Heute kam es raus ;-) GM, FORD, DCX !


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Stox Dude:

Heute kam es raus ;-) GM, FORD, DCX !

 
29.05.03 20:04
seit einiger Zeit sage ich euch GM zu PUTTEN !

Hier die NEWS!

The Big Three automakers could be headed for Chapter 11, a UBS Warburg analyst argued in a research note Thursday.

According to Saul Rubin, the analyst, Chapter 11 is not around the corner, but not out of the question for Ford (F:NYSE - news - commentary - research - analysis), General Motors (GM:NYSE - news - commentary - research - analysis) and DaimlerChrysler (DCX:NYSE - news - commentary - research - analysis), because of their highly leveraged positions and weakening trends.


"Likely, industry trends will result in a major casualty at some point in the longer distance," said Rubin. "The lack of a short-term catalyst will provide ample time for the Big Three to destroy further shareholder value." Near term, the analyst expects that "profligate spending and aggressive pricing" will lead to "further financial destruction."

The three automakers weren't immediately available for comment.

Ultimately, Rubin said, either Ford or GM will go into Chapter 11, or Chrysler will be ejected from DaimlerChrysler. The analyst thinks Ford and Chrysler are the companies most likely to lose share in the coming years, because they suffer from competitive disadvantages in the U.S. and from manufacturing and material costs.

"A mere continuation of current trends and strategies combined with moderate performance in the equity markets would, we believe, push Ford to the brink," Rubin said. He added that weakness in Mercedes and a change in management at DaimlerChrysler could be sufficient to expel Chrysler from the company.

The analyst credited GM with boosting its competitive position in recent years, but said it has the "wobbliest" financial structure and carries obligations, which, given certain conditions, could "blow the company apart."

On the macro level, Rubin noted three negative trends: worsening demand, falling share and fragmentation.

Not since 1913 has the industry been so fragmented, Rubin argued, with more and more players in categories once dominated by the Big Three. Meanwhile, Rubin forecasts that 1.6 million units of new capacity will come on stream in the next five years, and he doesn't see this matched by incremental demand or the removal of capacity.

Rubin gives Ford and DaimlerChrysler a reduce rating, and GM a neutral. UBS Warburg has done investment banking for all three companies in the past 12 months. Ford, at midday Thursday, was up 3 cents, or 0.3%, at $10.28; DaimlerChrysler was up 42 cents, or 1.4%, at $31.39; and GM was ahead 28 cents, or 0.8%, at $34.98.


Stox Dude
Heute kam es raus ;-) GM, FORD, DCX ! 1046346
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Stox Dude:

lasst nur mal GM Chapter 11 anmelden, was dann

 
29.05.03 20:06
passiert , kann sich jeder Bulle vorstellen.

Stox Dude
Heute kam es raus ;-) GM, FORD, DCX ! 1046349
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Stox Dude:

bei GM sollen mittlerweile bis zu 50 Milliarden $

 
29.05.03 20:14
fehlen ! Pension Fund u.a.

Stox Dude
Heute kam es raus ;-) GM, FORD, DCX ! 1046353
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Stox Dude:

hmm, dadurch wirkt Toyota noch attraktiver !

 
29.05.03 20:24
vor allem ist der Aktienpreis echt guenstig!

Stox Dude
Heute kam es raus ;-) GM, FORD, DCX ! 1046358
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Nowonder:

Pensionsfonds - Das böse Erwachen

 
29.05.03 20:29
Das böse Erwachen

Von Carsten Volkery, New York

Die US-Schwergewichte scheinen auf dem Weg der Besserung. Doch milliardenschwere Rückstellungen für Pensionsfonds können die steigenden Gewinne wieder ausradieren: Allein bei General Motors klafft ein Loch von mehr als 20 Milliarden Dollar.

