Offshore-Plattform in der Nordsee (Symbolbild).
Quelle: - ©iStock:
Google
dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 269

Ölpreise legen etwas zu

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Dienstag etwas zugelegt. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März stieg auf 64,17 US-Dollar. Das waren 23 Cent mehr als Vortag. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar stieg um 35 Cent auf 59,79 Dollar (Dollarkurs).

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
Für dich zusammengefasst:
Hinweis
Brent Crude Rohöl ICE Rolling 66,6156 $ Brent Crude Rohöl ICE Rolling Chart +0,28%
Zugehörige Wertpapiere:
WTI Rohöl NYMEX Rolling 62,5266 $ WTI Rohöl NYMEX Rolling Chart +0,34%
Zugehörige Wertpapiere:

Wie bereits am Montag hielten sich die Kursbewegungen in einer vergleichsweise engen Handelsspanne. Noch habe der Markt keine Eskalation des Grönlandstreits mit gegenseitigen Zöllen eingepreist, heißt es von Marktbeobachtern. Beim Weltwirtschaftsforum in Schweizerischen Davos werden zahlreiche führende Politiker aus den USA und der EU erwartet, die bei verschiedenen Treffen zu einer Entspannung der Lage beitragen könnten.

Generell stehen die Ölpreise derzeit unter Druck, weil am Markt ein Überangebot befürchtet wird. Zuletzt hatte unter anderem die Internationale Energieagentur mehrfach ein zu hohes Angebot in diesem Jahr prognostiziert.

Gestützt wurden die Ölpreise hingegen durch die jüngste Kurschwäche des US-Dollars, der zuletzt auch wegen des Grönlandstreits zu anderen wichtigen Währungen unter Druck stand. Da Rohöl auf dem Weltmarkt in Dollar gehandelt wird, macht eine schwächere amerikanische Währung den Rohstoff günstiger, was die Nachfrage verstärkt.

Commerzbank-Experte Carsten Fritsch verweist zudem auf anhaltende Produktionsausfälle in Kasachstan. Die Ölproduktion im größten Ölfeld des Landes, Tengiz, sei nach einem Feuer bei der Stromversorgung unterbrochen worden. "Die Ölproduktion Kasachstans dürfte daher auch im Januar unter dem im OPEC+-Abkommen vereinbarten Niveau liegen", schreibt Fritsch./jsl/jkr/tih

Für dich aus unserer Redaktion zusammengestellt

Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend