Knast für Cont-Insider-Bängster:Ve rdunklungsgefahr


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Libuda:

Knast für Cont-Insider-Bängster:Verdunklungsgefahr

6
18.07.08 11:13
Es ist unglaublich, wie dreist das Bafin in Sachen Conti agiert, denn noch sehr viel schlimmer wie die nicht eingehaltenen Meldepflichten der Banken, ist der Insiderhandel durch die beteiligten Banken. Es ist aus meiner Sicht ein Fall von Rechtsbeugung, dass das Bafin trotz existierender Gesetze zum Insiderhandel hier noch nicht einmal Ermittlungen aufgenommen hat. Denn logischerweise waren die kaufenden Banken Insider, die von der bevorstehenden Übernahme wussten - was die Deutsche Bank und die Commerzbank offensichtlich dazu bewogen haben dürfte, da nicht mitzumachen. Sollten das Bafin hier nicht tätig werden, kann ich den betroffenen Verkäufern, denen die Aktien billig abgeluchst wurden, Dienstaufsichtsbeschwerde gegen das Bafin und seinen unfähigen Chef Sanio, siehe IKB, zu erheben.

Unglaublich ist auch, dass sich hier noch keine Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, denn meines Erachtens besteht von seiten der beteiligten Banken erhebliche Verdunklungsgefahr - meines Erachtens wider ein eindeutiger Fall von Klassenjustiz, einen kleinen Kursmakler hängt man in solchen Fällen schon wegen winziger Summen. Und wenn Verdunklungsgefahr besteht, gehören die Verantwortlichen der betroffenen Banken meines Erachtens in Untersuchungshaft.

Meines Erachtens sollten sich das Bafin und er zuständige Staatsanwalt mit Ina Schäffler beschäftigen, die die Banken zu ihrem Vorgehen angestiftet hat.
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#2

Libuda:

Wenn man einmal die Summen, um die Hoyzer

3
18.07.08 11:26
betrogen hat, mit den Summen vergleicht, um die die 30% der Anleger/Verkäufer von Kaufoptionen, die an die beteiligten Banken mit Insiderkenntnissen verkauft haben, von den Bängstern beschissen wurden, hätte der Hoyzer schon nach fünf Minuten entlassen werden müssen.

Oder anders herum: Wenn die Strafe für Hoyzer richtig war, müsssten die Bängster bis zum 10.000 einsitzen, wenn sie bis dahin nicht gestorben sind.  
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Depothalbierer:

"das bafin macht sich mal wieder lächerlich"

 
18.07.08 11:58
schrieb ich schon vor langer zeit.

dieser kasperverein ist überflüssig.

du solltest dir keine hoffnugen macehn, daß bei den ermittlungen was rauskommt.

es heißt immer., "das bafin ermittelt..."

aber nie" das bafin hat herausgefunden daß..."
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Enna:

Vielleicht wäre es sinnvoller

 
18.07.08 12:02
die Befugnisse zu erweitern.
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Libuda:

Nicht nur das Bafin hat seine Beamtenärsche

 
18.07.08 12:08
wegen Insiderhandelt zu bewegen, sondern auch die zuständige Staatsanwaltschaft. Sollte das nicht erfolgen, würde ich den betroffenen Verkäufer von Aktien und Verkäufern von Kaufoptionen, denen die Aktien von Bängstern mit Insiderwissen abgeluchst wurden, raten, nicht nur gegen das Bafin, sondern auch gegen die für die Ermittlungen zuständige Staatsanwaltschaft Dienstaufsichtsbeschwerde zu erheben.

Oder hat jemand von Euch ein stichhaltiges Argument, dass die im Falle Conti, kein Insiderhandel vorliegt, wie in das Gesetz vorsieht.
 
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Pichel:

ach und was ist das hier gestern abend?

 
18.07.08 12:13

Frechheit BAFIN! *HÄNDLER: SPANNE PLATZIERUNG FMC 32 ZU 33 EUR, BÜCHER SCHLIESSEN UM 17.45 UHR ----------------------- dpa-AFX Broker - die Trader News im dpa-AFX ProFeed ----------------------- NNNN [FRESENIUS MEDICAL CA,FME,,578580,DE0005785802] 2008-07-17 17:33:50 1N|STB STD STW BRO|GER|HTH|

Knast für Cont-Insider-Bängster:Verdunklungsgefahr 175605
Wilhelm Busch: "Aber hier, wie überhaupt, kommt es anders, als man glaubt."

Gruß Pichel
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Libuda:

Zur Gesetzeslage (aus einem Finanzlexikon)

 
18.07.08 12:15


Die Definition von Insiderhandel bezeichnet eine Person, die aufgrund von bestimmten Informationen, die der Öffentlichkeit zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorlagen, Aktien zum eigenen Vorteil kauft oder verkauft. Dieser Insiderhandel ist in Deutschland gesetzlich verboten und wird von den zuständigen Behörden strafrechtlich verfolgt.

Insiderhandel ist ein Begriff aus dem Aktienmarkt und bezeichnet den Kauf bzw. Verkauf von Aktien aufgrund von Insiderinformationen, d.h. Informationen die zu einem best. Zeitpunkt nur bestimmten Personen zugänglich waren, jedoch nicht der breiten Öffentlichkeit.

Eine Person, die Aktien kauft oder verkauft auf der Grundlage vertraulicher Informationen, die zu diesem Zeitpunkt der Öffentlichkeit nicht bekannt waren, wird als Insider bezeichnet.

Aufgrund dieser Tatsache bestimmte Informationen eher zu wissen als andere und damit eigene Vorteile durch den Kauf/Verkauf von Aktien zu erlangen ist der Insiderhandel verboten und wird bei Bekanntwerden strafrechtlich verfolgt.


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Pichel:

Bundesregierung will Gesetze nicht verschärfen

 
18.07.08 12:23

Bundesregierung will Gesetze nicht verschärfen wegen Schaeffler/Continental
   BERLIN (dpa-AFX) - Die Bundesregierung will wegen der heimlich vorbereiteten
Übernahme-Aktion von Schaeffler beim Autozulieferer Continental keine
Gesetze verschärfen. Aus dem Fall lasse sich kein unmittelbares
gesetzgeberisches Handeln ableiten, sagte ein Sprecher von Bundesfinanzminister
Peer Steinbrück (SPD) am Freitag in Berlin. Es seien in der laufenden
Wahlperiode bereits verschiedene Maßnahmen für mehr Transparenz am Kapitalmarkt
beschlossen worden. Politiker der Koalition aus SPD und Union hatten
angekündigt, strengere Meldepflichten beim Kauf größerer Anteile an einem
Konzern zu prüfen./tb/DP/ck
NNNN

[CONTINENTAL AG,CON,,543900,DE0005439004]
2008-07-18 11:22:18
2N|MNA STD REG GOV|GER|AUT|
Wilhelm Busch: "Aber hier, wie überhaupt, kommt es anders, als man glaubt."

Gruß Pichel
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Depothalbierer:

werner scheint also bei diesem kasperverein

 
18.07.08 12:28
zu arbeiten...
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Libuda:

Kopflosigkeit von Politiker

 
18.07.08 16:28
denn die existierenden Gesetze reichen zum Hängen der Bängster und Ína Schäffler völlig aus, obwohl natürlich nichts gegen weitere Verbesserungen spricht. Offensichtlich sind die Politiker bezahlten Gangstern aus Großkanzleien auf den Leim gegangen, die den Schwachainn in den Welt setzten, dass die herrschende Meinung nicht von einer Meldepflicht ausgehe. Unter herrschender Meinung, wird damit das von den Bängstern bezahlte dumme Dummherlabern von einigen Großkanzleien, die mit derart krummen Dingern wie dem Schäffer-Schurkenstück dicke Kohle machen.

