Ich sehe es genau andersrum, und frage mich wie schnell man abstumpft gegen extrem rechte Positionen, die heute aus der politischen Mitte heraus Konsens sind.
Wobei ich unter extrem rechten Positionen nicht ökononimsche Dinge meine, die den Immobilienmarkt betreffen. Der Immobilienbereich hat allerdings Jahrzehnte von neoliberalen Ansichten stark profitiert. Sonst wären nicht so viele Immobilenkonzerne mittlerweile in Dax und MDax. Das wäre früher nach der alten Gesetzgebung, die von SPD/Union vertreten wurde, so nicht möglich gewesen.
Dass es heute linke Parteien gibt (ist ja eigentlich nur DieLinke und keineswegs Konsens), die das Rad wieder zurückdrehen wollen, kann ich gut verstehen, natürlich auch Enteignungen, die ja eigentlich keine Enteignungen sondern Zwangsverkäufe sind. Man muss halt an der richtigen Stelle regulieren, also bei Spekulation und Bestandshaltern, während man bei sinnvollen Bauinvesttionen deregulieren müsste.
Was bestimmte bürokratische Überregulierungen betrifft, die Slabke vermutlich auch im Bauwesen anspricht, hat das ja nichts mit links zu tun. Das ist halt dumme Bürokratie, die es in vielen Bereichen gibt. Wobei mir Slabke sich ein bißchen zu sehr auf die Politik als Erklärung beruft. Nicht dass er am Ende noch wie Herr Trier von Softwing wird, der konjunkturelle normale Schwankungen des Marktes und eigene Fehler durch staatliche Fehler zu relativieren versucht.
the harder we fight the higher the wall