Anzeige
Meldung des Tages: Drohnen statt Panzer: Beginnt hier der nächste Milliarden-Superzyklus?

Friedhelm Busch mal wieder bei n-tv


Thema
abonnieren
Beiträge: 72
Zugriffe: 22.782 / Heute: 5
DAX 22.172,5 -3,64% Perf. seit Threadbeginn:   +200,87%
 
MaxGreen:

Friedhelm Busch mal wieder bei n-tv

19
30.04.07 20:54
Ich fand ihn heute ganz gut. Der alte Börsenhase kommt mit dem derzeitigen Markt nicht mehr zurecht und ist nicht investiert. Mich erinnert das an die alten Ariva-Börsenhasen Stox Dude und First Henry, deren Threads ich immer sehr gern gelesen hatte und die gute Ergebnisse erzielt hatten. Seit jedoch die Notenbanken seit 2003 die Märkte mit Geld überschwemmen sind alte Börsenregeln, KGV's o.ä. ausser Kraft gesetzt. Das ist auch das Statement von Busch, der hat einfach keine Lust mehr diesen Irrsinn zu kommentieren und er war auch sichtlich unentspannt.
Er hat seine Entscheidung vom Februar Aktien zu verkaufen verteidigt, da er von steigenden Zinsen im März ausgegangen ist. Aber weder FED noch Japan haben bisher irgend etwas unternommen. Mit solch einem Anstieg seit der Minikorrektur hatte er nicht gerechnet, wahrscheinlich die Meisten bei Ariva auch nicht.
Sehr kritisch fand er das die Geldmenge M3 in Europa um 11% gestiegen sei, das finde ich auch sehr bedenklich.
Sein Fazit: Aktien halten und absichern aber keine Neuinvestments. Da bin ich ganz seiner Meinung

 

Friedhelm Busch mal wieder bei n-tv 3251409

Antworten
hkpb:

Kann mir denn irgend jemand sagen,

8
30.04.07 21:12
wem diese Auftritte eigentlich was nutzen? Das wirkt doch eher peinlich.Schönen Abend noch.
Antworten
MaxGreen:

Warum peinlich ? Das ist doch ein Uraltgestein

2
30.04.07 21:20
der Börsenberichterstattung. Ich finde das interessant. Auch den alten Kostolany habe ich mir gerne angesehen. Wie heisst es doch: Von den Alten lernen
Auch ein Warren Buffett wurde ausgelacht als er die Hightech-Aktien in den 90zigern verschmäht hatte. Er hatte recht.

 

Friedhelm Busch mal wieder bei n-tv 3251451

Antworten
hkpb:

Max Green

20
30.04.07 21:30
Ein Kostolany und einen Warren Buffett mit Friedhelm Busch zu vergleichen, mit Verlaub gesagt, fällt wohl nicht nur mir schwer.
Antworten
MaxGreen:

Der Vergleich beruhte auf Alt ( Alte Hasen)

 
30.04.07 21:47
Die einen handeln die anderen berichten. Ich würde trotzdem dem Busch nicht die Kompetenz absprechen.

 

Friedhelm Busch mal wieder bei n-tv 3251475

Antworten
all time high:

was noch zu sagen wäre

 
30.04.07 21:52
wenn man 30 jahre dieslbe meinung vertritt, hat man zwangsläufig irgendwann recht.

ps. muss sagen, heute finde ich f. B. auch sympatisch, aber vor einigen jahren, konne ich nicht mitansehen, was de vot laufender kamera, verzapfte.

mfg
ath
Antworten
MaxGreen:

Jeder hat Höhen und Tiefen

2
30.04.07 22:09
Du bist natürlich nur oben - wie schon dein Name sagt :))
Antworten
hotte39:

Dem Friedhelm geht's wie mir! *ggg*

16
30.04.07 22:33
Was derzeit an den Börsen abgeht, ist doch nicht mehr normal. Das ist doch alles nicht mehr nachzuvollziehen:

Der Ölpreis steigt ständig, Gold sowie die anderen Rohstoffe steigen, der Euro steigt
UND DIE BÖRSEN STEIGEN!
Das ist doch mit den normalen Maßstäben nicht mehr zu messen.

