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Indus Holding Aktie

Aktie
WKN:  620010 ISIN:  DE0006200108 US-Symbol:  INDHF Branche:  Industriekonglomerate Land:  Deutschland
29,80 €
-0,25 €
-0,83%
07:30:59 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
682,34 Mio. €
Streubesitz
57,71%
KGV
9,76
Dividende
1,20 €
Dividendenrendite
3,95%
neu: Nachhaltigkeits-Score
40 %
Indus Holding Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Die INDUS Holding AG ist eine börsennotierte Beteiligungsgesellschaft mit Fokus auf den langfristigen Erwerb und die Entwicklung von mittelständischen Industrieunternehmen im deutschsprachigen Raum. Das Geschäftsmodell zielt auf die nachhaltige Wertsteigerung eines diversifizierten Portfolios nicht börsennotierter Beteiligungen. INDUS versteht sich als langfristiger Eigentümer, der unternehmerische Eigenständigkeit mit professioneller Governance, Kapitalzugang und strategischer Unterstützung kombiniert. Für Anleger fungiert die Gesellschaft damit als indirekte Beteiligung an einem breit gestreuten, industriell geprägten Mittelstandsportfolio.

Geschäftsmodell und Struktur

Das Geschäftsmodell von INDUS basiert auf dem Erwerb mehrheitlicher Beteiligungen an profitablen, überwiegend eigentümergeführten Nischenanbietern des industriellen Mittelstands. Im Mittelpunkt stehen Unternehmen mit stabilen Cashflows, technologischem Know-how, hoher Fertigungstiefe und belastbaren Kundenbeziehungen. INDUS agiert als strategischer Finanzinvestor mit Buy-and-Hold-Ansatz: Die Beteiligungen verbleiben in der Regel dauerhaft im Portfolio, ein kurzfristiger Exit steht nicht im Vordergrund. Die Tochtergesellschaften operieren rechtlich selbstständig; zentrale Funktionen wie Portfoliosteuerung, Finanzierung, Compliance, M&A-Screening und strategische Initiativen werden auf Holdingebene gebündelt. Operative Eingriffe beschränken sich auf Zielvereinbarungen, Controlling, Investitionsfreigaben und Besetzung der Geschäftsleitungen. Das Risikoprofil wird durch Branchen-, Kunden- und Technologiespreizung reduziert.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von INDUS ist die langfristige Sicherung und Entwicklung des industriellen Mittelstands im deutschsprachigen Raum. Die Holding versteht sich als permanenter Partner für Unternehmerfamilien, die eine Nachfolgelösung oder Wachstumsunterstützung suchen, ohne den industriellen Charakter ihres Unternehmens aufzugeben. Zentrale Leitlinien sind: Erhalt der unternehmerischen Identität der Beteiligungen, Förderung von Innovationsfähigkeit, Substanzorientierung, konservative Finanzierung und Wertschöpfung über operative Exzellenz statt über hohe Verschuldung. INDUS setzt auf nachhaltige Geschäftsmodelle mit industrieller Kernkompetenz, Technologieführerschaft in klar definierten Nischen und auf eine Kultur der verantwortungsvollen Eigentümerschaft.

Produkte und Dienstleistungen der Beteiligungen

INDUS produziert keine eigenen Produkte; die Wertschöpfung entsteht über die Beteiligungsunternehmen. Diese decken ein breites Spektrum spezialisierter Industrieprodukte und technischer Dienstleistungen ab. Typische Schwerpunkte sind:
  • Komponenten und Systeme für Maschinen- und Anlagenbau
  • Automotive-Zulieferteile, Antriebstechnik und Fahrwerkskomponenten
  • Baunebenprodukte, Befestigungstechnik und Infrastrukturlösungen
  • Mess-, Steuer- und Regeltechnik sowie Sensorik
  • Oberflächen-, Beschichtungs- und Werkstofftechnologien
  • Technische Dienstleistungen, Engineering, Wartung und Service
Charakteristisch sind hohe Spezialisierung, kundenspezifische Lösungen und oftmals langlaufende Geschäftsbeziehungen in B2B-Märkten. Viele Portfoliounternehmen sind „Hidden Champions“ mit technologischem Fokus und hoher Marge, die in ihren Nischen überdurchschnittliche Markteintrittsbarrieren aufgebaut haben.

