Frühaufsteher, der tägl. Ausblick a.d. Börse


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jack303:

Frühaufsteher, der tägl. Ausblick a.d. Börse

 
27.11.02 07:13


Frühaufsteher, der tägl. Ausblick a.d. Börse 866254
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Pichel:

Morning News

 
27.11.02 07:35
DJII: 8.676,42 (- 172,98)
   Nasdaq:§1.444,43 (-   37,47)


 US-Markt:§Verbrauchervertrauen sorgt für kräftige Kursverluste. Novellus erwartet für das Q$ einen Umsatzrückgang zum Q3, aber mit einem Anstieg des Reingewinns auf Grund der Kostenkontrollmaßnahmen. Nachbörslich. Sun Micro rechnet für das lfd. Q2 mit einem Umsatz im Rahmen der durchschnittlichen Erwartungen. US-Airways schickt in den kommenden 3 Monaten rd. 2.500 (35.000) Mitarbeiter in den Urlaub.

  Termine:§-Allianz Telefon-PK 14:00 Uhr zur geplanten Absenkung der Überschussbeteiligung und der weiteren geschäftlichen Entwicklung
          §-Deutsche Telekom mit endgültigen M9-Zahlen. Wie wirkt sich der    Rekordverlust von 20,6 Bln € auf das Eigenkapital aus?


Technologies:
-0-
Financials:
         ·§Wirtschaftsprüfungsunternehmen KPMG war als Abschlussprüfer der Bilanz der HVM für 1999 möglicherweise befangen. BGH-Urteil. Ob die HVM jetzt den Abschluss für 1999 neu erstellen muß, ist noch nicht absehbar. (Reuters)
         ·§Deutsche Bank übernimmt vom portugisischem Staat restl. 5,44% des Autobahnbetreibers Brisa = 32,6 Mln Aktein, Schlusskurs 4,86 €. (Reuters)
         ·§WCM rutscht auf Grund von Wertberichtigungen ihres Beteiligungsportfolios in den ersten 9M in die Verlustzone. OPE 121,4 Mln € (+77), EBITDA 40,6 Mln € (74,93). Q3 OPE-Verlust 110,9 Mln € (+19,7), EBITDA –30,8 Mln € (+41,4). Weitere Wertberichtigungen bis zum Jahresende nicht ausgeschlossen.
Cars :

         ·§Saab (GM) will rd. jede fünfte Stelle streichen = 1.300 Jobs. (FTD)
Chemicals/Pharma:
         ·§Altana-Tochter Fougera erhält von der FDA die Zulassung für Hautsalben-Generika. Keine Details
Machineries:
         ·§MAN treibt die Integration der Bussparte weiter voran. MAN Bus und Neomans Bus Holding fusionieren zur Neoman Bus GmbH. Keine weiteren neuen Details.
Airlines:
         ·§Lufthansa-Beteiligung Germanwings (25%) hofft 2003 den Break Even zu schaffen, wesentlich früher als bisher geplant. Ursprünglich erst in 3 Jahren geplant. Kapazitätsaufstockung durch weitere Flugverbindungen in Planung. (Reuters)


Neuer Markt:
         ·§Medigene erhält US-Patent auf Verfahren zur Gewinnung von therapeutisch einsetzbaren Viren (gegen schwarzen Hautkrebs). Umsatzpotenzial für einen Impfstoff wird auf 200 Mln $ geschätzt.
         ·§Haffa-Brüder vom ehemaligen Controlling-Vorstand schwer belastet, haben in seiner Abwesenheit die Halbjahreszahlen 2000 verändert. Er hat sich über die veröffentlichten Umsätze gewundert. (FTD)






Unternehmensdaten:


         ·§Highlight Q3 (e): (vs): Range (e): Consens (e): Real:
     Sales                        (36,2)      36,5         -      37,4§Mln € 37
      EBIT                       (-65,1)       5,1         -       7,3§Mln € 6,4
       Net                                 (-72,1)       3,2         -         4§Mln € -----
       EPS                       (-1,52)      0,07         -      0,08         €     -----§
         ·§Highlight M9 (e):
     Sales                         (123)       114         -     115,7§Mln € 115
      EBIT                      (-222,1)        21         -      23,7§Mln € 22,6
       Net                                (-222,1)      10,9         -      11,7§Mln € -----
       EPS                       (-4,70)      0,23         -      0,25         €§-----

