IFO-KONJUNKTURBAROMETER: Es geht wieder aufwärts


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IFO-KONJUNKTURBAROMETER: Es geht wieder aufwärts

 
28.01.02 11:17
Die Unternehmer glauben wieder an den Aufschwung. So optimistisch wie im Januar war die Stimmung in der deutschen Wirtschaft schon lange nicht mehr.  

München - Wie das Münchner ifo-Institut am Montag mitteilte, stieg der so genannte Geschäftsklima-Index für Westdeutschland im Januar auf 86,3 Punkte. Dies ist der höchste Stand seit dem vergangenen August.
Im Dezember 2001 hatte der Wert noch bei 85,8 Punkten gelegen (November: 84,9). Auch in Ostdeutschland zeigt das ifo-Barometer deutlich nach oben. Nach 96,9 Punkten im Dezember registrierten die Münchner Forscher nun einen Anstieg auf 98,5 Zähler. Im November hatte das Klima 97,3 Punkte betragen.

Das ifo-Barometer gibt Aufschluss darüber, wie die deutsche Wirtschaft den Start ins Jahr 2002 einschätzt und gilt als eines der wichtigsten Stimmungsbarometer für die deutsche Wirtschaft. Die Forscher ermitteln den Geschäftsklimaindex einmal monatlich aus einer Umfrage unter 7000 Unternehmen in ganz Deutschland. Berücksichtigt sind das Verarbeitende Gewerbe, das Baugewerbe sowie der Groß- und Einzelhandel.

Das ifo-Institut veröffentlichte nun erstmals die Zahlen für den laufenden Monat. Bislang erfolgte dies nur für den Vormonat. Der Dezemberwert sei durch eine Interpolation aus November- und Januarwert hervorgegangen.

Ein Happy End?
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Ifo-Institut stellt Signal auf Konjunkturwende

 
28.01.02 11:22
Das ist Baldrian für die verunsicherten Börsianer. Der Ifo-Geschäftsklima-Index für Westdeutschland ist im Januar überraschend deutlich auf 86,3 Punkte gestiegen, vor allem die Geschäftserwartungen haben sich stark verbessert. Auch der ostdeutsche Teilindex stieg weiter an. Das unerwartet positive Konjunktursignal macht Hoffnung auf eine baldige Erholung der deutschen Wirtschaft. Auch wenn mit den Ifo-Zahlen sicher nicht der Startschuss für eine Rally an den Aktienmärkten gefallen ist, eine willkommene Unterstützung in unruhigen Börsenzeiten sind die Daten allemal.  
 
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mod:

thx! Erfahrungsgemäss der einzige zuverlässige

 
28.01.02 11:27
konjunkturelle Frühindikator!!!

Viele Grüsse

PS.: Schröder hat damit Glück und wird wiedergewählt!
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Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt!

 
28.01.02 14:30
Deutschlands Unternehmer glauben wieder an den Aufschwung. Nach Ansicht von Konjunkturforschern und Analysten hat die Wirtschaft das Tal der Tränen durchschritten und befindet sich bereits auf dem Weg der Besserung.
 
München - Wie das Münchner ifo-Institut am Montag mitteilte, stieg der so genannte Geschäftsklima-Index für Westdeutschland im Januar auf 86,3 Punkte. Dies ist der höchste Stand seit dem vergangenen August.
Im Dezember 2001 hatte der Wert noch bei 85,8 Punkten gelegen (November: 84,9). Auch in Ostdeutschland zeigt das ifo-Barometer deutlich nach oben. Nach 96,9 Punkten im Dezember registrierten die Münchner Forscher nun einen Anstieg auf 98,5 Zähler. Im November hatte das Klima 97,3 Punkte betragen.

Das ifo-Barometer gibt Aufschluss darüber, wie die deutsche Wirtschaft den Start ins Jahr 2002 einschätzt und gilt als eines der wichtigsten Stimmungsbarometer für die deutsche Wirtschaft. Die Forscher ermitteln den Geschäftsklimaindex einmal monatlich aus einer Umfrage unter 7000 Unternehmen in ganz Deutschland. Berücksichtigt sind das Verarbeitende Gewerbe, das Baugewerbe sowie der Groß- und Einzelhandel.

Ifo: Erholung hat bereits begonnen

Nach Ansicht von Ifo-Volkswirt Gernot Nerb hat in Deutschland die wirtschaftliche Erholung bereits begonnen. "Wir sind in einer frühen Phase der Erholung. Es ist jedoch immer noch unklar, wie stark der anstehende Aufschwung sein wird", sagte Nerb.