Business Units und Portfolioausrichtung

INDUS gliedert sein Beteiligungsportfolio in mehrere Segmente beziehungsweise Business Units, die entlang industrieller Wertschöpfung und Endmärkte strukturiert sind. Im Zentrum stehen technologieintensive Branchen mit mittel- bis langfristig stabiler Nachfrage. Schwerpunkte bilden:
  • Industriegüter und Engineering: mechanische und mechatronische Komponenten, Spezialmaschinen, Automatisierungs- und Fertigungslösungen
  • Bau und Infrastruktur: Produkte für Bauzulieferindustrie, Gebäudetechnik, Verkehrsinfrastruktur und Spezialanwendungen
  • Automobilnahe Anwendungen: ausgewählte Komponenten für Fahrzeugbau, Nutzfahrzeuge und Mobilitätslösungen
  • Industrienahe Dienstleistungen: Engineering, Prüf- und Messdienstleistungen, Servicekonzepte
Die Holding verfolgt ein aktives Portfoliomanagement: Randaktivitäten oder nicht mehr strategiekonforme Beteiligungen können geordnet veräußert werden, während in zukunftsorientierte Kernthemen investiert wird. Kriterien sind unter anderem Technologiefokus, Marktstellung, ESG-Relevanz und zyklische Widerstandskraft.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Das zentrale Alleinstellungsmerkmal von INDUS liegt in der Kombination aus langjähriger Mittelstands-DNA, industrieller Expertise und konsequent langfristigem Anlagehorizont. Anders als viele Private-Equity-Investoren arbeitet INDUS nicht exit-getrieben, sondern versteht Beteiligungen als dauerhafte Portfoliounternehmen. Daraus ergibt sich ein spezifischer Burggraben: Unternehmerfamilien, die eine Nachfolge suchen, empfinden die Holding als verlässlichen Partner mit hoher Kontinuitätsorientierung. Weitere Moats ergeben sich aus:
  • Netzwerkvorteilen im deutschen und österreichischen Mittelstand
  • Reputationskapital als stabiler Eigentümer mit industriellem Fokus
  • Skaleneffekten im Beteiligungscontrolling, Reporting, Finanzierung und Risikomanagement
  • Zugang zu Kapitalmärkten, der einzelnen Tochtergesellschaften eigenständig oft verwehrt bliebe
  • Erfahrung in Nachfolgelösungen und strukturierten M&A-Prozessen im unteren Mittelstandssegment
Zusätzlich profitieren viele Beteiligungen selbst von eigenen Burggräben wie hoher Technologietiefe, Patenten, Spezialisierung, kundenspezifischer Entwicklungskompetenz und engen OEM-Beziehungen.

Wettbewerbsumfeld

INDUS konkurriert nicht im klassischen Sinne auf Produktebene, sondern im Markt für mittelständische Beteiligungen und Nachfolgelösungen. Wettbewerber sind vor allem andere Beteiligungsholdings, Family Offices, Private-Equity-Fonds mit Buy-and-Build-Strategie sowie industrielle Strategen mit Akquisitionsfokus. Genannt werden häufig:
  • Deutsche und europäische Beteiligungsgesellschaften mit Mittelstandsfokus
  • börsennotierte Industrieholdings mit ähnlicher Portfoliostruktur
  • regionale Investoren und Stiftungen, die Nachfolgeregelungen anbieten
Der Wettbewerb um attraktive Zielunternehmen hat sich in den vergangenen Jahren verschärft, was zu höheren Kaufpreismultiplikatoren und verstärkter Due-Diligence-Notwendigkeit führt. INDUS versucht, sich über Geschwindigkeit, Transaktionssicherheit, industrielle Kompetenz und das Versprechen der dauerhaften Eigentümerschaft abzugrenzen.

Management, Governance und Strategie

Das Management der INDUS Holding AG verfolgt eine konservative, auf Substanzerhalt ausgerichtete Steuerung. Der Vorstand besteht aus erfahrenen Industrie- und Finanzmanagern, deren Schwerpunkt auf Portfoliomanagement, Risikokontrolle, M&A und Finanzierung liegt. Die Governance-Struktur entspricht den deutschen Corporate-Governance-Standards mit dualistischem System aus Vorstand und Aufsichtsrat. Strategisch setzt die Gesellschaft auf:
  • Fokussierung auf Kernbranchen mit strukturellem Bedarf und solider Margenlandschaft
  • konservative Bilanzpolitik mit Begrenzung der Verschuldung und langfristiger Finanzierung
  • operative Exzellenzprogramme in den Beteiligungen (Lean Management, Digitalisierung, Effizienzsteigerung)
  • Innovationsförderung, etwa durch F&E-Unterstützung, Technologietransfer und Vernetzung der Tochtergesellschaften
  • Portfoliooptimierung durch selektive Zukäufe und Desinvestments
Das Management adressiert die zunehmende Volatilität globaler Industriekonjunktur mit stärkerem Fokus auf resilientere Endmärkte, etwa Infrastruktur, Gebäudetechnik, Medizintechnik-nahe Anwendungen oder spezialisierte Industrien.

Branchen- und Regionalfokus

INDUS ist schwerpunktmäßig in der Industrie- und Investitionsgüterlandschaft im deutschsprachigen Raum tätig. Die regionale Basis der meisten Beteiligungen liegt in Deutschland, ergänzt um Standorte in Österreich, der Schweiz und weiteren europäischen Ländern mit industriellem Schwerpunkt. Viele Tochtergesellschaften beliefern jedoch global tätige Kunden und exportieren einen erheblichen Teil ihrer Produkte. Branchenseitig ist das Portfolio stark auf zyklische Industriegüter, Automobilzulieferer und Bauzulieferer ausgerichtet, ergänzt um stärker defensive Nischen wie Instandhaltung, Spezialkomponenten mit hoher Ersatzteilquote oder regulierte Anwendungen. Trends wie Energiewende, Infrastrukturmodernisierung, Automatisierung, Digitalisierung von Produktionsprozessen und Leichtbau eröffnen einzelnen Beteiligungen Wachstumschancen, erhöhen zugleich aber die Anforderungen an Investitionen in Technologie und Effizienz.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Die Wurzeln der INDUS Holding AG liegen in der Idee, eine dauerhafte Plattform für Beteiligungen an mittelständischen Industrieunternehmen zu schaffen. Seit der Gründung entwickelte sich das Unternehmen von einer kleineren Beteiligungsgesellschaft zu einer diversifizierten Industrieholding mit mehreren Dutzend Portfoliounternehmen. Ein prägendes Element der Geschichte ist der Fokus auf Buy-and-Hold sowie die konsequente Ausrichtung auf deutsche und angrenzende Märkte mit starker Mittelstandstradition. Über die Jahre wurde das Portfolio kontinuierlich erweitert, restrukturiert und an neue Marktbedingungen angepasst. Wirtschaftskrisen, Branchenzyklen und strukturelle Veränderungen – insbesondere in der Automobilindustrie und im Maschinenbau – führten wiederholt zu Anpassungsprogrammen, Portfolioschärfungen und strategischen Priorisierungen. Gleichwohl blieb der Kernansatz unverändert: Erwerb etablierter, profitabler Nischenanbieter mit stabilen Geschäftsmodellen und langfristiger Perspektive.