Die Lage ist ziemlich simpel: Haben die Banken eigenständig gehandelt, dann lag Insiderhandel vor, da sie wußten, dass Schäffler übernehmen und ihnen die Aktien bzw. Optionen abkauft. Insiderhandel hätte nicht vorgelegen, wenn die Banken im Auftrag von Schäffer agiert hätte, denn Schäffler darf natürlich kaufen - aber in diesem Fall hätten die Banken treuhanderisch agiert und dann wäre gegen die Meldepflichten verstoßen.

Der größte Skandal ist aber der Justizskandal, denn hier liegen zwei Offizialdelikte vor und die zuständigen Staatsanwälte sollten gefälligst ihre Ärsche bewegen.
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Libuda:

Wie es aussieht, versuchen sich die Bängster

 
19.07.08 15:04
mit der dämlichen Ausrede herauszureden, dass sie noch an jemand anderen verkaufen könnten. Dann haben sie allerdings eindeutig als Insider gehandelt, denn sie hatte eine Information über einen Übernahmeinteressenten, die nicht der Allgemeinheit zugänglich war. Es ist unglaublich, dass die Zuständigen im Bafin noch nicht ihre Ärsche bewegt haben und zu diesem dreistesten Insidervergehen in der Geschichte der Bundesrepublik Stellung genommen haben. Das gilt auch für die zuständigen Staatsanwaltschaften, denen man aber zubilligen muss, dass sie auf das Vorgehen des Bafin warten.

Für jeden, der um die Aktienkultur in Deutschland bemüht ist, sollte also gelten, eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen das Bafin einzulegen. Vielleicht kann ja einmal jemand, der entsprechend sachkundig ist, hier einen Mustertext für eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Bafin einstellen, damit es massenhaft Dienstaufsichtsbeschwerden handelt.

Eine weitere Frage an alle: Welche Institution müsste Adressat einer derartigen Dienstaufsichtsbewerde sein? Das Wirtschaftsministerium in Berlin? Antworten mit genauen Anschriften (z.B. entsprechende Abteilung dort) erbeten.

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Libuda:

Schäbig, verkommen und dämlich

 
19.07.08 22:47
denn der Deal hat rechtlich keine Chance durchzukommen

Besonders verwerflich: die unendliche verdorbene verkommene Gesinnung der Bängster und der von keinerlei Skupeln geplagten Ina. Einfach mal Gesetze brechen und probieren, ob es gut geht - hier muss sich der Rechtsstaat mit allen Mitteln wehren, um nicht zur Bananenrepublik zu verkommen.

Besonders verwerflich ist momentan in der Bundesrepublik, dass Wirtschaftsstraftaten von einer intensiven PR-Arbeit begleitet werden, die der Öffentlichkeit einreden will, dass die Straftaten keine seien. Das konnten wir bei dem Falk erleben, der offensichtlich extra einen Springer-Journalisten angeheuert hat, der in in der überregionalen Presse auf besten Zeitungsseiten Gelegenheit bekam, Druck auf die Justiz zu machen. Ähnliche Pressure-Groups waren dann beim Zumwinkel im Einsatz, die versuchten die Unterlagen aus der Schweiz illegal zu schwätzen und momentan läuft im Fall Conti die gleiche elende Lügennummer über geldgeile internationale Großkanzleien ab, die lügen, dass sich die Balken biegen, weil sie entweder an dem Deal beteiligt sind, vielleicht noch beteiligt werden oder hoffen, demnächst in einem anderen Fall einen gesetzeswidrigen Einsatz durchzuziehen zu dürfen.    

