FRÜHAUFSTEHER: Der tägliche Ausblick auf die Börse

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FRÜHAUFSTEHER: Der tägliche Ausblick auf die Börse

 
04.01.05 08:53
#1

FRÜHAUFSTEHER: Der tägliche Ausblick auf die Börse 1762541

 

 

 

 

 

 

Händler erwarten am Dienstag einen leichteren Start am deutschen Aktienmarkt. ”Die schwächeren Vorgaben der Wall Street sollten die Kurse leicht belasten”, vermutet ein Händler. Vor allem Technologiewerte dürften unter Druck geraten, nachdem dieser Sektor in Amerika besonders deutlich nachgegeben habe. Charttechnisch könne der Dax die Unterstützungen bei 4.270 und 4.250 Punkten testen. Nach oben stelle das Niveau um 4.300 Punkten den nächsten Widerstand dar. Die Deutsche Bank berechnet den Dax gegen 8.05 Uhr MEZ mit 4.288 Punkten nach einen Schlußstand am Montag bei 4.292 Zählern.

Generell erwarten Händler auch am Dienstag ein impulsloses Geschäft. Auf der Devisenseite sei es ruhig, Euro/Dollar wie auch Dollar/Yen bewegten sich auf niedrigerem Niveau und in engen Spannen seitwärts. Der Ölpreis zeige sich ebenfalls wenig bewegt, an der Nymex ist der Februar-Kontrakt leicht gestiegen. Auch von der Konjunkturseite sei wenig ”Input” für die Kurse zu erwarten. Am ehesten könne wohl noch der Auftragseingang der amerikanischen Industrie im November für Bewegung an den Märkten sorgen. Erwartet wird ein Anstieg von 0,9 Prozent zum Vormonat nach plus 0,5 Prozent im Oktober.

Fallende Kurse erwarten Marktteilnehmer bei Infineon. Zur Begründung verweisen Händler auf den Rückgang des Halbleiterindex SOX. In diesem sind auch Infineon gelistet. Auch der Nasdaq-Composite habe am Vortag deutlich nachgegeben. Vorbörslich werden Infineon 8,06 zu 8,12 Euro gestellt nach 8,12 Euro am Vortagesschluß.

Ebenfalls unter Druck dürften VW kommen. Ein niedrigerer Absatz in China könnte nach Ansicht eines Händlers die Aktie belasten. Wie das VW-Joint-Venture in China mitgeteilt hat, wurden 2004 rund 10 Prozent weniger Autos verkauft als im Jahr zuvor. ”Zwar ist mit einer abnehmenden Dynamik gerechnet worden, doch liegen die jetzt veröffentlichten Daten etwas unter den Erwartungen”, sagt der Marktteilnehmer. Charttechnisch könnte die VW-Aktie nun die Unterstützung bei rund 33,35 Euro testen. Die aktuelle Taxe lautet 33,71 zu 34,00 Euro nach 34,05 Euro.

Rentenmärkte weiterhin mit gutem Fundament

Der amerikanische Rentenmarkt dürfte zwar weitgehend überbewertet zu sein. Das scheint Anleger allerdings offensichtlich trotz der Zinserhöhungen nicht davon abzuhalten, in die Papiere zu investieren, wenn Skepsis über die konjunkturelle Entwicklung Amerikas aufkommt. Die Renditen der Papiere mit längeren Laufzeiten lassen sich von den Zentralbanken kaum direkt beeinflussen. Die europäischen Rentenpapiere scheinen vor allem von der vorherrschenden Dollarskepsis zu profitieren. Sie veranlaßt internationale Anleger dazu, eher in europäische Titel zu investieren als in amerikanische, um Währungsverluste zu vermeiden. Diese Strategie wird zusätzlich untermauert durch die bisher eher flauen Konjunkturaussichten in Europa. Angesichts der erreichten Kursniveaus dürfte es ratsam sein, auf die Trends zu achten, um bei Brüchen - sie deuten nicht selten auf strukturelle Änderungen an den Märkten hin - reagieren zu können. Im frühen Handel liegt der Bund-Future mit einem Minus von zwei Stellen bei 118,92 Prozent.