Besonderheiten des Beteiligungsansatzes

Eine Besonderheit von INDUS ist die starke Betonung der operativen Autonomie der Beteiligungen. Die Holding verzichtet auf eine einheitliche Markenstrategie auf Endkundenebene und lässt die Unternehmen in ihren jeweiligen Märkten eigenständig auftreten. Dies soll Unternehmergeist, Innovationskraft und Marktnähe schützen. Gleichzeitig etabliert die Holding einheitliche Controlling- und Compliance-Standards, um Transparenz und Steuerbarkeit sicherzustellen. Darüber hinaus nutzt INDUS Synergien vor allem in Querschnittsthemen wie Einkauf, Finanzierung, Digitalisierung, ESG, Personalentwicklung und Wissenstransfer. Für Zielunternehmen ist relevant, dass INDUS in der Regel Mehrheiten erwirbt und so eine klare Eigentümerstruktur mit schneller Entscheidungsfähigkeit bietet. Der Fokus auf Nachfolgelösungen, Carve-outs und spezialisierte Nischenanbieter macht die Gesellschaft zu einem festen Akteur im deutschen Beteiligungsmarkt für kleine und mittlere Unternehmen.

Chancen aus Investorensicht

Für konservative Anleger bietet das Geschäftsmodell von INDUS potenziell mehrere Chancen:
  • indirekter Zugang zu einer Vielzahl nicht börsennotierter Mittelstandsunternehmen, die einzeln kaum investierbar wären
  • Risikodiversifikation durch breites Portfolio über Branchen, Kunden und Technologien hinweg
  • langfristige Wertschöpfung durch operative Verbesserung, Innovation und selektive Zukäufe
  • erprobtes Beteiligungs-Know-how im deutschen Mittelstand und belastbare M&A-Prozesse
  • mögliche Partizipation an strukturellen Trends wie Industrie 4.0, Infrastrukturmodernisierung und Energiewende über spezialisierte Tochtergesellschaften
Der Buy-and-Hold-Ansatz kann für Investoren attraktiv sein, die an nachhaltiger Wertsteigerung interessiert sind und keine kurzfristig orientierte Private-Equity-Logik wünschen. Zudem kann die Mittelstandsorientierung langfristig von der Wettbewerbsfähigkeit deutscher Industriebetriebe und deren Exportstärke profitieren.

Risiken und konservative Einordnung

Dem gegenüber stehen Risiken, die konservative Anleger berücksichtigen sollten. Wesentliche Risikofaktoren sind:
  • hohe Abhängigkeit des Portfolios von der konjunktursensiblen Industrie-, Bau- und Automobilnachfrage
  • steigende regulatorische Anforderungen, insbesondere im Bereich ESG, Arbeitssicherheit und Lieferketten, die Investitionen erfordern
  • strukturelle Veränderungen in Kernbranchen, etwa Transformation der Automobilindustrie, die zu Wertberichtigungen, Restrukturierungen oder Desinvestments führen können
  • intensiver Wettbewerb um attraktive Zielunternehmen mit der Folge höherer Kaufpreise und möglicher Bewertungsrisiken
  • Integrations- und Steuerungsrisiken bei heterogenem Portfolio mit vielen dezentralen Einheiten
  • Abhängigkeit von der Kapitalmarktfähigkeit der Holding zur Finanzierung von Akquisitionen und Wachstum
Konservative Anleger sollten die Zyklizität des Portfolios, die Branchenexponierung, die Qualität des Risikomanagements und die Bilanzstruktur sorgfältig beobachten. Eine fundierte Einschätzung verlangt neben der Analyse der Holding auch ein Verständnis für die wichtigsten Portfoliounternehmen und deren Marktposition. Eine konkrete Anlageempfehlung lässt sich daraus nicht ableiten; INDUS bleibt ein Vehikel, das Chancen des industriellen Mittelstands mit den inhärenten Risiken zyklischer Industriebeteiligungen verbindet.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 29,80 € / 29,95 €
Spread +0,50%
Schluss Vortag 30,05 €
Gehandelte Stücke 0
Tagesvolumen Vortag 76.072,5 €
Tagestief 29,80 €
Tageshoch 29,80 €
52W-Tief 19,88 €
52W-Hoch 31,45 €
Jahrestief 28,00 €
Jahreshoch 31,45 €

News

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Nachrichtenlage zusammengefasst