Aber warum ist es so?

Weil die Ölförderländer so viel Geld angehäuft haben, dass sie gar nicht mehr wissen wohin damit. Dazu kommen die neuen Wirtschaftsmächte China und Indien, die enorme Devisenbestände aufgebaut haben. Das Geld muss angelegt werden. Es fließt in die Aktien, trotz aller sonstigen Steigerungen.
Früher reichte eine z. B. starke DM aus, um die deutschen Áktien fallen zu lassen. Das ist heute alles außer Kraft gesetzt.

Aber wehe, es kommt mal was Unangenehmes, etwas Nichtgeplantes, dann werden die Aktiemärkte ihr Waterloo erleben. Denn was hoch steigt, kann auch sehr tief fallen!

Ich habe die Märkte falsch eingeschätzt. Mit solch' starken Steigerungen habe ich nicht gerechnet. Deshalb stehe ich, was Aktien angeht, wie Friedhelm auch, mit leeren Händen da. Ja, so ist es. Leider wahr.

Aber trotz aller Verlockungen, jetzt steige ich nicht mehr ein. Wenn ich schon lese, die Aktien seien sehr billig, weil sie nur ein KGV von ca. 13 haben. Sicher, das ist nícht viel. Aber diese Maßstäbe gelten heute nicht mehr.

Es wäre ja viel zu einfach. Unter anderem treiben die Hedge Fonds ihr böses Spiel, die ihre Millarden in Sekundenschnelle um die WElt bewegen. Für den kleinen Mann alles viel zu schwierg zu durchschauen.
Antworten
Sadaukar:

Zyklen alle 7 Jahre

3
30.04.07 22:59

ein Neuangagement ja, doch nur sehr sehr selsktiv, seit fast 4 Jahren steigen die Aktien vehement, Absichern ja und Gewinne glattstellen, nur Geld, das in Festverzinslichen liegt ist sicher, Aktiengewinne ist nur Buchgeld!!

1x einen 911er mit allem schnickschnack vor die Hunde gehen zu sehen reicht, lieber den Boxter in der Garage als den Lambo auf dem Dach!!

Antworten
weitweg:

friedhelm wird alt

4
30.04.07 23:05
besonders teuer sind deutsche aktien z.z. noch nicht, wenn auch nicht mehr billig, bei einem derzeitigen geschätzten dax-kgv von 15 könnte man sich auf angemessen einigen im angesicht prosperierender asiatischer volkswirtschaften und eines sich langsam aber stetig verbessernden europäischen umfelds. die große unbekannte ist die usa. und was wäre überhaupt die alternative zu aktien? deutsche bundesanleihen, die sich zu 4% verzinsen, was einem kgv von 25 entspricht, ist auch nicht grad billig. und bei weiter steigenden zinsen sicher nicht zu empfehlen. was hat denn der gute alte mann als alternative vorgeschlagen, hab die sendung nicht gesehen?


Gruß, weitweg
__________________________________________________

I have bad and good news for you, the bad one is: time flies! The good one is: you are the pilot!
Antworten
Scontovaluta:

Sorry Friedhelm: Deine unendlichen Loblieder auf

2
30.04.07 23:22
die Telekom habe ich live erlebt, um und nach dem Jahreswechsel 2000!
Antworten
Dr.UdoBroem.:

Und hast sie noch im Depot ? :-)

 
30.04.07 23:29
Friedhelm Busch mal wieder bei n-tv 3251566 ©

Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.
Antworten
Scontovaluta:

Nöö!

 
30.04.07 23:34
Vorher nicht und nachher nicht! Mein Dad besaß sie und besitzt sie heute noch.  
Antworten
metropolis:

Alles bleibt wie es ist

5
01.05.07 08:22
die Börse ist immer dasselbe Spiel, nur jeweils auf einer anderen Bühne.

Ich wäre daher vorsichtig, von einer "neuen Zeit" zu sprechen, in der wegen der angeblich überschäumenden Liquidität alle alten Regeln außer Kraft gesetzt wurden.