New York – Beim Erforschen der geheimnisvollen Welt der US-Bilanzen entdecken Analysten immer weitere tickende Bomben. Die neueste macht derzeit unter dem Namen "Pensionsfonds" in den US-Medien die Runde. Schon das Wort klingt langweilig – kein Wunder, dass es in der New Economy der neunziger Jahre ignoriert wurde.

Graue Zukunft: Ohne satte Kursgewinne füllen sich die Pensionskassen der US-Unternehmen nicht mehr wie von Geisterhand.

Doch glaubt man einer ganzen Lawine neuer Studien, dann sind Pensionsfonds die Stimmungstöter der nächsten Quartale, wenn nicht Jahre. Alle großen Banken haben plötzlich das Thema entdeckt. "2003 wird das Jahr der Pensions-Fonds-Bilanzierung", prognostiziert Kenneth Shea, Chef der Aktienanalyse bei Standard and Poor's.

Milliardenloch bei General Motors

Das Fonds-Problem könnte die Gewinne von Großunternehmen wie General Motors, IBM und American Airlines deutlich drücken oder sogar ganz ausradieren.

Das krasseste Beispiel ist General Motors. Der Autobauer hat 460.000 hungrige Rentnermäuler zu stopfen – das sind 2,5 Ruheständler pro Mitarbeiter. Die Rentenzahlungen steuert General Motors wie die meisten anderen Unternehmen durch einen ausgelagerten Pensionsfonds.

Die Obligationen des Fonds, inklusive zukünftiger Ansprüche, belaufen sich auf rund 80 Milliarden Dollar. Eine gewaltige Summe, die der Fonds im Moment nicht hat: Auf Grund des Bärenmarktes ist er um 22 Milliarden Dollar unterfinanziert.


Fast alle Pensionsfonds unterfinanziert

Das Milliardenloch zwingt GM dazu, kostbare Einnahmen aus der Unternehmenskasse in den Pensionsfonds zu lenken. Pro verkauftem Auto werden dieses Jahr bereits 900 Dollar in den Fonds fließen. In den nächsten fünf Jahren könnten die unerwarteten Zahlungen laut UBS Warburg sogar den Cash-Flow übersteigen – ein Horrorszenario für GM-Aktionäre.

Noch schlimmer: General Motors ist nicht allein mit diesem Dilemma. 360 der im S&P 500 gelisteten Unternehmen haben Pensionsfonds – und bis auf zwei sind alle unterfinanziert. Insgesamt werde die Deckungslücke zum Jahresende 243 Milliarden Dollar betragen, haben Analysten von Credit Suisse First Boston errechnet. Merrill Lynch geht sogar von 323 Milliarden Dollar aus. Es ist die erste kollektive Deckungslücke seit 1993 – und das vorerst letzte Resultat des Börsencrashs.

Der Bärenmarkt schlägt zurück

In den Jahren des Börsenbooms konnten die Unternehmen es sich leisten, ihre Pensionsfonds zu ignorieren. Dank des günstigen Anlageklimas erzielten die Fondsmanager leicht zweistellige Renditen, die nicht nur für die Rentenzahlungen reichten, sondern obendrein noch zum Gewinn der Unternehmen beitrugen. Bei General Electric etwa machten die Anlagegewinne im vergangenen Jahr 15 Prozent des Gesamtgewinns aus.

Fonds werden zum Zuschussgeschäft

Doch mit dem anhaltenden Bärenmarkt wird diese Dynamik in ihr Gegenteil verkehrt: Die Überschüsse verschwinden, die Fonds werden wieder zu dem, was sie jahrelang waren: ein Zuschussgeschäft.

 
© AP


Vier-Milliarden-Loch: Delta-Airlines


Kaum eine Firma bleibt verschont. Reifenhersteller Goodyear hat ein Zwei-Milliarden-Dollar-Loch zu stopfen, Delta Airlines ein Vier-Milliarden-Loch, Ford ein Sechs-Milliarden-Loch. Den Rekord hält General Motors mit seinem 22-Milliarden-Dollar-Loch.