Gruß  Frühaufsteher, der tägl. Ausblick a.d. Börse 866259
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jack303:

moin Pichel

 
27.11.02 07:40
Gruß nach Hesse

Medienschau

27. November 2002 Unternehmensnachrichten

Sun Micro sieht Quartalsumsatz im Rahmen von Analystenprognose

Der US-Computerkonzern Sun Microsystems rechnet für das laufende zweite Geschäftsquartal mit einem Umsatz im Rahmen der Markterwartungen. Sun-Finanzchef Steve McGowan sagte am Dienstag bei einer Telefonkonferenz, der Quartalsumsatz werde auf dem Niveau der durchschnittlichen Analystenprognose von 2,92 Milliarden Dollar liegen. Im ersten Geschäftsquartal hatte Sun Erlöse von 2,7 Milliarden Dollar erwirtschaftet. Der erwartete Umsatzanstieg im laufenden Quartal zum Vorquartal liege im Rahmen der saisonalen Entwicklung, sagte McGowan weiter. (Reuters)

WCM rutscht in ersten neun Monaten in die Verlustzone

Die Grundbesitz- und Beteiligungs AG WCM ist auf Grund von Wertberichtigungen ihres Beteiligungsportfolios nach dem Kursverfall an den Börsen in den ersten neun Monaten 2002 in die Verlustzone gerutscht. Der Verlust der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit habe sich im Berichtszeitraum auf 121,4 Millionen Euro belaufen, teilte das Unternehmen am Dienstag nach Börsenschluss mit. Für den Vorjahreszeitraum hatte WCM noch einen Gewinn der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von knapp 77 Millionen Euro ausgewiesen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) habe sich in den ersten neun Monaten auf 40,6 Millionen Euro belaufen. Das operative Ergebnis im Vorjahreszeitraum lag bei 74,93 Millionen Euro. (Reuters)

WorldCom und SEC mit Wertpapierbetrugsklage-Vergleich

Der in den größten US-Unternehmenskonkurs verwickelte Telekom-Konzern WorldCom Inc. hat sich mit der amerikanischen Wertpapier- und Börsenkommission SEC in der zivilrechtlichen Wertpapierbetrugs-Klage der Aufsichtsbehörde auf einen Vergleich geeinigt. Dies teilte das in Clinton (Mississippi) ansässige Unternehmen am Dienstagabend mit. Das Unternehmen darf in Zukunft nicht mehr gegen Wertpapiergesetze verstoßen. WorldCom muss seine führenden Mitarbeiter und das Finanzpersonal besser ausbilden lassen, um zukünftige Verstöße zu verhindern. Der Telekomriese muss einen Berater anheuern, der die Wirksamkeit der internen Buchführungskontrollen überprüft. Ein gerichtlich bestellter Unternehmensbeauftragter soll feststellen, ob die Überwachungsmaßnahmen der Firma angemessen und effektiv sind. Die Gesellschaft musste sich außerdem damit einverstanden erklären, dass das Gericht oder die SEC in Zukunft zivilrechtliche Strafen oder andere angemessene Sanktionen verlangen können. Die Möglichkeit zukünftiger Strafen ist nach Darstellung von US- Rechtsexperten das wichtigste Druckmittel, um WorldCom von weiterem Fehlverhalten abzuhalten. (dpa)

Novellus sieht Umsatz unter und Gewinn über Vorquartalswerten

Der US-Chipausrüster Novellus Systems erwartet für die letzten drei Monate des Jahres einen Umsatzrückgang im Vergleich zum dritten Quartal. Auf Grund von Kostenkontroll-Maßnahmen rechne das Unternehmen aber mit einem Anstieg seines Reingewinns, teilte Novellus am Dienstag nach US-Börsenschluss mit. Unternehmens-Chef Richard Hill geht für das vierte Quartal 2002 von einem Umsatz in Höhe von 211 (Vorquartal 230,5) Millionen Dollar aus. Die Bestellungen würden zwischen 200 Millionen und 210 Millionen Dollar erwartet. Unter Berücksichtigung von Sonderaufwendungen über 1,7 Millionen Dollar für Stellenstreichungen sagte Hill ein Quartalsergebnis von neun Cent je Aktie voraus. Im dritten Quartal hatte die Firma noch einen Reingewinn von drei Cent je Aktie erwirtschaftet. (Reuters)

