Der Beitrag von WillNix ist ein Rückblick. Der all die Sünden von Heidelberg auflistet. Fehlt nur die Top Leistung vom Vorstandseigengewächs Schreier (nach Mehdorn) mehr als 1200 Offset-Druckwerke produzieren zu lassen, ohne einen Käufer dafür zu haben. Durch diese Wahnsinnsproduktion auf Lager wurde Heidelberg erpressbar. Es ist auch bei den Druckereien nicht unbekannt geblieben. In der Folge war Heidelberg gezwungen unter Herstellungskosten zu verkaufen. Die IGM und der Betriebsrat zogen dann die Notbremse. Deren Konzept hat eine Bundesbürgschaft ermöglicht. Die musste teuer verzinst werden. Es gab keine andere Wahl.
Schreier war auf dem direkten Weg in die Insolvenz.
Diese Fehlentscheidung hat Heidelberg letztlich dazu gezwungen, die Entwicklung im Digitalgeschäft einzustellen.
Mehdorn wollte Digital vorantreiben. Man kann jetzt darüber nachdenken, wo Heidelberg heute stehen würde, hätte Schreier nicht auf Lager im Offset produzieren lassen. Das Produkt HEIDI nicht aus dieser Finanzsituation hat einstampfen lassen müssen.
Heidelberg wäre vermutlich Marktführer in der digitalen Wahnsinns Hype.
schmodo