Das wirft nun einmal ein schlechtes Licht auf die wirtschafltichen Eliten in Deutschland. In einer Tageszeitung wurde heute versucht, die Verkommenheit auf der einen Seite durch einen Artikel über die Stiftungstätigkeit auf der anderen Seiten schönzureden. Das soll hier auch keine Pauchalverurteilung werden, denn es gibt sicher auch viele Gegenbeispiele und ich gehe nachwievor davon aus, dass die weitaus größte Zahl der zur wirtschaftlichen Elite Gehörenden sich nicht schämen muss, wenn sie abends in den Spiegel schaut. Aber ist sind mir trotzdem einfach zu viele negative Beispiele, die sich in der letzten Zeit haufenweise auftun - vielleicht hat sich auch nur die Sensibiltät geändert, wovon ich aber nicht ausgehe. Was mir im Vergleich zu den USA auffällt, ist, dass dort überwiegend Neureiche dieses verwerfliche Gebahren an den Tag legen, während bei uns offensichtlich die etablierten Eliten bei diesem Tun an der Spitze voranreiten. Ich kenne auch in Deutschland keinen Warren Buffett, der sagt, dass es schädlich sei, wenn er weniger Steuer bezahle - in diesem Punkt übermannt und überfraut die Gier die deutschen Wirtschafteliten nach meinen Beobachtungen zu 100%.  
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Libuda:

Merrill Lynch stinkt

 
20.07.08 19:00
Merrill Lynch stinkt zum Himmel  

Zur Erinnerung: Erst empfahlen sie Conti mit Kursziel 130, dann änderten sie das umgehend auf 60 - und jetzt müssen wir uns die Lügengeschichte anhören, dass ihre Analyseabteilung von anderen Abteilungen streng abgeschottet sei.

Seit Henry Blodget haben die nichts dazugelernt. Eine der wichtigsten Lehren aus den letzten Jahren und auch der momentanen Krise, in der ein Herr Murti von Goldman Sachs die Ölpreise hochgejubelt hat, muss sein: Die Analyse muss von den anderen Bankgeschäften getrennt werden, Libuda fordert das schon seit Jahren - also lange vor der letzten ekelhaften Unanständigkeiten von Golman Sachs und Merrill Lynch.  
   
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Libuda:

Besonders dreist ist die Argumentation

 
20.07.08 21:32
dass Geld nicht stinke dann, selbst wenn man skrupellos und krimiell wie Schwerverbrecher und Mafiosis in einer kriminellen Bande, die ein Fall für die Bundesstaatsanwaltschaft wegen Bandenkriminalität ist, Gesetze breche,  

z.B. wenn die Meldegesetze nicht eingehalten werden. Die Umgehung mit Swapgeschäften ist lächerlich und wird keiner Gerichtsbarkeit, wenn sie denn stattfindet (und das ist in unserer Republik, die in dieser Hinsicht leider auf dem Weg ist, zur Banananrepublik zu verkommen, nicht sicher), standhalten wird. Besonders dreist ist, dass hier gezielt Rechtsverstöße mit der Hoffnung vorgenommen werden, dass wenn man Fakten schaffe, nichts passiere werde. Das ist der Untergang des Rechsstaats, gegen den sich die dafür zuständigen Staatsorgane mit aller Macht zu wehren haben. Immerhin haben sich auch einige wichtige Meinungsmacher auf die Seite des Rechts geschlagen wie z.B. die FAZ - man muss die Meinung ihres Herausgebers nicht immer teilen, aber man muss ihn in diesem Fall loben, weil seine ordnungspolitisches Gewissen über andere sicher auch vorhandene Interesse gesiegt hat. Willkür und Gesetzeslosigkeit gehören nämlich nicht zu den Rahmenbedingungen, unter denen eine Marktwirtschaft gut gedeihen kann. In der Gesichte der Bundesrepublik kann ich mich an keinen derart großangelegten kalkulierten Rechtsbruch erinnern, da müsste man schon in der Geschichte weiter zurückgehen bis zur Arisierung jüdischen Vermögens, das die momentane dreiste Vorgehensweise noch übertrifft.

