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Ist doch nicht so schlimm, Herr Stoiber


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klecks1:

Ist doch nicht so schlimm, Herr Stoiber

2
21.01.02 11:03
Christiansen war „Frau Merkel“



B ei seinem ersten großen TV-Auftritt als Kanzlerkandidat ist Edmund Stoiber von Sabine Christiansen in die Mangel genommen worden. Beim Thema Arbeitslosigkeit geriet der CSU-Chef am Sonntagabend in der Sendung „Sabine Christiansen“ so in die Defensive, dass er die Moderatorin mit „Frau Merkel“ anredete.

Als Stoiber auf die steigende Arbeitslosigkeit in den ostdeutschen Bundesländern während der Regierungszeit von SPD-Kanzler Gerhard Schröder hinwies, hielt Christiansen dem bayerischen Regierungschef und Unions-Kanzlerkandidaten vor, dass auch in seinem eigenen Bundesland die Arbeitslosenzahl zugenommen habe. Seine Antwort, diese Zahlen könne man nicht vergleichen, leitete er mit der Anrede „Frau Merkel“ ein, und nach allgemeiner Heiterkeit erläuterte er, dies zeige, wie eng er und CDU-Chefin Angela Merkel sich miteinander auseinander setzten.

Als katastrophal kritisierte Stoiber die Wirtschaftspolitik der rot-grünen Bundesregierung. Es sei nicht akzeptabel, dass Deutschland im vergangenen Jahr nur ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von unter einem Prozent, nämlich 0,6 Prozent, erzielt habe. Hierin spiegelten sich Strukturprobleme wider, die hausgemacht seien und nicht etwa auf Entwicklungen im Ausland geschoben werden könnten, sagte der CSU-Vorsitzende.

Stoiber verteidigte vor diesem Hintergrund den Vorschlag von CDU-Chefin Merkel, im Falle eines Wahlsieges der Union zumindest Teile der Steuerreform von 2005 auf 2003 vorzuziehen. Es gehe darum, den Mittelstand zu stärken, der zurzeit benachteiligt sei. Die Finanzierung sei allerdings sehr schwierig, zumal einer Ausweitung der ohnehin zu hohen Staatsverschuldung von derzeit 2,6 Prozent wegen der EU-Marke von maximal 3,0 Prozent Grenzen gesetzt seien. Stoiber bekräftigte in diesem Zusammenhang seine Absicht, bis 2006 einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen.

Der Wirtschaftsweise Bert Rürup erklärte in derselben Sendung, ein Vorziehen der Steuerreform sei unter den gegenwärtigen Bedingungen die denkbar schlechteste Methode. Im vergangenen Frühjahr hätte es hier noch Spielraum gegeben, doch dieser sei nunmehr zusammengeschrumpft.

Stoiber betonte, dass für eine bessere Wirtschaftslage Gesamtdeutschlands die Schere zwischen Ost und West zusammengebracht werden müsse. Nur wenn es dem Osten gut gehe, werde die dortige Abwanderung ebenso abnehmen wie die notwendigen Transferleistungen aus dem Länderfinanzausgleich.


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Hiob:

Mensch fonso, die erhöhten EU-Beiträge

 
22.01.02 10:43

Deutschlands sind zum allergrößten Teil Altlasten aus der Ära Kohl. Der ist doch 12 Jahre lang mit der Spendierhose in Europa rumgelaufen und hat sich Sympathien erkauft
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Reila:

@fonso: Adenauer

 
22.01.02 11:03
Adenauer hat ohne Zweifel viel dafür getan, daß die westlichen Länder (besonders Frankreich) wieder Vertrauen zu dem ehemaligen Kriegsgegner bekamen. Und er war ganz wichtig für die Bildung der damaligen Europäischen Gemeinschaften. Hinsichtlich der Sowjetunion unterstellt man ihm immer, daß er die deutschen Kriegsgefangenen zurückgeholt hätte. Da hatte er wohl auch etwas Glück, denn m.E. war die Rückführung dort schon beschlossen, als er nach Moskau reiste. Allerdings haben ihn Berlin und die sowjetische Zone nie interessiert. Das führt zur Abwertung!!! Hier mußte sich jemand hinstellen und wurde berühmt mit dem Satz "Ihr Völker der Welt, schaut auf diese Stadt", weil Adenauer nicht reagierte. Und im August 1961 ließ er Brandt hier allein und bequemte sich erst nach einigen Tagen hierher.
Adenauer war ein großer Politiker für Deutschland, aber nur für dessen westlichen Teil.

