...war der angegebene Grund für die Verschiebung der Hauptverhandlung.
Nun frag ich mich: Was soll das heissen???
Lösung:
Der Richterin ist es schlichtweg zu dumm, den ganzen Kram aufzuarbeiten. Richter sind notorisch überlastet und machen es sich daher gerne einfach.
Das geht dann ungefähr so, dass beiden Parteien mit den imensen Gerichtskosten gedroht wird mit dem Zweck, diesen ordentlich Angst einzujagen. Jedem wird seine angeblich schwache Rechtsposition von Seiten des Gerichts nochmal klargelegt, um ihn ordentlich einzuschüchtern. Es erfolgt ein klarer Hinweis, dass in diesem Fall kein Urteil zu Gunsten einer Partei zu erwarten ist, sondern ein Vergleich angestrebt werden muss. (weshalb der Chef von ITN, der schon die 300 Mio sah, halt auch bestürzt reagiert hat - ACHTUNG: Vermutung meinerseits!!!).
Um sich die unendlich hohen Gerichtskosten zu sparen ist es daher nach Meinung des Gerichtes angezeigt, dass sich beide Parteien jetzt nochmals zusammensetzten und versuchen einen Vergleich zu finden, um einen Richterspruch zu vermeiden.
Die Richter nehmen es im Allgemeinen der Partei, die dann massgeblich am Scheitern der "privaten", gerichtlich fast erzwungenenen Vergleichsverhandlung verantwortlich ist, relativ überl, was Folgen für die Hauptverhandlung und das dort zu fällende Urteil hat.
Insofern ist das, was Klei vermutet, nicht unbedingt ins Reich der Fabeln zu verweisen. Zur Vergleichshöhe kann max. spekuliert werden (muss aber nicht) - es stehen drei Zahlen im Raum 30 Mio, 50 Mio und 80 Mio. Wie so oft, wird für diesen (durch ITN abgelehnten) Vegleichsvorschlag die Wahrheit wohl in der Mitte liegen. Je nachdem, wer wen besser über den Tisch ziehen kann und was Franchise bereit ist zu blechen und wer seine REchtsposition besser stärken kann, sollte somit ein Betrag von 80-150 Mio. möglich sein.
Viel Spass weiterhin mit ITN, ich denke einfach, dass das Ende dieser zähen GEschichte nah ist.