US Airways streicht weitere 2.500 Stellen

Die in einem Konkursverfahren befindliche siebtgrößte amerikanische Fluggesellschaft US Airways will in den kommenden drei Monaten weitere 2.500 Stellen streichen. Das sind 7,15 Prozent der 35 000 Mitarbeiter. Es sollen auch ein Wartungszentrum in Tampa und ein Buchungszentrum in Orlando (beide Florida) geschlossen werden. Das teilte das Unternehmen am Dienstag mit. US Airways will auch Konzessionen von den Arbeitnehmern haben, um Kosten zu sparen. (dpa)

Altana-Tochter erhält FDA-Zulassung für Antipilzsalbe

Die US-Tochter Fougera der Altana AG hat von der US-Gesundheitsbehörde die Zulassung für die generische Version des Antipilzmittels Spectazole mit dem Wirkstoff Econazol erhalten. Die Salbe, die unter dem Namen Econazole Nitrate Cream ein Prozent vertrieben werde, sei zur Bekämpfung von neun Organismen zugelassen worden, teilte Fougera am späten Dienstag mit. Mit ihr dürften beispielsweise Fußpilz und Flechtengrind behandelt werden. (vwd)

Interbrew - Hannover unterstützt Offerte für Gilde-Brauerei

Die Stadt Hannover hat ihren Widerstand gegen die geplante Übernahme der Traditionsbrauerei Gilde durch den belgischen Brauerei-Konzern Interbrew nach Interbrew-Angaben aufgegeben. Die Belgier teilten am Dienstag mit, die Unterstützung der Stadt für die Transaktion gewonnen zu haben. Die Aktionäre der Gilde-Muttergesellschaft Brauergilde hätten im Zuge des Übernahmeangebots mehr als 50 Prozent ihrer Anteile angeboten, teilte der weltweit drittgrößte Brauerei-Konzern in Brüssel weiter mit. Darin nicht eingerechnet seien die zehn Prozent, die von der Stadt Hannover gehalten werden. (Reuters)

Washtec gibt verhaltenen Ausblick für Gesamtjahr 2002

Die Washtec AG hat nach den ersten neun Monaten einen verhaltenen Ausblick für das Gesamtjahr 2002 abgegeben. Trotz der positiven Entwicklung des dritten Quartals erwarte der Vorstand einen gegenüber dem Vorjahr rückläufigen Umsatz, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Das negative Ergebnis des ersten Halbjahres werde voraussichtlich nur knapp kompensiert werden können. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesserte sich den Angaben zufolge im dritten Quartal um 44,5 Prozent auf 2,1 Millionen Euro von 1,4 Millionen Euro im Vorjahr. Auf Grund des Umsatzrückganges im ersten Halbjahr bleibe das Ergebnis der ersten neun Monate trotz des erfolgreichen dritten Quartals insgesamt hinter dem Vorjahreszeitraum zurück. (vwd)

Wirtschaftsnachrichten

Papademos - Sehe wachsenden Spielraum für Leitzinssenkung

EZB-Vizepräsident Lucas Papademos sieht wachsenden Spielraum für eine Leitzinssenkung in der Euro-Zone. Der Ausblick für einen Rückgang der Inflation unter die von der Europäischen Zentralbank (EZB) angepeilten Obergrenze von zwei Prozent wachse, sagte Papademos der finnischen Finanzzeitung „Kauppalehti“ vom Mittwoch. „Daher wächst der Spielraum für eine Zinssenkung, um die Wirtschaft anzukurbeln, ohne dass eine Preissteigerung droht", sagte er der Zeitung. Die EZB hat seit rund einem Jahr den Leitzins bei 3,25 Prozent gehalten. (Reuters)