Das Ausmaß der Quasi-Schulden sinkt erst langsam in das Bewusstsein der Firmen und Anleger. "Eine Menge Firmen haben den Tag des Erwachens bisher hinausgeschoben, aber er wird kommen", sagte Adrian Redlich, Autor einer Merrill-Lynch-Studie zum Thema, gegenüber dem "Wall Street Journal".

Bilanzierungsregeln vertuschen das Problem

Die GAAP-Bilanzierungsregeln haben bislang geholfen, die Milliardenlöcher zu vergessen: So müssen Unternehmen in ihren Bilanzen nicht die wirkliche Performance ihrer Pensionsfonds angeben, sondern dürfen über mehrere Jahre hinweg eine erwartete Rendite unterstellen. Erst wenn nach drei Jahren ihr Fonds eine Deckungslücke von mehr als zehn Prozent aufweist, müssen sie Kapital hinzuschießen – und die Kosten dafür abschreiben.

Das erklärt, warum das Pensionsfonds-Problem gerade hochkocht. Vor zweieinhalb Jahren begann die Börsenkrise, doch erst jetzt sind die Unternehmen zum Handeln gezwungen. Noch immer unterstellen die S&P-500-Unternehmen eine durchschnittliche Anlagerendite von neun Prozent – ein Witz angesichts des Börsenklimas. Inzwischen sind sie bereits eifrig am Herunterschrauben der Erwartungen.

Auch der Druck von außen wächst. Analysten fordern, die Milliardenlöcher wie Schulden zu behandeln. Die Rating-Agentur Standard and Poor's stimmt zu: Sie hat Fords langfristige Bonität vergangene Woche auf BBB, knapp über Junk-Status, gesenkt – ein Rekordtief in der Geschichte des Traditionskonzerns. Auch GM wurde vor kurzem heruntergestuft.

Probleme für Autoindustrie

Das Rentenproblem betrifft vor allem traditionelle Industriebranchen mit hohem gewerkschaftlichen Organisierungsgrad, darunter Autos, Maschinenbau und Flugzeuge. Viele der betroffenen Unternehmen können sich die Zuschüsse leisten, sie haben ausreichend Cash-Flow.

 
© DPA


Geld genug für die Ehemaligen: DaimlerChrysler


Beispiel DaimlerChrysler: Das Unternehmen erwartet bis zum Jahresende ein 5,5-Milliarden-Euro-Loch in seinem Pensions-Fonds. Analysten haben keine Zweifel, dass der Konzern die Kosten schultern kann.

Doch die zusätzlichen Kosten werden die ohnehin deprimierten Gewinne noch weiter drücken. Wie stark, lässt sich schwer vorhersagen. Aber einen Anhaltspunkt bieten die (hypothetischen) "Core Earnings", die Standard and Poor's soeben veröffentlicht hat.

 
© DPA


Jedes Auto mit 900 Dollar belastet: General Motors


Demnach würde der durchschnittliche Nettogewinn der S&P-500-Firmen um durchschnittlich 6,54 Dollar sinken, wenn die Pensions-Fonds-Verluste miteinberechnet würden. Eine beträchtliche Summe, wenn man bedenkt, dass der durchschnittliche Nettogewinn in den zwölf Monaten vor dem 30. Juni nur 26,74 Dollar betrug.

Einer hat die Zeichen der Zeit wie immer früher als andere erkannt und vorgesorgt: Warren Buffett, legendärer Anleger-Guru, hat die Rendite-Erwartungen des Pensionsfonds seiner Firma Berkshire Hathaway bereits im vergangenen Jahr auf realistische 6,5 Prozent gesenkt.

www.manager-magazin.de/geld/rente/0,2828,220333,00.html
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börsenfüxlein:

da kann ja die Börse nur steigen....

