denn die 42%-Beteiligung von Internet Capital hat auch viele deutsche Kunden, z.B. die Deutsche Post.
Metastorm e-Work: Produkt-Übersicht
Metastorm e-Work ist eine Standard-Software für prozess-orientierte Lösungen zur Effizienzsteigerung und Verbesserung der Transparenz und Dienstleistungsqualität in öffentlichen und kommerziellen Organisationen. Mit e-Work werden sich wiederholende administrative und kunden-/bürgerbezogene Geschäftsabläufe automatisiert, die heute oft noch in aufwändiger manueller und papier-basierender Arbeit erledigt werden. Diese Lösungen werden sehr schnell eingeführt, integrieren bestehende Anwendungen und resultieren in der Regel in einer hohen Benutzer-Akzeptanz und einem schnellen Return- On-Investment.
Als Standard-Technologie wird e-Work eingesetzt, um Prozesse und Formulare mittels eines grafischen Designers abzubilden, mit dem gleichen Designer die Anwendungen zu generieren, diese Anwendungen in der Organisation zu verteilen und die dauernden Prozess-Veränderungen flexibel durchzuführen. Die dadurch entstehenden Geschäftsanwendungen binden Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten, Regierungsstellen, Partner und die verschiedensten Systeme in ein prozess-basiertes Beziehungsnetzwerk ein, welches über die Organisationsgrenzen hinaus durchgängig ist.
e-Work erreicht eine aussergewöhnliche Transparenz und Effizienz im Entwicklungsprozess von solchen Anwendungen, da Fachbereiche und Organisatoren den gleichen grafischen Prozess- und Formular-Designer verwenden wie die Entwickler. Diese setzen dann das gleiche Werkzeug ein, um die Anwendungen selbst und jegliche Integrationen mit anderen Geschäftsapplikationen zu realisieren.
Benutzer nehmen an Prozessen mittels Browser-, Portal- oder Groupware-Clients teil: Jeder Benutzer verfügt über seine persönliche Aufgaben- und Status-Liste. Ein Vorgang erscheint auf der Aufgaben-Liste desjenigen Benutzers, der für die Bearbeitung eines Vorgangs verantwortlich ist; ein Vorgang erscheint auf der Status-Liste eines Benutzers, wenn er den Verlauf eines Vorgangs nachverfolgen können soll.
Ein Vorgang kann entweder von einem Benutzer manuell über einen Hyperlink und ein elektronisches Formular gestartet werden, oder automatisch von einem externen System. Solche externe Systeme können von e-Work auch zu jedem Zeitpunkt in einem Prozess angesprochen werden.
Komponenten von Metastorm e-Work
Zur Realisierung von Lösungen mit Metastorm e-Work werden die folgenden Komponenten eingesetzt:
Manager Edition
Nicht-technische Fachbereiche und Organisatoren verwenden die Manager Edition des grafischen Prozess-und Formular-Designers, um ihre Vorstellungen der Abläufe darzulegen: Es werden Stufen definiert, die ein Prozess durchlaufen soll und Aktionen, mit denen die einzelnen Vorgänge von Stufe zu Stufe verschoben werden können. Damit werden praktisch die Regeln definiert, nach denen Prozesse in der Organisation ablaufen.
Prozess- und Formular-Designer
Die in der Manager Edition generierte Datei wird von den EDV-Mitarbeitern direkt in den e-Work Designer übernommen und dort um die Prozess- und Formular-Logik und die Integrationen mit Datenbanken und anderen Geschäftsanwendungen erweitert. Der Designer verfügt über einen frei positionierbaren Eigenschaften-Editor, mit dem die Eigenschaften von Prozess-Objekten im jeweiligen Kontext definiert werden. Das effiziente Entwickeln dieser Anwendungen wird auch durch den sogenannten Integrations- Assistenten beschleunigt, mit dem Integrationen mit externen Systemen wie Textverarbeitungsprogrammen, E-Mail-Anwendungen oder externen Datenbanken realisiert werden, ohne dass Programmier- oder Script- Kenntnisse nötig sind.