Dollar im frühen Handel stabil

Der Dollar hat im frühen Devisenhandel am Dienstag seine Gewinne zum Euro gehalten. Der Euro liegt bei 1,3491 Dollar und leicht über seinen Ständen im späten Montagshandel an der Wall Street. Damit liegt die Gemeinschaftswährung allerdings mehr als zwei Cent unter ihrem am Donnerstag erreichten Rekordhoch von 1,3670 Dollar. Händler erwarten allerdings, daß der Dollar bald wieder nachgeben und dem Euro zu neuen Höchstständen verhelfen wird. Die unerwartet rasche Erholung der amerikanischen Währung zum Beginn des neuen Jahres hat viele Marktteilnehmer überrascht und zunächst für Zurückhaltung bei Dollar-Verkäufen gesorgt. Allerdings sind die Währungen bei dünnem Handel leicht „bewegbar”.

Insgesamt scheinen Anleger darauf vorbereitet zu sein, den Dollar wieder nach unten zu drücken, da sie sich auf die hohen Defizite in Leistungsbilanz und Staatshaushalt Amerikas konzentrieren, und diese Ungleichgewichte nur durch einen schwächeren Dollar ausgeglichen werden können. Sowohl in Europa als auch in Japan hat die Schwäche des Dollar hingegen Befürchtungen geweckt, daß die Exporte darunter leiden könnten. Mit 102,63 Yen liegt der Greenback gegen die japanische Währung nahe am Tief der vergangenen Tage von 102,32 Yen. Grundsätzlich ist der Dollar gegen den Yen noch überbewertet, während er gemessen an statischen Gleichgewichtsmodellen gegen den Euro tendenziell unterbewertet ist.

Tokioter Börse beginnt das Jahr 2005 mit leichten Kursgewinnen

Die Tokioter Börse hat den nach den Feiertagen verkürzten Handel am Dienstag mit Kursgewinnen beendet und damit ihren Aufwärtstrend auch im neuen Jahr fortgesetzt. Technologieaktien gaben jedoch in Asien nach.

Der 225 Werte umfassende Nikkei Index legte bis zum Handelsschluß in Tokio ein viertel Prozent auf knapp 11.518 Zähler zu. Der breiter gefasste Topix Index legte ein drittel Prozent auf 1.153 Punkte zu. Am Mittwoch findet in Tokio der erste vollständige Handelstag des Jahres statt. Zu den Kursgewinnern gehörten die Anteilsscheine von Schwergewichten wie Sony, die sich um 0,8 Prozent verteuerten. Dagegen gaben die Aktien des Chipausrüsters Tokyo Electron um ein Prozent, die von Advantest Corp um 0,7 Prozent nach. Zunächst hatten Kursverluste bei den Bankenwerten und schwächere Vorgaben der Börsen in New York die japanischen Indizes ins Minus gedrückt. Doch vor allem schwer gewichtete Standardwerte zogen den Markt angesichts der optimistischen Erwartungen für die Konjunktur und die Aktienentwicklung im Jahr 2005 wieder ins Plus.

Aktien Hongkong am Mittag wegen negativer Vorgaben schwach

Mit den negativen Vorgaben des Nikkei und der Wall Street tendiert die Börse in Hongkong am Dienstagmittag (Ortszeit) ebenfalls schwach. Der HSI sinkt um 1,3 Prozent oder 178 Punkte auf 14.059. Händler verweisen auch auf Sorgen um einen möglichen Mittelabfluß bei den Fonds, obwohl es nach Aussage eines Fondsmanagers bisher noch keine Anzeichen dafür gebe. Die Umsätze haben im Vergleich zum Vortag deutlich angezogen. Alle 33 Blue Chips notieren im Minus, angeführt von Lenovo, die um 4,3 Prozent auf 2,225 Hongkong-Dollar nachgeben. COSCO Pacific verlieren 3,2 Prozent, CNOOC 3 Prozent und China Mobile 2,6 Prozent. Die nächste Unterstützung im HSI wird bei 14.000 Punkten gesehen.

