Klar gibt es Urlauber und Inlandsflüge wird es auch weiterhin geben. :)
Ich würde jetzt aber nicht so weit gehen und sagen, dass Wasserstoff per se gefährlicher als Benzin ist. Es ist - im Gegensatz zum Diesel - Kraftstoff, der sich in der normalen Umgebung entzünden und explodieren kann. Ja, Wasserstoff ist derzeit zu teuer. Bei zeitweise negativem Strompreis muss mir aber noch mal jemand vorrechnen, dass es sich dann nicht lohnt Elektrolyseure einzusetzen und H2 herzustellen.
Laufenlassen braucht man beim E-Auto nicht, da eine dann hoffentlich verbaute Wärmepumpe deutlich effizienter den Innenraum heizen kann, als ein laufender Motor. [1] Ja, die Reichweite reduziert sich teilweise erheblich bei -20°C [2]. Für die gewöhnliche, tägliche gefahrene Distanz dürfte es aber in den aller meisten Fällen weiterhin reichen. Auf wie viele Tage im letzten Jahr trifft eine Temperatur von unter -20°C eigentlich zu?
Klar, wenn die Autoindustrie hustet, muss der Steuerzahler einspringen. So wie 2009. Bei den Nettozahlen haben übrigens in erster Linie ausländische Marken ihren Marktanteil steigern können [3]. Also nicht wirklich eine Hilfe für die deutschen Autobauer. Letztere brauchen den Export und da hilft die Abwrackprämie gar nix. Woran verdienen die Werkstätten ihr Geld? dem Service nach dem Kauf. Dadurch dass altersschwache Fahrzeuge verschrottet wurden, wurde auch dieses Geschäft mit verschrottet. Autohäuser haben sich aber wahrscheinlich gefreut.
Kurzum: Ob eine Abwrackprämie helfen würde ist nicht eindeutig klar.
Eine Abwrackprämie für Verbrenner halte ich momentan für politisch nicht durchsetzbar. Durch den öffentlichen Druck der Fridays for Future, Greta und Langstreckenluisa wäre das politscher Selbstmord und bestes Wahlprogramm für die Grünen. Und 2021 sind wieder Wahlen...
Und wieder die Quellen:
[1] de.wikipedia.org/wiki/...mpenheizung#Prim%C3%A4renergiebilanz
[2] www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/...ektroauto-reichweite-winter/
[3] de.wikipedia.org/wiki/...r%C3%A4nderung_des_Fahrzeugbestandes