z.B. weil Indsiderhandeln vorliegt, wenn man denn bestreitet nicht im Auftrag von der geldgeilen Ina gehandelt zu haben. Die momentanen Kurssteigerungen gehören nämlich den Verkäufern von Aktien und Kaufoptionen, die von Käüfern mit Insiderwissen über den Tisch gezogen wurden, obwohl dem die Regelungen über Insider entgegenstehen. Mich wundert, dass hier auch noch keine Aktionärschutzvereinigung auf der Matte steht - oder werden die auch alle von den Bängstern ferngesteuert.  
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Libuda:

Auch die FAZ scheint inzwischen auf

 
20.07.08 23:24
Recht und Gesetz zu spucken. Hier wird vollkommen ignoriert, dass den Aktionären, die verkauft haben, durch das Übetreten von Gesetzen Geld zu stehlen. Was Conti und Schäffler beschließen ist völlig uninteressant, die Staatsanwaltschaft hat das Insider-Vergehen zu verfolgen - und die enstandenen Gewinne sind an die Aktionäre, die verkauft haben und die Verkäufer von Conti-Kaufoptionen (Stillhalter in Wertpapieren) abzuführen. Das nachfolgende Gewäsch ist vollkommen egal - es wird den größten Schadenersatzprozess in der deutschen Wirtschaftsgeschichte kommen.

Interessant ist natürlich, wer als Stillhalter agiert hat, also die Optionen geschrieben hat. Das dürften zum Haupteil die großen deutschen Fondsgesellschaften DWS, Deka und Union-Investment sein. Sollten die den ihnen entstandenen Schaden nicht gerichtlich durchsetzen, was denkbar wäre (weil die eine Krähe der anderen kein Auge aushackt), sollten die Anteilseigner das Fondsmanagement verklagen. Zumindest aus der Sicht von Deka und Union-Investment, die mit Investmentbängstern nicht in einem Bett liegen, wäre das völlig unverständlich. Wer klagen wird, sind US-Pensionfonds, wenn sie denn im größeren Umfang an Conti beteiligt sind, denn sind aufgrund der strengen US-Gesetze verpflichtet, gegen kriminellen Anschläge auf das Fondsvermögen der Anteilseigner vorzugehen.

Hier der Bericht aus der FAZ, die auch beginnt die Kreide der Bängster und der geldgeilen Ina zu fressen:

Die Position des Continental-Chefs wackelt
Von Carsten Knop und Henning Peitsmeier

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Sucht im Übernahmekampf mit Schaeffler einen Kompromiss: Conti-Vorstandschef Wennemer

20. Juli 2008 Im Übernahmekampf zwischen dem Autozulieferer Continental in Hannover und dem fränkischen Familienkonzern Schaeffler sucht der Conti-Vorstandsvorsitzende Manfred Wennemer einen Kompromiss. Sein Ziel ist es, einen Eklat auf der außerordentlichen Aufsichtsratssitzung von Continental am kommenden Mittwoch zu vermeiden, der zu seinem Rücktritt führen könnte. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung aus gut unterrichteten Kreisen erfahren hat, würde Wennemer seinen Posten zur Verfügung stellen, wenn es zu keiner Einigung kommt.

Auch einen Nachfolger für Wennemer gäbe es schon: Es wäre Karl-Thomas Neumann. Der 47 Jahre alte frühere Volkswagen-Manager ist derzeit als Mitglied des Conti-Vorstands zuständig für die Division Automotive Systems und zusätzlich Vorsitzender der Geschäftsleitung der Frankfurter Tochtergesellschaft Continental Teves.

Zunächst soll aber versucht werden, die Schaefflers und ihren Geschäftsführer Jürgen Geißinger doch noch davon zu überzeugen, sich mit einer Beteiligung an Conti zu begnügen. Allerdings liegen die Vorstellungen über die Höhe dieser Beteiligung unter den Parteien weit auseinander. Während Wennemer sein Angebot einer Beteiligung von 20 Prozent an Conti im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung wiederholt hat, verweist Schaeffler auf sein am vergangenen Dienstag angekündigtes Übernahmeangebot: „Die Zielsetzung, ein strategischer Großaktionär der Continental AG zu werden und dafür mehr als 30 Prozent der Anteile zu erwerben, gilt unverändert“, heißt es in einer Mitteilung von Schaeffler. Schließlich sei man kein reiner Finanzinvestor und schon formaljuristisch an das Übernahmeangebot gebunden.

