Was soll man dazu noch sagen. Die Umweltprobleme kamen ja auch so was von unvorhergesehen:
"01.12.2011 K+S darf Salzabwässer weiter im Boden versenken
Bad Hersfeld/Gerstungen - Der Düngemittelhersteller K+S darf für vier weitere Jahre seine Salzabwässer im nordhessischen Philippsthal nahe der thüringischen Grenze in den Untergrund pressen.
Das Regierungspräsidium (RP) Kassel verkündete am Mittwoch in Bad Hersfeld, dass das Bergbau-Unternehmen eine verlängerte Versenk-Erlaubnis bis zum 30. November 2015 erhalten habe - allerdings unter strengen Auflagen und mit Einschränkungen. So werde die Menge auf insgesamt 18,4 Millionen Kubikmeter begrenzt.
Mit der Entscheidung blieb das RP deutlich unter den Forderungen des Düngemittelherstellers. Der wollte Grünes Licht für zehn Jahre bekommen und 46 Millionen Kubikmeter verpressen dürfen. Das Salzwasser wird in salzhaltige Gesteinsschichten (Plattendolomit) in 200 bis 500 Meter Tiefe gebracht. RP-Präsident Walter Lübcke sagte, bei der Entscheidung habe die Behörde einmal mehr zwischen den Belangen der Umwelt und den Arbeitsplätzen der Region abwägen müssen.
Die getroffene Entscheidung sei aus Sicht des Umweltschutzes vertretbar. Dis bisherige Genehmigung lief am Mittwoch aus. ..."
Quelle: https://www.proplanta.de/agrar-nachrichten/..._article1322723426.html
27.07.2012
"Der Dax-Konzern K+S versalzt mit seinen Bergwerken Flüsse, Böden und Grundwasser - mitten in Deutschland. Das alles auf der Grundlage von Grenzwerten, die zum Teil noch aus dem Zweiten Weltkrieg stammen. Doch jetzt will die EU einschreiten. ...
Doch jetzt bekommt es K+S mit einem ernstzunehmenden Gegner zu tun. Die EU-Kommission hat wegen der Salzabwässer ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland eingeleitet. ..."
Quelle: https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/...tlinie-a-845290.html
08.03.2016
"Wie der Konzern K+S die Umwelt verschmutzt
....
Der Konzern K+S hält die Vorschläge jedoch für "illusorisch". Zwar sei die Methode der Eindampfung möglicherweise "technisch machbar", so Pressesprecher Michael Wudonig. Auch werde eine kleinere Anlage mit ähnlicher Technologie bereits gebaut. Jedoch sei es unmöglich, den Abstoß von Salzwasser komplett einzustellen. Ein Grund: K+S müsse "wirtschaftlich bleiben". Tatsächlich liegen bei den zu erwartenden Investitionskosten für die Anlage K-UTEC und K+S weit auseinander. Heiner Marx rechnet mit 530 Millionen Euro. K+S dagegen ging 2014 von 1,6 Milliarden Euro aus. Zum Vergleich: Die Investitionskosten der Oberweserpipeline werden auf 350 Millionen Euro geschätzt.... "
Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/...verschmutzung120.html
Übrigens, seit 2010 hat K+S rd. 1.300.000.000 Mio Euro Dividende ausgeschüttet.
Ach so, im selben Zeitraum ist die Arbeitsintensität von 47,32 % auf 20,13 % gefallen. Mithin hat sich die Arbeitsintensität um rd. 58 % verirngert (!)
Tja, so strategisch arbeitet halt ein erfolgreiches TOP-Management, flankiert von einem identischen TOP-Qualifiziertem Aufsichtsrat.
P.S.: Und nicht vergessen, K+S ist ja deutlich breiter aufgestellt als die Wettbewerber. Wobei seinerzeit breiter mit besser interpretiert und kommuniziert wurde. Deshalb auch die One-Company 2030; also Kali und Salz... Ach nee, das mit dem Salz hat sich ja schon wieder erledigt. Den Absatz hat das Management ja auch schon vor gut 2 Jahre kreiert, da ist dann die Halbwertzeit freilich schon längst abgelaufen...
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