  • Indus Holding AG hat kürzlich positive Geschäftszahlen veröffentlicht, die über den Erwartungen des Marktes lagen.
  • Die Unternehmensstrategie, in verschiedene Nischenmärkte zu investieren, wird als nachhaltig und wachstumsfördernd angesehen.
  • Analysten heben die hohe Rendite auf das investierte Kapital hervor, was das Vertrauen in die langfristige Wertschöpfung des Unternehmens stärkt.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 1.722 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 149,51 €
Jahresüberschuss in Mio. 54,70 €
Umsatz je Aktie 66,78 €
Gewinn je Aktie 2,08 €
Gewinnrendite +7,84%
Umsatzrendite +3,12%
Return on Investment +3,03%
Marktkapitalisierung in Mio. 523,41 €
KGV (Kurs/Gewinn) 9,76
KBV (Kurs/Buchwert) 0,75
KUV (Kurs/Umsatz) 0,30
Eigenkapitalrendite +7,70%
Eigenkapitalquote +38,61%

Derivate

Hebelprodukte (68)
Knock-Outs 58
Faktor-Zertifikate 10

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 1
Keine Senkung seit 2 Jahre
Stabilität der Dividende 0,21 (max 1,00)
Jährlicher 10,66% (5 Jahre)
Ausschüttungs- 48,3% (auf den Gewinn/FFO)
quote 31,8% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 1,67%

Dividenden Historie

Datum Dividende
28.05.2025 1,20 €
23.05.2024 1,20 €
18.05.2023 0,80 €
01.06.2022 1,05 €
27.05.2021 0,80 €
14.08.2020 0,80 €
30.05.2019 1,50 €
25.05.2018 1,50 €
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Prognose & Kursziel

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Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
39,00 € 30,40 € +28,29%

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
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Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 29,90 € -3,24%
30,90 € 19.01.26
Frankfurt 30,10 € -2,90%
31,00 € 19.01.26
Hamburg 29,60 € -4,52%
31,00 € 19.01.26
Hannover 29,60 € -4,52%
31,00 € 19.01.26
München 30,70 € -0,32%
30,80 € 19.01.26
Stuttgart 29,85 € -0,33%
29,95 € 07:45
Xetra 29,90 € -3,70%
31,05 € 19.01.26
L&S RT 29,825 € -0,67%
30,025 € 08:12
Wien 30,15 € 0 %
30,15 € 19.01.26
Tradegate 30,15 € -3,05%
31,10 € 19.01.26
Quotrix 29,85 € +0,34%
29,75 € 07:27
Gettex 29,80 € -0,83%
30,05 € 07:30
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
19.01.26 30,10 61 T
16.01.26 31,00 26.710
15.01.26 30,75 34.450
14.01.26 31,00 33.678
13.01.26 30,35 20.881
12.01.26 30,55 83 T
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 30,55 € -1,47%
1 Monat 27,10 € +11,07%
6 Monate 22,90 € +31,44%
1 Jahr 21,00 € +43,33%
5 Jahre 33,80 € -10,95%

Unternehmensprofil Indus Holding AG

Die INDUS Holding AG ist eine börsennotierte Beteiligungsgesellschaft mit Fokus auf den langfristigen Erwerb und die Entwicklung von mittelständischen Industrieunternehmen im deutschsprachigen Raum. Das Geschäftsmodell zielt auf die nachhaltige Wertsteigerung eines diversifizierten Portfolios nicht börsennotierter Beteiligungen. INDUS versteht sich als langfristiger Eigentümer, der unternehmerische Eigenständigkeit mit professioneller Governance, Kapitalzugang und strategischer Unterstützung kombiniert. Für Anleger fungiert die Gesellschaft damit als indirekte Beteiligung an einem breit gestreuten, industriell geprägten Mittelstandsportfolio.

Geschäftsmodell und Struktur

Das Geschäftsmodell von INDUS basiert auf dem Erwerb mehrheitlicher Beteiligungen an profitablen, überwiegend eigentümergeführten Nischenanbietern des industriellen Mittelstands. Im Mittelpunkt stehen Unternehmen mit stabilen Cashflows, technologischem Know-how, hoher Fertigungstiefe und belastbaren Kundenbeziehungen. INDUS agiert als strategischer Finanzinvestor mit Buy-and-Hold-Ansatz: Die Beteiligungen verbleiben in der Regel dauerhaft im Portfolio, ein kurzfristiger Exit steht nicht im Vordergrund. Die Tochtergesellschaften operieren rechtlich selbstständig; zentrale Funktionen wie Portfoliosteuerung, Finanzierung, Compliance, M&A-Screening und strategische Initiativen werden auf Holdingebene gebündelt. Operative Eingriffe beschränken sich auf Zielvereinbarungen, Controlling, Investitionsfreigaben und Besetzung der Geschäftsleitungen. Das Risikoprofil wird durch Branchen-, Kunden- und Technologiespreizung reduziert.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von INDUS ist die langfristige Sicherung und Entwicklung des industriellen Mittelstands im deutschsprachigen Raum. Die Holding versteht sich als permanenter Partner für Unternehmerfamilien, die eine Nachfolgelösung oder Wachstumsunterstützung suchen, ohne den industriellen Charakter ihres Unternehmens aufzugeben. Zentrale Leitlinien sind: Erhalt der unternehmerischen Identität der Beteiligungen, Förderung von Innovationsfähigkeit, Substanzorientierung, konservative Finanzierung und Wertschöpfung über operative Exzellenz statt über hohe Verschuldung. INDUS setzt auf nachhaltige Geschäftsmodelle mit industrieller Kernkompetenz, Technologieführerschaft in klar definierten Nischen und auf eine Kultur der verantwortungsvollen Eigentümerschaft.

