Für die Ostukraine prognostiziert Medwedew "keine Besetzung oder Militärintervention". Vielmehr liege es im Interesse der Entscheidungsträger im Kreml "einen schleichenden Bürgerkrieg" zu unterstützen, um die Ukraine vor dem Hintergrund der EU- und NATO-Annäherung in Schach zu halten. So sei dies bereits im Fall Moldaus mit Transnistrien und im Fall Georgiens mit Abchasien und Südossetien geschehen.
Was das Verhältnis Moskaus zum Westen betrifft, glaubt Medwedew, der auch in den USA studiert hat, an eine "Normalisierung auf niedriger Ebene mit Elementen des engagement, einerseits, und des containment, andererseits". So sei das Verhältnis zwischen Putin und US-Präsident Barack Obama völlig zerrüttet. Im Rahmen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) oder der Welthandelsorganisation (WTO) würden aber "institutionelle Mechanismen" der Zusammenarbeit zum Tragen kommen.
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Genau wie das Verhältnis zwischen Schröder und Busch, als Schröder nicht beim Irak-Krieg mitspielen wollte.