Mit e-Work wird dem Umstand Rechnung getragen, dass bei der Automatisierung von Geschäftsprozessen eine Mischung von verschiedenen Arten von Prozessstufen zum Tragen kommen: Auf einigen Stufen werden Benutzereingaben verlangt, beispielsweise durch Kundenberater. Auf anderen Stufen kann e-Work aufgrund von vorhandenen oder berechneten Informationen automatisch agieren und den Prozess weitertreiben. Da es von Beginn weg nicht immer klar ist, welchen Verlauf ein Vorgang genau nehmen wird, ermöglicht e-Work "Ad-hoc"-Teile innerhalb von Prozessen bei denen die Benutzer entscheiden, an wen der Vorgang als nächstes geht.
Weitere wichtige Elemente des Designers:
Prozess-Diagramm
Das Prozess-Diagramm setzt sich aus Stufen und Aktionen zusammen: Auf den Stufen liegen diejenigen Vorgänge, die bearbeitet werden müssen. Fünf verschiedene Typen von Aktionen können diese Stufen verbinden: Benutzer-, Zeit-, Flaggen-, Bedingungs- und Rendez-Vous-Aktionen.
Formular-Designer
Der Formular-Designer ermöglicht es den Fachabteilungen, Organisatoren und Entwicklern, intelligente Formulare zu generieren, die dann im Web-Browser oder den Groupware-Clients zum Einsatz kommen. Es können ebenfalls PDF- Formulare eingebunden werden, die mit Adobe Acrobat 5 erstellt worden sind und Formulare, die mit handelsüblichen HTML-Editoren erstellt worden sind. Diese Formulare werden aus e-Work heraus für die Benutzer in einem Browser oder Adobe Acrobat Reader dargestellt.
Rollen-Editor
Das Rollenkonzept ist extrem leistungsfähig und wird benutzt, um den Zugriff auf Vorgänge zu kontrollieren und Informationen an die richtigen Personen zu leiten. Die Rollen werden im Rollen-Editor definiert und können statisch sein oder von Benutzereingaben, Daten aus Datenbanken oder Daten aus Verzeichnisdiensten abhängig gemacht werden. Dynamische Rollen werden vom Prozess-Server nach Bedarf berechnet.
Flaggen zur externen Anbindung
Sogenannte Flaggen-Aktionen werden in e-Work benutzt, um e-Work-Prozesse aus anderen Prozessen heraus oder von externen Anwendungen her zu starten. Ebenfalls können damit aus einem Vorgang heraus andere Prozesse der externe Anwendungen angestossen werden. Üblicherweise findet bei solchen Interaktionen eine Übergabe von Daten statt.
Wenn alle Elemente eines Prozesses beschrieben sind, dann wird dieser vom Designer aus direkt in die rozess- Datenbank publiziert. Von diesem Moment an ist der Prozess organisationsweit einsatzfähig.
Prozess-Server
Der Prozess-Server von e-Work ist robust, ausfallsicher und skalierbar. Er steuert und überwacht alle Vorgänge und kontrolliert den Zugriff auf jeden Vorgang. Er sorgt dafür, dass die richtigen Vorgänge zur richtigen Zeit bei den richtigen Personen ankommen und dadurch die Verfahrensanweisungen einer Organisation eingehalten werden. Der Prozess-Server ist auch der Hauptkontakt für alle externen Anwendungen und Datenbanken, die in einen Prozess involviert sind.
Da e-Work auf einer Datenbank-Architektur aufbaut, liegen alle Informationen über einen Prozess, inklusive Prozess- Protokoll, in der Prozess-Datenbank. Damit wird als zusätzlicher Vorteil automatisch eine Wissens- Datenbank über die Ausführung von Prozessen und deren Inhalten angelegt. Mit marktüblichen Auswertungswerkzeugen wie Microsoft Excel oder Crystal Reports können jederzeit in Echtzeit Auswertungen und Statistiken aus dieser Wissens-Datenbank gezogen werden.
