Geht vom Irak eine Gefahr für andere Staaten aus


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bernstein:

gute nacht "philip"..

 
06.09.02 22:07
und träum was schönes.
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mod:

Die Benzinpreise steigen rasant

 
06.09.02 22:19
Die Benzinpreise steigen rasant

Mineralölverband erwartet wegen Irak-Krise weitere Verteuerung - Opec will Öl nicht als Waffe einsetzen

Berlin - Nach den Luftangriffen in Irak sind die Preise für Benzin am Rotterdamer Markt nach oben geschossen. Am Freitagnachmittag wurden für eine Tonne Super-Benzin 293 Dollar (295 Euro) gezahlt, wie eine Sprecherin des Mineralölwirtschaftsverbandes (MWV) in Hamburg sagte. Dies seien 21 Dollar mehr als noch am Donnerstag und 30 Dollar mehr als noch zu Wochenbeginn.

Da es sich nicht um Rohöl-Preise handele, sondern um das fertige Produkt könne dies bedeuten, dass die Preise an den Tankstellen schon in Kürze ebenfalls steigen. Dies liege aber in der Entscheidung der einzelnen Konzerne. Rechnerisch würde der Anstieg um 21 Dollar pro Tonne (rund 1300 Liter) am Rotterdamer Markt eine Preissteigerung von 1,6 Euro-Cent an der Tankstelle bedeuten. Würden die 30 Dollar seit Wochenanfang umgesetzt, wären es sogar 2,3 Cent. MWV-Sprecherin Barbara Meyer-Bukow sagte, es gebe "keine vernünftige Erklärung" für den starken Preisanstieg in Rotterdam seit Donnerstag. Die bisherigen Drohungen Washingtons gegenüber Irak hätten keine starken Auswirkungen auf die Benzinpreise gehabt.

Möglicherweise werde an den Märkten die Kriegsgefahr angesichts der jüngsten Angriffe britischer und amerikanischer Kampfflugzeuge auf Abwehrstellungen in Irak "nun realistischer gesehen".

Die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) will im Falle eines neuen Irak-Krieges keine Position für eine der Konfliktparteien beziehen. Das Kartell werde Öl nicht als "wirtschaftliche Waffe" einsetzen, sagte Opec-Generalsekretär Alvaro Calderon zum Abschluss des 17. Öl-Kongresses im brasilianischen Rio de Janeiro. Die Opec werde sich "ähnlich wie das Rote Kreuz" verhalten, das bei Konflikten unabhängig bleibe, betonte der aus Venezuela stammende Vertreter der Opec, unter deren elf Mitgliedern sich auch Irak befindet. Zusammen mit anderen großen Öl-Produzenten verpflichtete sich die Opec auf dem Treffen, für "gerechte und vernünftige Öl-Preise" zu sorgen. Für das Kartell bedeute dies ein Preis innerhalb des vereinbarten Preisbandes zwischen 22 und 28 Dollar pro Barrel (159 Liter). Diese Zusage gilt laut Calderon aber nur für Friedenszeiten. "Destabilisierende Ereignisse wie ein Krieg liegen sich außerhalb unserer Kontrolle", sagte der Opec-Generalsekretär. "Wir wissen nicht, was für Folgen ein bewaffneter Konflikt haben könnte." DW
welt.de/daten/2002/09/07/0907wi354945.htx
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mod:

Kein Grund zur Panik ?

 
06.09.02 22:21
Kein Grund zur Panik
Kommentar
Von Ernst August Ginten
Gebannt starren Konjunkturforscher und Börsianer auf den Ölpreis. Die Furcht vor einem Militärschlag der USA gegen den Irak hat die Notierungen in die Höhe getrieben.

Pessimisten fürchten nun, dass auch ohne Irak-Feldzug der Preis für ein Barrel im Winter weit über 30 Dollar steigen könnte. Denn die Vergangenheit hat gezeigt, dass sich im Ölpreis eine Spekulationsspanne von bis zu zehn Dollar verbergen kann. Zudem wird die Angst vor Krieg und großer Kälte die Nachfrage und damit den Preis weiter steigen lassen.

Dies würde den für 2003 heiß ersehnten wirtschaftlichen Aufschwung erheblich abschwächen. Denn Öl ist immer noch das Schmiermittel der Weltkonjunktur. Da wird es auch wenig helfen, wenn die Opec bei ihrem nächsten Treffen in Japan eine Erhöhung der Förderquoten beschließen wird. Denn diese zusätzlichen Mengen kommen erfahrungsgemäß erst Wochen, wenn nicht Monate später auf dem Markt an.

Kurzfristig könnten die Ölpreise im Kriegsfall explodieren. Zu einer Versorgungskrise wird es aber wohl nicht kommen. Russen, Norweger und Mexikaner werden die Chance nutzen und so viel Öl wie möglich auf den Markt pumpen.

Den Autor erreichen Sie unter: ginten@welt.de
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juliusamadeus:

gestern und heute

 
06.09.02 23:16
heute ist es Saddam, irre, fanatisch und wer weiss was sonst noch.
Das Volk, unaufgeklärt (erinnere hier mal an das Zeitalter der Aufklärung, bitte mal in Geschichtsbüchern nachlesen), einseitig informiert und deshalb wohl ebenfalls fanatisch.

Wie war es denn im 3.Reich, Hitler ließ ebenfalls keine internationalen Nachrichten zu, alles(Nachrichten) war zensiert oder manipuliert. Kein Wunder, dass alle (Deutschen)dachten, was sie machen wäre wohl richtig.

Also könnte das der Grund sein, warum man S.H. stürzen will?

Das eigentliche Volk ist nicht der Agressor sondern der, der dieses Volk führt/regiert.

"Der Mensch ist von Natur aus gut" diese Aussage sollte jeder kennen.


gruss und gute Nacht
julius
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juliusamadeus:

ach ja, was Manipulation ist

 
06.09.02 23:32
und wie sie funzt sollten wir als Börsenboard-user doch wissen.

Genauso geht es im IRAK und Afghanistan ab.
Das eigentliche Volk läuft dem "oh Führer" doch nur nach.
In diesem Sinne keine Gnade für
Saddam, Osama bin Laden und Konsorten.

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tigerlilly:

...

 
06.09.02 23:52
Der Mensch ist von Natur aus gut... juliusamadeus+Jean Jacques Rousseau

wer das glaubt, verschliesst seine augen vor der realität, welche er tagtäglich beobachten kann.
(sinngemäss) a. schopenhauer

`alle leute sind diebe und morgen wird es regnen!´
shogun tokugawa ieyasu

guts nächtle

lilly


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Thomastrada.:

Der Mensch ist von Natur aus Tier! o.T.

 
10.09.02 14:36
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