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Hypo Real - Jahrhundertchance oder Niete?


Beiträge: 9.549
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Hypo Real Estate kein aktueller Kurs verfügbar
 
Anti Lemming:

Pendulum

3
13.02.09 15:22
Wenn das auf micht gemünzt sein sollte: Ich hab lange überlegt, ob ich die HRE bei diesen Kursen als Long ins Depot nehmen sollte, diese Idee aber in Anbetracht der hohen Risiken (siehe meine letzten Postings) verworfen.

Ich würde die HRE auch für 0,50 E nicht kaufen. Das potenzielle Kursziel Null macht jedes Investment, egal zu welchem Kurs (oberhalb von Null), zum Totalverlust.

Meine Postings dienen daher nicht dazu, die Aktie "runterzureden". Short bin ich übrigens auch nicht.

Ich möchte nicht ausschließen, dass die Altaktionäre ein Übernahmeangebot für geschätzte 1,50 erhalten. Ob es dies kommt oder nicht, ist aber ein Politikum und nicht mit normalen "Börsen-Kriterien" erfassbar. Man könnte ebensogut beim Roulette auf "rot" setzen. Das ist mir als CRV zu wenig.
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Pendulum:

.... auch heute wieder 2 Mio Aktien eingesammelt

 
13.02.09 15:28
........... zwischen 1.27 und 1.17 €

Hier sind Profis am Werk
Antworten
Anti Lemming:

Fuzzi

 
13.02.09 15:28
Ich hab im obigen Beispiel einen Kleinunternehmer mit einer Büroimmobilie als Beispiel genommen. Ich hätte ebensogut einen Kleinunternehmer mit einer "Saure-Gurken-Fabrik" nehmen können, dessen Produkte jetzt nicht mehr gefragt sind.

Es ist Unsinn, wenn Du Dich jetzt am im Fallbeispiel genannten Begriff "Immobilien" aufhängst. Es geht um die Staatskredite (als Aktiva), die die Depfa vergeben hat und deren """Wiederverkaufswert" in der Krise deutlich gesunken ist. Dadurch droht "negative equity" zu entstehen.
Antworten
fuzzi08:

Anti

3
13.02.09 15:42
die Immobilien hast ja DU ins Spiel gebracht. Ebenso das Beispiel mit dem Klein-
unternehmer, das hier deplaziert ist.
Dass der "Wiederverkaufswert" der Kredite gesunken ist, stimmt ja. Aber die
Kredite selbst sind deswegen nicht notleidend geworden; die Werthaltigkeit der
Forderungen steht damit außer Frage. Substanziell hat sich damit nichts verän-
dert! Lediglich die Refinanzierung ist zusammengebrochen.
Andererseits wird sich das ganze Problem in Luft auflösen, wenn der Geldmarkt
wieder ins Laufen kommt. Worum es geht, ist die Überbrückung bis dahin.
Antworten
Anti Lemming:

Kurz gesagt

 
13.02.09 15:51
Die Refinanzierung ist zusammengebrochen, WEIL der "Wiederverkaufswert der (Staats-)Kredite, die die Depfa vergeben hat, gesunken ist. Das ist bei dem hohen Hebel, mit dem die Depfa arbeitet, existenzbedrohend.

Die beste Lösung wäre, wenn der Staat weitere Hilfen von einer dicken Kapitalerhöhung abhängig macht, die den Kurs auf nahe Null bringt. Dann würde auch Flowers das Maul gestopft, falls er mit dem Wort "Enteignung" noch juristisch hausieren gehen wollte.
Antworten
fuzzi08:

Kritiker

 
13.02.09 15:54
Wenn Du schreibst
"Die Gegenrechnung Darlehen gg Schulden kann auch ein zeitliches Problem sein,
was fuzzi mom. nicht sieht."
hast Du meine Beiträge nicht richtig gelesen oder nicht verstanden. Selbstverständ-
lich können Zahlungsverpflichtungen bei temporärer Illiqudität -trotz ausgleichender
Forderungen an Dritte- zur Insolvenz/Zahlungsunfähigkeit- führen. Das habe ich ge-
rade in meinen letzten Beiträgen zum Ausdruck gebracht.

