Stück.

Also: Stell das richtig und entschuldige Dich.
Antworten
schmuggler:

Schwanz? o.T.

 
16.09.01 00:22
Antworten
Marabut:

Broder - Darkknight=Goethe-Höhlenmensch

 
16.09.01 10:57
Hallo,
bin nicht immer freundlich und sehe auch keinen Grund dazu. Broder, der Verfasser des obigen Artikels, ist einer der bekanntesten, bedeutendsten und scharfsinnigsten derzeitigen Schriftsteller und Kolumnisten. Der Artikel steht im neuen Spiegel. Und dann kommt Darkknight, liest eine Zeile und schreibt als Antwort, das sei Mist.

Darknight, ich würde erst mal lesen. Dann würde ich versuchen zu verstehen. Beides kannst Du offenbar nicht. Dein Verstand ist oben im Titel bereits analysiert. (Goethe ist übrigens nicht der Erfinder der Goethestrasse!)

Wenn ein Buch und ein Kopf zusammenstossen und es klingt hohl, dann muss es nicht das Buch sein, was hohl ist!
Marabut
Antworten
boomer:

Ja, leider, Marabut,

 
16.09.01 11:14
wir wundern uns über Terroristen,
aber Leute von ähnlicher geistiger Struktur dominieren auch dieses Board und haben angesichts ihrer Eloquenz und abgestandener Konkret-Weisheiten eine große Anhängerschaft.

MfG
Antworten
hjw2:

@marabut..was Gescheites zum Thema!

 
16.09.01 11:25
ich finde nichts zu

1.der beschissenen faschistischen Politik der Israelis..

2.der ignoranten menschenverachtenden Politik der USA..Beispiel Kyoto..

3.der Stationierung amerikanischen Truppen auf arabischem Boden..
eine Beleidigung für jeden gläubigen Moslem..

4.von der Unterstützung der CIA für Terroristen..siehe Omar Bin Laden..

könnte beliebig weiter machen..

Du siehst nur die Symptome..wo ist die Frage nach den Ursachen...

wahrscheinlich ist denen langweilig und man macht mal ein bißchen Terror..

ES IST AN DER ZEIT DEN FINGER IN DIE WUNDE ZU LEGEN..ANDERNFALLS WERDEN WIR NOCH VIELZU WEINEN HABEN..

Das denke ich zu hohlen Büchern..
mfg
hjw
Antworten
boomer:

@hjw, Deine Anmerkungen stimmen ja,

 
16.09.01 11:50
aber sie helfen JETZT nicht weiter!

Des weiteren gibt es zu jedem Deiner Punkte Ursachen, die wiederum als ein Beispiel zu einer faschistoiden Politik der Isreali geführt haben.

Vor allem wehre ich mich dagegen, dass man die Machenschaften der jeweiligen US-Regierung und des CIAs gleichsetzt mit dem amerikanischen Volk.

Das mit der Kollektivschuld hatten wir schon einmal.

In der DDR und von den Kommmunisten wurde immer ein hasserfüllter Anti-Amerikanismus geschürt. Ideologisch verständlich.
Das müssen wir hier nicht fortführen.

MfG
Antworten
McKenzie:

@mod: ich kann mir wirklich nicht vorstellen,...

 
16.09.01 11:50
... daß du Jurist bist. Ich kenne eine Reihe von Juristen, die legen sich auch gerne an, aber nicht in dieser dummen Art:

"Als Jurist bin ich am überlegen, ob ich Dich wegen Volksverhetzung verklage"...

Hoffentlich verklagst du mich jetzt nicht...!

McK
Antworten
knipser 2:

@marabut

 
16.09.01 11:55
dk u. ich sind weiss der teufel selten einer meinung.was du aber von dir gibst,dürfte das hohle buch sein.dk dürfte leider rech haben,wenn er sagt,dass es möglich wäre aufgrund der ereignisse die demokratie auf absehbare zeit abzuschaffen.vor solchem teror kann man sich nur durch einen knallharten polizeistaat schützen(opfer gibt es immer).
was wäre denn die alternative?vergebung?die andere wange hinhalten(wie in der bibel gefordert)?alles geld was gerafft wurde den 3.weltlern in den rachen werfen?
ändern würde dies nichts!denn es geht nur noch um fressen o. gefressen werden.
dass die amis durch ihre aroganz u. überheblichkeit ziel des terors wurden,war eigentlich absehbar.mir wäre es allerdings lieber gewesen,die hätten das militär direkt angegriffen,u. sich nicht zivile opfer gesucht.
für den artikel,sowie deinen ausfällen anderen gegenüber braucht man schon eine gehörige portion magensaft,um diese zu verdauen.
das schlimme ist aber,dass bush genauso emotional reagieren wird wie du.was zur folge hat,dass wenn die bodentruppen schicken,die mit mehr als 5000 toten zu rechnen haben.an der börse würde man sagen:schlechtes risiko/gewinn verhältnis.finger weg!
we will see!
gruss knipser
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