Produkte und Dienstleistungen der Beteiligungen

INDUS produziert keine eigenen Produkte; die Wertschöpfung entsteht über die Beteiligungsunternehmen. Diese decken ein breites Spektrum spezialisierter Industrieprodukte und technischer Dienstleistungen ab. Typische Schwerpunkte sind:
  • Komponenten und Systeme für Maschinen- und Anlagenbau
  • Automotive-Zulieferteile, Antriebstechnik und Fahrwerkskomponenten
  • Baunebenprodukte, Befestigungstechnik und Infrastrukturlösungen
  • Mess-, Steuer- und Regeltechnik sowie Sensorik
  • Oberflächen-, Beschichtungs- und Werkstofftechnologien
  • Technische Dienstleistungen, Engineering, Wartung und Service
Charakteristisch sind hohe Spezialisierung, kundenspezifische Lösungen und oftmals langlaufende Geschäftsbeziehungen in B2B-Märkten. Viele Portfoliounternehmen sind „Hidden Champions“ mit technologischem Fokus und hoher Marge, die in ihren Nischen überdurchschnittliche Markteintrittsbarrieren aufgebaut haben.

Business Units und Portfolioausrichtung

INDUS gliedert sein Beteiligungsportfolio in mehrere Segmente beziehungsweise Business Units, die entlang industrieller Wertschöpfung und Endmärkte strukturiert sind. Im Zentrum stehen technologieintensive Branchen mit mittel- bis langfristig stabiler Nachfrage. Schwerpunkte bilden:
  • Industriegüter und Engineering: mechanische und mechatronische Komponenten, Spezialmaschinen, Automatisierungs- und Fertigungslösungen
  • Bau und Infrastruktur: Produkte für Bauzulieferindustrie, Gebäudetechnik, Verkehrsinfrastruktur und Spezialanwendungen
  • Automobilnahe Anwendungen: ausgewählte Komponenten für Fahrzeugbau, Nutzfahrzeuge und Mobilitätslösungen
  • Industrienahe Dienstleistungen: Engineering, Prüf- und Messdienstleistungen, Servicekonzepte
Die Holding verfolgt ein aktives Portfoliomanagement: Randaktivitäten oder nicht mehr strategiekonforme Beteiligungen können geordnet veräußert werden, während in zukunftsorientierte Kernthemen investiert wird. Kriterien sind unter anderem Technologiefokus, Marktstellung, ESG-Relevanz und zyklische Widerstandskraft.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Das zentrale Alleinstellungsmerkmal von INDUS liegt in der Kombination aus langjähriger Mittelstands-DNA, industrieller Expertise und konsequent langfristigem Anlagehorizont. Anders als viele Private-Equity-Investoren arbeitet INDUS nicht exit-getrieben, sondern versteht Beteiligungen als dauerhafte Portfoliounternehmen. Daraus ergibt sich ein spezifischer Burggraben: Unternehmerfamilien, die eine Nachfolge suchen, empfinden die Holding als verlässlichen Partner mit hoher Kontinuitätsorientierung. Weitere Moats ergeben sich aus:
  • Netzwerkvorteilen im deutschen und österreichischen Mittelstand
  • Reputationskapital als stabiler Eigentümer mit industriellem Fokus
  • Skaleneffekten im Beteiligungscontrolling, Reporting, Finanzierung und Risikomanagement
  • Zugang zu Kapitalmärkten, der einzelnen Tochtergesellschaften eigenständig oft verwehrt bliebe
  • Erfahrung in Nachfolgelösungen und strukturierten M&A-Prozessen im unteren Mittelstandssegment
Zusätzlich profitieren viele Beteiligungen selbst von eigenen Burggräben wie hoher Technologietiefe, Patenten, Spezialisierung, kundenspezifischer Entwicklungskompetenz und engen OEM-Beziehungen.

Wettbewerbsumfeld

INDUS konkurriert nicht im klassischen Sinne auf Produktebene, sondern im Markt für mittelständische Beteiligungen und Nachfolgelösungen. Wettbewerber sind vor allem andere Beteiligungsholdings, Family Offices, Private-Equity-Fonds mit Buy-and-Build-Strategie sowie industrielle Strategen mit Akquisitionsfokus. Genannt werden häufig:
  • Deutsche und europäische Beteiligungsgesellschaften mit Mittelstandsfokus
  • börsennotierte Industrieholdings mit ähnlicher Portfoliostruktur
  • regionale Investoren und Stiftungen, die Nachfolgeregelungen anbieten
Der Wettbewerb um attraktive Zielunternehmen hat sich in den vergangenen Jahren verschärft, was zu höheren Kaufpreismultiplikatoren und verstärkter Due-Diligence-Notwendigkeit führt. INDUS versucht, sich über Geschwindigkeit, Transaktionssicherheit, industrielle Kompetenz und das Versprechen der dauerhaften Eigentümerschaft abzugrenzen.