Mir ging es um den Aspekt des inneren Wertes von HRE, wenn behauptet wird, HRE
sei "tot", die Aktien hätten keinen Wert mehr. Gerade dann, wenn es doch noch zu
einem InsVerfahren kommen sollte, wird sich das schnell zeigen. Mit ein Grund für
meinen kürzlichen Einstieg.
Antworten
fuzzi08:

Anti - den letzten Absatz

 
13.02.09 16:04
in #5180.
"Die beste Lösung wäre, wenn der Staat weitere Hilfen von einer dicken Kapital-
erhöhung abhängig macht, die den Kurs auf nahe Null bringt. Dann würde auch
Flowers das Maul gestopft, falls er mit dem Wort "Enteignung" noch juristisch
hausieren gehen wollte."

hättest Du Dir besser geschenkt; Du disqualifierst Dich damit selbst.
Wer wirklich gute Argumente hat und durch scharfsinnige Analysen bestechen
will, sollte auf die Sprache der Zyniker und Proleten verzichten.
Dafür gibt's von mir einen symbolischen Roten Stern ("völlig daneben").
P.S.:
Damit will ich nicht sagen, dass ich nicht auch ab und zu Mist schreibe. Aber ich
krieg's ja dann auch gesagt.
Antworten
splint:

zu 5180

 
13.02.09 16:06
Ich glaube nicht, dass der Staat die Aktionäre erpressen kann, nach dem Motto: "Entweder ihr macht eine Kapitalerhöhung mit, oder ich lasse HRE insolvent werden." Die Aktionäre wissen, dass letztlich der Staat derjenige ist, den man erpressen kann, weil er nicht umhin kommt HRE zu retten. Um dieser Erpressbarkeit ein für allemal zu entrinnen, sucht der Staat die alleinige Macht, sogar dann, wenn sich die Aktionäre im Grunde kooperativ zeigen.
Antworten
Anti Lemming:

Fuzzi

2
13.02.09 16:15
Betrachte den zweiten Absatz in # 5180 als "gestrichen". Der erste reicht schon, um zu zeigen, wo das Problem liegt. Wären die Assets der Depfa lupenrein, hätte sie sich durch Verkäufe entschlacken können. Offenbar wäre das aber nur mit für die EK-Quote desaströsen Abschlägen möglich gewesen. So blieb nur das zweite Mittel, nämlich die Refinanzierung mit Staatshilfe zu sichern.

Du übersiehst mMn laufend, dass die Assets der Depfa eine Variable sind (marktbedingte "Kursschwankungen", unsichere Rückzahlungen, im Extremfall Staatspleiten), während die Passiva (Refinanzierungsbedarf) eine Konstante sind. Der sinkende Wert der Aktiva wirkt dabei ruinös und gibt - mehr noch als die Kreditklemme - den Ausschlag dafür, dass Privatinvestoren einen Bogen um die Depfa machen.

Das war's von mir für heute.
Antworten
fuzzi08:

Anti - Du sagst es

 
13.02.09 16:28
ja selbst: "Kursschwankungen". Mit realer Werthaltigkeit hat das nichts zu tun.
Nun ja, über den Rest muss man ernsthaft nicht dirkutieren. Denn wenn z.B.
die USA "staatsbankrott" würden, dann wäre das Schicksal der HRE vermutlich
das Letzte, was die Welt interessiert.

Wie mir aber der letzte US-Verteidigungsminister beim monatlichen Schafkopfen
im Hilton's vertraulich erzählt hat, planen die USA, im Falle ihres Bankrotts, die
Bombardierung ihrer Gläubigerländer. Als Konjunkturprogramm, versteht sich.

Das war das Spässle zum Wochenende ;-))))))
Antworten
darthvader:

Immobilien

 
13.02.09 16:29
das Thema der Liquiditätsproblematik ist unbestritten, letztendlich u.a. geschuldet der nicht zu den Kreditverträgen laufzeitmässig passenden Refinanzierungen. Sprich short Refi und long Kreditverträge, bei
der HRE im Schnitt 5 Jahre. Dadurch ergab sich in der Vergangenheit Ertragspotential. Ein Problem ist nur, wenn man es hier überzieht und sehr grosse Anteile kurzfristig refinanziert und der Kurzfristzins wie seit der Krise geschehen deutlich angestiegen wird. Dann zahlt man drauf und bei der HRE offensichtlich kräftig. Das ist nicht nur ein Depfa-Thema, sondern auch ein Thema der HRE-Anteile vor Zusammenschluss mit der Depfa. Zudem im abflauenden Immobilienmarkt kommen noch Abschreibungen auf Immobilienwerte hinzu, wie Anti Lemming in seinem Beispiel oben ausgeführt hat. Die HRE hat ja immerhin eine Tochter HRE Capital Corp. in New York. Hier wurde schon 2006 ein immenses Volumen an Wohnbauimmobilien abgebaut, als es mit der Subprime-Krise losging, zudem ein REIT aufgelegt, der inzwischen wieder vom Markt genommen wurde. Und hier, wie auch im Londoner Immobilienmarkt lauern immense Abschreibungspotentiale.
Antworten
splint:

zu 5151

 
13.02.09 16:49
Dass der Staat Flowers stark entgegen kommt, kann ich mir nicht vorstellen.

Wenn ich die Berichte in der Presse lese, komme ich zu dem Schluss, dass das Finanzministerium sich längst zur alleinigen Kontrolle entschieden hatte, bevor überhaupt mit Flowers geredet wurde. Komischerweise wurde seitens der deutschen Politik immer wieder von hohen Forderungen gesprochen, die Flowers angeblich stellt, während Flowers diese Darstellungen zurückwies.

Wie dem auch sei. Obwohl Merkel gesagt hat, dass die HRE-Aktionäre für sie zweitrangig sind (habe den Link leider nicht mehr parat), drängt die Union auf eine Lösung ohne Enteignung, während der linke Flügel der SPD sich scheinbar auf eine Enteignung freut. Es wird wohl zu einer Art Kompromiss kommen, aber mehr als den aktuellen Marktpreis wird Flowers MMn nicht sehen. Wenn Flowers ein Kleinaktionär wäre und nur ein paar tausend HRE-Aktien hielte, wäre er MMn schon längst raus.

Die Frage an die HRE-Aktionäre ist doch: Seht ihr im aktuellen Markt wirklich keine besser Möglichkeit der Geldanlage (Renditeerwartung und Risiko einbezogen) als HRE?
Antworten
Pichel:

*

 
13.02.09 17:00
DJ: *Gesetzesrahmen für HRE steht nicht vor März - Regierungskreise
(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

 February 13, 2009 10:56 ET (15:56 GMT)
Dow Jones & Company, Inc.2009

DJ: *Höhe der staatlichen Beteiligung an HRE weiter offen - Regierungskreise
(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

 February 13, 2009 10:56 ET (15:56 GMT)
Dow Jones & Company, Inc.2009

DJ: *Flowers grundsätzlich zum Verkauf von HRE-Anteil bereit - Regierungskreise
(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

 February 13, 2009 10:56 ET (15:56 GMT)
Dow Jones & Company, Inc.2009

DJ: *Flowers nannte keine Konditionen für HRE-Anteilsverkauf - Regierungskreise
(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

 February 13, 2009 10:56 ET (15:56 GMT)
Dow Jones & Company, Inc.2009
Antworten
Pendulum:

"Flowers grundsätzlich verkaufsbereit"

 
13.02.09 17:13
........ soeben auf Bloomberg TV (USA)
Antworten
naivus:

vielleicht bekommen

 
13.02.09 17:24
wir ja am Wochenende gute News!
Antworten
Pendulum:

.... wenn sie ihm keine 5 € pro Aktie geben

2
13.02.09 17:38
....... wird er nicht verkaufen

Er will eine "Substanzielle" Beteiligung am neuen Institut "Deutsche Pfandbriefbank" ...........

............... und wird diesen vermutlich auch bekommen (etwa 5 %)
Antworten
Camu:

Nebelkerzen und Manipulation

5
13.02.09 17:52

Ich verfolge diesen Thread nun schon seit einiger Zeit. Nun muss ich einfach mal meinen Senf dazugegben.

Wer den Kurs in den letzten Tagen verfolgt, kommt nicht umhin, festzustellen, das er heftig nach unten manipuliert wird. Zum einen durch Verkäufe, die beim aktuellen Niveau keinen Sinn machen und zum anderen, wie auch im Forum schon öfter geäußert, durch hahnebüchende Pressemeldungen und bewußter Falschinformation.

