Nachdem der China-Solaris Bulle Deutsche Bank in der Vorwoche sich sehr skeptisch zur chinesischen Nachfrage geäußert hat kam heute die Credit Suisse, die ja auch ein China-Solaris Bulle ist, und hat ihre 2014er Nachfrageprognose von 12 auf 11,5 GW gekürzt. Anfang des Jahres war eigentlich der Konsens, dass in China in diesem Jahr um die 14 GW an Solar zugebaut wird. Die Deutsche Bank hatte bei ihrem Best Case sogar über 15 GW prognostiziert.
Hier der Link zum Credit Suisse Statement:
blogs.barrons.com/emergingmarketsdaily/...mod=google_news_blog
("Credit Suisse Lowers China Solar Demand And Yingli Green Energy TP")
Ob das nun heute der Grund ist warum die China-Solaris wieder mal im Kollektiv abstürzen ich weiß es nicht, aber ich habs schon in der letzten Woche geschrieben, mir ist das bei den China-Solaris derzeit alles viel zu wackelig. Die Unsicherheiten sind da, hat man der deutlichen Revsion der Q1-Guidance von Trina und Yingli gesehen und dass der Schuldenheini Yingli eine KE bei 3,60 $ durchzieht bzw. durchziehen muss, hat mal ganz sicher den China-Solaris auch nicht geholfen, denn diese KE veranschautlicht, dass die chinesische Regierung respektive ihre Banken nicht mehr gewillt ist ihren Solarunternehmen Cash zu besorgen.
Ich bleib bei meiner Einschätzung, ich warte bis Anfang Juni zur Intersolar und da wird es Infos zu Hauf geben und dann wird man wohl recht gut einschätzen wohin die Reise bei Solar in diesem Jahr gehen wird bezüglich Preise und Nahfrage. Wobei aber Sunpower wie auch REC Solar in der letzten Woche sehr positiv waren bei den Preisen wie auch bei der Nachfrage. Jedoch haben beide Fertigungskapazitäten von 1,2 bzw. 0,8 GW die einigermaßen überschaubar sind und die auch verkauft werden können in ihren Märkten. Da wird es der eine oder andere China-Solaris mit Fertigungskapazitäten größer 2 GW schon deutlich schwerer haben, wenn die chinesische Nachfrage in diesem Jahr nicht wachsen sollte.