 
29.05.03 20:31
dann löst sich das Problem von selbst...

füx
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ZerO_CooL:

Riecht nach Panikmache

 
29.05.03 20:35
Grundsätzlich gebe ich Stox recht : earn or burn ... aber diese Riesen Companies haben sich mehr als gesund gestossen. man sehe sich zum beispiel nur Ford an ... anstatt tausenden von Mitarbeitern zu kündigen hat man die eigenen Zuliefererwerke für teures Geld z.B. an Visteon verkauft. Diese haben ihre Struktur geschmälert um mit Gewinn agieren zu können. Wenn diese Werte nun von Analystenseite in den keller gedrückt werden sollten, dann doch nur mal wieder aus eigenem Interesse. Denn diese Unternehmen würden niemals Chapter 11 anmelden ... eher würden die japaner ihre Goldreserven verhökern und diese Firmen übernehmen.

Die Analystenaussage selbst ist mindestens so unqualifiziert wie der derzeitige Börsenverkauf selbst.

"Near term, the analyst expects that "profligate spending and aggressive pricing" will lead to "further financial destruction." "

Ach auf einmal ... ich erinnere mich als dieses Analystengesindel auf die Autowerte vor nicht allzu geraumer Zeit genau dieses angemahnt haben, weil soviele Billigautos aus den Tigerstaaten kamen. Egal wie die News sind, man biegt sie sich immer so zurecht, dass die Bären tanzen.

Mir kommt es allmählich vor, als ob die letzte Sau zur Ader gelassen wird nur damit dieses Bärenkartenhaus nicht zusammenfällt.

Machen wir es doch direkt richtig : Alle Old Economy Unternehmen melden sofort pleite an, verbrennen Ihr Cash und der Dow Jones und der DAX fangen einfach direkt nochmal bei 0 an .... nicht unqualifizierter als ein Rubin der mal wieder husten musste ;o)
Antworten
Stox Dude:

ZerO Cool: Denk mal lieber an Uebernahme von

 
29.05.03 20:37
Vater Staat nach, das genau munkelt man in Auburn Hills !

Stox Dude
Heute kam es raus ;-) GM, FORD, DCX ! 1046366
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Stox Dude:

Nowonder: Super Info

 
29.05.03 20:37
Stox Dude
Heute kam es raus ;-) GM, FORD, DCX ! 1046367
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ZerO_CooL:

Noch was ...

 
29.05.03 20:38
Den Beitrag den Nowonder hier reingestellt hat, stimmt mich richtig positiv. Wozu denn die Panik. Wenn tatsächlich dieses Problem achso gross sein sollte, dann findet sich das Autokartell einfach wieder mal geheim zusammen, man spricht ab, jede Karre einfach 1500 Euro teurer zu machen und diese Extrakohle fliesst dann schnurstracks in die pensionfonds. Ihr tut gerade so, als ob die Autobauer an Preise gebunden wären. Ausbaden werdens die kleinen Autohändler .... also wie gehabt ... pensionfonds ist eine Panik Thematik .... mehr aber auch nicht ....
Antworten
ZerO_CooL:

@ Stox Dude

 
29.05.03 20:43
Die Übernahme von Vater Staat .... falsch. Es wird eine Übernahme Regierung geben, aber nicht des Staates. Denn zum Staat, dazu gehören all die Arbeiter, Angestellten und Unternehmen zum Teil auch. Diese Kohle bringt niemand freiwillig auf ;o) Aber lustiger Ansatz ...

Manchmal frage ich mich, woher kommt bloss dieser ganze Pessimismus .... so schlecht gehts uns doch noch garnicht. Schafft die Missstände ab und dann wirds. Aber wir sind ja schon dabei.

Antworten
Nobody II:

Warum haben die nicht jetzt

 
29.05.03 20:43
schon um 1.500 Dollar, wenn es so einfach wäre. Wäre ja entgangener Gewinn.

Als ob die Amis noch Autos kaufen. Die werden schon mit Griff ausgeliefert. An diesem Griff schmeissen die Händler den Kunden die Autos nach.

