China ist zwar hinten dran, wenn es um das Neujahrsfest geht, sie haben aber dafür wesentlich mehr Jahre auf dem Puckel. Am Dienstag beginnt nach dem chinesischen Mondkalender bereits das Jahr 4699. Die Schlange wird vom Pferd abgelöst. Mag die chinesische Wirtschaft bisher geschlichen sein, in diesem Jahr könnte sie nach Ansicht von Goldman Sachs an der westlichen vorbeitraben. Die Top-Analysten der amerikanischen Investment-Bank Goldman Sachs haben in London ihre Prognosen für das laufende Jahr abgegeben.
Den Hoffnungen, 2002 könne doch noch ein Superbörsenjahr werden, erteilten die Goldman-Experten eine deutliche Absage. Maximal sieben bis acht Prozent Rendite wird es geben. Renditen von über 10 Prozent gaben die Analysten eine deutliche Absage.
Der Chef der Global Economic Research von Goldman Sachs, O'Neill, räumt die besten Chancen im laufenden Jahr dem Emerging Market China ein. Die Chinesen werden seiner Ansicht nach den drei großen Wirtschaftsregionen USA, Europa und Japan langsam, aber sicher Marktanteile abnehmen. Seiner neuesten Studie hat er als Indiz seines Optimismus den Titel "Super China" gegeben.
Der andere große asiatische Markt Japan steht dagegen im Schatten Chinas und der gesamten Weltwirtschaft. Goldmans Japan-Experte, Tetsufumi Yamakawa, hätte sich den zynischen Witz --"Was ist der Unterschied zwischen Japan und Argentinien? Antwort: fünf Jahre."-- aus der Financial Times, der Japan tief beleidigt hat, sparen können. Erst diese Woche haben die Ratingagenturen, Moody´s und S&P, Japans Finanzbranche erneut herabgestuft.
Spätestens seit Mittwoch, als der Tokioter Leitindex Nikkei auf den tiefsten Stand seit 18 Jahren abgesackt und zum ersten Mal seit mehr als 40 Jahren unter den Dow Jones Index gefallen ist, weiß die Welt, wie es um den Ex-Musterknaben aus Fernost bestellt ist. Es bestehe -so die Meinung von Goldman Sachs- die Möglichkeit einer neuen, schweren Finanzkrise. In seinem Szenario für Japan gibt Yamakawa das Rückschlagpotential mit 25 Prozent an.
Den Hoffnungen, 2002 könne doch noch ein Superbörsenjahr werden, erteilten die Goldman-Experten eine deutliche Absage. Maximal sieben bis acht Prozent Rendite wird es geben. Renditen von über 10 Prozent gaben die Analysten eine deutliche Absage.
Der Chef der Global Economic Research von Goldman Sachs, O'Neill, räumt die besten Chancen im laufenden Jahr dem Emerging Market China ein. Die Chinesen werden seiner Ansicht nach den drei großen Wirtschaftsregionen USA, Europa und Japan langsam, aber sicher Marktanteile abnehmen. Seiner neuesten Studie hat er als Indiz seines Optimismus den Titel "Super China" gegeben.
Der andere große asiatische Markt Japan steht dagegen im Schatten Chinas und der gesamten Weltwirtschaft. Goldmans Japan-Experte, Tetsufumi Yamakawa, hätte sich den zynischen Witz --"Was ist der Unterschied zwischen Japan und Argentinien? Antwort: fünf Jahre."-- aus der Financial Times, der Japan tief beleidigt hat, sparen können. Erst diese Woche haben die Ratingagenturen, Moody´s und S&P, Japans Finanzbranche erneut herabgestuft.
Spätestens seit Mittwoch, als der Tokioter Leitindex Nikkei auf den tiefsten Stand seit 18 Jahren abgesackt und zum ersten Mal seit mehr als 40 Jahren unter den Dow Jones Index gefallen ist, weiß die Welt, wie es um den Ex-Musterknaben aus Fernost bestellt ist. Es bestehe -so die Meinung von Goldman Sachs- die Möglichkeit einer neuen, schweren Finanzkrise. In seinem Szenario für Japan gibt Yamakawa das Rückschlagpotential mit 25 Prozent an.
