In sachen Besteuerung von Kursgewinnen bleibt ja nun alles beim alten: Die Spekulationsfrist von einem Jahr bleibt. Gewinne bzw. Verluste, die außerhalb dieser Frist realisiert werden, müssen nicht versteuert bzw. können nicht abgesetzt werden. Gewinne und Verluste, die innerhalb der Frist realisiert werden, werden bei der Steuer voll berücksichtigt.
Haltet Ihr es für gut, dass die Pauschalsteuer von 15% (Halbeinkünfteverfahren; also real 7,5%) auf die Gewinne nicht kommt? Wie ist die Meinung bei Ariva??
Ich selbst finde es einerseits schade, denn 7,5% sind nicht die Welt. Das Traden würde viel lukrativer. Andererseits ist es sicherlich nicht verkehrt, wenn langfristige (seriöse?) Geldanlagen steuerlich bessergestellt werden also kurzfristige Spekulationen. Denn das nimmt etwas die Hektik aus dem Markt, und die Kursausschläge z.B. im DAX werden eventuell etwas kleiner (vergleiche z.B. mit dem Dow Jones). Das könnte das Vertrauen in den Markt stärken, so dass das Bewertungsniveau längerfristig steigt. Davon würden wohl alle profitieren, vor allem aber die deutschen Unternehmen.
Ich persönlich bin außerdem eher langfristig ausgerichtet. Ich finde es daher gut, wenn ich den größten Teil der Geschäfte weiterhin dem Finanzamt gar nicht melden muss. Das hält meinen Verwaltungs-Aufwand deutlich in Grenzen. Die Gewinne habe ich in der Vergangenheit versteuert, weil ich auf diese Weise nicht Gefahr laufe, hohe Zahlungen ans FA leisten zu müssen, wenn ich erwischt würde. Ich kann also über mein freies Kapital frei und unbeschwert verfügen.
(Hinweis: Das ehrliche Versteuern von Gewinnen hat noch einen gewaltigen Vorteil: Man kann Verluste innerhalb der Frist absetzen. Auf diese Weise gesteht man sich Fehlinvestitionen leichter ein, trennt sich früher von "schlechten" Werten und versucht nicht, Verluste auszusitzen. Also kann man sogar finanziell davon profitieren, wenn man die Gewinne versteuert. Hinzu kommt, dass ein Urteil beim Bundesverfassungsgericht anhängig ist; möglicherweise ist die Besteuerung verfassungswidrig, und ich erhalte demnächst eine fette Erstattung. Wenn dies schon bald geschehen sollte, wäre das super: Gewinne aus den Zeiten, als die Aktien viel höher bewertet waren als heute, könnte ich jetzt investieren. Das "Parken" der Gelder beim Finanzamt hätte sich dann echt ausgezahlt.)
Haltet Ihr es für gut, dass die Pauschalsteuer von 15% (Halbeinkünfteverfahren; also real 7,5%) auf die Gewinne nicht kommt? Wie ist die Meinung bei Ariva??
Ich selbst finde es einerseits schade, denn 7,5% sind nicht die Welt. Das Traden würde viel lukrativer. Andererseits ist es sicherlich nicht verkehrt, wenn langfristige (seriöse?) Geldanlagen steuerlich bessergestellt werden also kurzfristige Spekulationen. Denn das nimmt etwas die Hektik aus dem Markt, und die Kursausschläge z.B. im DAX werden eventuell etwas kleiner (vergleiche z.B. mit dem Dow Jones). Das könnte das Vertrauen in den Markt stärken, so dass das Bewertungsniveau längerfristig steigt. Davon würden wohl alle profitieren, vor allem aber die deutschen Unternehmen.
Ich persönlich bin außerdem eher langfristig ausgerichtet. Ich finde es daher gut, wenn ich den größten Teil der Geschäfte weiterhin dem Finanzamt gar nicht melden muss. Das hält meinen Verwaltungs-Aufwand deutlich in Grenzen. Die Gewinne habe ich in der Vergangenheit versteuert, weil ich auf diese Weise nicht Gefahr laufe, hohe Zahlungen ans FA leisten zu müssen, wenn ich erwischt würde. Ich kann also über mein freies Kapital frei und unbeschwert verfügen.
(Hinweis: Das ehrliche Versteuern von Gewinnen hat noch einen gewaltigen Vorteil: Man kann Verluste innerhalb der Frist absetzen. Auf diese Weise gesteht man sich Fehlinvestitionen leichter ein, trennt sich früher von "schlechten" Werten und versucht nicht, Verluste auszusitzen. Also kann man sogar finanziell davon profitieren, wenn man die Gewinne versteuert. Hinzu kommt, dass ein Urteil beim Bundesverfassungsgericht anhängig ist; möglicherweise ist die Besteuerung verfassungswidrig, und ich erhalte demnächst eine fette Erstattung. Wenn dies schon bald geschehen sollte, wäre das super: Gewinne aus den Zeiten, als die Aktien viel höher bewertet waren als heute, könnte ich jetzt investieren. Das "Parken" der Gelder beim Finanzamt hätte sich dann echt ausgezahlt.)