Grünen-Abgeordneter Ströbele bei Angriff verletzt


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BesserEsser:

Grünen-Abgeordneter Ströbele bei Angriff verletzt

 
20.09.02 14:12

14:09 20Sep2002 RTRS-WAHL-Grünen-Abgeordneter Ströbele bei Angriff verletzt

  Berlin, 20. Sep (Reuters) - Der grüne Bundestagsabgeordnete Hans-Christian Ströbele ist bei am Freitag morgen in Berlin bei einem Wahlkampfauftritt nach Angaben der Polizei von einem Rechtsradikalen mit einer Stahlrute angegriffen und am Kopf verletzt worden.
   Ströbele sei anschließend in einem Krankenhaus behandelt und danach nach Hause entlassen worden worden, teilte sein Büro der Nachrichtenagentur Reuters mit. Er befinde sich auf dem Weg der Besserung,
   Der Vorfall ereignete sich an einem Wahlkampfstand von Bündnis 90/Die Grünen in Ströbeles Wahlkreis Kreuzberg-Friedrichshain in Berlin. Ein Mann sei plötzlich auf den Abgeordneten zugegangen und habe mit einer Stahlrute auf ihn eingeschlagen, sagte ein Polizeisprecher. Der Täter habe daraufhin zu flüchten versucht, sei aber nach wenigen Minuten von der von Ströbele selbst alarmierten Polizei gestellt worden. Ströbele habe den Mann bis zu einem Hausflur verfolgt und daraufhin die Polzei informiert, sagte der Sprecher. Der Angreifer, der zur rechtsextremen Szene gehöre, sei festgenommen worden und werde noch am Freitag dem Haftrichter vorgeführt.
   Ströbele sei sofort in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht worden, wo die Ärzte eine Gehirnerschütterung festgestellt hätten, sagte das Büro des Grünen.
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ruhrpottzocker:

Typisch für die Rechten !

 
20.09.02 14:20

Das würden die Rechten jetzt sagen, wobei sie natürlich die Linken meinen würden, wenn es sich um jemanden gehandelt hätte, der ein Rechter und kein Linker ist, wobei allerdings zu berücksichtigen ist, dass der Misshandelte in diesem Falle weder Rechter noch Linker ist, sondern eher der Mitte zuzurechnen ist, was diese ganze Betrachtung wiederum fürchterlich erschwert; denn wer sollte sich jetzt noch aufregen ?!

Ach Scheiss !

Grünen-Abgeordneter Ströbele bei Angriff verletzt 791828
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TopBroker:

Also ich würde die Grünen nicht gerade in

 
20.09.02 14:22
der Mitte anordnen, eher links
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prolet:

ströbel mein Teroranwalt, hatt mich rausgehaun o.T.

 
20.09.02 14:22
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prolet:

Fischer mein Kamffgenosse in die 70er o.T.

 
20.09.02 14:23
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prolet:

Hahm ordentlich draufgehaun o.T.

 
20.09.02 14:24
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lutzhutzlefutz:

jetzt lernt der

 
20.09.02 14:43
wie es ist verprügelt zu werden. Früher wäre er bestimmt derjenige gewesen, der geprügelt hätte. Terroristenanwälten traue ich alles zu!
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Karlchen_I:

Jetzt freuen sich die Rechten, wenn ihre

 
20.09.02 14:46
politischen Gegner verprügelt werden. Schönes Demokratieverständnis. Hoffentlich ist Stoiber nicht so wie seine Wähler.
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ruhrpottzocker:

Ich sag ja: Typisch rechts ! Alles Krawallos !

 
20.09.02 14:48
Grünen-Abgeordneter Ströbele bei Angriff verletzt 791865
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Thomastrada.:

Ströbele Mitte? Kann mich jemand bitte wieder

 
20.09.02 14:51
ins Jahr 2002 zurückbeamen?

Gruß,
T.
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ruhrpottzocker:

Du meinst in die Wirklichkeit ?

 
20.09.02 14:53

Bei deiner Einstellung ist dieser Wunsch ebenso berechtigt wie verständlich !

Grünen-Abgeordneter Ströbele bei Angriff verletzt 791873
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Thomastrada.:

Danke für Deine Wertung! Hilft ungemein! o.T.