Management, Governance und Strategie

Das Management der INDUS Holding AG verfolgt eine konservative, auf Substanzerhalt ausgerichtete Steuerung. Der Vorstand besteht aus erfahrenen Industrie- und Finanzmanagern, deren Schwerpunkt auf Portfoliomanagement, Risikokontrolle, M&A und Finanzierung liegt. Die Governance-Struktur entspricht den deutschen Corporate-Governance-Standards mit dualistischem System aus Vorstand und Aufsichtsrat. Strategisch setzt die Gesellschaft auf:
  • Fokussierung auf Kernbranchen mit strukturellem Bedarf und solider Margenlandschaft
  • konservative Bilanzpolitik mit Begrenzung der Verschuldung und langfristiger Finanzierung
  • operative Exzellenzprogramme in den Beteiligungen (Lean Management, Digitalisierung, Effizienzsteigerung)
  • Innovationsförderung, etwa durch F&E-Unterstützung, Technologietransfer und Vernetzung der Tochtergesellschaften
  • Portfoliooptimierung durch selektive Zukäufe und Desinvestments
Das Management adressiert die zunehmende Volatilität globaler Industriekonjunktur mit stärkerem Fokus auf resilientere Endmärkte, etwa Infrastruktur, Gebäudetechnik, Medizintechnik-nahe Anwendungen oder spezialisierte Industrien.

Branchen- und Regionalfokus

INDUS ist schwerpunktmäßig in der Industrie- und Investitionsgüterlandschaft im deutschsprachigen Raum tätig. Die regionale Basis der meisten Beteiligungen liegt in Deutschland, ergänzt um Standorte in Österreich, der Schweiz und weiteren europäischen Ländern mit industriellem Schwerpunkt. Viele Tochtergesellschaften beliefern jedoch global tätige Kunden und exportieren einen erheblichen Teil ihrer Produkte. Branchenseitig ist das Portfolio stark auf zyklische Industriegüter, Automobilzulieferer und Bauzulieferer ausgerichtet, ergänzt um stärker defensive Nischen wie Instandhaltung, Spezialkomponenten mit hoher Ersatzteilquote oder regulierte Anwendungen. Trends wie Energiewende, Infrastrukturmodernisierung, Automatisierung, Digitalisierung von Produktionsprozessen und Leichtbau eröffnen einzelnen Beteiligungen Wachstumschancen, erhöhen zugleich aber die Anforderungen an Investitionen in Technologie und Effizienz.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Die Wurzeln der INDUS Holding AG liegen in der Idee, eine dauerhafte Plattform für Beteiligungen an mittelständischen Industrieunternehmen zu schaffen. Seit der Gründung entwickelte sich das Unternehmen von einer kleineren Beteiligungsgesellschaft zu einer diversifizierten Industrieholding mit mehreren Dutzend Portfoliounternehmen. Ein prägendes Element der Geschichte ist der Fokus auf Buy-and-Hold sowie die konsequente Ausrichtung auf deutsche und angrenzende Märkte mit starker Mittelstandstradition. Über die Jahre wurde das Portfolio kontinuierlich erweitert, restrukturiert und an neue Marktbedingungen angepasst. Wirtschaftskrisen, Branchenzyklen und strukturelle Veränderungen – insbesondere in der Automobilindustrie und im Maschinenbau – führten wiederholt zu Anpassungsprogrammen, Portfolioschärfungen und strategischen Priorisierungen. Gleichwohl blieb der Kernansatz unverändert: Erwerb etablierter, profitabler Nischenanbieter mit stabilen Geschäftsmodellen und langfristiger Perspektive.

Besonderheiten des Beteiligungsansatzes

Eine Besonderheit von INDUS ist die starke Betonung der operativen Autonomie der Beteiligungen. Die Holding verzichtet auf eine einheitliche Markenstrategie auf Endkundenebene und lässt die Unternehmen in ihren jeweiligen Märkten eigenständig auftreten. Dies soll Unternehmergeist, Innovationskraft und Marktnähe schützen. Gleichzeitig etabliert die Holding einheitliche Controlling- und Compliance-Standards, um Transparenz und Steuerbarkeit sicherzustellen. Darüber hinaus nutzt INDUS Synergien vor allem in Querschnittsthemen wie Einkauf, Finanzierung, Digitalisierung, ESG, Personalentwicklung und Wissenstransfer. Für Zielunternehmen ist relevant, dass INDUS in der Regel Mehrheiten erwirbt und so eine klare Eigentümerstruktur mit schneller Entscheidungsfähigkeit bietet. Der Fokus auf Nachfolgelösungen, Carve-outs und spezialisierte Nischenanbieter macht die Gesellschaft zu einem festen Akteur im deutschen Beteiligungsmarkt für kleine und mittlere Unternehmen.

Chancen aus Investorensicht

Für konservative Anleger bietet das Geschäftsmodell von INDUS potenziell mehrere Chancen:
  • indirekter Zugang zu einer Vielzahl nicht börsennotierter Mittelstandsunternehmen, die einzeln kaum investierbar wären
  • Risikodiversifikation durch breites Portfolio über Branchen, Kunden und Technologien hinweg
  • langfristige Wertschöpfung durch operative Verbesserung, Innovation und selektive Zukäufe
  • erprobtes Beteiligungs-Know-how im deutschen Mittelstand und belastbare M&A-Prozesse
  • mögliche Partizipation an strukturellen Trends wie Industrie 4.0, Infrastrukturmodernisierung und Energiewende über spezialisierte Tochtergesellschaften
Der Buy-and-Hold-Ansatz kann für Investoren attraktiv sein, die an nachhaltiger Wertsteigerung interessiert sind und keine kurzfristig orientierte Private-Equity-Logik wünschen. Zudem kann die Mittelstandsorientierung langfristig von der Wettbewerbsfähigkeit deutscher Industriebetriebe und deren Exportstärke profitieren.