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Schaeffler hält den Angebotspreis für angemessen

Fraglich sei doch auch, ob ein Aktionär, der nur mit 20 Prozent an der Continental AG beteiligt sei, dem Unternehmen überhaupt die gewünschte Stabilität im Aktionärskreis verleihen könne. „Da die angestrebte Stabilisierung der Aktionärsstruktur im Interesse der Continental AG liegt, appelliert die Schaeffler-Gruppe an Herrn Wennemer, das Gespräch auf dieser Grundlage aufzunehmen“, heißt es in der Mitteilung von Schaeffler weiter. Zudem wird betont, dass die Finanzierung des Angebots und seine Rückführung durch die eigene Finanzkraft gesichert sei: „Eine Zerschlagung wird es daher nicht geben. Continental soll als eigenständiger Konzern erhalten bleiben, mit Sitz in Hannover.“

Zu diesen Punkten sei Schaeffler bereit, konkrete Gespräche zu führen, um Besorgnisse auszuräumen. Den Angebotspreis hält Schaeffler für angemessen: „Und wir erwarten, dass er für die Aktionäre interessant ist.“ Geißinger und seine Familienaktionäre wissen dabei, dass die Zeit für sie spielt. Wennemer hingegen steht unter Zeitdruck. Gelingt es ihm nicht, seinen eigenen Aufsichtsrat unter dem Vorsitz von Hubertus von Grünberg von einer Verteidigung gegen das fränkische Familienunternehmen zu überzeugen, könnte er zur Aufgabe gezwungen sein. Grünberg hat sich bisher nicht ablehnend zur Offerte der Schaeffler KG geäußert - und ihm wird Sympathie für den Verbund mit den Franken nachgesagt, von deren Plänen er schon längere Zeit wusste.


Von Schaeffler als Conti-Chef auserkoren: Karl-Thomas Neumann
„Continental hat keine Chance“

Vielen erscheint es sehr fraglich, ob Wennemer eine Beteiligung in der von Schaeffler angestrebten Höhe akzeptieren würde, zumal diese nach der Vermutung gut unterrichteter Kreise eher bei 49 Prozent liegen dürfte. Denn diese Variante soll Schaeffler dem Conti-Vorstand auch schon beim ersten Treffen vor gut einer Woche so vorgeschlagen haben.

Das Treffen an jenem Freitagabend am Frankfurter Flughafen sei dann aber „aus dem Ruder gelaufen“, heißt es. Wennemer habe die Gespräche abgebrochen, als ihn die Schaefflers mit der Tatsache konfrontierten, mit der Hilfe von Banken schon unmittelbaren Zugriff auf mehr als 30 Prozent der Aktien zu haben. Enttäuscht ist Wennemer in diesem Zusammenhang besonders über die Dresdner Bank. Sie ist Hausbank von Conti, hat Schaeffler aber bei dem Übernahmeversuch geholfen. „Das kann ich nicht verstehen“, sagte Wennemer der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

Angesichts dieser Entwicklung stellt sich die Frage, ob Wennemer und Geißinger überhaupt an einem Strang ziehen können. Geißinger gilt als ebenso ehrgeizig wie Wennemer. Der Finanzvorstand eines großen deutschen Autoherstellers war am Wochenende schon überzeugt, dass am Ende alles auf die Schaefflers hinausläuft: „Continental hat keine Chance.“



Text: F.A.Z.
Bildmaterial: dpa, www.conti-online.com
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Libuda:

Auch der Spiegel lässt sich kaufen

 
20.07.08 23:45
oder ist verblödet, weil in dem nachstehenden Artikel ein wichtiger Aspekt vernachlassigt wird: Wem stehen die Gewinne, zwischen den billigen Einkaufspreisen und den heutigen Kursen bzw. dem Preis bei einer Übernahme zu? Mit Sicherheit nicht der geldgeilen Ina und der kriminellen Bängsterbande, sondern den Aktonären, die von Insidern über das Übernahmeangebot unter Verstoß gegen die Insidervorschriften über den Tisch gezogen wurden. Das wird den wohl größten Schadenersatzprozess in der deutschen Wirtschaftsgesichte im Aktienbereich geben.

Hier noch ein Stück vermutlich gekaufter Journalie oder verblödeter:

BaFin will Schaeffler offenbar nicht stoppen
Conti hatte auf juristische Unterstützung gehofft - offenbar vergebens: Laut einem Zeitungsbericht lehnt die Finanzaufsicht BaFin es ab, den Übernahmeversuch von Schaeffler zu stoppen. Auch die Suche nach einem freundlich gesinnten Investor bleibt für den Autozulieferer schwierig.

Berlin - "Egoistisch", "selbstherrlich", "rechtswidrig": Mit markigen Worten hat Conti-Chef Manfred Wennemer die Übernahmepläne des Familienkonzerns Schaeffler gegeißelt. Doch die Chancen, eine feindliche Übernahme abzuwehren, stehen schlecht.


DPA
Conti-Chefe Wennemer: "Egoistisch", "selbstherrlich", "rechtswidrig"


Der Versuch, die BaFin gegen den Übernahmeversuch einschreiten zu lassen, ist offenbar gescheitert: Die Behörde werde Schaefflers Swap-Geschäfte voraussichtlich nicht auf Eis legen, berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf eine mit dem Vorgang vertraute Person. Eine Behördensprecherin sagte dem Blatt allerdings, die Prüfung sei noch nicht abgeschlossen und werde voraussichtlich noch Wochen andauern.


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Schaeffler- Gruppe Continental AG BaFin Übernahmeschlacht
zu SPIEGEL WISSEN Die fränkische Schaeffler-Gruppe hatte am Dienstag ein Übernahmeangebot vorgelegt. Sie bietet den anderen Conti-Aktionären 69,37 Euro pro Aktie in bar, die Offerte Conti beläuft sich damit auf 11,2 Milliarden Euro.

Schaeffler hatte sich die Kontrolle über 36 Prozent der Conti-Aktien gesichert - und dabei eine Gesetzeslücke genutzt, um die Beteiligung nicht offenlegen zu müssen. Der Familienkonzern hatte mehr als ein halbes Dutzend Banken veranlasst, Aktienpakete zu kaufen, um die in diesem Zusammenhang gesicherten Swap-Geschäfte anzusichern.

Conti sieht darin einen Verstoß gegen Meldepflichten und hatte am Dienstag die BaFin eingeschaltet. Inwieweit der Zugriff auf weitere Aktien über Banken aber rechtlich bedenklich ist - dafür gibt es keine verbindliche Regelung. Geregelt ist nur, dass Investoren ihre Beteiligung ab einer Schwelle von drei Prozent melden müssen. Schaeffler hält aber bisher nach eigenen Angaben nur 2,97 Prozent der Conti-Anteile.

Ohnehin wäre nicht viel gewonnen, falls die Bafin doch noch einschreitet: Bei einer rechtlichen Auseinandersetzung müsste Schaeffler nur mit einer Geldbuße rechnen. Maximal 200.000 Euro könnte es kosten, sollte die BaFin zu dem Schluss kommen, dass Schaeffler die Meldepflicht verletzt hat.