Wer damals schon dabei war, fühlt sich unweigerlich an das Ende der 90er erinnert, als von "New Economy" gefaselt wurde, in der KGVs angeblich kein Maßstab mehr sein.

Also: Wenn ein alter Hase (und Daueroptimist) wie F.B. den Markt nicht mehr versteht, dann solltet ihr nicht so vermessen sein, euch klüger als er zu fühlen. Ich stimme in dieser Frage vollkommen mit F.B. überein, auch wenn ich ihm von seiner Erfahrung her nicht das Wasser reichen kann.
 
Antworten
Hagenstroem:

Der alte Kostolany hätte den alten Busch

2
01.05.07 09:05
als Zittrigen bezeichnet.
Antworten
wandler:

wenn sich einer

5
01.05.07 09:23
der sich mit aktien auskennt,wie busch,vorsichtig agiert
ist das fuer mich nachvollziebar,ich bin seitanfang april
in puts gegangen und kraeftig auf die schnauze gefallen.Wandler
Antworten
astrid isenberg:

wandler,so ist es mir auch in 2006 ergangen,

8
01.05.07 10:05
was lernen wir bzw. ich daraus,alte börsenregeln haben ihre gültigkeit verloren, in schwierigen zeiten, wie immer wir diese definieren und unter welchem aspekt wir diese betrachen ,werden systeme hinfällig,und dann muss man dem trend nachgehen, der ist positiv, und das wird auch für dieses jahr anhalten, wenn man nicht zu gierig ist, dann kann man mit einem short abgesicherten depot geld verdienen, nicht die grosse kohle, aber eine 2stellige rendite ist in diesem jahr doch machbar,die shorties kriegen das vielleicht mit glück auch noch hin, es sei ihnen gegönnt....
Antworten
metropolis:

@hagenstroem

6
01.05.07 10:10
Im Gegenteil, der alte Kosto würde alle die JETZT kaufen als Zittrige bezeichnen, weil sie in der Spätphase einer Hausse gedankenlos einsteigen und dabei - wenn überhaupt - nur auf ihre "Absicherungen" vertrauen (die in einem Crash Makulatur wären). Sie wären die ersten, die voller Angst ihre Aktien auf den Markt schmeissen.

FB hat im Februar verkauft und gedenkt offensichtlich nicht mehr, jetzt einzusteigen. Er ist also ein "Hartgesottener", der sein Pulver trocken hält. Ich ziehe den Hut vor seinem Mut, diese Meinung öffentlich zu vertreten. Und nehme mal an, dass er bald recht behalten wird.  
Antworten
lehna:

#18,metro...

17
01.05.07 10:37
In der Spätphase einer Hausse wird traditionell net vor einem Einstieg gewarnt, aber Hinz und Kunz prahlen am Stammtisch von ihren Erfolgen.
Das ist in der Kneipe und hier bei Ariva längst net der Fall,im Gegenteil,viele stellen hier stolz ihren vermeintlichen sicheren Shorteinstieg vor.
Und die Profis haben bisher eh geschlafen,sollten die Aufwachen wird die Hausse mit weiteren Milliarden gefüttert...
Friedhelm Busch mal wieder bei n-tv 3251830




Antworten
Hagenstroem:

metropolis

8
01.05.07 10:47
Ich gebe dir recht, denn wer nicht schon seit längerer Zeit investiert ist, der ist entweder Neuling (irgendwann muss man ja mal anfangen) oder er hat von der Börse immer noch nichts verstanden. Ob wir in der Spätphase eine Hausse sind, möchte ich jedoch anzweifeln. Kann dafür nämlich keine echten Vorzeichen erkennen und Übertreibungen sehen anders aus.

Klar ist, je höher die Kurse steigen, desto dünner wird die Luft. Normal sind dabei auch Rücksetzer. Baisse oder gar ein Crash in dieser Situation? Weshalb, warum, weswegen, außer aus den Einflüssen heraus, die sowieso niemand erwartet und die daher überraschend kommen würden. Aber das sind die unkalkulierbaren Einflüsse die jeder Risikoanlage anhaften.