Deutlich wurde die aufgehellte Stimmung der Unternehmen bei der Einschätzung der künftigen Geschäftsentwicklung. Der Index Geschäftserwartungen für die alten Bundesländer stieg auf 94,8 von 90,9 Punkten im November (Dezemberschätzung 94,3 Punkte).

Erstmalig veröffentlichten die Konjunkturforscher ihren Index für den laufenden Monat und nicht mehr für den vorangegangenen. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt nur mit einem Anstieg des Geschäftsklimaindexes auf 85,7 Punkte gerechnet.

Hoffnung auf US-Erholung verbessert Stimmung

Volkswirte sehen besonders in der starken Verbesserung der Geschäftserwartungen ein klares Zeichen dafür, dass die deutsche Wirtschaft nun die konjunkturelle Trendwende vollzieht. "Der Anstieg des Ifo-Indexes ist ein normales Aufschwungmuster im Vergleich zu vorangegangenen Konjunkturerholungen", sagte Dirk Clench von der Hypothekenbank in Essen.

Grund für die verbesserte Stimmung in der deutschen Wirtschaft war nach Einschätzung der Analysten in erster Linie die Aussicht auf eine baldige US-Erholung. "Die Märkte und die Unternehmen sehen offensichtlich eine Wende in den USA wegen der steigenden US-Frühindikatoren", sagte Stefan Mütze von der Helaba. Zudem profitiere die Wirtschaft von niedrigen Ölpreisen und einem relativ geringen Außenwert des Euro.

Ifo-Volkswirt Nerb sieht anders als viele Analysten auch noch Spielraum für weitere EZB-Zinssenkungen. Die Wirtschaft brauche einen Antrieb, um eine sich selbst tragende Erholung zu erreichen, sagte Nerb.
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juliusamadeus:

Danke happy, liest sich gut!

 
28.01.02 14:36



julius----->voolles Röööhrrr
IFO-KONJUNKTURBAROMETER: Es geht wieder aufwärts 557184
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Ifo-Institut stellt Signal auf Konjunkturwende II

 
28.01.02 14:39
Die zunehmende Zuversicht in den USA wirkt offenbar ansteckend. Zum dritten Mal in Folge ist der Ifo-Geschäftsklima-Index für Westdeutschland inzwischen gestiegen, nach 85,8 Punkten im Dezember lag der erstmals für den laufenden Monat veröffentlichte Wert bei 86,3 Punkten. Analysten hatten für Januar nur 85,7 Punkte prognostiziert. Möglicherweise kann die deutsche Volkswirtschaft schon im ersten Quartal wieder in die Wachstumszone zurückkehren. Die Bedingungen für einen Aufschwung sind jedenfalls günstig.

Die Zinsen sind niedrig, das Öl günstig und der Konjunkturmotor in den USA scheint auch wieder anzuspringen. Kaum verwunderlich, dass sich der Teilindikator für die Geschäftserwartungen in den vergangenen beiden Monaten auf 94,8 Punkte verbessert hat. Im November lag der Wert noch bei 90,9 Punkten. Das Verarbeitende Gewerbe, zumindest in Westdeutschland, sieht Licht am Ende des Tunnels.

Zuletzt hatte schon der zweite wichtige deutsche Frühindikator, der  ZEW-Konjunkturbarometer auf eine Konjunkturwende hingedeutet. Dieser wird im Gegensatz zum Ifo-Index nicht durch eine Unternehmensbefragung, sondern durch eine Umfrage bei Analysten gewonnen. Er signalisierte in der Vergangenheit den konjunkturellen Wendepunkt wiederholt noch vor dem Ifo-Frühindikator. Nachdem nun beide Indikatoren nach mehrmaligem Anstieg ein weitgehend gesicherten Aufwärtstrend aufweisen, bestehen kaum noch Zweifel an der Konjunkturwende.  
 
Der recht deutliche Anstieg des Ifo-Index ist ein positives Signal für die Börsen, keine Frage. Zu Überschwang besteht dennoch kein Anlass, schließlich stehen hinter dem Tempo des Aufschwungs noch viele Fragezeichen. Die anstehende Tarifrunde ist die große Unbekannte. Mit der neuerlichen Verbesserung beim Geschäftsklima schwinden auch die Zinshoffnungen dahin, ein weiterer Nackenschlag für die Anleihenkurse, die damit weiter unter Druck bleiben.
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