 
20.09.02 14:55
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prolet:

Die Rechten ham wir in Frankfurt

 
20.09.02 17:55
die Fresse poliert, damals mit Joschka
Ströbelke hatt uns rausgehauen
wir ham immer draufgehauen
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Timchen:

Wird er jetzt den Schläger verteidigen ? o.T.

 
20.09.02 18:52
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Karlchen_I:

Und die schwarze Häme kommt wieder aus ihren .....

 
20.09.02 20:13
Löchern.

Nochmals: Hoffentlich ist Ede nicht so schlimm wie seine Wähler. Anderenfalls können wir uns auf eine Wiedergeburt der SA einstellen. Die ersten Aufnahmekandidaten haben sich schon gemeldet.
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Steffi aus G.:

Es gibt einfach Menschen, die sind neidisch

 
20.09.02 20:16
auf Froehlichkeit. Man muss die Froehlichkeit in die Welt tragen. Das sit die Loesung.
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ecki:

Und Merz macht den Einpeitscher ab Montag?

 
20.09.02 20:24
Schwarzgeld, Amigos, Schwarzer Filz. Und Beifall den Schlägern klatschen. Sind alle so? Habe bisher jedenfalls noch keinen der "üblichen Verdächtigen" gehört, die das mit Ströbele bedauern. Der neue (alte) Stil von rechts?

Auf, ihr habt noch eine Chance mich lügen zu strafen, wenigstens nach Aufforderung.

Grüße
ecki  
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PRAWDA:

Ströbele

 
20.09.02 20:34
Ströbele  

Damals, 1975, war er Wahlverteidiger des RAF-Terroristen Andreas Baader. Zumindest indirekt rechtfertigte er damals Terror und Gewalt, als er 1986 in der links-alternativen Berliner "tageszeitung" (taz) erklärte, Regierungen reagierten angeblich immer nur dann, wenn es zu solchen Gewaltakten komme. Der Bundesgerichtshof (BGH) verurteilte Ströbele wegen "Unterstützung einer terroristischen Vereinigung". In der Urteilsbegründung hieß es: "Der Angeklagte hat zum Aufbau des von den RAF-Gefangenen unterhaltenen Informationsdienstes beigetragen." Ziel dieses Info-Systems innerhalb der Justizvollzugsanstalt in Stuttgart-Stammheim war es nach Überzeugung der Richter, "sich gegenseitig intensiv auf die Fortsetzung des bewaffneten Kampfes vorzubereiten".
Ströbele wurde 1937 in Halle an der Saale geboren. Im westfälischen Marl wuchs er auf. In Heidelberg und Berlin studierte er Jura und Politische Wissenschaften. Bald trat er als Verteidiger in politischen Strafsachen auf, wobei er im Windschatten der studentischen Unruhen der Jahre 1967 und 1968 rasch engen Kontakt zur linksradikalen Szene suchte. Im Mai 1969 gründete er zusammen mit dem späteren RAF-Terroristen Horst Mahler das "Sozialistische Anwaltskollektiv". Als Anwalt von Andreas Baader wurde er im Frühjahr 1975 wegen Missbrauchs der Verteidigertätigkeit vom Stuttgarter RAF-Prozess ausgeschlossen und im Juni darauf verhaftet. Im Juli wurde der Haftbefehl dann wieder aufgehoben. Dennoch verurteilte ihn 1982 das Berliner Landgericht zu zehn Monaten Haft auf Bewährung wegen Unterstützung einer kriminellen Vereinigung.

Bald darauf zählte Ströbele zu den Schrittmachern der grün-alternativen Bewegung und war einer der Gründer der "taz". Bereits zwischen 1985 und 1987 saß er für die Grünen im Bundestag. Eifernde Plädoyers für die Auflösung des Verfassungsschutzes und aller Nachrichtendienste trugen die Handschrift Ströbeles, der bis heute zum radikalen Flügel der Grünen zählt und sich als Wortführer der ideologischen Betonfraktion unter den Fundamentalisten versteht. Ausgerechnet während der Wende 1989/90, als der Kommunismus in Mittel- und Osteuropa zusammenbrach, führte der fanatische Gegner der Wiedervereinigung Ströbele die Grünen als Bundesvorstandssprecher. Entsprechend desaströs fiel 1990 das Wahlergebnis der Partei bei der Bundestagswahl aus. Die West-Grünen flogen sang- und klanglos aus dem Parlament; Ströbele trat 1991 vom Vorstandsposten ab. Der damalige Niedergang der Grünen bleibt somit für immer ganz zentral mit seinem Namen verbunden.