Ansonsten, wofür eine Absicherung? Alle Modelle kosten mehr als sie bringen und warum nicht die Gewinne laufen lassen? Weshalb arbeitet Herr Busch nicht mit der einfachsten und billigsten aller Methoden, nämlich einem Stopp-Loss im Geiste, der entsprechend angepasst wird? Er ist schließlich so nah am Börsengeschehen dran, dass ihn nur ein unverhoffter Crash wirklich überraschen könnte.

War Herr Busch früh dabei und hat im Februar verkauft, dann hat er gutes Geld gemacht, aber bestimmt kein großes. Liegt er falsch mit seiner Ansicht, muss er entweder lange Zeit auf einen Neueinstieg warten oder sich teurer wieder einkaufen. Irrartionales Handeln. Nebenbei, neue Höchststände im DAX, bei einzelnen Aktien, bei Rohstoffen usw. werden immer erreicht. Dies liegt alleine schon in der Inflation begründet. Die Psychologie tut ihr übriges. Der Zeitpunkt dafür bleibt jedoch unbestimmt.

Zu den Vorpostern sei noch angemerkt. Wer meint in den nächsten Buchladen gehen zu können, um dort ein Werk zu erwerben, welches ihm die Möglichkeit eröffnet die Finanzmärkte berechenbar zu machen, der hat im Grunde schon verloren und wird zumindest langfristig deutlich mehr Frustphasen erleben. Meistens weil er den Geschehnissen hinterherläuft.

Finanzmärkte sind nicht berechenbar, allenfalls einschätzbar. Hartgesotten setze ich persönlich mit Kostolanys G für Geduld gleich. Doch dafür haben die meisten Menschen schon nicht die Nerven.
Antworten
asdf:

10% Aktien sind schon

 
01.05.07 10:51
relativ viel für eine versicherung. die werden wahrscheinlich eher bald abbauen.



Antworten
hardyman:

Zu den Aktienquoten der Versicherer

6
01.05.07 10:53
muss natürlich auch angefügt werden, dass sich dort die Politik massiv eingemischt hat und sie deshalb gar nicht mehr so flexibel sind und die Quote so hoch fahren können wie anno 2000.
Der finale Abverkauf im Dax damals kam ja mehr oder weniger auf Druck der Politik zustande.





- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
"Märkte können länger irrational bleiben, als man es sich leisten kann."

John Maynard Keynes, Ökonom (1883-1946)
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -  
Antworten
asdf:

sau gut hardyman - du hast fast den punkt

3
01.05.07 11:02
getroffen.

es war aber nicht die politik, sondern zunächst mal das BAFIN. Es hat den versicherungen im Jahr 2002  bestimmte maximal-loss obergrenzen für equity positionen vorgegeben.

das war natürlich ein gefundenes fressen für hedgefonds. die haben dann so richtig draufgehauen bis die versicherungen ihren maximal loss erreicht hatten, dann mussten sie schmeissen wegen der BAFIN Regulierung.

das hat den dax damals ratzfatz unter 3000 gebracht. dann kam short coverage der hedgefonds.

am ende standen die versicherungen "ohne" aktien da. lustig.
 
Antworten
metropolis:

Mit Spätphase der Hausse

3
01.05.07 11:30
meinte ich nicht die grundlegende Hausse, sondern den untergeordneten Zyklus zur Zeit. Jede Hausse hat zwischenzeitlich deutliche (20%-30%)Korrekuren, da wird die jetzige keine Ausnahme bleiben. FB wird also mit ziemlicher Sicherheit wieder tiefer als im Februar einsteigen können ;-)

Wichtig ist, dass man nach seiner Überzeugung handelt. Wer JETZT kauft muss auch bereit sein, eine Korrektur durchstehen zu können und währenddessen weiter an die Hausse zu glauben (Stop-Loss im Geiste funktioniert nur bei den wenigsten und im Crash schon garnicht, das meinte ich mit nicht funktionierender Absicherung).

