| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Commerzbank AG-Kurs | 5,05 | 9,80 | 20,84 | |
| Fallender Commerzbank AG-Kurs | 4,88 | 8,81 | 14,34 | |
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Exakt, der deklarierte Weg "pausiert" und BNY hat die Bücher (vorübergehend) geschlossen.
Und just, am gleichen Tag, kommt mein Broker auf mich zu und sagt, er wird die Umwandlung in der Art ausführen, dass er AdR's an die GPB überträgt und bittet mich, das ich ihm das Zielkonto in Russland angebe, damit die seitens der GPB eine Zuordnung erfolgen kann. Mein Broker soll dann die Aktien vom NSD Account der GPB anfordern.
Also entweder die verstehen den Weg nicht, hatten den BNY Sachverhalt nicht auf dem Schirm oder aber haben einen dritten Weg bereitgestellt. Wäre ja auch einfach. Broker meldet Bestand an GPB, GPB gleicht mit BNY ab und BNY gibt die Aktien an den NSD Account der GPB. Alle anderen Wege ruhen, so dass der Ableich einfach wird.
Halte ich nicht für unwahrscheinlich, morgen rufen die zurück.
Das Angebot kam am 18.11, vormittags, vor der Veröffentlichung von BNY. Das Angebot wurde aber heute spezifiziert, nachdem bekannt war, dass die Bücher zu sind. Allerdings, selbst wenn man am 18.11. geantwortet hätte ist deren früheste Ausführung am Montag, 21.11
Mich wundert, dass explizit steht, dass die AdR's an die GBP gehen und dass der neue Broker die Aktien über den NSD Account der GPB anfordern muss. Man soll seine kompletten Kontoangaben an den Broker senden, damit dieser diese Informationen an die GPB weitergibt. Zeitgleich dann den Antrag auf Lieferung der Aktien von der GPB beim neuen Broker einstellen.
Es wäre also alles, immer identifizierbar und es sieht so aus, als wäre der Abgleich durch BNY und GPB dann Aufgabe der GPB. Die Frist zur Antwort beträgt ca. 2 Wochen, Widerruf jederzeit möglich. Dieser Weg scheint doch eigentlich sehr logisch - hätte man längst so angehen können.
Ich habe dann explizit gefragt ob das Angebot trotz Buchschliessung gilt und lt. Auskunf des Brokers gilt es. Man fragt aber noch bei der Depotbank nach und informiert mich morgen.
Einfacher geht es nicht!
Alles bleibt identifizierbar und die Bücher bleiben abgleichbar. Zeitgleich sind alle andere Wege zu und somit bleibt Zeit zur Prüfung. Es muss nur sichergestellt werden, dass die GPB die Infos von der Zielbank bekommen. Diese sollen aber mit konkreter Kontonummer und Inhaber genannt werden.
Für mich klingt das plausibel und nicht nach einem Scheinangebot.
Originalnachricht des Brokers:
Bitte beachten Sie, dass die ADRs an die Depotbank GAZPROMBANK gesendet werden und Sie dann bei Ihrer Hausbank eine Instruktion unter Angabe der untenstehenden SSI (STANDARD SETTLEMENT INSTRUCTIONS) erstellen müssen, um den Basiswert zu erhalten. Bitte beachten Sie, dass Brokername nach dem Transfer der ADRs an die Depotbank GAZPROMBANK keine Wandlung mehr nachverfolgen kann.
CUSTODIAN NAME: GAZPROMBANK
BIC: GAZPRUMM
NSD CODE: MC0009800000
NSD ACCOUNT/NSD SUB-ACCOUNT:
ML1302070023/R000000000000000
Bitte teilen Sie uns Ihre vollständigen SSI (STANDARD SETTLEMENT INSTRUCTIONS) Ihres Kontos mit.
Genauso sehe ich es auch, eine "Art" der Zwangskonvertierung durch Kommunikation zwischen Broker und GPB.
Vielleicht ist GPB, BNY und den Depotstellen mal aufgegangen, dass ein Abgleich immer aus zwei Richtungen erfolgen kann.
Klar, BNY wird die Bücher auch wieder öffnen und dann die Positionen streichen, die bei der GPB gelandet sind. Das Angebot hat auch eine Frist und danach öffnen beide Seiten wieder und es gelten die alten Wege.
Der Weg scheint neu, bzw. logisch, denn so kann der Abgleich ja auch erfolgen.
Die Nachverfolgung einer Wandlung ist doch nie möglich. Selbst über BNY ist für den Broker nicht nachvollziehbar, was BNY macht und ob BNY wandelt. Die AdR's könnten an Tag 1 zu BNY, an Tag 2 überlegt sich irgendein Akteur eine Anpassung und an Tag 3 schweben die AdR's oder Aktien im Nirvana.
Das Angebot hat zwei Fristen. Frist eins (ca. 2 Wochen) fragt, ob Annahme oder Nichtannahme. Frist zwei bestimmt das Ende des Umtausches Ende Dezember.
Wenn die Antwort heute eintrudelt, dann melde ich mich.
Formulieren wir es klarer - ist das Teil in Russland, kann kein Broker mehr irgendwas nachvollziehen und man muss jegliche Probleme mit der russischen Seite klären. Die Aktien müssen z.B. klar identifizierbar bleiben damit der neue Broker sie abrufen kann. Hakt da was, ist ebenso Sense. Ich denke, da sind wir uns einig.
Ich glaube es gibt eben einen neuen Prozess und das hat nichts mit einer automatischen Konvertierung oder allen anderen bisher bekannten Varianten zu tun.
Für mich klingt es wie eine Abmachung zwischen Broker und GPB. Ihr gebt zurück und BNY und GPB gleichen ab. Dann buchen wir ein. Ein Eigentumsnachweis wird seitens meines aktuellen Brokers erbracht. Man soll explizit die Kontoverbindung des neuen Brokers angeben (SSI inkl. Kundenkonto und Name) und zeitgleich einen Auftrag zur Einbuchung der "local Shares" beim neuen, russischen Broker stellen.
Bis jetzt hat sich noch niemand gemeldet, deren Frist läuft bis Heute Nachmittag. Mal schauen, ansonsten rufe ich die selbstverständlich an.
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| Strategie | Hebel | |||
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| Fallender Commerzbank AG-Kurs | 4,88 | 8,81 | 14,34 | |
| Wertung | Antworten | Thema | Verfasser | letzter Verfasser | letzter Beitrag | |
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| Steuerliche Behandlung Umtausch ADR in OriginalAkt | Adrionos | 26.08.23 21:43 | ||||
| 250 | H2Investment die Zukunft von Energie u. Mobility | macumba | Brennstoffzellenfan | 22.08.23 10:51 | ||
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