gibts da auch ne nachvollziehbare Begründung für?
Sowas wie Neu- oder Anders-Bewertung irgendwelcher Dinge, Änderung von Abschreibungen von denen wir noch nichts wissen?
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"Es wurde mit der FGG Entscheidung nur Zeit gewonnen für Bau und Planung einer weiteren Verdampfungsanlage."
Die Zeit bis zum Ende der Versenkung wurde nicht verlängert, es muss weiterhin bis Ende 2021 eine Lösung stehen. Ich kann die Behauptung nicht nachvollzielen, K+S hätte Zeit gewonnen.
Außerdem hatte ich bereits 2018 gefragt, warum man nicht einfach eine zweite Anlage baut um das Problem zu lösen. Die Antwort der IR war damals, dies sei nicht unbegrenzt wirtschaftlich möglich. Es rechne sich nicht.
https://www.k-plus-s.com/de/news/...ationen/2019/presse-190815-2.html
Klar scheint immerhin zu sein, dass die Pipeline aus dem Rennen ist...
interessante Ansätze!Die Kosten für die Nachrüstung in Kanada sollen lt. Unternehmen jedoch nur einen einstelligen Millionenbetrag kosten, und es ist nicht einmal gesagt wieviel davon auf das zweite Halbjahr entfallen. Der Effekt wäre also sehr überschaubar, daran kann es nicht liegen.
Ich habe mir die Cashflows der Vorjahre einmal angesehen. Die bereinigten FCF der Quartale 3 und 4 in 2018 waren mit jeweils ca 150 Mio deutlich negativ, die Werte waren auch deutlich schlechter als in den Q1 und Q2. Ein ähnliches Bild ergab sich 2017. Offenbar ist der Wert im zweiten Halbjahr immer deutlich niedriger, insofern erklärt sich auch die Prognose.
Lohr sagte in einem Interview auf der K+S Seite, dass der Q2 Cashflow der beste seit 2011 sei.
2011 lag der FCF für das Gesamtjahr bei +216,6 Mio, und 2012 bei +199,1 Mio.
http://www.k-plus-s.com/de/pdf/2017/gb2017.pdf
siehe GB 2017 Zehnjahres-Übersicht Seite 4.
"Konkret erwartet K+S jetzt im Gesamtjahr ein EBITDA von 730 bis 830 Mio. Euro. Bislang hatte man eine deutlich größere Spanne von 700 bis 850 Mio. Euro angesetzt. Zwar liegt der neue Mittelwert unter der Durchschnittsschätzung der Analysten [...]"
www.aktien-global.de/top-aktien/ks/ks_gegen_den_strom-6285/
>>> Wäre schön mal die Analystenschätzungen deutlich zu übertreffen. Dann wirds auch wieder was mit dem Kurs.
"(...) Die Kalipreise dümpeln irgendwo bei 300 $ (...)"
Sollen wir das so interpretieren, dass das Geschäftsmodell von K+S auf Basis temporär erzielter exorbitanter Kalipreise beruht. Tja, die Erkenntnis kommt dann ja wohl ein bissel spät. Wie lange muss man eigentlich in dieser Branche tätig sein, um zu erkennen, dass die Produktionskosten in Deutschland, umschreiben wir es einmal vorsichtig, nicht zu den günstigsten weltweit zählen.
Und was hat doch gleich der Vorstand getan, als die Preise diese extreme Niveau erreicht haben. Hat er da Vorsorge getroffen um zu mindestens die Produktion auch bei ungünstigen Umwelteinflüssen fahren zu können. Nach meinem Kenntnisstand eher nicht. Oder halt, es wurde das Projekt Canada freigegeben. Aber evtl. kann uns der K+S Vertreter 'Brauner1971' erläutern, wie Canada - wenn es denn mal so richtig laufen sollte - mit seiner limitieren Kapazität die Kosten der deutschen Produktion kompensieren kann.
Heuer freuen sollen wir uns ja schon freuen, wenn es dem Management gelingt Maschinen und Mitarbeiter in ausreichender Anzahl und zu richtigen Zeitpunkt bereitzustellen.
Das klang doch einmal, auch seitens Dr. Lohr, gaaanz anders:
" ... Mittelfristig rechnet K+S, insbesondere mit der Inbetriebnahme des Legacy Projektes im Sommer 2016 und der Umsetzung der Salz 2020-Strategie, in den Geschäftsbereichen Kali und Salz mit weiter spürbarem Wachstum...."
(Quelle: 05.10.2015, www.k-plus-s.com/de/news/...rmationen/2015/presse-151005.html)
Umsatz 2015: 4,175
Umsatz 2016: 3,456
Umsatz 2017: 3,627
Umsatz 2018: 4,039
Umsatz 2019: 2,141 (I. HJ.)
" (...) Der gesamte K+S-Vorstand ist sich bewusst, dass wir ,liefern müssen das werden wir auch tun! (...)"
(Quelle: 12.11.2015, www.k-plus-s.com/de/news/...rmationen/2015/presse-151112.html)
Jo, der war auch noch gut:
" (...) Finanzvorstand Dr. Burkhard Lohr erläutert, dass sich die derzeit noch hohen Investitionen in das Legacy Projekt sowie die hohe Kostendisziplin im Unternehmen schon bald sehr positiv auf die finanzielle Lage der K+S Gruppe auswirken werden: Unsere Verschuldung wird sich deutlich reduzieren und wir werden voraussichtlich ab 2017 wieder positive freie Cashflows erzielen. Unsere Investoren werden daran in Form von attraktiven Dividenden und der Beibehaltung unseres Investmentgrade-Ratings profitieren.(...)"
(Quelle: K+S 12.05.2015, ebenda)
Muss ich mich jetzt entschuldigen, das es mir wie dem Markt geht, und das Vertrauen in diesen Vorstand gegen Null geht? Oder muss sich gar der Markt entschuldigen, dass er den wahren Wert von K+S nicht erkennt, was ja wohl gleichbedeutend ist, mit der wahren Qualtiät dieses Managements?
Tja, die Kalipreise hatten sich erholt, der Dollar hat mitgespielt, der Winter war überdruchschnittlich strenge (wir erinnern uns an GB 2018 ?), die PeerGroup hat gepunktet und K+S macht riesige Zwergenschritte, 3 vor, 2 zurück. Aber 2030 ff. wird ja alles besser, sagt... Genau, dieser Vorstand.
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