Risiken und konservative Einordnung

Dem gegenüber stehen Risiken, die konservative Anleger berücksichtigen sollten. Wesentliche Risikofaktoren sind:
  • hohe Abhängigkeit des Portfolios von der konjunktursensiblen Industrie-, Bau- und Automobilnachfrage
  • steigende regulatorische Anforderungen, insbesondere im Bereich ESG, Arbeitssicherheit und Lieferketten, die Investitionen erfordern
  • strukturelle Veränderungen in Kernbranchen, etwa Transformation der Automobilindustrie, die zu Wertberichtigungen, Restrukturierungen oder Desinvestments führen können
  • intensiver Wettbewerb um attraktive Zielunternehmen mit der Folge höherer Kaufpreise und möglicher Bewertungsrisiken
  • Integrations- und Steuerungsrisiken bei heterogenem Portfolio mit vielen dezentralen Einheiten
  • Abhängigkeit von der Kapitalmarktfähigkeit der Holding zur Finanzierung von Akquisitionen und Wachstum
Konservative Anleger sollten die Zyklizität des Portfolios, die Branchenexponierung, die Qualität des Risikomanagements und die Bilanzstruktur sorgfältig beobachten. Eine fundierte Einschätzung verlangt neben der Analyse der Holding auch ein Verständnis für die wichtigsten Portfoliounternehmen und deren Marktposition. Eine konkrete Anlageempfehlung lässt sich daraus nicht ableiten; INDUS bleibt ein Vehikel, das Chancen des industriellen Mittelstands mit den inhärenten Risiken zyklischer Industriebeteiligungen verbindet.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 682,34 Mio. €
Aktienanzahl 25,04 Mio.
Streubesitz 57,71%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Industrie
Branche Industriekonglomerate
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+42,29% Weitere
+57,71% Streubesitz

Community-Beiträge zu Indus Holding AG

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Raider
@HutaMG
ich bin auch langfristig in Indus investiert und kaufe gelegentlich nach. Ich habe den Eindruck, dass Indus derzeit eher billig ist, 2018 war sie bei über 60€, ob das angemessen war - weiß ich nicht. Aber sind wir nicht genau auf der Suche nach solchen Aktien-Gelegenheiten? Sie haben doch gut analysiert. Das Problem ist vermutlich: Wir suchen nach einem Wert der unterbewertet scheint und wenn wir ihn vermeintlich gefunden haben fangen wir an zu Zweifeln. Indus ist gerade ganz sicher nicht angesagt oder sexy. Das wird sich aber ziemlich sicher auch wieder ändern - kann aber dauern. Ich persönlich sehe bei Indus auch mehr Chancen als Risiken.
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HutaMG
Indus
Guten Morgen ! Ich bin in Indus sehr hoch investiert - mein mit Abstand größter Depotwert. Ich bin auch grundsätzlich sehr von dem Unternehmen überzeugt. Auf der aktuellen Basis liegt das voraussichtliche KGV für das schwierige Jahr 2025 bei um die 10, die voraussichtliche Dividendenrendite bei knapp 6%, der Buchwert je Aktie liegt bei 28 Euro und ein (sehr) überschlägig ermittelter NAV (siehe meinen vorigen Beitrag hier) bei deutlich über 30 Euro. Zudem muss ein möglicher (und nach Meinung der Wirtschaftsforschungsinstitute wahrscheinlicher werdender (leichter) Aufschwung ab 2026 ja auch im deutschen Mittelstand ankommen und sollte Indus beflügeln - zumal man ja tatsächlich ein Geschäftsfeld namens "Infrastruktur" hat, das von dem entsprechenden Paket der Regierung dann auch profitieren sollte. Für mich persönlich ist es wichtig, dass sich das Unternehmen auch mittelfristige Ziele gibt. Indus hat einen sehr klaren und detaillierten Plan für Wachstum in den kommenden Jahren vorgelegt. Man will bis 2030 in eine neue Dimension hineinwachsen (durch Zukäufe und organisches Wachstum) und man will das EpS in 2030 mehr als verdoppeln (auf 4,50 Euro plus x). Selbst wenn das sehr ambitionierte Programm nicht zu 100% erreicht werden sollte (mir persönlich ist es egal ob die Ziele 2030, 2031 oder 2032 erreicht werden, Wirtschaft ist kein absolut planbares Spiel mit feststehenden Komponenten) sollte sich bin 2030 eine deutliche Verbesserung der Ertragsparameter abzeichnen. Also alles gut? Irgendwie schon, denn ich habe auch in den letzten Wochen nachgekauft (und werde weiter nachkaufen, wenn der Kurs unter 20 Euro fallen sollte), denn wie gesagt, grundsätzlich glaube ich an das Unternehmen und dessen Perspektiven. Und doch sitzt auf der anderen Schulter das berühmte Teufelchen und fragt mich, warum der Kurs dann in den letzten Wochen im Grunde nur eine Richtung kennt? Können denn die anderen Marktteilnehmer alle so dumm sein und diese "Perle" verkennen oder bin ICH der Gesiterfahrer der in der falschen Richtung unterwegs bin und wie viel bin ich bereit darauf zu setzen, dass nur die anderen falsch unterwegs sind? Es mag Anleger geben, die so viel Geld haben, dass sie mal einen Zock wagen können. Ich gehöre da nicht wirklich zu. Für mich ist Börse zwar vorrangig ein Hobby - aber wenn im Fußball die falsche Mannschaft gewinnt, bin ich auch traurig/stinkig. Insofern: Ja ich würde Indus aktuell auch weiterhin meinem besten Freund empfehlen - aber je länger die Talfahrt dauert und je mehr Zeit vergeht ohne dass der Kurs nachhaltig dreht, desto mehr Bauchschmerzen habe ich dabei. Einen schmerzfreien Mittwoch wünsche ich.
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Highländer49
Indus Holding
INDUS plant, bis 2030 rund 500 Millionen Euro in Akquisitionen zu investieren https://indus.eu/indus-plans-to-invest-around-eur-500-million-in-acquisitions-by-2030/ Wie schätzt ihr die weiteren Aussichten ein?
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Highländer49
Indus Holding
INDUS veröffentlicht vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2024 https://indus.de/pressemeldung/indus-veroeffentlicht-vorlaeufige-zahlen-fuer-das-geschaeftsjahr-2024/ Seit Ihr mit dem Ergebnis zufrieden?
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Radelfan
Weitere Akquisition durch INDUS
Zweiter Akquisitionserfolg in 2010: INDUS übernimmt HAKAMA [....] Bergisch Gladbach, 19. Januar 2010 - Mit Wirkung zum 1. Januar 2010 hat sich die INDUS Holding AG, vorbehaltlich der Zustimmung des Kartellamts, mit 60 % an der Schweizer HAKAMA AG in Bättwil bei Basel beteiligt. Gleichzeitig wurde eine Option auf die verbleibenden 40 % der Aktien erworben. Die bisherigen Eigentümer, Marius Haberthür und Fritz Kasper, bleiben mit 40 % Anteilsbesitz weiterhin als Geschäftsführer von HAKAMA tätig. Im Jahr 2009 erzielte HAKAMA mit 145 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 24 Mio. CHF. HAKAMA ist spezialisiert auf die Fertigung von komplexen Gehäusen und Baugruppen aus Feinblech, schwerpunktmäßig für medizintechnische Systeme wie Analyse- und Diagnosegeräte. Die Produkte werden im Kundenauftrag entwickelt und gefertigt und ready-to-use ausgeliefert. Zu den größten Ab-nehmern gehören Unternehmen, die Analysesysteme liefern, zum Beispiel für Blutdiagnostik an Labore, Ärzte und Krankenhäuser. Hauptabsatzmärkte sind die Schweiz und Deutschland. Gefertigt wird ausschließlich am Schweizer Standort Bättwil bei Basel. [....] http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2010-01/15923365-zweiter-akquisitionserfolg-in-2010-indus-uebernimmt-hakama-016.htm
Grüne Sterne beruhen auf Gegenseitigkeit!
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sigi25
Einfach,
eine Megastarke Investmentgruppe finde ich .!!
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lauderdale62
Orth- und sigi25,
schließe mich Eurer Meinung an! Gruß lauderdale
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sigi25
Orth,
bin ganz deiner Meinung.!
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Häufig gestellte Fragen zur Indus Holding Aktie und zum Indus Holding Kurs