FB will vermutlich den Markt timen, weil zwar der Trend ok ist, aber die negativen Divergenzen unter der Oberfläche immens sind. Die Erfahrung lehrt, dass sie irgendwann hervorbrechen werden - je später, desto extremer.

Auf der Versicherer würde ich nicht setzen, denn das sind Profis und die überlegen sich einen Einstieg genau. Warum sollten sie gerade jetzt einsteigen? Gleiches gilt für den Rest der vielbeschworenen Liquidität, die zweifelsohne vorhanden ist. Warum sollte sie gerade in den Aktienmarkt strömen? Warum nicht z.B. in Bonds, jetzt, wo angeblich bald die Zinsen gesenkt werden?

Was die Bärenquote angeht, so kann man nicht davon sprechen, dass sie zur Zeit besonders hoch ist. Auch auf Ariva abzulesen: Die Bärenthreads sind fast tot und die Bullen reiten den Trend mit extrem gehebelten Calls (Angabe mit den Gewinnen inclusive). Wer es wagt, öffentlich den Trend anzuzweifeln wird zum Trottel erklärt (siehe FB).

Dieses Spiel kann also noch eine Weile weitergehen. Was mir aber Sorgen macht ist, dass die Bullen (zumindest hier auf Ariva) überzeugt sind, ihre Investments vollkommen unter Kontrolle zu haben - ein ziemliche ungesundes Zeichen, wenn ir mich fragt.

   
Antworten
Malko07:

#20 Hagenstroem

7
01.05.07 11:31
Richtig, einen geistigen Stopp-Loss soll man mindestens haben. Es muss allerdings nicht die einzige Ausstiegsstrategie sein. Will man als mittelfristig orientierter Spekulant nicht irrtümlich rausgespült werden, muss die Spanne zum Kurshoch mindestens 18% betragen.  Wenn wir also annehmen, dass der Markt bei 8000 Punkten kippt, würde man mit 6560 Punkten aus dem Markt gespült werden. Eine mehrgleisige Ausstiegsstrategie kann also absolut sinnvoll sein. Z.B. zusätzlich fundamentale Entwicklungen würdigen und davon abhängig zusätzliche Ausstiegswege festlegen. Natürlich kann man dann auch zu früh rausgespült werden und muss notfalls die Geduld haben seinen Fehler abzusitzen. Wenn man diese Geduld nicht hat, ist man beim zittrigen "hin und her" gelandet. Denn immer bevor man kauft, sollten die Verkaufsstrategien festliegen.  
Antworten
Hagenstroem:

metropolis,

2
01.05.07 13:12
ich weiß nicht was FB wirklich will. Ich sehe nur, dass er sich einer Chance beraubt hat. Grundsätzlich halte ich die Finanzmärkte, ich wiederhole mich, nicht für vorhersehbar. Weder nach oben noch nach unten oder auf einen x-beliebig gewählten Zeitraum. Ich halte sie jedoch für einschätzbar, aus dem einfachen Grund, weil sie in Zyklen verlaufen. Je länger ich einen Zeitraum zur Einschätzung wähle, desto größer wird die Chance, die von mir erwarteten Ein- und Ausstiegspunkte zu treffen.

Der Rest ist eine Einschätzung der Lage und des Umfeldes, ob diese Punkte zum Handeln auch tatsächlich genutzt werden. Angenommen FB und meine Wenigkeit haben die gleiche Ausgangslage und FB ist deiner Einschätzung nach der Meinung, er könne nochmal günstiger wieder rein. Mag sein, es bleibt reine Spekulation. Fest steht, er ist raus und ich bin weiterhin dabei mit allen Optionen. Geht seine Spekulation auf, prima für ihn und am Ende stehen ein paar Prozente mehr Plus auf seinem Konto. Wenn nicht, schaut er dem abgefahrenen Zug hinterher.

Der einzige wirkliche Unterschied in der Ansicht der Bewertung der Aktienmärkte der besteht ist der, dass die einen davon ausgehen, ein Verlauf wäre vorhersehbar und entsprechendes Handeln damit zeitlich zuordbar und die anderen den Verlauf eher als rein zufälliges Ereignis sehen, der sich zyklisch zwischen nicht konkret benennbaren Ober- und Untergrenzen bewegt. Anders ausgedrückt, Ober- und Untergrenzen werden regelmäßig aber nicht zeitlich bestimmbar erreicht. Der Verlauf dazwischen ist ein eher zufälliger.