R.
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Fonso:

Da hast Du recht Hiob es waren Altlasten

 
22.01.02 11:13
von Kohl mit dem Geld hat er auch die Zustimmung zur Wiedervereinigung
Deutschlands erkauft.
Aber Schröder hat versprochen diese überhöhten EU Zahlungen zu kürzen.
Bei den Neuverhandlungen hat Schröder den Druck Spaniens nachgegeben.
Schröder ist bei den Verhandlungen über den Tisch gezogen worden, und hat
die Überhöhten Zahlungen auf jahre festgeschrieben.

Gruss

Fonso

PS: in diesen Punkt hat Schröder total versagt!!!!!!!!!!
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Hiob:

Da ist sicher was dran, fonso

 
22.01.02 11:18

aber es ist halt verdammt schwer, eine bestehende Fehlentwicklung in der EU zu korrigieren. Denn jeder Kleinstaat kann alles blockieren. Und ich ware wirklich auf den Tag, an dem endlich mal unsere Vertreter die Abkassierer aus den anderen Ländern ausbremsen. Der Beitritt der Briten zur Euro-Zone (und ich bin sicher, daß die bald auf der Matte stehen und Sonderkonditionen erwarten) wäre eine ideale Gelegenheit dazu.
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Fonso:

Hallo Reila Du irrst Dich

 
22.01.02 11:29
Die Rückführung deutscher Kriegsgefangener war nicht beschlossene Sache.
Man erinnere sich nur an die legendäre Wutausbrüche der Sowjets gegenüber
der deutschen Verhandlungsdelegation in Moskau.
Du irrst Dich auch in der Frage der Wiedervereinigung.
Adenauer war immer für die deutsche Wiedervereinigung nach dem Vorbild
Österreichs. Dies war aber leider mit den Sowjets nicht zu machen.

Gruss

Fonso
Antworten
Fonso:

Hallo Hiob

 
22.01.02 11:44
an der bestehenden fehlentwicklung in der EU hat Schröder nahtlos angeknüpft.
Mit Schröders zustimmung der Stimmenverteilung bei Mehrheitsentscheidung hat
Schröder Deutschland geschadet. Wenn sich in der EU 3 kleinere Länder zusam-
mentun können Sie Deutschland überstimmen und das obwohl Sie weniger als die
hälfte der Einwohner Deutschlands vertreten.

Gruss

FONSO

PS: Schröder hat es geschaft, das die häfte der deutschen Bevölkerung in der
   EU quasi nicht mehr vertreten sind.  
Antworten
Hiob:

Das glaube ich dir alles , fonse

 
22.01.02 11:50

Was ich allerdings betonen wollte, ist, daß die strukturellen Fehlentwicklungen, die lange zurück liegen, zu einem Erpressungspotential der EU-Partner geführt haben, das kaum mehr zu überwinden ist. Den Knoten, der sich da inzwischen gebildet hat, kann man nur noch durchschlagen.

Meine Prognose: Irgendwann, wird die Sache für die Geberländer mal so unerfreulich werden, daß sie auf eine zwei-Klassen-Mitgliedschaft drängen werden. Davor kommt natürlich eine Periode, in der sich alle gegenseitig blockieren.
Antworten
Fonso:

Hallo Hiob

 
22.01.02 11:58
Da Schöder nicht in der Lage ist diesen "Knoten" zu zerschlagen, denke ich,
daß Stoiber eine Chance verdient hat.