Der aktuelle Kurs der Indus Holding Aktie liegt bei 29,80 €.

Für 1.000€ kann man sich 33,56 Indus Holding Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Indus Holding Aktie lautet INDHF.

Die 1 Monats-Performance der Indus Holding Aktie beträgt aktuell 11,07%.

Die 1 Jahres-Performance der Indus Holding Aktie beträgt aktuell 43,33%.

Der Aktienkurs der Indus Holding Aktie liegt aktuell bei 29,80 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 11,07% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Indus Holding eine Wertentwicklung von 37,13% aus und über 6 Monate sind es 31,44%.

Das 52-Wochen-Hoch der Indus Holding Aktie liegt bei 31,45 €.

Das 52-Wochen-Tief der Indus Holding Aktie liegt bei 19,88 €.

Das Allzeithoch von Indus Holding liegt bei 41,00 €.

Das Allzeittief von Indus Holding liegt bei 17,30 €.

Die Volatilität der Indus Holding Aktie liegt derzeit bei 30,45%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Indus Holding in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 39,00 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +28,29%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 39,00 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +28,29%.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Indus Holding Kursziel beträgt 39,00 €. Das ist +28,29% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Indus Holding 1 x zum Kauf, 0 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Indus Holding Kursziel beträgt 39,00 €. Das ist +28,29% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Indus Holding 1 x zum Kauf, 0 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 39,00 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies ein Kurspotenzial von +28,29%.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die Indus Holding Aktie bei 39,00 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach oben bei der Indus Holding Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 682,34 Mio. €

Insgesamt sind 25,8 Mio Indus Holding Aktien im Umlauf.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Indus Holding bei 40%. Erfahre hier mehr

Indus Holding hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Indus Holding gehört zum Sektor Industriekonglomerate.

Das KGV der Indus Holding Aktie beträgt 9,76.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Indus Holding betrug 1.721.796.000 €.

Ja, Indus Holding zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 28.05.2025 eine Dividende in Höhe von 1,20 € gezahlt.

Zuletzt hat Indus Holding am 28.05.2025 eine Dividende in Höhe von 1,20 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 3,95%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Indus Holding wurde am 28.05.2025 in Höhe von 1,20 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 3,95%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 28.05.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 1,20 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.