Die Kohlsche Regierung steht für satrke Außenpolitik, denn die ist Bundessache. Das Schulwesen und die Kulusministerkonferenz sind aber Landesebene, und da war über mehr als 12 Jahren in den meisten Ländern die SPD an der Regierung. Denk nur an das Schulwesen. Das was Du der CDU ankreidest, nämlich das es keine Werte mehr gibt, ist ein klarer Fall der SPD, denn die hat auf Landesebene die Richtlinien für die Schulpolitik vorgegeben. Daher haben wir ja ein derartiges Nord- Süde Gefälle im Bildungsstand. Genau diese Tugenden, die Du und ich einfordern, sind von den roten in den Ländern abgeschafft worden. Schau dir mal die Daten des Saarlandes an und dagegen die von Bayern. Es gibt ein Schwarz rotes Bildungsgefälle, wenn man sich die Statistiken ansieht, und das nicht ohne Grund.
In Schleswig Holstein sind Landwirte von der Landesregierung enteignet worden, da das Land, wie es hieß, wieder in Urzustand gebracht werden müßte. Das hat mit Bndespolitik nichts, aber überhaupt nichts zu tun.
Alles was Du sagst ist sicher nicht falsch, aber die die Du anzugreifen versuchst, stehen auf der anderen Seite. Befasse Dich mal mit der Geschichte, dann wirst Du sehen, wer für eine Wertegesellschaft gestanden hat und wer über die "soziale" Schiene die Tugenden aufgeweicht hat.
Im übrigen stimmt es nicht, daß sich zur Kohl Zeit viele Minister aus dem Amt zurückgezogen haben. Das Gegenteil ist der Fall. Zu Zeiten der Kolschen Regierung haben Junge Union und CDU einen erheblichen Mitgliederzuwachs zu verzeichnen gehabt.
Dagegen ist dei SPD Regierung nahezu komplett ausgetauscht worden während der vergangenen Jahre. NIcht zuletzt Riester ist nach dem Wahldebakel im Lande auf Bundesebene gewechselt, Glogowski mußte wegen falscher Abrechnungen und privater Flüge den Hut nehmen. IN den knapp vier Jahren der roten Regierung haben insgesamt 21 Minister Ihren Posten gewechselt oder gänzlich verlassen...das zeugt doch nicht von einer soliden Arbeit, oder??
In diesem Sinne
Avantgarde (Jahrgang 75)