Wirkliche Konsequenzen aus diesem Debakel aber zog Ströbele nicht. So nannte er 1990, offenbar unwillig und unfähig, die revolutionären Umwälzungen innerhalb des Ostblocks zur Kenntnis zu nehmen, die Marxsche Lehre unbeirrt eine "Grundwahrheit". 1991 leistete Ströbele
- zusammen mit der SED/PDS - massiven Widerstand gegen eine Lieferung von amerikanischen "Patriot"-Raketen zum Schutz der israelischen Bevölkerung im Golfkrieg. "Wenn ich eine Eskalation des Krieges damit verhindern könnte, dass eine Millionen Juden sterben müssten, würde ich das in Kauf nehmen", verstieg er sich im "Spiegel" in der Ausgabe vom 25. Februar 1991 zu unglaublicher Hetze. Innerhalb der Grünen hatte diese Entgleisung allerdings keinerlei Folgen. Weder distanzierte sich der Bundesvorstand der Partei von Ströbeles Ausfällen, geschweige denn wurde ihm der Parteiaustritt nahe gelegt.

Damit nicht genug. Immer wieder will Ströbele auch dem Rechtsstaat den Gnadenstoß versetzen. So plädiert er für eine Entkriminalisierung der Eigentums- und Rauschgiftkriminalität, ist er für eine völlige Abschaffung der Freiheitsstrafe für Jugendliche und befürwortet er einen offenen Strafvollzug als Regelfall (also auch für Schwerstkriminelle und Terroristen!). Zudem steht Ströbele für eine letztlich wehrlose Demokratie, wenn er einen Stellenabbau der Polizei und deren Entwaffnung fordert, und sich auch für die Auflösung der Bundeswehr ausspricht.

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Steffi aus G.:

prawdale: danke fuer diese Aufklaerung.

 
20.09.02 20:38
Jetzt weiss ich, dass ich so wie Du, Gruen waehlen muss. Super-Posting.
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Karlchen_I:

Prawda = noch ein Kandidat. Rechtfertigt auch....

 
20.09.02 20:39
dass es nicht verwunderlich ist, dass Leute mit anderer politischer Meinung der Kopf ruhig eingehauen werden darf.

Ist ja auch nicht verwunderlich bei Leuten mit so einer ID. Nimmt für sich in Anspruch, die Wahrheit zu sein. Hatten wir schon mit Prawda. Waren unselige Zeiten.
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ecki:

Prawda: Solche Leute darf man zusammenschlagen?

 
20.09.02 20:40
Hoffentlich sind Stoibers Wähler nicht alle so wie ihr. Sonst müssen wieder viele nach Amerika auswandern?
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PRAWDA:

Horst Mahler, sein Freund von 1969

 
20.09.02 20:41
Mit 20 war er im SDS, mit 40 warb er für die FDP, mit 60 hält er Reden in NPD-Zirkeln.

Horst Mahler, APO-Prominenter von einst, hat eine merkwürdige Wandlung vollzogen. Oder vielleicht gar keine Wandlung? Reinhardt Borgmann beschreibt den Weg eines Mannes vom linken Terroristen zum rechten Extremisten. Ein Phänomen oder nur durch und durch autoritär? Oder eine ganz normale Karriere?

Horst Mahler, Ex-Terrorist, 63 Jahre alt. Früher Mitglied der Baader-Meinhof-Gruppe. Heute Hauptredner bei einer Kundgebung zum 8. Mai am Brandenburger Tor.

