Am 15.03.2013 stand der Kurs von K+S bei 37,525 € .
>> Die ID "Sumpf... " hat Recht. Die Kursdifferenz zu heute (17,01) beträgt keine 50 % .
>> Es sind verträumte 54,6 % !!!
Grüsse nach ...
|
"(...) Ich meine gelesen zu haben, dass 2019 für Investitionen ca. 450 Mio EUR vorgesehen sind. Angesichts des Ziels eines positiven free cash flow muss sich der cash flow aus lfd. Geschäftstätigkeit daher im Vergleich zu 2018 mindestens um ca. 50% erhöhen. Eine absolute Reduzierung der Verschuldung kann 2019 voraussichtlich nicht erfolgen. (...)"
'Nett' das diese Erkenntnis bei K+S auch schon angekommen ist. Ich darf ansonsten auf mein posting vom 14.08.2016 # 11.105 verweisen, sowie ergänzend:
Die Analystin Stephanie Bothwell geht davon aus, dass K+S bis 2018 beim Free Cash flow im negativen Bereich abschneiden werde. Ein wirklicher Abbau der Verschuldung sei nicht vor 2019 in Sicht. Ein echter Schatten über dem Aktienkurs sei zudem die Frage, ob und wann K+S eine Genehmigung für Salzabwasserversenkung erhalte. Mögliche zusätzliche Hochlaufkosten bei Legacy dürften bis 2018 EBITDA-Verluste nach sich ziehen, was den Cash flow auf Konzernebene ebenfalls belaste
.
(Quelle: 12.08.2016 www.aktiencheck.de/exklusiv/...icht_2019_Aktienanalyse-7360377)
Was lernen wir wieder einmal daraus: Bei diesem Management kommt es stets schlimmer als befürchtet....
Interessant auch die damaligen Reaktionen in diesem Forum!
P.S.: Wie immer meine pers. Meinung!
" (...) 1. Die Genehmigung für die Salzwasserversenkung liegt vor.
2. Bethune hat 2018 ein positives EBITDA erzielt.
Daraus folgt:
Deine Schlussfolgerung "Bei diesem Management kommt es stets schlimmer als befürchtet..." hat daher keine Grundlage. (...)"
Es reicht nicht formal einen Punkt abzuhacken, wenn sich dennoch nichts an den substantiellen Problemen ändert. Das ist wieder so ein klassischer K+S Fall wie beim Verschuldungsgrad, wir reduzieren (ggf.) den Verschuldungsgrad ohne signifikant die eigentlichen Probleme anzugehen - die Nettoverschuldung von 4,5 Mrd Euro:
" (...) Dem standen eine reduzierte Verfügbarkeit von Kali- und Magnesiumprodukten aus Deutschland, insbesondere aufgrund witterungsbedingter Produktionsausfälle am Verbundwerk Werra, sowie nachteilige Währungseffekte in beiden Geschäftsbereichen gegenüber. (...)" Quelle: GB 2018; S. 92
Bei diesem Management kommt es stets schlimmer als befürchtet, es sei denn zum Geschäftsmodell gehört es das es an 25 % der Produktiontagen die Produkion eingestellt werden muss.
" (...) Festzuhalten ist insoweit:
1. Die Genehmigung für die Salzwasserversenkung liegt vor.
2. Bethune hat 2018 ein positives EBITDA erzielt.
Daraus folgt:
Deine Schlussfolgerung "Bei diesem Management kommt es stets schlimmer als befürchtet..." hat daher keine Grundlage. (...)"
Könnten Sie uns auch mitteilen wie hoch das EBITDA 2018 seitens Bethune war?
"(...) Außerdem erzielte der Standort zum ersten Mal ein positives EBITDA. Das Werk befindet sich weiter in der sogenannten Anfahrphase. (...)"
P.S.: Und obwohl es ja nach Ihrer Ansicht alles nicht so schlimm ist, kommt am Ende nichts an, gell:
Nett zu lesen, wollen Sie uns darauf einstimmen, das 9 % Produktionsunterbrechung alternativlos sind. Arbeiten Sie sich doch mal lieber an den Problemen ab, und nicht daran wie jemand darauf aufmerksam macht. Der "Verbund" stand nun mal an 64 Tagen still, weil das Management nicht - wie es eigentlich deren Aufgabe gewesen wäre - strategisch gehandelt hat, sondern über, ja man muss schon sagen Jahrzehnte, die Zeichen der Zeit nicht erkannt hat. DA GIBT ES NICHT ZU BESCHÖNIGEN. Und ferner über 42 Tage w/ der Instandhaltung.
Und wie wir noch alle Wissen, diese witterungsbedingte Stillstände waren ja 2018 nicht das erste mal ein Problem. Und auch für 2019 ist der Vorstand da sehr, sehr vorsichtig. Wäre es eigentlich nicht angesichts der Probleme bei K+S in Deutschland die obligatorischen Instandhaltungsunterbrechungen innovativer anzugehen?
Statt des glauben Sie sich über Prozentpunkte echauffieren zu müssen?!
Auch nett Ihre Relativierung der Verschuldung. Halten Sie eigentlich die Leserschaft für so dumm zu glauben 4,5 Mrd Euro werden über Kontokorrent gestemmt. Was aber ändert das an der Problematik der exorbitanten Nettoverschuldung an sich? Richtig - nichts!!.
Auch rhetorisch charakteristisch die an dieser Stelle von Ihnen platzierte Anmerkung zu gemeldeten Beiträgen und Ihre perfide impliziten Unterstellungen. Was hatten Sie mir doch noch gleich vorgeworfen....Ich pers. habe keine Beitrag gemeldet.
Am 12. Juli 2018 hat K+S vermeldet: "Erfolgreiche Platzierung einer Anleihe in Höhe von 600 Mio. "
Hinsichtlich der Verwendung der6-jährigen, mit 3,25 % zu verzinsende Anleihe war zu lesen: "Es ist beabsichtigt, den Mittelzufluss aus der Anleiheemission zur Rückzahlung bestehender Verbindlichkeiten sowie für allgemeine Gesellschaftszwecke zu verwenden."
Angesichts der bedenklichen Entwicklung des Jahresüberschüsse bei gleichzeitiger Erhöhung der Ausschüttungsquote an die Aktionäre, frage ich mich dann schon, ob 'allgemeine Gesellschaftszwecke' mittelfristige Investitionen sind?!
P.S.: Angesichts der Nettoverschuldung, betrachte ich pers. die aktuelle Dividendenpolitik eh nur als ein Mittel des Managements, um die Aktionäre über die HV hinweg ruhig zustellen. Was wiederum sehr viel darüber aussagt, wie das TOP-Management über die Eigentümer der Gesellschaft wirklich denkt.
|
| Wertung | Antworten | Thema | Verfasser | letzter Verfasser | letzter Beitrag | |
| 46 | 70.782 | K+S wird unterschätzt | Salim R. | nordlicht71 | 16.02.26 10:49 | |
| 5 | Kalium im Ohmgebirge - South Harz mit Genehmigung | Global-Invest | Terminator9 | 14.06.24 16:13 | ||
| 2 | +++Morgenbericht mit Terminen+Analysten 25.04.07++ | eposter | timtom1011 | 25.03.24 09:43 | ||
| 2 | 7 | Neuer an Bord! | Brainwash | DaggyB | 27.04.23 15:11 | |
| 1 | Tippspiel EPS Q1 2022 | Wasserbüffel | Wasserbüffel | 09.05.22 09:56 |