Walter kritisiert Steuererhöhungen wegen Euro-Stabilitätspakts

Der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Norbert Walter, hat in der Diskussion um den Euro-Stabilitätspakt scharfe Kritik an den Steuerplänen der Bundesregierung geübt. Er forderte zudem eine Aufweichung der strengen Defizitkriterien. „Es ist und bleibt Unsinn, wenn man in einer Rezession die Steuern anhebt, um den Kriterien des Stabilitätspaktes zu genügen“, sagte Walter der Wirtschaftsnachrichtenagentur dpa-AFX in Frankfurt. „Wir sollten für die kommenden zwei Jahre ein höheres deutsches Defizit nicht nur hinnehmen, sondern es zur besseren Politik erklären.“ Signale für vernünftige Änderungen des Stabilitätspaktes habe es aus der EU-Kommission bereits gegeben. Sie gehen Walter aber nicht weit genug. „Das Planziel für einen ausgeglichenen Staatshaushalt um zwei Jahre auf 2006 nach hinten zu verschieben, war gut“, sagte Walter. (dpa)

Ministerpräsidenten planen Nullrunde für Staatsdiener

Die Länder-Ministerpräsidenten planen nach Informationen der „Bild“-Zeitung (Mittwoch) eine gemeinsame Absprache zu einer Nullrunde im öffentlichen Dienst. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) habe den Regierungschefs der Länder Hamburg, Schleswig-Holstein, Saarland und Sachsen schriftlich vorgeschlagen, Löhne und Gehälter für die Staatsbediensteten einzufrieren. Eine entsprechende Beschlussvorlage solle am Rande der Bundesratssitzung am Freitag in Berlin beraten werden, berichtet das Blatt. (dpa)

Bank of Japan: Sehen schwachen Aktienmarkt mit großer Besorgnis

Das Mitglied des Geldpolitischen Rats der Bank of Japan (BoJ), Hidehiko Haru, hat sich besorgt über die Verfassung der japanischen Finanzmärkte geäußert. “Die Entwicklungen geben nach den historischen Tiefständen Anlass zu großer Sorge“, sagte Haru am Mittwoch. Harus Bemerkung zeigt nach Ansicht von Beobachtern, dass innerhalb der BoJ bei Ratsmitgliedern durchaus noch Bereitschaft besteht, die Geldpolitik weiter zu lockern. Die Aktienmärkte hielten es offenbar für nicht ausgeschlossen, dass Gewinnvorhersagen japanischer Unternehmen noch deutlich nach unten korrigiert würden, führte Haru weiter aus. (vwd)

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Text: @jüB


uf wiedrluagn jack

Frühaufsteher, der tägl. Ausblick a.d. Börse 866262
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jack303:

Konjunktursorgen dürften den Dax bremsen

 
27.11.02 07:43


27. November 2002 Schwache Konjunkturdaten verhagelten am Dienstag den Börsianern die Laune. Nachdem die Wall Street den Handel am Vortag auf dem Tagestief beendet hat, geben sich Marktteilnehmer auch für die Aussichten am deutschen Aktienmarkt zur Wochenmitte zunächst zurückhaltend. Der Dax, der am Dienstag 3,26 Prozent auf 3.191,63 Punkte verlor, dürfte zunächst weiter nachgeben, so die Einschätzung. Später werde über die Tagestendenz dann über den Ausfall der zahlreichen US-Konjunkturdaten entschieden, die am Nachmittag zur Veröffentlichung anstehen.

Anleihenmarkt von Konjunkturdaten gestützt

Die mit Enttäuschung aufgenommenen neuen Konjunkturdaten sorgten am Rentenmarkt anders als am Aktienmarkt am Dienstag für Kursgewinne. Dieser Impuls, der dem Bund-Future ein Plus von 51 Basispunkten auf 111,51 Prozent bescherte, dürfte auch am Mittwoch dank guter Vorgaben vom US-Anleihenmarkt noch anhalten, so die Einschätzung. Am Nachmittag komme es dann für die weitere Kursrichtung darauf an, wie der US-Einkaufsmanagerindex ausfällt.

Euro wenig verändert

Wenig verändert präsentiert sich der Euro am Mittwoch im asiatischen Handel. Gegen 7.25 Uhr kostet ein Euro 0,9937 Dollar nach 0,9925 Dollar am Dienstagabend in New York. Zum Yen notiert die US-Währung mit 121,68 Yen nach 121,69 Yen. Händler berichten von fehlenden neuen Impulsen und dass sich die Marktteilnehmer zur Wochenmitte auf einen Handel in der zuletzt gültigen Kursregion einstellten.