Thema "Gegen das Vergessen" Mahler will politische Ideen Adolf Hitlers wieder salonfähig machen:
Horst Mahler:
"Diese Gleichsetzung, wenn Hitler das uns das gesagt hat, dann ist das das Böse, dann dürfen wir darüber nicht nachdenken, ist Teil unseres Verderbens. Wir sind heute als Volk ohne Willen ein Volk zu sein, Einflüssen und Mächten ausgesetzt, die uns letztenendes restlos zerstören weil wir es nicht gelernt haben, oder verlernt haben, diesen Einflüssen durch die Kräfte der Volksgemeinschaft Grenzen zu setzen."

Wie sich die Zeiten ändern: Vor 30 Jahren wäre Mahler das Wort "Volksgemeinschaft" niemals über die Lippen gekommen. Nicht "Nationalismus" sondern "Internationalismus" war 1968 die Parole, radikale Kehrtwende von links nach rechts.

Damals ging Mahler mit der außerparlamentarischen Bewegung für Sieg des Sozialismus auf die Straße. Nach dem weltweiten Scheitern dieser Utopie propagiert er heute Konzepte, die sich an die nationalsozialistische Ideologie anlehnen.

Horst Mahler:

"Wir können nicht allein, weil Hitler sich mit bestimmten Themen durchgesetzt hat, diese Themen tabuisieren, sondern wir müssen gucken, wo hatte er möglicherweise im Ansatz Recht, hatte er ein Lebensproblem des deutschen Volkes aufgegriffen und hat es aber ins Negative gewendet und auch mißbraucht."

Frage: "Was meinen Sie konkret dabei?"

Horst Mahler:
"Na, zum Beispiel den Gedanken, daß - er hatte sie genannt "die Plutokratie", das war sein Begriff für den einseitig zerstörerischen Kapitalismus, das der gebändigt wird durch den nationalen Staat."

1967: Horst Mahler im Republikanischen Club, ein Treff der Linken. Neben Mahler sprach hier Rechtsanwalt Ulrich Preuß, heute Professor für Verfassungsrecht. Er versteht den Genossen von einst nicht mehr.

Ulrich K. Preuß, Staatstrechtler, ehem. Kollege von Mahler:
"Ich empfinde das als erschreckend und habe immer in meinem Leben die Auffassung vertreten, daß wer wirklich mal im SDS gewesen ist, also zur Zeit vor der außerparlamentarischen Opposition, dort gewissermaßen seine theoretische Ausbildung erfahren hat, daß der immun ist gegen derartiges. Jetzt sehe ich, daß bei Horst Mahler das nicht der Fall ist und erkläre mir das so, daß ich sage, er ist im Grunde genommen, er hat im Grunde genommen keine wirklich gute theoretisch politische Ausbildung erfahren. Vielleicht versuche ich mich selbst damit etwas zu trösten."

Damals war Mahler eine Gallionsfigur der Linken. Der hochbegabte Star-Anwalt war ein Motor der Bewegung und sein sozialistisches Anwaltskollektiv eine Hoffnung für viele.

Ostern 1968: Mordanschlag auf Rudi Dutschke. Die außerparlamentarische Opposition radikalisiert sich. Beim Sturm auf das Springer-Hochhaus ist Mahler an vorderster Front dabei.

Mai 1970. Der sogenannte "bewaffnete Kampf" beginnt. In diesem wissenschaftlichen Institut in Berlin fallen die ersten Schüsse. Der wegen Kaufhausbrandstiftung verurteite Terrorist Anderas Baader wird gewaltsam aus der Haft befreit. Zusammen mit Mahler und weiteren Mitgliedern der inzwischen gegründeten RAF setzen sie sich in den Nahen Osten ab. Training für den bewaffneten Guerilliakampf.

Zusammen mit seinen Genossen setzt Mahler eine gnadenlose Terrormaschine in Gang. Zahlreiche Attentate und Morde sind die Folge. Auch nach seiner Festnahme im Oktober 1970 unterstützt er die RAF aus dem Gefängnis heraus ideologisch weiter. In den folgenden Jahren sterben über 50 Menschen.

1972: Solidaritätsdemonstration für Mahler. Er wird wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung angeklagt. Seine Verteidiger: Hans Christian Ströbele und Otto Schily. Das Urteil: 12 Jahre Haft. Trotz der Toten durch die RAF: Mahler bereut nichts.