Neuester Blödsinn ist die "eingeschränkte Insolvenz". Was soll das sein? Ein Außenstehender (der Staat) geht hin, pikt sich die Perlen aus der Bilanz (ohne rechtlichen Anspruch) und läßt den Schrott drin. Das ist in etwa so, dass wenn ich weiß, mein Nachbar ist insolvent, ich mich mit dem anderen Nachbarn darüber einige, die Garage, das Auto und den schönen Kirschenbaum zu verwerten (wie gesagt ohne, das ich Gläubiger bin) und den Pleitier über die Wupper gehen zu lassen (und anschließend über die Lokalzeitung zu diffamieren und auszulachen ;-) ) Das ist rechtlich ausgeschlossen!

Eine Enteigung ist rechtlich ebenso völlig ausgeschlossen. Dazu wurde ja schon genug gesagt. Es ist deshalb eine reine Nebelkerze. Es muß nebenbei offenbar darauf hingewiesen werden, dass Flowers mit Goldman&Sachs in Verbindung steht. Diese Gruppierung, würde unsere Regierung nicht nur vor dem  Verfassungsgericht, sondern international fertigmachen.

Eine Kapitalerhöhung kommt im Prinzip auch nicht infrage. Es gibt nämlich - das wurde bisher gar nicht thematisiert - ein gesetzliches Bezugrecht für die Altaktionäre. D.h. jedem Altakionär müßten diese neuen Aktien erstmal angeboten werden. Dieses Bezugrecht hat einen Wert, der an der Börse verkauft werden kann. Diesen Umweg kann sich der Staat sparen. Deshalb bleibt nur der Weg über den Kauf der Altaktien. Und dazu braucht der Staat eben nicht ungedingt Flowers, sondern die übrigen 75% Streubesitz.

Und das ist wohl auch der Grund, der hinter dem unerklärlichen Kursverfall in den letzten Tagen steht. Der Kurs muß runter, damit der Staat billig an seine 75% kommt. Denn so kann er sich klammheimlich einkaufen und für den Rest kann er dann ein Übernahmeangebot machen, das auf einem deulich niedrigeren Niveau liegt.

Desweiteren ist es Possenspiel übelster Art, dass der Staat mit Fowers verhandelt, mit den übrigen Akteuren in keinerlkei Weise in Kontakt tritt. Die übrigen Aktionäre dürfen sich übergangen fühlen. Flowers kann wohl kaum für den Rest sprechen.

Und da sind wir bei des Pudels Kern: Der "Streubesitz" ist nicht organisiert. Deshalb ist es schwer, bei dem Bombardement von Beschimpfungen und schlechten Nachrichen, eine Gegenbewegung zu initiieren, den Kurs nach oben zu treiben. Das Flowers z.B. nicht kräftig nachschießt, macht mich irgendwie stutzig. Aber wer weis, viellecht kommt das bald. Wenn Steinbrück mit den großen Hinden pinkeln will, dann muß er auch lernen das entsprechende Bäumchen zu suchen und das Bein zu heben. Die Entwicklung in den nächsten Wochen wird spannend.

Antworten
Pendulum:

Jetzt dürfte es klar sein ......

 
13.02.09 18:59
DJ :

"Noch offen ist, welche Höhe die staatliche Beteiligung an der HRE haben soll, beispielsweise mindestens 95% oder lediglich 75% plus eine Aktie. "Im Prinzip ist das Ziel, auf möglichst viel zu gehen, um die Finanzmarktüberzeugungsarbeit sicher zu stellen", hieß es von der Person aus Regierungskreisen. Das eine Ziel sei die Restrukturierung der HRE. Dafür werde ein Anteil von 75% plus eine Aktie gebraucht. Das andere Ziel sei, nahezu Bundeskonditionen für die Refinanzierung der HRE zu erreichen. Dafür bräuchte man nach Expertenmeinung eine möglichst hohe Beteiligung. Hierüber laufe noch die Diskussion.

Die "Ultima Ratio"-Option sei immer noch nicht vom Tisch, sagte die Person aus Regierungskreisen. "Ich glaube auch nicht, dass sie weggeht, da sie als Drohpotenzial genutzt wird ", sagte sie weiter. Alle bemühten sich, es nicht dazu kommen zu lassen. Zugleich entstehe der Eindruck, dass diese Option gebraucht werde, um Aktionäre zum Einlenken zu bringen, hieß es aus Regierungskreisen.

Das Gespräch der Bundesregierung mit dem US-Investor J.C.Flowers am Donnerstagabend bezeichnete die Person als "außerordentlich konstruktiv". Es habe aber "noch keine endgültigen Wege gebracht". Es sei darum gegangen, die gegenseitigen Interessen und Positionen kennenzulernen. Zu seinen Preisvorstellungen habe Flowers "definitiv" keine Angaben gemacht. Flowers habe nur seine grundsätzliche Bereitschaft zum Verkauf signalisiert, aber nicht die Konditionen dafür genannt."

