Was ist den so falsch, an meiner Meinung, dass die Produktion kurzfristig hilft, aber mittelfristig ein Teil des Problems ist:
www.neue-verpackung.de/66064/...-9-999-produzierte-druckwerk/
www.pressebox.de/inaktiv/...China-am-staerksten/boxid/1035976
In dem wachsenden Markt China wird Geld verdient, weil vor Ort die passendenden Maschinen gebaut werden. Ist also doch eine gute Nachricht.
Mit dem Nachteil, jedes Druckwerk wird nur einmal benötigt. Die Fläche am Standort in Deutschland wird immer kleiner, von großen Investitionen in die Fertigung war in den letzten Jahren nichts zu hören. Die Niederlassung in China boomt gleichzeitig mit den günstigeren Maschinen die dort produziert wurden. Diese Maschinen erobern den asiatischen Raum, wobei zu dem auch Russland, Afrika und Südamerika gehört. Die dortigen Druckereien können dann mit den günstigeren Maschinen die USA/Europa unterbieten. Den Marktanteil der auf der einen Seite gewonnen wird, geht auf der anderen Seite verloren. Wie in China üblich, wird schnell kopiert, die Liste der chinesischen Anbieter in den Bereichen wird länger und länger, mit einer wachsenden Qualität.
Habe ich mehrere Jahre in einem technischen Bereich gearbeitet, kann ich auch vieles ohne die Firma herstellen.
Warum soll in Südafrika jemand 2.5 Mio. für eine Druckmaschine ausgeben, wenn er eine ähnliche für ca. 500.000 aus China bekommt? Aus Angst Marktanteile zu verlieren, haben die Druckereien und Hersteller ein Preisdumping angefangen. Ich sehe nicht, wie gleichzeitig der Standort in China und dauerhaft in Wiesloch wachsen können. Dann ist sinnvoller, fast die ganze Produktion nach China zu legen und den Standort hier klein zu machen.
www.rnz.de/wirtschaft/...en-werden-fabriken-_arid,334908.html
2018 wurden inklusive China 4500 Druckwerke verkauft, vor dem Umsatzeinbruch 2019/20.
Knapp jedes zweite neu verkaufte Druckwerk geht mittlerweile nach/über China.