Kursentwicklung und Neuigkeiten nach Börsenschluß

Mit leichten Kursgewinnen von 0,1 Prozent auf 1.605,14 Punkte verabschiedete sich am Montag der NAsdaq-100 After Hours Indicator vom nachbörslichen Handel.

Die Titel von Intrusion haben am Montag im nachbörslichen Geschäft auf nasdaq.com um 75 Prozent auf 4,90 Dollar zugelegt, nachdem das Unternehmen einen Auftrag der amerikanischen Armee erhalten hat. Wie Intrusion mitteilte, werden die amerikanischen Streitkräfte ihre Präventionssysteme SecureNet und SpySnare am Standort Fort Hood einsetzen. Adolor verbesserten sich um 4,1 Prozent auf 10,35 Dollar. Das Unternehmen wird das Thrombose-Medikament ”Arixtra” von GlaxoSmithKline in Amerika im Rahmen eines Zweijahresvertrags mit vermarkten. Die Titel von GlaxoSmithKline wurden nachbörslich zunächst nicht gehandelt. Gemstar-TV Guide International rückten um 0,2 Prozent auf 5,92 Dollar vor. Das Unternehmen hat einen Rechtsstreit beigelegt. Die dafür gebildeten Rückstellungen dürften für die Vergleichszahlungen ausreichen, teilte das Unternehmen mit.

Wall Street schließt etwas leichter - Konjunkturdaten belasten

Die Sorge um die Entwicklung der amerikanischen Konjunktur hat am Montag die Aktienkurse an Wall Street belastet. Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte verlor am ersten Handelstag des neuen Jahres 0,5 Prozent oder 54 Punkte auf 10.729. Der S&P-500-Index sank um 0,8 Prozent oder 10 Zähler auf 1.202. Der Nasdaq-Composite-Index gab um 1,1 Prozent oder 23 Stellen auf 2.152 nach.

Der am Berichtstag veröffentlichte ISM-Index für das Verarbeitende Gewerbe in Amerika war zwar im Dezember insgesamt stärker gestiegen, als Ökonomen in Aussicht gestellt hatten, doch wies die Beschäftigungskomponente einen deutlichen Rückgang auf. Dies habe Ängste aufkommen lassen, daß sich die Situation auf dem amerikanischen Arbeitsmarkt verschlechtern könnte, erklärten Beobachter. Ein unerwarteter Rückgang der Bauausgaben im November habe die Stimmung zusätzlich gedrückt. Der Fall des Ölpreises, der dem Markt im frühen Geschäft Auftrieb gegeben hatte, konnte dagegen nichts ausrichten. Vielfach seien aber auch Gewinne mitgenommen worden, berichteten Händler.

Im Pharmasektor standen Merck abermals im Zusammenhang mit dem Medikament ”Vioxx” unter Druck. Die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA gestattet ihrem Mitarbeiter David Graham, der sich kritisch über die Behörde geäußert hat, die Veröffentlichung einer Studie zu Vioxx. Diese Untersuchung habe ergeben, daß Vioxx für bis zu 139.000 Herzinfarkte verantwortlich sei. Merck büßten 2,7 Prozent auf 31,26 Dollar ein. Pfizer sanken um 1,6 Prozent auf 26,45 Dollar. Die Regulierungsbehörden wollen die Marktzulassung des Medikaments ”Lyrica” trotz dessen Zulassung durch die FDA an zusätzliche Auflagen binden.

Die Titel des Einzelhandelskonzerns Wal-Mart verbesserten sich um ein Prozent auf 53,35 Dollar. Das Unternehmen hat dank des überraschend guten Weihnachtsgeschäfts seinen Umsatz im Dezember stärker als erwartet gesteigert. Walgreen stiegen um 5,2 Prozent auf 40,38 Dollar und damit auf ein 52-Wochen-Hoch. Die Drogeriekette hat ihr Ergebnis im ersten Quartal ihres Geschäftsjahrs um 31 Prozent erhöht. Im Internetsektor profitierten Google und Yahoo! von positiven Analystenkommentaren. Google kletterten um 5,2 Prozent auf 202,71 Dollar und erreichten damit ihr Allzeithoch. Yahoo! gewannen 1,3 Prozent auf 38,18 Dollar. Goldman Sachs hat die Ergebnisprognosen für das vierte Quartal der beiden Unternehmen erhöht.