Malko07

Kurz-, mittel- und langfriste Anlagehorizonte ist ja auch wieder eine dieser grundsätzlichen Fragestellungen und Ansichten, wobei sich je nach Einstellung eine Diskussion im Kreise dreht. Weshalb überhaupt eine zeitliche Fixierung oder gar das Handeln mit Instrumenten, welche nur in diesem zeitlichen Rahmen funktionieren? Dabei spekuliere ich doch zusätzlich noch gegen die Zeit oder bei den ganz hypermodernen auch noch gegen eine Schwelle. Der garantierte finanzielle Tod auf Raten würde ich mal behaupten.

Oder das Setzen eines fixen Stopp-Loss. Egal ob geistig oder dem Broker sogar in Auftrag gegeben. Ein Rücksetzer bedarf doch erstmal der Bewertung. Es ist doch bspw. ein Unterschied, ob dieser Rücksetzer aufgrund des Ausgangs politischer Wahlen hervorgerufen wird, ob irgendwo in der Welt eine Speku-Blase geplatzt ist oder irgendwelche Irren Zivilflugzeuge in Hochhäuser steuern.

Ich kann mich nicht mit starren Gebilden und Handlungsweisen anfreunden.
Antworten
metropolis:

hagenstroem

3
01.05.07 13:37
die Philosophie "Mit dem Strom treiben lassen" ist nicht für jeden geeignet. An der Börse zahlt es sich immer aus nach seiner Überzeugung zu handeln. Stimmt die mit dem Trend überein - gut. Tut sie es nicht - muss man die Konsequenzen ziehen. Ansonsten wäre man zittrig und das ist ganz schlecht.

Sicher kennt niemand die Zukunft an der Börse (Kosto drückte es mal so aus: "Die Börse ist für alle ein stockdunkler Raum. Aber diejenigen die schon länger darin sind kennen sich darin besser aus.") Wenn also jemand mit Erfahrung das brühmte Jucken im großen Zeh bekommt heißt es Obacht. Auch ich sehe verschiedene Muster zur Zeit, die mit Vorcrashzeiten übereinstimmen und habe daher ein ungutes Gefühl. Näher begründen kann man das nicht - aber was ich gelernt habe ist, zumindest mittelfristig auf mein Bauchgefühl zu hören. Bisher hat es nämlich noch nie danebengelegen. Lediglich mein Verstand hat mich öfter reingeritten...

Jeder muss wissen was er tut und was er glaubt. M.E. hat Börseninsvestment mit einem Chance/Risiko-Verhältnis zu tun. Wie hoch ist die Up-Chance zur Zeit? Sagen wir der Dax erreicht straight 8000 Punkte. Dann sind es 8% Rendite, die ich dieses Jahr verschenke. Umgekehrt muss ich angesichts der Dynamik mit einem Rückgang auf konservativ gesagt 6400 Punkte rechnen. Das sind 14% Verlust. Wenn es aber hart kommt greift mein Stopp erst bei -20%. Ich kann also doppelt soviel Geld verlieren wie ich gewinnen kann. Das Chance/Risiko-Verhältnis dreht sich erst nach einer deutlichen Korrektur, weil dann die Downchance deutlich geringer ist.

Fazit: Abwarten (und 3,5-4% Festgeld kassieren) ist derzeit lukrativer als die Party mitzufeiern.

Gehebelte Calls als Spiel zwischendurch verbieten sich zuzeit sowieso, weil der Trend schnell kippen kann und die Dynamik abwärts dann enorm sein wird. Schließlich meint jeder, seine Positionen sein abgesichert - Kippt der Trend, werden alle gleichzeitig durch die selbe Tür drängeln.  
Antworten
Hagenstroem:

metroplis, jetzt sind wir an einem durchaus

2
01.05.07 14:19
interessanten Punkt angelangt, nämlich wenn wir die Gewinn- und Verlustaussichten konkret benennen.

