Erinnert sei noch einmal an die CDS-Nummer, die vor drei Jahren gelaufen ist. Goldman Sachs und Deutsche Bank an der Spitze packten schlechte Anleihen zusammen, zerstückelten sie und verkauften sie in alle Welt. Gleichzeitig wetteten sie mit Hilfe von CDS, ohne die schlechten Anleihen noch zu besitzen, auf den Ausfall dieser Anleihen. Die wirtschaftliche Lage wurde schlechtgeredet, Lehman mit Leerverkäufen umgelegt u.v.m. Die CDS sprangen nach oben, aber der Hauptsicherungsgeber bzw. Wettpartner AIG konnte nicht zahlen. Aber das war auch kein Problem: Man hatte in der Regierung Bush als Finanzminister den ehemaligen Goldman Sachs-Chef Paulson installiert, der AIG soviel Geld überwies, damit die ihre Wettpartner auszahlen konnten – keine Sekunde wurde seltsamerweise damit verschwendet darüber nachzudenken, dass man der AIG nur so viel hätte zahlen sollen, dass sie ihren Wettpartner nur 80% oder 70%, worüber die auch noch froh gewesen wären, oder 60% oder 50% hätte weiterreichen können (aber immer noch erzählt und das Großmaul Ackermann-Sepp, dass er ohne staatliche Hilfen klargekommen sei)
Und diesmal ist in Griechenland der Papandreou installiert, dessen Clan sich schon allein 30 Milliarden gesichert haben soll. Es gilt hier das Motto, das kleine Bankrotteure in Deutschland schon immer von sich gaben: Wenn ich gewusst hätte, dass Bankrott so schön geht, hätte ich das schon viel früher gemacht.
Ach ja, fast hätte ich es vergessen – die ehemaligen angeblichen Schrottanleihen bringen heute das Doppelte dessen, auf das sie damals abgeschrieben wurden, z.B. 80% statt 40% des Nominalwertes.