Die Herabstufung auf ”Underperform” von ”Market Perform” durch das Investmenthaus Bernstein ließ Sun Microsystems 5,2 Prozent auf 5,11 Dollar nachgeben. Nach Aussage der Analysten hat sich das Geschäft des Computerherstellers im vierten Quartal nicht wesentlich belebt. Die Erwartungen für das Geschäftsjahr 2005 dürften ebenfalls nicht angehoben werden.

Amerikanische Anleihen schließen nach ISM-Index gut behauptet

Gut behauptet haben sich die amerikanischen Anleihen am Montag im späten Geschäft gezeigt. Der erste Handelstag des neuen Jahres wurde von den Daten des ISM-Index für das Verarbeitende Gewerbe in Amerika bestimmt. Zwar war der Index im Dezember verglichen mit dem Vormonat stärker gestiegen als erwartet, doch verzeichnete die Beschäftigungskomponente einen deutlichen Rückgang. Dies habe viele Anleger befürchten lassen, daß sich die Lage auf dem amerikanischen Arbeitsmarkt verschlechtern könnte, erklärten Beobachter. Unerwartet schlechte November-Daten zu den Bauausgaben verstärkten die Bedenken mit Blick auf die Entwicklung der amerikanischen Konjunktur.

Zehnjährige Papiere mit einem Kupon von 4,250 Prozent gewannen 2/32 auf 100-9/32 und rentierten mit 4,212 Prozent, nach 4,255 Prozent an Silvester. Die mit 5,375 Prozent verzinste 30-jährige Treasury stieg um 8/32 auf 108-10/32. Ihre Rendite fiel von 4,827 auf 4,813 Prozent. Kursverluste an den Aktienmärkten und ein neuerlicher Ölpreisrückgang stützten den Anleihemarkt ebenfalls. Insgesamt seien die Umsätze jedoch vergleichsweise gering gewesen, berichteten Händler. Grund dafür sei, daß im Lauf der Woche noch eine Reihe von weiteren wichtigen Konjunkturdaten anstehe, wobei die Arbeitsmarktdaten am Freitag den Höhepunkt bildeten.


Quellen: FAZ.NET, vwd, dpa, AP, AFP, Bloomberg, Reuters.


Unternehmensnachrichten

Grenkeleasing erreicht 2004 Wachstumsziel im Neugeschäft

Der badische IT-Vermieter Grenkeleasing hat sein Wachstumsziel im Neugeschäft im abgelaufenen Jahr erreicht. Die Anschaffungskosten der neu gekauften und vermieteten Leasinggegenstände seien 2004 um 17,5 Prozent auf 363 Millionen Euro gestiegen, teilte das im Kleinwerteindex SDax gelistete Unternehmen am Dienstag mit. Vorstandschef Wolfgang Grenke hatte den Zielkorridor für das angepeilte Wachstum zuletzt auf 16 bis 20 Prozent reduziert. Im vierten Quartal habe das Neugeschäft um knapp 19 Prozent auf 106 Millionen Euro zugelegt. Für das neue Jahr peile Grenkeleasing erneut eine „deutlich zweistellige” Zuwachsrate des Neugeschäfts an. „Der Gewinn solle sich entsprechend entwickeln", hieß es in der Mitteilung. (Reuters)

FDA-Wissenschaftler sieht mehr ”Vioxx”-Patienten mit Herzinfarkt

Merck & Co muß möglicherweise mit weiteren Klagen im Zusammenhang mit ihrem Schmerzmittel ”Vioxx” rechnen. Ein Mitarbeiter der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA, David Graham, will nach Angaben seines Anwalts eine Studie in der Fachzeitschrift ”Lancet” veröffentlichen, die einen Zusammenhang zwischen dem Merck-Mittel ”Vioxx” und einer höheren Anzahl an Herzinfarkten herstellt als bislang vermutet. Graham sieht in der Studie 88.000 bis 139.000 Herzinfarkte, die möglicherweise auf die Einnahme von Vioxx zurückgeführt werden können. Etwa 30 Prozent bis 40 Prozent der Herzinfarkte soll tödlich verlaufen sein. (Dow Jonews Newswires)