Malko07 hat es schon oben angedeutet im Bezug auf den Verlustfall. Klar gibt es mathematische Betrachtungen, die konkretes Handeln gebieten, weil beim Erreichen gewisser Verlustgrenze ein Aussitzen rechnerisch und zeitlich betrachtet keinen Sinn mehr macht. 50 Prozent Rückgang bedeuten im Umkehrschluss 100 Prozent die eine Anlage wieder aufholen muss. Kleines Börsen 1 x 1 eben.

Gewinnaussichten muss man zwar ähnlich, aber doch anders betrachten. Der Einstiegszeitpunkt ist entscheidend, bzw. der Kaufpreis.

Kleines theoretisches, wenn nicht mal so praxisfernes Beispiel:
Angenommen der Tiefpunkt eines Indzies war bei 2000 und der Höchststand in Folge 11000 Punkte. Derjenige der bei 2500 Punkten eingestiegen ist, für den bedeuten jede 1000 Punkte Verbesserung satte 40 Prozent Gewinn. Für denjenigen, der erst bei 5000 Punkten rein ist, ist das Ergebnis im Vergleich schon nur noch halb so hoch.

Das von dir genannte Chancen/Risiko-Verhältnis ist für beide Anleger verschieden, auch wenn das Börsenszenario ein und dasselbe bleibt. Die Umschichtung in Festgeld (ich will das jetzt nicht konkret bewerten) mag für den einen ja rechnerisch interessant sein, für den anderen eben nicht.
Antworten
metropolis:

ok, noch konkreter

2
01.05.07 14:49
Deine Rechnung stimmt natürlich und Chancen zu berechnen ist ziemlich schwer. Ich vermute mal, du bist schon seit einiger Zeit long, sodass dich ein Rückgang um sagen wir 20% nicht schmerzen würde.

In meiner Situation (und FB wohl ähnlich) gilt folgendes: Ich bin Anfang Feb. zu 100% aus dem Tecdax ausgestiegen bei ca. 860 Punkten. Er steht nun auf ca. 890 Punkten. D.h. ich habe 3,5% Rendite verpasst. Also kein Argument nervös zu werden und nichts verpasst ausser viel Volatiliät. Wenn ich jetzt wieder einstiege, wäre meine Situation (Chance/Risiko) wie oben beschrieben.

In meiner Situation (oder ähnlich mit weniger Cash) befindet sich jeder, der jetzt Aktien kauft, denn sein Einstieg ist JETZT. Und um dieses Leute geht es, denn nur sie können den Markt weiter nach oben treiben. Denn wer schon Aktien hat kann ihn nur nach unten bewegen.

Für einen Anleger, der immernoch investiert ist (Gratuliere), gilt folgendes: Chance und Risiko sind aufgrund des billigeren Einstiegs größer. Wobei sich Risiko als wieder abgegebenen Gewinn definiert. Bin ich beispielsweise bei 1000 Punkten eingestiegen, wäre meine Chance (bezogen auf den Einstieg und Ziel 8000) jetzt 60%, wobei das Risiko 100% wäre (ebenfalls bezogen auf den Einstieg) Ob man damit leben kann muss jeder selbst wissen. Wenn man allerdings solange dabei ist, wird einen selbst ein Rückgang um 2000 Punkte nicht stören.

Meine Rechnung ist allerdings anders, denn Chance und Risiko muss man immer vom aktuellen Indexstand aus betrachten. Denn man hat ja jeden Tag die Wahl, aus- oder einzusteigen.

Aber wie man es auch dreht und wendet: Entscheiden muss jeder selbst. Jemandem zum trottel zu erklären nur weil er seiner Überzeugung folgt ist jedenfalls kein guter Stil.


Antworten
weitweg:

@metropolis

 
02.05.07 13:24
Deine folgende Aussage kann ich nicht nachvollziehen:

"Warum sollte sie gerade in den Aktienmarkt strömen? Warum nicht z.B. in Bonds, jetzt, wo angeblich bald die Zinsen gesenkt werden?"