Wenn dir das noch nicht reicht, dann nimm dieses Problem. Bärenkartenhaus aha - Bullenträumerei gibt es aber auch - ist wie Hans guck in die Luft - Probleme sehe ich keine.

IMMOBILIEN-BLASE

Der große Knall steht bevor

Neue Gefahr für die Finanzmärkte: In vielen Ländern sind die Immobilienpreise ins Unermessliche gestiegen, nun droht die Blase zu platzen. Ein Preissturz könnte mehr Schaden anrichten als die Aktienbaisse und Staaten mit kränkelnder Wirtschaft tief in die Rezession drücken.




 
DPA

Insel der Seligen: Eigenheim in Deutschland


London/Frankfurt am Main - Von Deutschland und Japan abgesehen, hat es in den vergangenen Jahren in fast allen Ländern einen Boom für Hauspreise gegeben, berichtet das britische Wirtschaftsmagazin "The Economist" in seiner am Freitag erscheinenden Ausgabe. Der Immobilienboom habe Blasen geschaffen - um mehr als 50 Prozent seien die Hauspreise seit Mitte der neunziger Jahre in Australien, Großbritannien, Irland, den Niederlanden, Spanien und Schweden gestiegen, in den USA um 30 Prozent.
Das Platzen dieser Blasen im Laufe des nächsten Jahres sei sehr wahrscheinlich, so der "Economist". Um 15 bis 20 Prozent würden die Hauspreise in den USA dann stürzen, um 30 Prozent und mehr in anderen Ländern. Bei insgesamt niedriger Inflation sei der Wertverlust besonders drastisch. In Städten wie London, New York und Amsterdam gäbe es bereits Anzeichen für einen schnell abkühlenden Immobilienmarkt.

In den USA sind die Preise für Eigenheime seit 1995 um 27 Prozent gestiegen - doppelt so stark wie in den Boomjahren Ende der siebziger und achtziger Jahre. In den Großstädten ist der Anstieg sogar noch größer: In New York sind die Preise um 47 Prozent, in San Francisco um 70 Prozent, in London sogar um 136 Prozent gestiegen. In Deutschland und Japan dagegen sind die nominellen und die realen Preise im gleichen Zeitraum deutlich gesunken. Ein Haus in Tokio kostet heute nur die Hälfte des Preises von 1991.

Eigenheime repräsentieren 15 Prozent des BIP

Das Platzen der Immobilienblase wird mehr Schaden anrichten als das Platzen der Aktienblase, sagt "The Economist" voraus. Die Zeitschrift sieht dafür drei Gründe: Steigende Hauspreise haben einen positiven Einfluss auf die Konsumausgaben, weil mehr Menschen Eigenheime besitzen als Aktien und mit steigenden Hauspreisen mehr Geld ausgeben. Für den Kauf eines Hause leihen sich Menschen eher Geld als für den Kauf von Aktien. Fallende Immobilienpreise führen zu notleidenden Darlehen bei Banken, denn für viele Hausbesitzer sind die Kosten für den Erwerb eines Eigenheims höher als der tatsächliche Wert.

Auf rund 15 Prozent des Bruttoinlandsproduktes beläuft sich der Immobilienmarkt in reicheren Ländern nach Schätzungen von des "Economist". Dazu gehörten Bau, Kauf und Verkauf sowie Vermietung und kalkulatorische Zinsen für Nutzer-Eigentümer von Immobilien. Rund zwei Drittel des Sachvermögens machen Immobilien in den meisten Volkswirtschaften aus. Immobilien seien weltweit die größte Form der Einzelanlage. Investoren hätten mehr Geld in Immobilien angelegt als in Aktien oder Anleihen.

Deutschland sei das einzige Land unter den entwickelten Volkswirtschaften, in dem weniger als die Hälfte der Haushalte Hausbesitzer seien. In den meisten europäischen Ländern und in Australien mache Wohnen 40 bis 60 Prozent des privaten Haushaltsvermögens aus, in Nordamerika rund 30 Prozent. Selbst in den USA ist sechsmal mehr Vermögen eines typischen Haushalts in Wohneigentum gebunden als in Aktien.