Erst 1974 distanziert er sich von der RAF. Bei der Entführung von Peter Lorenz lehnt er es ab dich wie die übrigen Gefangenen gegen den Berliner CDU-Vorsitzenden austauschen zu lassen. Seinen Mitgefangenen von der RAF folgt er nicht in den Nahen Osten. Mahler hat längst neue Freunde, jetzt bei der maoistischen KDP.

Horst Mahler (1975):
"Arbeiter, Werktätige, Genossen, kämpft mit der kommunistischen Partei für eine menschliche Gesellschaft, für den Sozialismus. Laßt Euch von der bürgerlichen Hetze nicht einschüchtern. Vorwärts mit der KPD."

Heute redet Mahler vor Mitgliedern der NPD. Hier schürt er die Furcht vor der Globalisierung. Der Schuldige ist schnell gefunden: Ein unkontrollierbares Weltmanagment würde Deutschland ins Chaos stürzen. Gegen die Vorherrschaft der USA will er antreten, die Stunde Deutschlands sei gekommen, die neuen Freunde von der NPD sind begeistert:

Horst Mahler:
"Die USA sind deutlich von Dekadenz gezeichnet. Ihre Macht, die Macht des Dollars, hat globale Gestalt angenommen. Sie hat ihre Stützpunkte in den finanziellen Zentren an der Ostküste. Dort sind es nur wenige, nur einige Dutzend Spekulanten, in deren Händen die weltweit geknüpften Fäden zusammenlaufen. Diese Herrschaft ist schieres Schmarotzertum, eine tödliche Gefahr für die Menschheit."

Weltherrschaft, Verschwörung, Spekulanten und Schmarotzer: Mahler provoziert mit Begriffen aus der Nazizeit. Für den politischen Amoklauf Mahlers findet sein früherer Sozius nur noch eine psychologische Erklärung: Mahlers Neid auf den Erfolg seiner früheren Kollegen:

Klaus Eschen, Verfassungsrichter Berlin, ehem. Kollege von Mahler:
"Sein damaliger Kollege, mit dem er viel verteidigt hat, Otto Schily, ist heute Innenminister. Sein damaliger Sozius, Ströbele, ist Bundestagsabgeordneter und ein bedeutender Politiker der Grünen. Und er selber ist im Grunde über eine bestimmte Rolle als Anwalt nicht hinausgekommen, und die Rolle, die er heute spielt, ist nicht zu vergleichen mit der wichtigen Rolle, die er zwischen 1967 und 70 gespielt hat."

Heute kämpft Mahler gegen die angebliche "Überfremdung Deutschlands". Unterstützt wird er von Manfred Roeder, einem wegen Anschlägen auf Ausländerwohnheime verurteilten Rechtsextremisten.

Manfred Roeder:
"Mahler hat einfach immer gegen Unrecht demonstriert, eh, genau wie ich damals. Und er hat gegen das, was er als Unrecht gesehen hat, demonstriert, mit damals linken Schlagworten: Vietnam den Vietnamesen. Aber er sagt, daß das für ihn auch gleich immer bedeutete, Deutschland den Deutschen. Das war für ihn immer selbstverständlich. Also im Grunde hat er sich nicht geändert, sondern nur konsequent seinen Weg weitergegangen."

Horst Mahler kämpft konsequent und unermüdlich für deutsch-nationale Ziele. Konsequent und unermüdlich, das war er schon immer. Wo andere zweifelten, hatte er Gewißheit. Horst Mahler, eine deutsche Karriere.

Rechts? Links? Vergeblicher Richtungsstreit über Mahler und übrigens nicht wenige seiner Genossen von einst. Immer auf der Suche nach einer schlichten Welt, in der vor allem einer recht hat - er selber.  

Antworten
PRAWDA:

ecki, entschieden "NEIN" o.T.

 
20.09.02 20:41
Antworten
ecki:

Ich kenn einen, der sagt er sei Kommunist.

 
20.09.02 20:42
Darfst prawda mich jetzt auch zusammenschlagen?
Antworten
Steffi aus G.:

Was habt Ihr denn? prawdale erzaehlt

 
20.09.02 20:44
von der sozialen Kometenz des Herrn Stroebele. Ich finde das sehr informativ.
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