Konstant hohe Arbeitslosigkeit in Deutschland
Dank milden Wetters blieb ein stärkerer Anstieg der Arbeitslosigkeit aus.
NÜRNBERG (ap). Am deutschen Arbeitsmarkt gibt es keine Anzeichen einer Erholung. Im Gegenteil: Trotz günstiger Witterung nahm die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Jänner - traditionell der beschäftigungsschwächste Monat - geringfügig auf knapp 4,3 Mill. Personen zu. Gegenüber dem Februar 2001 entspricht dies einem Anstieg der Jobsuchenden um 183.500. Die bundesweite Arbeitslosenquote betrug wie im Jänner 10,4 Prozent.
Der Vizepräsident der Bundesanstalt für Arbeit, Heinrich Alt, sagte, die Entwicklung bei den Erwerbstätigen sei weiterhin schlechter als im Durchschnitt der Vorjahre. Mehr als verdoppelt habe sich die Zahl der Kurzarbeiter. Im Februar wurden 246.600 Kurzarbeiter gezählt, 124.900 mehr als im Vorjahr. Die Anstiege konzentrierten sich wegen der schwachen Konjunktur auf die exportabhängigen alten Länder.
Nach Ansicht von Alt wird sich der erwartete Frühjahrsimpuls in der Wirtschaft erst im Jahresverlauf auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar machen. Im Osten liegt die Arbeitslosenrate mit 19,2 Prozent nach wie vor doppelt so hoch wie im Westen (8,3 Prozent).
Dank milden Wetters blieb ein stärkerer Anstieg der Arbeitslosigkeit aus.
NÜRNBERG (ap). Am deutschen Arbeitsmarkt gibt es keine Anzeichen einer Erholung. Im Gegenteil: Trotz günstiger Witterung nahm die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Jänner - traditionell der beschäftigungsschwächste Monat - geringfügig auf knapp 4,3 Mill. Personen zu. Gegenüber dem Februar 2001 entspricht dies einem Anstieg der Jobsuchenden um 183.500. Die bundesweite Arbeitslosenquote betrug wie im Jänner 10,4 Prozent.
Der Vizepräsident der Bundesanstalt für Arbeit, Heinrich Alt, sagte, die Entwicklung bei den Erwerbstätigen sei weiterhin schlechter als im Durchschnitt der Vorjahre. Mehr als verdoppelt habe sich die Zahl der Kurzarbeiter. Im Februar wurden 246.600 Kurzarbeiter gezählt, 124.900 mehr als im Vorjahr. Die Anstiege konzentrierten sich wegen der schwachen Konjunktur auf die exportabhängigen alten Länder.
Nach Ansicht von Alt wird sich der erwartete Frühjahrsimpuls in der Wirtschaft erst im Jahresverlauf auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar machen. Im Osten liegt die Arbeitslosenrate mit 19,2 Prozent nach wie vor doppelt so hoch wie im Westen (8,3 Prozent).