Ich habe keinen Zweifel mehr, der Bund ist mit 75 % zufrieden - ihr werdet es sehen.
Antworten
Rookie72:

Es ist unglaublich....

 
13.02.09 19:02
...aber leider war, jetzt hat auch die CDU eine Egomanen, der seine Profilneurose zu einem sehr ungünstigsten Zeitpunkt auslebt. Vorallem sein Orakel, das durch das Pleitegehenlassen der HRE andere Banken effiktiver gestärkt werden, zeigt, dass dieser "Experte" keine Ahnung hat und das Gruselige zum Schluss...dieser Herr Oettinger ist auch noch Ministerpräsident von Baden-Württemberg...Also Freunde bei den "Linken" hat er mit seiner Äußerung garantiert gewonnen ;).
Hängt der Absturz der HRE heute evtl. mit diesem Herrn Oettinger zusammen?? Sind Oettinger und Steinbrück Skatfreunde?? ;)

Guckst Du hier:

13.02.2009 , 17:24 Uhr
Finanzkrise
Oettinger würde HRE auch pleitegehen lassen
von Dietmar Neuerer
Noch sind die Gespräche der Bundesregierung mit dem Großaktionär der schwer angeschlagenen Hypo Real Estate (HRE), Christopher Flowers, zur Rettung des Immobilien- und Staatsfinanzierers im Gange, da prescht Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) vor und bringt eine Insolvenz des Unternehmens ins Gespräch. Damit liegt er quer zur Linie der Unionsspitze.


Mit Finanzhilfen von bislang schon 102 Mrd. Euro haben Bund und Banken die HRE vor dem Zusammenbruch bewahrt. Quelle: ap
DÜSSELDORF. Unter wachsendem Zeitdruck streitet die Große Koalition weiter über den besten Weg zur Übernahme der Hypo-Real-Estate-Bank. Die Verhandlungen über ein "Rettungsübernahmegesetz", das die Beteiligung des Staates an maroden Banken regeln soll, dauerten an, sagte Regierungssprecher Ulrich Wilhelm am Freitag in Berlin. Eine Enteignung könne nur die allerletzte Möglichkeit sein. Das Bundeskabinett will am kommenden Mittwoch über den Gesetzentwurf beraten.

Der baden-württembergische Ministerpräsident Günther Oettinger hält eine Insolvenz der Pfandbriefbank für eine mögliche Lösung. Er sei nicht überzeugt, dass "die HRE um jeden Preis erhalten werden muss", sagte der CDU-Politiker im Interview mit der Wirtschaftswoche. Bei einer Insolvenz wären zwar viele andere Banken zu Abschreibungen gezwungen. Aber ihnen "könnten wir dann zielgenauer und möglicherweise auch kostengünstiger helfen als durch eine in ihrer rechtlichen Dimension und finanziellen Auswirkung nicht überschaubare Verstaatlichung dieser Bank", sagte Oettinger. Er erwarte, dass die Bundesregierung diese Alternative prüfe.


Interaktive Weltkarte: Überblick der Staatshilfen für Banken


Oettinger stellt sich damit gegen die von Unions-Fraktionschef Volker Kauder (CDU) ausgegebene Linie, die HRE in jedem Fall zu retten. Mit Finanzhilfen von bislang schon 102 Mrd. Euro haben Bund und Banken die HRE vor dem Zusammenbruch bewahrt. Kauder sagte, nach Gesprächen mit Großaktionären der Hypo Real Estate werde man "eine ganz genaue Einzelfalllösung für die Hypo Real Estate finden". Entscheidend sei, dass die Bankenrettung den Steuerzahler so wenig wie möglich koste. Die HRE erhalte aber weiterhin ihre staatlichen Milliarden, da eine systemrelevante Bank nicht pleitegehen dürfte. Eine Insolvenz der HRE würde das ganze Bankensystem in Mitleidenschaft ziehen, betonte Kauder.