Militärbudgetkürzung trifft Lockheed und Northrop - WSJ

Lockheed Martin und Northrop Grumman drohen einem Zeitungsbericht zufolge in den kommenden Jahren deutliche Umsatzeinbußen. Beide Rüstungsunternehmen seien von geplanten Budgetkürzungen des amerikanischen Verteidigungsministeriums in einem Gesamtvolumen von 30 Milliarden Dollar besonders betroffen, schreibt das ”Wall Street Journal” (WSJ) in seiner Dienstagausgabe und zitiert damit aus einem Dokument des Pentagon. Die Budgetkürzungen sollen den Umsatz von Lockheed in den kommenden sechs Jahren um 18 Milliarden Dollar schmälern, vor allem aufgrund geringerer Air Force-Bestellungen des Kampfjets F/A-22. Northrop Grumman müsse mit Mindereinnahmen von 8 Milliarden Dollar rechnen, da die US-Marine ihre Flotte langsamer als bislang geplant modernisiere, berichtet das WSJ weiter. Lockheed Martin rechnet für 2004 mit einem Umsatz von 34 Milliarden Dollar, Northrop Grumman mit 29 Milliarden Dollar. (Dow Jones Newswires)

VW-Joint-Ventures in China mit Absatzrückgang

Die Gemeinschaftsunternehmen der Volkswagen AG in China haben im vergangenen Jahr einen Absatzrückgang von sechs Prozent hinnehmen müssen. Sie haben 2004 655.000 Fahrzeuge verkauft, nachdem der Absatz im Vorjahr um 36 Prozent auf 698.000 Fahrzeuge gestiegen war, wie aus Führungskreisen der beiden Unternehmen am Dienstag bekannt wurde. Den Angaben zufolge hat das Joint-Venture in Schanghai mit 355.000 Stück ein Zehntel weniger Autos abgesetzt; das Werk in der Stadt Changchun konnte den Absatz hingegen um 0,7 Prozent auf 300.118 Autos steigern. Im Juni hatte Volkswagen die Preise in China um 11,7 Prozent gesenkt, einen Monat nachdem Konkurrent General Motors (GM) Preissenkungen von elf Prozent verkündet hatte. Das Wachstum der Autoverkäufe auf dem viertgrößten Fahrzeugmarkt der Welt hat sich ab dem zweiten Quartal 2004 verlangsamt. Damals hatte die chinesische Regierung begonnen, die Konjunktur etwas abzubremsen, um eine Überhitzung der schnell wachsenden Wirtschaft zu verhindern. 2003 war der chinesische Automarkt der am schnellsten wachsende der Welt. (Reuters)

Goodyear erhält nach Vergleich rund 159 Millionen Dollar von Versicherern

Goodyear Tire & Rubber erhält im Rahmen eines Vergleichs Zahlungen von rund 159 Millionen Dollar von diversen Versicherern. Damit legten Goodyear und die nicht näher benannten Versicherungen eine Klage des Reifenherstellers aus dem Jahr 1993 bei. Die Auszahlung der Summe erfolgt über einen Zeitraum von 15 Monaten, wie aus einer Einreichung von Goodyear bei der Securities and Exchange Commission vom Montag hervorgeht. Mit der Klage gegen verschiedene Versicherungsgesellschaften wollte der Reifenhersteller erreichen, daß die Versicherer die Haftung- und Verteidigungskosten von Goodyear resultierend aus Umweltansprüchen gegen den Reifenhersteller übernehmen. (Dow Jones Newswires)

