hört sich gut an.
Tschau Gretel
aus Boerse-Express.com
Das heimische Biotechunternehmen Intercell hat heute die Zahlen für das 1. Quartal präsentiert. Die Umsatzerlöse stiegen von 0,3 Mio. im ersten Quartal 2006 auf 1,5 Mio. Euro in der Vergleichsperiode 2007. Der Anstieg sei auf höhere Förderungserlöse und höhere Einnahmen aus bestehenden Kooperations- und Lizenzvereinbarungen mit Pharmaunternehmen zurückzuführen, erklärt Intercell.
Intercells Periodenfehlbetrag sank um 19,3 Prozent von 8,8 Mio. im 1. Quartal 2006 auf 7,1 Mio. Euro im 1. Quartal 2007. Dieser Rückgang sei in erster Linie auf den Anstieg der Umsatzerlöse und der sonstigen betrieblichen Erträge sowie auf eine Abnahme des Anteils am Verlust assoziierter Unternehmen zurückzuführen, so das Unternehmen.
Der kumulierte Betriebsaufwand stieg um 3,4 Prozent von 8,7 Mio. in den ersten drei Monaten des Jahres 2006 auf 9,0 Mio. Euro im selben Zeitraum des Jahres 2007. Die Forschungs- und Entwicklungskosten stiegen um 8,8 Prozent und betrugen in den ersten drei Monaten des Jahres 2007 7,4 Mio. Euro. Intercells Verwaltungs- und Vertriebsaufwand im 1. Quartal 2007 belief sich auf 3,2 Mio. gegenüber 2,0 Mio. im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Dieser Anstieg um 60 Prozent war in erster Linie auf höhere Personalaufwendungen aufgrund aktienbezogener Vergütungen zurückzuführen.
Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen von 0,1 Mio. im ersten Quartal des Jahres 2006 auf 1,6 Mio. im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres, was Unternehmensangaben zufolge auf die steuerliche Forschungsprämie zurückzuführen war.
Im Dreimonatszeitraum bis zum 31. März 2007 sei kein Anteil am Verlust assoziierter Unternehmen, welcher im Vergleichszeitraum des Vorjahres 1,0 Mio. Euro betragen hatte, ausgewiesen, denn alle Gesellschaften, die zuvor als assoziierte Unternehmen ausgewiesen worden waren, wurden in der Zwischenzeit zur Gänze erworben und voll konsolidiert, so Intercell. Der Beitrag neu erworbener Unternehmen zum Periodenverlust von Intercell im ersten Quartal 2007 betrug 0,7 Mio. Euro. Aufgrund des höheren Zinsaufwands, welcher nur teilweise durch höhere Zinserträge ausgeglichen werden konnte, sank das saldierte Finanzergebnis von 0,5 Mio. im ersten Quartal 2006 auf 0,4 Mio. Euro im ersten Quartal 2007.
Im ersten Quartal 2007 erwarb Intercell fast alle Anteile an der Pelias Biomedizinische Entwicklungs AG im Tausch gegen Aktien der Intercell AG. Durch die Transaktion erhöhte sich der Bestand an Zahlungsmitteln um 2,9 Mio. Euro. Entsprechend IAS 36 führte die Akquisition ausserdem zur Aktivierung von in Entwicklung befindlichen Forschungs- und Entwicklungsprojekten in Höhe von 18,9 Mio. Euro, so das Unternehmen.
Zum 31. März 2007 verfügte Intercell über 86,3 Mio. Euro an liquiden Mitteln, wovon 20,2 Mio. auf Barguthaben und 66,1 Mio. auf kurzfristige Wertpapiere entfielen, wie es heisst. (cp)