Gruss

Fonso
Antworten
luiza:

der soll erst mal deutsch lernen und einen retorik

 
22.01.02 12:39
kurs belegen ;-)
Antworten
Dan17:

JOSCHKA KOMMT

 
22.01.02 12:40
Die Grünen werden es schaffen, dass Deutschland endlich wieder eine vorbildfunktion in Europa und weltweit einnehmen wird,

- es muss endlich eine anständige Argarwende gemacht werden

- die Ökosteuer begreift uns aus der Abhängigkeit von der arabischen Staaten

- keine Atomkraft mehr bitte, dass hat selbst Haider begriffen ( Stoiber und co leider nicht )
Antworten
ribald:

und Dan17 GEHT

 
22.01.02 12:43
jetzt zur Schule,
damit er bis zum Abi richtig Deutsch lernt ;-)
Antworten
Hiob:

Ja, der ATOM-STOIBER.

 
22.01.02 12:48

Das ist für die Grünen ein echter Segen. Wenn sie daraus eine gute Kampagne machen (Sicherheit, GEsundheit für die Familie, die Kinderchen und Enkel), dann kann das die "CSC/CSU" (wie Stoiber es neulich nannte), 'ne Menge Stimmen kosten. Und so eindeutig, wie er sich zur Rückgängigmachung des Atomausstieges geäußert hat, gibt es da kein Rausreden mehr.  
Antworten
ribald:

richtig, Hiob,

 
22.01.02 12:51
in Zukunft beziehen wir den Strom nicht mehr
aus der Steckdose,

nein, viel einfacher, Hiob

aus Frankreich von den Atommeilern
Antworten
Hiob:

Vielleicht sollten wir erst mal daran denken,

 
22.01.02 12:56

weniger Strom zu verbrauchen. Oder kommt uns dieser Gedanke erst, wenn die Vögel vom Himmel fallen?

Meines Erachtens macht Stoiber da eine verdammt schlechte Familienpolitik. Denn die bedeutet vor allem auch Sicherheit und Gesundheitsvorsorge. Haider hat das offensichtlich begriffen. Er ist wahrscheinlich mit der Atomlobby nicht so verfilzt wie die Siemens-CSU.
Antworten
C.F.Gauss:

Und wieder brabbeln sie brav alles nach, was

 
22.01.02 13:00
seit Jahren eingetrichtert wurde. Schön den Mund aufmachen und das Hirn abschalten!
Antworten
Fonso:

Hallo Dan17

 
22.01.02 13:02
Kein Atomstrom aus D, dafür aus Tschechien, Frankreich, Ukraine.
Danke Herr Fischer für den ersten deutschen Krieg seit 1945.
Danke Herr Fischer für die kürzung der Mittel für den öffentlichen Nahverkehr.
Ja richtig gehöhrt, die grünen streichen ca 600 mio Euro für den öf. Nahverkehr

Gruss

Fonso

PS: Ich muß mich jetzt um meine Firma kümmern, bin aber heute abend wieder dabei  
Antworten
Fonso:

Nachtrag Ökosteuer

 
22.01.02 13:11
Alluminiumhütten, die Schwerindustrie, usw sind von der Ökosteuer fast befreit.
Ist das nicht pervers, jemehr Energie man verschwendet, desto weniger
Ökosteuer zahlt man.

Gruss

Fonso
Antworten
ribald:

fonso, das wolln die nicht hören. Das ist wie

 
22.01.02 13:44
Moses und die Propheten.

Glaube (an Gutmensch "Grün") schaltet Hirn ab.
Antworten
C.F.Gauss:

Ach, laßt sie doch einfach in Ruhe, die armen

 
22.01.02 13:55
Sozis. Schließlich mußten sie viel Jahre leiden, bis wieder einer der ihren an die Macht kam und diese nun auch gnadenlos ausnutzt bis hin zu offenen Bestechungen. Irgendwann (vielleicht schon in ein paar Monaten) wird es wieder anderherum sein und dann verkriechen sie sich wieder in die Löcher und grummeln vor sich hin. Ist doch alles keine Sache von gut und schlecht, sondern von gut und böse, je nachdem, wer sein persönlicher Liebling ist. Dan17 hat halt vor kurzem seine NoAngels-Poster aus dem Kinderzimmer abgenommen und lechzt jeden Abend pubertierend vor Renate Künast und Petra Roth im Großbildformat, was solls...das Leben geht so weiter, wie es halt weitergehen wird.  
Antworten
ribald:

Weiter hat Dan17

 
22.01.02 14:00
schon einen kleinen Teil seines Erbes ausgezahlt bekommen, um sich als Schüler eine angemessene Eigentumswohnung zu kaufen.
Da kann man gut von einer besseren Welt träumen.
Antworten
sp16:

an klecks1

 
22.01.02 14:05
haste gestern wieder Tv-Total geguckt und versuchst nun wieder Raab alles nachzuquatschen
Antworten
klecks1:

passt gut hierhin

 
22.01.02 15:00
Kanzler rettet ostdeutsches Waggonbauwerk   ribald  22.01.02 14:57  
 

Schröder gibt Politik der ruhigen Hand auf

Kanzler rettet ostdeutsches Waggonbauwerk
vor der Schließung.

Stoiber will Pleitewelle mit Steuerreform bekämpfen

Berlin - Im neu entbrannten wirtschaftspolitischen Wahlkampf ist Bundeskanzler Schröder offenbar bereit, von seiner "Politik der ruhigen Hand" abzuweichen und Not leidende Unternehmen direkt zu unterstützen. In einem persönlichen Gespräch mit dem Besitzer des Bombardier Waggonbauwerks Halle-Ammendorf hat Schröder verhindert, das der Betrieb in Sachsen-Anhalt geschlossen wird. Durch die Zusage von Bundesmitteln können 900 Arbeitsplätze erhalten werden. Schröders Rettungsaktion kam in letzter Minute. Der Aufsichtsrat der Bahnfirma Bombardier wollte am Montag eigentlich die Schließung des Werks besiegeln.

Schröder reagiert mit seiner Anti-Pleiten-Offensive auf die Vorwürfe seines Herausforderers Edmund Stoiber, der dem Kanzler Versagen in der Wirtschaftspolitik vorwirft. Um die Konjunktur wieder in Gang zu bringen und drohende Pleiten zu verhindern, fordert der Unionskanzlerkandidat, Teile der Steuerreform vorzuziehen und eine höhere Neuverschuldung in Kauf zu nehmen. Seine Partei stellte am Montag in München ihr erstes Wahlplakat für den Kanzlerkandidaten mit dem Slogan "Anpacken für Deutschland" vor. Stoiber stößt mit seinen wirtschaftspolitischen Vorschlägen allerdings auf erbitterten Widerstand der SPD. Schröder hält es für unfinanzierbar, die nächste Steuerreformstufe von 2005 auf 2003 vorzuziehen. SPD-Generalsekretär Müntefering sagte, der Plan würde 22,5 Milliarden Euro kosten. Unionsfraktionschef Merz, Mitglied in Stoibers Wahlkampfteam, kündigte im Falle eines Wahlsiegs an, die Großunternehmen steuerlich stärker in die Pflicht zu nehmen und den Mittelstand zu entlasten. DW



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klecks1:

sp16

 
22.01.02 15:03
weiss zwar nicht was Du meinst, will mich aber auch nicht mehr mit diesen fakes, die es nicht wagen unter der 1. ID zu posten, streiten.

Halt doch einfach die F (ach nein keine Beleidigung für spatz 16)
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juliusamadeus:

war es das Herr Stoiber?

 
23.01.02 17:09
TV-Auftritt/Analyse bei
S.Raab und H.Schmidt.
Wer hat´s gesehen?

Ist doch nicht so schlimm, Herr Stoiber 552302
Antworten
captain pussy:

Glaubt ihr Stoiber würde es schaffen

 
30.01.02 01:42

in der Eu mehr Vorteile für Dland zu erkämpfen ohne andere Länder zu stark zu verprellen? Er hats immerhin geschaft Bayern in Deutschland gut zu positionieren, ich weiss nur nicht ob mann dass auf die Eu übertragen kann.



@hiob : Viele Pflegedienste leisten für wenig Geld gut harte arbeit. Würdest du für wenig Geld in die miefige Wohnung einer Oma gehen und ihre Vollgekackte Windel wechseln und sie danach baden? Ich könnte das nicht.


captain pussy
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