Die Erträge aus Hauskäufen hätten in den vergangenen zehn Jahren in den meisten Ländern die Erträge aus Aktien deutlich überstiegen. Für Immobilien müsse die gleiche Wertanalyse angelegt werden wie für Aktien. Denn: Blasen bildeten sich, wenn der Preis für eine Anlage in keinem Verhältnis mehr zu seinem eigentlich Wert stehe. Die Kosten für den Erwerb von Eigenbesitz sollten die zukünftigen Entwicklungen widerspiegeln. Die Tatsache, daß in den meisten Ländern die Preise für Eigenheime und Bürogebäude viel schneller gewachsen sind als die Mietpreise, ist nach Ansicht von "The Economist" alarmierend.

100 Quadratmeter kosten in London 800.000 Dollar

Weil übergreifende Vergleichsdaten nicht zur Verfügung stehen, hat das Blatt im vergangenen Jahr Hauspreis-Indizes zusammengestellt, die vierteljährlich aktualisiert werden. Die Hauspreise hätten sich seit 1995 in Irland verdreifacht, in den Niederlanden und Großbritannien verdoppelt und sind um zwei Drittel in Australien, Spanien und Schweden angewachsen. Bei Berücksichtigung der Inflationsraten sind die Hauspreise in allen Ländern real um 25 Prozent gewachsen - ausgenommen Deutschland, Japan, Kanada und Italien. In Deutschland dagegen sind die Preise in den vergangenen sieben Jahren nominal um 5 Prozent und real - nach Abzug der Inflation - um 13 Prozent gesunken.

Zwar gäbe es einen Weltmarkt für den Handel mit Anleihen, Aktien und Devisen, aber nichts Vergleichbares für Wohnungen. Die Preise für Immobilien und die Regeln für den Kauf und Verkauf wichen weltweit stark voneinander ab. Der Preis für eine Zweizimmer-Wohnung mit rund 100 Quadratmetern im Stadtzentrum ist am teuersten in London, New York und Tokio mit mehr als 800.000 Dollar, liegt in Frankfurt bei unter 400.000 Dollar und in Brüssel bei unter 200.000 Dollar.

Nach Ansicht des "Economist" können weder niedrige Zinssätze noch Bevölkerungswachstum den Boom der Hauspreise rechtfertigen. Die Aktien-Blase habe gezeigt, daß der Grundwert einer Anlage nicht vernachlässigt werden dürfe. Zwei Wege sieht die Zeitschrift für die Bewertung von Hauspreisen: das Kurs-Gewinn-Verhältnis und das Verhältnis von Hauspreis und Einkommen. Der Wert jeder Anlage sollte seine zukünftigen Einkünfte widerspiegeln. So wie der Wert einer Aktie dem Wert der zukünftigen Dividenden entsprechen sollte, sollte der Wert eines Hauses die zukünftigen Leistungen des Eigentums widerspiegeln - entweder die Mieteinnahmen oder die eingesparte Miete für einen Eigentümer-Nutzer.

Spiegel


Gruß
Nobody II
Antworten
Stox Dude:

klar, Enron, Worlcom haben dich dann

 
29.05.03 20:45
bestimmt auch positiv gestimmt ;-)

Autokartell das ich nicht lache, da werden die Japaner sich aber freuen wenn die
Amis die Preise erhoehen wuerden. Die Amis haben ja jetzt schon Probleme stark
reduzierte Fahrzeuge mit "0 %" Finanzierung zu verkaufen.

Sehe dir mal AMR an, die sind naemlich als Finanzierungspartner von GM stark gefallen.
Non-performing loans heisst das Zauberwort.

