Diese Behauptung konnte man doch tatsächlich im Nachbarthread in Posting
#1532 lesen.
Ist das nicht doch ein wenig sehr hoch gegriffen, dachte ich mir und stieg wieder einmal in die Historie des "Meisters" ein.
Und tatsächlich, man glaubt es kaum wurde schon einmal von diesem Milliardenmarkt gesprochen.Kann man es diesmal schaffen? 400% Steigerung in einem Jahr bzw. sogar ca. 4000% in den letzten 2 Jahren könnten diesen Menschheitstraum wahr werden lassen.
Guckst du hier:
Quelle:
http://www.ariva.de/news/Roesch-meiden-Die-Teleboerse-online-1630496Die Telebörse-online - Rösch meiden
15:49 08.06.01
Die Analysten von „Die Telebörse-online“ raten die Aktie Rösch Medizintechnik (WKN
529140) zu meiden.
Auch bei den heute gemeldeten vorläufigen Zahlen für das 3.Quartal zeige sich wieder einmal: Zwischen den Prognosen von Andy Rösch, Chef der Rösch Medizintechnik AG, und den realen Umsatz - und Gewinnzahlen des Berliner Unternehmens lägen Welten.
Der Umsatz habe 6,5 Mio. Euro betragen, das vorläufige Ergebnis liege bei rund -4,1 Mio. Euro und damit - laut Management - rund 32 Prozent unter Plan. Für das gesamte Geschäftsjahr (1.8. bis 31.07.) rechne Rösch jetzt mit Umsatzerlösen zwischen sieben und acht Millionen Euro. Damit würden die Berliner 65 Prozent unter den Planungen bleiben, die Rösch ursprünglich mit 22 Millionen Euro beziffert habe.
Im Geschäftsjahr 2001/2002 sollte gar ein gewaltiger Sprung auf 76,8 Mio. Euro folgen. Denn Rösch habe für Injex, seiner Injektionsspritze ohne Nadel, einen gigantischen Markt von 12 Milliarden Euro geschätzt.
Aber es gehe noch weiter. Für das vierte Quartal ( 1.5. - 31.7.) habe Rösch eigentlich den Break Even anvisiert. Schon die Halbjahreszahlen hätten aber in Umsatz und Ergebnis die schwache Geschäftsentwicklung gezeigt. Mit 5,7 Mio. Euro Umsatz hätten Rösch Ende Januar noch rund dreiviertel des geplanten Jahresumsatzes gefehlt.
Mit 15 Mio. Euro geplantem Umsatz basiere das gesamte Geschäftsmodell stark auf den nadellosen Spritzen. Doch selbst wenn die Kassen Injex in diesem Jahr tatsächlich in Deutschland zur Kostenerstattung zulassen, dürfte das nicht ausreichen, um den Turn-around zu schaffen. Denn die notwendigen und von Rösch immer wieder angekündigten Vertriebspartnerschaften mit Pharmaunternehmen würden nach wie vor ausstehen.
Solche permanenten Fehlprognosen habe der Markt heute abgestraft. Mit einem Kurs von 16.65 Euro habe die Rösch-Aktie einen neuen Tiefststand erreicht.
Solange Rösch offen lässt, wie die von ihm prognostizierten Umsätze erreicht werden oder die Kostenübernahme durch die Krankenkasse geregelt ist, bekräftigen die Analysten von „Die Telebörse“ erneut ihre bisherige Empfehlungen: Anleger sollten die Aktie meiden.
Quelle: Aktiencheck