Japanische Aktien legen zu

Mit einer freundlichen Tendenz haben die Kurse am Mittwoch am japanischen Aktienmarkt den Handel beendet. Der Nikkei-225-Index stieg um 0,6 Prozent auf 8.876 Yen. Der Topix-Index rückte um ebenfalls 0,6 Prozent auf 869 Punkte vor. Zu den Gewinnern gehörten vor allem defensive Werte, berichteten Händler. Technologietitel orientierten sich an den Vorgaben aus den USA und gaben nach. Berichte, wonach die Regierung über eine Änderung der Wertpapiersteuer nachdenke, würden als positive Nachricht gewertet.

Aktien Hongkong am Mittag knapp behauptet

Knapp behauptet zeigen sich die Kurse an der Börse in Hongkong am Mittwochmittag (Ortszeit). Zum Ende der ersten Sitzungshälfte büßt der Hang-Seng-Index (HSI) 0,1 Prozent auf 9.982 Punkten ein. Der Index habe sich nur kurz über der Marke von 10.000 Zählern halten können, berichten Beobachter. Die Stimmung sei trotz der Einbußen im Grunde weiter positiv, sagen Händler und beurteilen die Verluste als “gesunde Korrektur“. Sie sehen für den Berichtstag nur wenig weiteres Abwärtspotenzial. Die Umsätze sind gering. Entgegen der Tendenz konnten Werte des Versorgungssektors Gewinne verbuchen.

USA: Neuigkeiten und Kursbewegungen nach Börsenschluss

Im nachbörslichen US-Handel am Dienstag zeigten sich die US-Aktien wenig verändert. Der Nasdaq-100 After Hours Indicator stieg um 0,22 Prozent auf 1.089,88 Punkte. Enttäuschende Quartalszahlen haben den Kurs von Comverse Technology unter Druck gesetzt. Nach einem Verlust von fünf Prozent im regulären Handel büßten die Titel auf Island ECN weitere 1,9 Prozent ein. Das Unternehmen hatte für das dritte Quartal einen Verlust von 0,43 Dollar ausgewiesen. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum war ein Gewinn von 0,01 Dollar erzielt worden. Chartered Semiconductor Manufacturing rückten um 15,8 Prozent auf 5,79 Dollar vor. Die reguläre Sitzung hatten die Titel mit einem Minus von knapp vier Prozent auf 5,00 Dollar beendet. IBM hatte mitgeteilt, dass man gemeinsam mit Chartered Prozessoren entwickeln werde. H&R Block, die im regulären Handel 0,3 Prozent hinzugewonnen hatten, stiegen um 1,8 Prozent auf 39,22 Dollar . Die Quartalszahlen hatten die Erwartungen getroffen. Das Unternehmen hat für 2003 ein Umsatzwachstum von zehn bis 15 Prozent in Aussicht gestellt.

Verbraucherdaten ziehen Wall Street deutlich ins Minus

Die unerwartet geringe Zunahme des US-Verbrauchervertrauens hat am Dienstag an den US-Börsen Gewinnmitnahmen ausgelöst und die Kurse deutlich ins Minus gedrückt. Angesichts des Feiertages Thanksgiving am Donnerstag und der verkürzten Handelszeit am Freitag wollten die Investoren keine großen Risiken eingehen, sagten Händler.

Der verlor zum Handelsschluss 1,95 Prozent auf rund 8.676,42 Punkte. Der Nasdaq-Composite gab um 2,53 Prozent auf 1.444,41 Punkte nach, und der S&P-500-Index verlor 2,10 Prozent auf 913,31 Punkte.

Das Vertrauen der US-Verbraucher in die Wirtschaft ihres Landes hatte sich im November erstmals seit rund einem halben Jahr wieder leicht aufgehellt, aber nicht so stark wie von Analysten erhofft. Der vom Forschungsinstitut Conference Board ermittelte Index kletterte im November auf 84,1 von revidiert 79,6 Punkten im Vormonat. Analysten hatten einen Anstieg auf 85,2 Punkte vorausgesagt.

„Die Anleger hatten eine Zahl oberhalb der Prognosen erhofft, vor allem zu dieser Jahreszeit", sagte Art Hogan, Chefmarkt-Analyst bei Jefferies & Co. George Rodriguez von Guzman & Co. fügte hinzu: „Das Verbrauchervertrauen war schwächer als erwartet, aber ausschlaggebend ist, dass wir eine Feiertagswoche haben.“ Viele Anleger wollten bis zum kommenden Montag abwarten. An „Thanksgiving“ bleiben die US-Börsen geschlossen und am Freitag wird die Handelszeit verkürzt. Das Geschäft dürfte in den kommenden Tagen immer weiter ausdünnen, da viele Marktteilnehmer die Gelegenheit zu einem verlängerten Wochenende nutzen wollten, sagten Börsianer.