Stox Dude
Heute kam es raus ;-) GM, FORD, DCX ! 1046373
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ZerO_CooL:

Wo ist da der Zusammenhang

 
29.05.03 20:48
Enron und Worldcom - Unternehmen mit Bilanzfälschungen. Diese Jungs haben nicht mehr verkauft, teilweise garnix oder Service verschenkt und so getan, als ob sie Geld dafür bekommen. Und ich erinnere mich als ich meinen letzten Wagen gekauft habe, dass man mir dafür kein geld geschenkt hat sondern ich musste ihn bezahlen. Was soll denn jetzt dieser Vergleich bitte ? Das kann doch nicht die Ebene sein, wie man solche Schreckensmedlungen propagiert und dann noch Enron und Worldcom hinterherschreien ....

Wirklich kein Vergleich mit einer GM, DC oder F. Also bitte !
Antworten
Stox Dude:

ZerOCool

 
29.05.03 20:53
Ein Freund von mir, der bei einem dieser genannten Autohersteller Direktor of
Finance (HQ) sagte mir mal, Firmen wie Ernest & Young, KPMG , Arthur Andersen
bestaetigen genau das was man ihnen vorschreibt!
Nur eine indirekte Drohung (versteckt) die Firma zu wechseln verleiht Fluegel
in Bezug auf Bilanzen.

Wer sagt Dir dann das die Bilanzen bei GM nicht verschoenert wurden?


Stox Dude
Heute kam es raus ;-) GM, FORD, DCX ! 1046378
Antworten
ZerO_CooL:

@ NobodyII

 
29.05.03 20:55
Tja vielleicht macht mans ja schon und wundert sich, dass es die Leute noch nicht gemerkt haben. So könnte man abermals 1500 draufhauen und die Kohle ist doppelt so schnell wieder drin. Nein, natuerlich ist es zur zeit so, dass man sich in einer Phase befindet, um ein Produkt so günstig wie möglich an den Mann zu bringen, da dieser seine Kohle zur zeit äusserst festhält. Aber wenns soweit ist, dann kommts. Der Staat machts ja mit der Tabaksteuererhöhung letzlich vor .... wer es nicht nachmacht ist selbst schuld. Und das die Amis keine Autos kaufen .... wo hast Du das denn her ? Fahr  mal auf den Freeway .... alle Amis sind mit Hollandrädern unterwegs .... mich wunderts nur, dass in Florida die Jugend ständig mit den neuesten Pickups und Vipers durch die gegend kurven .... muss ich mir wohl eingebildet haben ... ;o)

Immobilien Blase : Hast Du vollkommen recht ... da wirds krachen und die Preise nochmal gewaltig in den keller hauen .... es wird zur Zeit aber auch sehr viel in den Himmel gebaut, und zwar günstig, das wird dann später mal der Ausgleich, wenn die Preise wieder hochziehen ... das dauert aber noch .... aber hier sehe ich das so wie Du.

Aber wieviel Eigenheime wieviel Prozent des BIP machen ... um Gottes Willsen ... jetzt schlagen wir noch auf die Bauindustrie, der es eigentlich selten gutgeht.... schafft die Schwarzarbeit ab und diese maroden Tochtergesellschaften von Hoch Tief und Holzmann ab ... aber dann baut ja keiner mehr = ZU TEUER !

Aber einen höheren Schaden als die letzte Bubble wird der Immomarkt nicht anrichten, vielleicht bei den Anlegern die depperterweise in geschlossene Immobilienfonds Ihre Kohle angelegt haben mit der Aussicht auf 4 % rendite ..... hach wie Lustig ....
Antworten
ZerO_CooL:

@StoxDude

 
29.05.03 20:59
Da wurde bestimmt auch Kosmetik betrieben. garantiert sogar. aber wohl kaum in der art und in dem masse wie eine enron und worldcom. gut, niemand kann das mit 1000 % sicherheit sagen .... teilweise noch nicht einmal diese E&Y Rechenkünstler .... ich  denke da nur an den spendenskandal der cdu , zusammengerechnet wurde dort auch alles von E&Y ... die rechnen grundsätzlich wie man es will ... aber dann wären die früher aufgeflogen ... hier hat man daran gearbeitet die bilanzen so schnell wie möglich wieder in position zu bringen .... sagen wir mal so, danken wir, dass man nicht genau hingeschaut hat, als eine enron und worldcom den leuten um die ohren geflogen ist ....
heute sehe ich das gelassener ... und diese billigen kredite die es jetzt gibt ....
was man alles feines damit machen kann ..... aber das will hier glaub ich keiner hören, denn der konsum ist ja am boden .... wozu also geld ordern ...
Antworten
Stox Dude:

ich investiere nicht in Firmen die

 
29.05.03 21:04
nach Krediten Ausschau halten. Ericy ist das bester Beispiel, sieh Dir nur mal
an wie hoch die Zinsen geschraubt wurden als Ericy Junk Bond Status erhielt.
Da hilft dann auch der billigste Kredit nichts, weil es vetraglich geregelt wurde
das die Bank (Syndikat) das Recht hat den Kredit jeder Zeit aufzuloesen.
Warum denkst du gibt es "share placements" ?
Stox Dude
Heute kam es raus ;-) GM, FORD, DCX ! 1046383
Antworten
ZerO_CooL:

:o)

 
29.05.03 21:05
Na dann doch lieber Wandelanleihen ;o)
Antworten
ecki:

Die Bilanzen von GM sind doch geschönt!

 
29.05.03 21:08
Wie bei fast allen S&P firmen auch. Meine Rede schon lange.

Zwar legal, aber geschönt ist geschönt! Die Pensionsfonds sind untergedeckt, ohne das das in der Bilanz drinsteht. Bis zu 3 Jahre zulässig. Da wird dran zu knabbern sein.

Was hier noch nicht Thema war: Die stock options. Die müssen nach US-GAAP auch nicht als Kosten bilanziert werden, bisher. Man munkelt die ausgewiesenen Gewinne im S&P seinen um durchschnittlich 40% herabzusetzen, wenn man die Kosten der Aktienprogramme abziehen müsste in der Bilanz.

Aber zero darf ruhig an eine Hausse glauben, wenn gerade erst die Leichen ausgegraben werden...

Grüße
ecki  
Antworten
Stox Dude:

eigentlich bin ich ja auch bullish

 
29.05.03 21:10
ab DJ 6800 , SP764-745 und Dax knapp unter 2000.


Stox Dude
Heute kam es raus ;-) GM, FORD, DCX ! 1046392
Antworten
ZerO_CooL:

@ecki

 
29.05.03 21:12
Ich glaube an die Hausse, doch jetzt noch nicht. Nicht bei diesem Umfeld. Ich könnte mir ein Jahr ätzende Seitwärtsbewegung vorstellen mit Höhen und Tiefen Ausläufern und dann wirds doch allmählich besser werden.

Mich nicht direkt wieder über den Bullenkamm scheren ... ich will euch  doch nichts ;o) Hier wird doch gepostet , damit man seine Meinung abgeben kann, ich fand die Diskussion war bis dato konstruktiv .... aber lassen wir die Leichen wo sie sind. Da steh ich nicht so drauf ;o)
Antworten
ZerO_CooL:

@Stox

 
29.05.03 21:14
sollte das passieren .... dann glaub ich werde ich nochmal kräftig investieren müssen .... was kauf ich dann bloss ? ;o)
Antworten
Stox Dude:

Zero

 
29.05.03 21:16
Ich werde mir MUV, BMW, Bayer kaufen !
Aber erst bei den genannten Punkten ;-)

Stox Dude
Heute kam es raus ;-) GM, FORD, DCX ! 1046398
Antworten
ZerO_CooL:

@Stox

 
29.05.03 21:18
Gute Wahl ... gefällt mir ;o)
Antworten
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