Conti lässt Goldman Sachs nach "Weißem Ritter" suchen

Der "Financial Times Deutschland" (FTD) zufolge versucht Conti Schaeffler noch auf eine andere Art abzuwehren: Der Autozulieferer suche nach einem "Weißen Ritter", einem freundlich gesinnten Investor. In einer Telefonkonferenz von Aufsichtsrat und Vorstandsmitgliedern habe Wennemer diese Option ins Spiel gebracht, berichtet die "FTD" unter Berufung auf Managementkreise.


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Conti- Übernahme - Schlag gegen die Firmenkultur?
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51 Beiträge
Neuester: Gestern 15:43 Uhr
von werner51
Die Investmentbank Goldman Sachs bereite die Suche nach einem "Weißen Ritter" vor. Contis Chancen, einen "Weißen Ritter" zu finden, stehen jedoch ähnlich schlecht wie die, die Übernahme juristisch zu vereiteln: Wegen der de facto sicheren Sperrminorität von Schaeffler komme ein echtes Gegenangebot eigentlich nicht mehr in Frage, sagte ein Händler. Ein Unternehmen, das Conti retten könnte, hat Medienberichten zufolge bereits abgelehnt, sich an dem Übernahmekampf zu beteiligen: der weltgrößte Autozulieferer Bosch.

Winterkorn für Zusammengehen von Conti und Schaeffler

In der Autobranche findet das mögliche Zusammengehen von Conti und Schaeffler offenbar Zuspruch: VW-Chef Martin Winterkorn sagte vor Journalisten in Wolfsburg, er sehe die Entwicklung "insgesamt positiv". Conti sei in der Elektronik stark, die Schaeffler-Gruppe in der Mechanik. VW sei sowohl der größte Kunde von Conti als auch der Schaeffler-Gruppe. Mit beiden Zulieferern sei man "hochzufrieden".

Er warnte aber vor einem langen Machtkampf. "Wenn sich da zwei Großkonzerne im Zuliefererbereich ein halbes Jahr lang bekriegen, wer das Sagen hat, da hätte ich schon Probleme mit", sagte Winterkorn.

Die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" hatte zuvor berichtet, dass die geplante Übernahme bei VW für Verärgerung sorgt. Der Vorstand fühle sich vom Vorgehen des Herzogenauracher Familienunternehmens übergangen, berichtete die Zeitung mit Berufung auf Unternehmenskreise. Als größter Kunde der beiden Zulieferer hätte VW erwartet, vorab in die Pläne eingebunden zu werden.

ssu/mik/dpa-AFX/ddp

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Libuda:

Niemand hat etwas gegen

 
20.07.08 23:55
Winterkorn, ich habe ja auch geschrieben, dass ich einen Zusammenschluss positiv finde:

"In der Autobranche findet das mögliche Zusammengehen von Conti und Schaeffler offenbar Zuspruch: VW-Chef Martin Winterkorn sagte vor Journalisten in Wolfsburg, er sehe die Entwicklung "insgesamt positiv". Conti sei in der Elektronik stark, die Schaeffler-Gruppe in der Mechanik. VW sei sowohl der größte Kunde von Conti als auch der Schaeffler-Gruppe. Mit beiden Zulieferern sei man "hochzufrieden."

Was allerdings nicht geht, ist, dass die geldgeile Ina und ihre kriminellen Bängster den Aktionären, die an sie verkauft haben, mit Gesetzesbrüchen die Aktien billig herausgeleiert haben. Die dabei entstandenen Gewinne stehen den nicht der geldgeilen Ina und ihren Bängstern dazu. Der gigantischste Schadenersatzprozess wegen Insidertrading in der Wirtschaftsgeschichte der Bundesrepublik wird die Folge sein.
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Depothalbierer:

mann, es heißt BRD: BananenRepublik Deutschland!!

 
21.07.08 09:58
es wird nichts gegen deine geldgeile ina und die "bängster" unternommen, warum willst du das nicht einsehen??

das bafin ist und bleibt ein kasperverein,m der nur dazu da ist, irgendwelche dummen kleinanleger in sicherheit zu wiegen...
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