Einige Marktteilnehmer wollten weitere Konjunkturdaten abwarten, sagte Crit Thomas von National City Investment Management. „Wir steuern auf eine umsatzarme Zeit zu, wenn man also etwas unternehmen will, ist heute die letzte Chance.“ In den kommenden Tagen erwarten die Anleger unter anderem die Daten zu den Erstanträgen auf US-Arbeitslosenunterstützung sowie das Beige Book der US-Notenbank Fed.

Die Aktien des größten US-Pipelineunternehmens El Paso Corp verloren rund 19 Prozent auf 8,63 Dollar und waren der umsatzstärkste Wert an der New York Stock Exchange. Zuvor hatte die Ratingagentur Moody's die Bewertung für die Verbindlichkeiten des Unternehmens auf „Junk Status“ gesenkt und dies mit Sorgen um die hohe Schuldenlast sowie den niedrigen Cashflow begründet.

Die Aktien des Halbleiter-Herstellers Semtech brachen 19,6 Prozent auf 14,55 Dollar ein. Das Unternehmen hatte zwar den Gewinn im dritten Quartal deutlich gesteigert, erwartet aber nach eigenen Angaben für das vierte Quartal in den meisten Produktbereichen gegenüber dem Vorquartal kein Umsatzwachstum. Der Halbleiterindex der Philadelphia Stock Exchange gab 4,4 Prozent auf 358 Punkte nach.

Dagegen stiegen die Titel der UnitedHealth Group gegen den Trend rund 3,5 Prozent auf 79,10 Dollar. Das im Bereich Gesundheitsdienstleistungen tätige Unternehmen hatte mitgeteilt, der Gewinn im kommenden Jahr dürfte am oberen Ende der bisher genannten Spanne ausfallen. Die Titel hatten am Vortag nach einer negativen Analysten-Einschätzung deutlich eingebüßt.

US-Anleihen schließen sehr fest - Konjunktursorgen stützen

Sehr fest haben sich die Kurse der US-Anleihen am Dienstag im späten Geschäft gezeigt. Zehnjährige Titel mit einem Kupon von 4,0 Prozent gewannen 27/32 auf 99-13/32. Die Rendite fiel von 4,183 Prozent auf 4,073 Prozent. Der Longbond mit einer Verzinsung von 5,375 Prozent rückte um 1-11/32 auf 106-18/32 vor. Die Rendite ging von 5,031 auf 4,942 Prozent zurück. Die enttäuschenden Daten zum US-Verbrauchervertrauen im November hätten die Anleger zum Rückzug aus Aktien und zum Kauf von Anleihen bewogen, sagten Händler. Der Index des Verbrauchervertrauens erreichte im November einen Wert von 84,1 Punkten. Volkswirte hatten 85,4 prognostiziert.

Die vergleichsweise dünnen Umsätze erklärten die Händler mit dem Feiertag “Thanksgiving“ am Donnerstag. Am Feiertag bleibt der US-Anleihemarkt geschlossen. Die Sitzungen am Mittwoch und Freitag enden früher als gewöhnlich. Viele Anleger wollten vermutlich auch die für Mittwoch angekündigten Konjunkturdaten sowie die Auktion zweijähriger Titel abwarten, die ebenfalls am Mittwoch stattfinden soll, hieß es.

Quellen: FAZ.NET, vwd, dpa, AP, AFP, Bloomberg, Reuters.
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Text: @jüB

Antworten
Eskimato:

Medigene liest sich sehr gut, heute 25% ?

 
27.11.02 07:53
Medigene kommt ja so nach und nach mit guten News um die Ecke. Allmählich sollte man sich postionieren.

Gruss E.
Antworten
Happy End:

Moin moin

 
27.11.02 09:01
..spezieller Gruß an Puchel ;-)
Antworten
Happy End:

Moin moin

 
27.11.02 09:01
..spezieller Gruß an Pichel ;-)
Antworten
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