Der neue Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg sprach sich gegen eine Enteignung der HRE aus. Eine Enteignung sei „die härteste Option, zu der ein Staat greifen kann. Ich würde gerne ganz darauf verzichten“, sagte der CSU-Politiker der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

Die Bundesregierung bereitet derzeit die Enteignung der HRE-Aktionäre vor. Parallel soll aber mit dem US-Investor J.C. Flowers, der knapp 24 Prozent an der HRE kontrolliert, über einen freiwilligen Verkauf seiner Anteile verhandelt werden. Die Koalition berät seit Wochen über ein Enteignungsgesetz, das vor allem in der Union sehr skeptisch gesehen wird. Auch bei der Firmengruppe Schaeffler mahnte Guttenberg zur Zurückhaltung. „Ich warne davor, vorschnell einem Staats-Eintreten das Wort zu reden“, sagte er.

Bei der Opposition löste der Oettinger-Vorstoß ein geteiltes Echo aus. „Ich weiß nicht, woher Herr Oettinger die Weisheit nimmt, das zu behaupten", sagte Otto Fricke (FDP), Vorsitzender des Haushaltsausschusses im Bundestag, am Freitag im Gespräch mit Handelsblatt.com mit Blick auf die Aussage Oettingers, bei einer Pleite der HRE könne den in Deutschland betroffenen Banken möglicherweise kostengünstiger geholfen werden als durch eine Verstaatlichung dieser Bank. Die Grünen-Politikerin Christine Scheel zeigte sich dagegen offen für die Oettinger-Lösung. „Ich wäre da vorsichtiger“, warnte dagegen Fricke. „Auch bei der US-Investmentbank Lehman Brothers handelte es sich ‚nur’ um eine mittelgroße amerikanische Bank, die aber bei anderen Finanzinstituten einen vielfachen Schaden hinterlassen hat“.

Dagegen sagte die Vize-Vorsitzende der Grünen-Fraktion im Bundestag, Christine Scheel im Gespräch mit Handelsblatt.com: „Man sollte keine Lösungsvarianten ausschließen." Wie Fricke verglich auch sie die Situation bei der HRE mit der von Lehman Brothers. „Wenn die Bundesregierung jetzt Fehler macht, dann hat das Auswirkungen auf das gesamte Bankengefüge", warnte sie. Dennoch sei irgendwann der Punkt erreicht, wo eine Entscheidung getroffen werden müsse. „Das Finanzministerium muss dem geheim tagenden Finanzmarktgremium im Bundestag seine Prüfvarianten für die HRE zügig vorlegen", sagte Scheel. „Die Rettungsaktion darf keine Geheimaktion werden." Das Parlament müsse in den Entscheidungsprozess eingebunden werden.

Ein Treffen zwischen dem HRE-Großaktionär Flowers und dem Bankenrettungsfonds Soffin war am Donnerstag ohne greifbares Ergebnis geblieben. Man habe in konstruktiver Atmosphäre Standpunkte ausgetauscht und ein weiteres Treffen vereinbart, verlautete aus Berliner Finanzkreisen. Über einen Verkaufspreis für das HRE-Aktienpaket des US-Investors sei nicht gesprochen worden, sagte ein Flowers-Sprecher der Nachrichtenagentur AP.

www.handelsblatt.com/politik/deutschland/...n-lassen%3B2153161
Antworten
Rookie72:

Und das Beste.....

 
13.02.09 19:08
...ist, dass die Landesbank des Herrn Oettinger selbst von Staatshilfen lebt, der Mann ist unglaublich (im negativen Sinne ;)).

Guckst du hier:

Unterdessen hat Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) erneut die Variante ins Spiel gebracht, die Hypothekenbank einfach pleite gehen zu lassen. Die Frage müsse aber sein, ob die HRE um jeden Preis erhalten werden muss, sagte Oettinger der „Wirtschaftswoche“. Er sei davon nicht überzeugt. Käme die HRE in ein Insolvenzverfahren, „wären zwar alle beteiligten Banken zu Wertberichtigungen gezwungen“. Aber den in Deutschland betroffenen Banken könne dann zielgenauer und möglicherweise auch kostengünstiger geholfen werden.

Die Äußerungen des Ministerpräsidenten sind brisant, weil seine eigene Landesbank LBBW ebenfalls nur mit staatlichen Kapitalspritzen überlebensfähig ist.

www.welt.de/wirtschaft/article3202392/...e-zappeln.html#reqRSS
Antworten
Pendulum:

Flowers und HRE Aktionäre werden .....