Integration mit Verzeichnisdiensten (Directory Services)
Metastorm e-Work wird mit einer Gruppe von Modulen geliefert, die es erlauben Informationen zu nutzen die in marktüblichen LDAP-fähigen Verzeichnisdiensten wie Microsoft Active Directory oder Novell eDirectory gespeichert sind. Damit können Organisationen weiterhin auf eine zentrale Benutzerverwaltung bauen, und müssen nicht zusätzliche Benutzerdatenbanken aufbauen. Die Funktionalität des Single Sign-on kann realisiert werden.
Aktive Anwendungs-Integration
Die Aktive Anwendungs-Integration erlaubt es Entwicklern, die Funktionalität von e-Work im Bereich Anwendungs- Integration über die Standard-Funktionalität hinaus zu erweitern. Es können jegliche Client- und Server-basierende Anwendungen integriert werden, wie beispielsweise CRM-, ERP-, Dokumenten- Management-, Scanning- und Imaging-Anwendungen. Es können vor allem auch B2B-Anwendungen via XML-Dokumente eingebunden werden. Die Aktive Anwendungs-Integration wird auf drei Arten realisiert:
Script-Editor
Entwickler können direkt aus dem e-Work Designer heraus einen Script-Editor verwenden, um die e-Work Funktionalitäten noch weiter auszubauen. Dieser unterstützt sowohl Microsoft Visual Basic Scripting Edition (VBScript) als auch Microsoft JScript. Solche Scripts können auch importiert und exportiert werden. Wenn ein solches Script einmal entwickelt ist, dann werden seine Funktionen mittels e-Work Formel-Editor oder Integrations-Assistent mit e-Work-Objekten verbunden.
e-Work API
Integrationen mit anderen Geschäftsanwendungen können unter dem Einsatz des e-Work API realisiert werden, da dieses auf den Austausch von XML-Nachrichten ausgelegt ist. Solche Nachrichten werden mittels XSL Style Sheets angepasst.
Microsoft Biztalk
Die Integration von e-Work mit dem Microsoft Biztalk Server ermöglicht eine schnelle Methode zum Austausch von Daten zwischen e-Work und anderen Biztalk-fähigen Anwendungen.
Benutzeroberflächen
Benutzer können mittels Microsoft Outlook-, Novell GroupWise-, Microsoft Digital Dashboard-, Portal-oder Applikations-Clients statt Web-Browsern an e-Work-Vorgängen teilnehmen. Dies hat den Vorteil, dass Benutzer aus den ihnen schon bekannten E-Mail- oder Applikations-Umgebungen heraus Vorgänge starten, Aufgaben ausführen und Statusinformationen einsehen können.
Wenn die Outlook-Integration von e-Work verwendet wird, dann können Benutzer ihre Formulare, Aufgaben und Statusmeldungen offline nehmen, offline damit arbeiten, und bei der nächsten Verbindung ans Netzwerk werden alle Änderungen synchronisiert.
Der Öffentliche Web-Zugriff ("Public Access") ermöglicht es anonymen, externen Benutzern neue Vorgänge zu starten, ohne sich am e-Work-System anmelden zu müssen. Normalerweise wird der Public Access von Organisationen eingesetzt, die potentiellen Kunden (die sie noch nicht kennen) die Möglichkeit geben wollen Anträge zu stellen oder weitere Informationen zu Produkten oder Dienstleistungen zu verlangen.
Management-Reports und Statistiken
Mit marktüblichen Auswertungswerkzeugen wie Microsoft Excel oder Crystal Reports können jederzeit in Echtzeit Auswertungen und Statistiken in grafischer oder Tabellenform aus der Prozess-Datenbank gezogen werden. Solche Auswertungen betreffen normalerweise die folgenden Informationen: Status-Reports über verschiedene Prozesse, Reports über Daten die in Prozessen erfasst werden oder Reports über die Arbeitsauslastung von Mitarbeitern.
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