Wirtschaftsnachrichten

Chinas Handelsvolumen übertrifft 2004 Marke von eins Billirade Dollar

Das Handelsvolumen Chinas - die Summe aller Exporte und Importe - hat im vergangenen Jahr die Marke von eins Bill Dollar übertroffen. Damit stehe China weltweit an dritter Stelle, berichten Staatsmedien am Dienstag. Die Rekordsumme von 1,1 Billiarden Dollar habe 12 Prozent des gesamten Wachstums im globalen Handel ausgemacht, heißt es. 2003 hatte sich das chinesische Handelsvolumen auf 850 Milliarden Dollar belaufen, gleichzeitig verzeichnete China im vorvergangenen Jahr einen Handelsbilanzüberschuß von 25,5 Milliarden Dollar. Entsprechende Zahlen für 2004 liegen noch nicht vor, allerdings dürfte der Überschuß eine ähnliche Größenordnung aufweisen. In den ersten elf Monaten des vergangenen Jahres hatte sich ein kumulierter Handelsbilanzüberschuß von knapp 21 Milliarden Dollar aufgelaufen. Während sich Chinas Handelsvolumen mit Amerika 2004 auf 167 Milliarden Dollar belaufen dürfte, wurde für den Handel mit Europa ein Volumen von 190 Milliarden Dollar genannt. Wichtigste Handelspartner blieben allerdings die asiatischen Staaten. (Dow Jones Newswires)

Fed: Anhaltende Bereitschaft zu Zinserhöhungen

Der Präsident der Federal Reserve Bank of Richmond, Jeffrey Lacker, hat am Montag die anhaltende Bereitschaft der Notenbank zu Zinsanhebungen signalisiert. Mit Blick auf einen möglichen stärkeren Inflationsdruck sagte Lacker, die Fed müsse bereit sein, hier vorsorglich zu handeln. Das im Offenmarktausschuß (FOMC) der Fed gegenwärtig nicht stimmberechtigte Mitglied deutete allerdings auch an, deswegen aktuell keinen übermäßigen Handlungsdruck zu sehen. Mit Blick auf die Zinserwartungen der Marktteilnehmer sagte Lacker, die Fed könne den Leitzins schneller aber auch langsamer als zur Zeit vermutet erhöhen. Die nächste Sitzung des FOMC findet am 1. und 2. Februar statt. Die meisten Beobachten rechnen damit, daß die Fed den Zielsatz für Tagesgeld ein weiteres Mal um 25 Basispunkte auf dann 2,50 Prozent anheben wird. Mit dem Schritt wolle die Fed das amerikanische Zinsniveau weiter normalisieren, heißt es.(Dow Jones Newswires)

”Wir brauchen im Grundgesetz eine absolute Verschuldungsgrenze”

Alt-Bundespräsident Roman Herzog plädiert dafür, durch eine Verfassungsänderung den Bund zu einer geringeren Neuverschuldung zu zwingen. ”Wir brauchen im Grundgesetz eine absolute Verschuldungsgrenze”, sagte Herzog. Nach Herzogs Auffassung darf die Neuverschuldung einen bestimmten Prozentsatz vom Bruttoinlandsprodukt nicht überschreiten. (Handelsblatt, S. 3)

FRÜHAUFSTEHER: Der tägliche Ausblick auf die Börse chartgranate
chartgranate:

klasse HE

 
04.01.05 11:00
#2
und durchhalten..... ;-)
FRÜHAUFSTEHER: Der tägliche Ausblick auf die Börse Happy End
Happy End:

Sind ja nur noch 361 Tage

 
04.01.05 11:07
#3
..und wenn man dann noch die Samstage und Sonntage u.ä. abzieht ;-)
FRÜHAUFSTEHER: Der tägliche Ausblick auf die Börse Performancehai

ein sehr interessanter Tread

 
#4
bei dem die BESTE Aktie des Jahres 2005 NICHT fehlen sollte:

INDUS AG, WKN 620010

JETZT noch schnell KAUFEN, denn diese Aktie wird im Jahre 2005 KONSERVATIV geschätzt mindestens bei 75 Eur stehen, denn die Bewertung dieser SubstanzPERLE ist auf diesem wie
JETZT absolut lächerlich!! 22,50 EUR sind absolut TRAUMKAUFKURSE!!! Schnell rein, bevor die Aktie explodiert!!!


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