 
13.02.09 19:09
....... Anteile an der neuen "Pfandbriefbank" erhalten

Flowers wird keine HRE Aktien verkaufen, weder zu 1.20 €  - noch zu 2.00 oder 3.00 Euro.

Verbliebene HRE Aktionäre sollten sich ebenfalls überlegen, ob sie zu diesen Kursen noch verkaufen. Es macht wenig Sinn.

Heute gab es nur noch Panik und Angst, nichts anderes. Gezielt herbeigeführt - was sonst.

Und wieder konnten über 3 Millionen Stück stressfrei eingesammelt werden.
Antworten
spiess:

stressfrei

 
13.02.09 19:57
sind meine 6600 noch in der Kasse !

Verkaufen hat jetzt keinen Sinn. Aber die Frechheit dieses Politikergesindels

kann einen schon ganz schön nerven !

Ein schönes Wochenende an alle
Antworten
rickberlin:

Guttenberg gegen HRE-Enteignung

2
13.02.09 20:33
Guttenberg gegen HRE-Enteignung


Keine Zeit zur Eingewöhnung: Der neue Wirtschaftsminister ist gerade erst im Amt, da muss er sich schon mit der Krise der Hypo Real Estate befassen. Auf eine Enteignung würde er lieber verzichten.

Der neue Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat sich gegen eine Enteignung der angeschlagenen Immobilienbank Hypo Real Estate (HRE) ausgesprochen. Eine Enteignung sei "die härteste Option, zu der ein Staat greifen kann. Ich würde gerne ganz darauf verzichten", sagte der CSU-Politiker der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" von Samstag laut Vorabbericht.

Die Bundesregierung bereitet derzeit die Enteignung der HRE-Aktionäre vor. Das dafür notwendige Gesetz will das Kabinett schon nächste Woche auf den Weg bringen. Parallel soll aber mit dem US-Investor J.C. Flowers, der knapp 24 Prozent an der HRE kontrolliert, über einen freiwilligen Verkauf seiner Anteile verhandelt werden. Die Koalition berät seit Wochen über ein Enteignungsgesetz, das vor allem in der Union sehr skeptisch gesehen wird. Auch bei der Firmengruppe Schaeffler mahnte Guttenberg zur Zurückhaltung. "Ich warne davor, vorschnell einem Staats-Eintreten das Wort zu reden."

Der baden-württembergische Ministerpräsident Günther Oettinger hält auch eine Insolvenz der Hypo Real Estate für eine mögliche Lösung. Er sei nicht davon überzeugt, dass "die HRE um jeden Preis erhalten werden muss", sagte der CDU-Politiker der Zeitschrift "Wirtschaftswoche" laut Vorabmeldung vom Freitag.

Bei einer Insolvenz wären zwar viele andere Banken zu Abschreibungen gezwungen. Aber ihnen "könnten wir dann zielgenauer und möglicherweise auch kostengünstiger helfen als durch eine in ihrer rechtlichen Dimension und finanziellen Auswirkung nicht überschaubare Verstaatlichung dieser Bank", sagte Oettinger. Er erwarte, dass die Bundesregierung diese Alternative prüfe.

reuters, 19:49 Uhr
© 2009 Financial Times Deutschland



ps:was bitte schön hat den ein dummschwätzer wie oettiger schon zu melden??! - farbloser und überflüssiger typ....
Antworten
T-Foxy:

Ich war mal bei HRE

2
13.02.09 20:48
investiert, Dank des Spin-Offs aus der HVB.

Meine 80 Stück hab ich schon bei 3,30 geworfen.

Aber die HRE wurde doch bisher als "Systembank"
gesehen.

Und Herr Oettinger sieht das jetzt auf einmal nicht mehr
so.

Ich glaube eine volle Pleite der HRE würde mehr Schaden
anrichten, als Herr Oettinger sich mit seinem eingeschränkten
Verstand auch nur annähernd vorstellen kann.

Naja, Politiker sind halt keine Menschen die vo Wirtschaft
Ahnung haben oder Zusammenhänge erkennen.
Amor est pretiosior auro [Cato maior]

Österreich - das bessere Uganda
Antworten
rickberlin:

danke herr oettiger...

 
13.02.09 21:29
ihr dummgeschwätz hat hre heute wider 5% gekostet,war wohl mit steinbrück abgestimmt....??

hre pleite gehen lassen und die dt.bank die mit 52 Mrd bürg gleich dazu......bravo !!! ganz toll......!!!

nie wider CDU !!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Antworten
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