Also, ich bin zwar ziemlich weitweg, aber z.Z. durchaus täglich online. Von Zinssenkungen habe ich weder gehört noch gelesen noch kann ich irgendwelche makroökonomischen Indikationen erkennen, die auf fallende Zinsen hindeuten. Erwarte (alle mir bekannten Daten und Aussagen einbeziehend) eher weitere Steigerungen auf jenseits der 4%.
Ausserdem ist eine 10 jährige Bundesanleihe, die sich derzeit mit ca. 4% rentiert, mit einem KGV von 25 immer noch deutlich teurer als der DAX (geschätzt ca. 15).

Wenn Du aber andere Informationen hast, dann stell sie doch mal bitte hier rein. Danke. Oder meinst Du mit Zinssenkungen das Amiland?

Gruß, weitweg
__________________________________________________

I have bad and good news for you, the bad one is: time flies! The good one is: you are the pilot!
Antworten
metropolis:

weitweg

 
02.05.07 13:42
Ich meinte natürlich den US-Markt, wo auf Zinssenkungen spekuliert wird. In Europa wird es wohl weiterte Zinserhöhungen geben.

Die weltweite Liquidität wird hauptsächlich in $ generiert (Rohstoffe werden in $ bezahlt), sodass man aus Sicht eines $-Anlegers argumentieren muss. Für ihn rechnet sich eine Anlage in US-Aktien nicht unbedingt, zumal die US-Konjunkturlage fraglich ist. Dafür jedoch in US-Bonds, wenn Zinssenkungen anstehen (was ich persönlich angesichts der US-Inflation allerdings bezweifle - aber das ist nur meine bescheidene Einschätzung)

Dies ist auch erkennbar an dem Aufschwung an den europ. Börsen und dem sinkenden USD/EUR: Offensichlich werden im großen Stil $ an den europ. Börsen angelegt, wo zusätzlich Währungsgewinne locken.

Was das KGV-Ratio Aktien/Anleihen betrifft, so ist das ein anderes Thema. Sicherlich sind Aktien zur Zeit optisch billig, aber das kann sich sehr schnell ändern bzw. ist keine Garantie für steigende Kurse. Es gibt kein Naturgesetz, dass das Ratio immer 1 betragen muss bzw. sich 1 immer annähern muss.  
Antworten
MaxGreen:

Alle Bären ziehen sich zurück und lassen

 
02.05.07 13:51
jetzt die Bullen sich austoben bis zur gegenseitigen Übernahme und Liquidation.

zu Pos.19 : warum sollten die Versicherungen ein zweites mal den Fehler machen die Aktienqoute über 20% anzuheben, Einigen wünschen sich das gerne. Ich finde 10% OK.  
Antworten
weitweg:

Allianz Aktienquote bei 21%

 
02.05.07 14:05
"Möglicherweise wiederholt sich Geschichte anno 2007, denn mitten in die Kursrally dieses Jahres hinein verstärken viele Versicherer ihre Aktieninvestments nun wieder. Bei der Allianz liegt die Aktienquote inzwischen bei 21 Prozent. Die Anteilssteigerung geht auf Kurszuwächse im Aktienmarkt, aber auch auf weitere Zukäufe zurück."

"Auch der Gesetzgeber verhindert allzu riskante Investments bei der Anlage von Versicherern und Pensionsfonds und –kassen. Das "Risikokapital" darf nach einer Vorschrift der Aufsichtsbehörde BaFin einen Prozentsatz von 35 nicht überschreiten. Unter Risikokapital wird dabei praktisch alles mit Ausnahme von Festverzinslichen subsummiert."

Quelle: boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_225186

Gruß, weitweg
__________________________________________________

I have bad and good news for you, the bad one is: time flies! The good one is: you are the pilot!
Antworten
Hagenstroem:

metropolis, ich weiss zwar nicht genau was optisch

 
02.05.07 14:09
billig genau aussagt, aber ich denke es gibt kein "Gut" auf dieser Erde, wo selbst in Untertreibungsphasen, ein derartiger Aufpreis auf den tatsächlichen Wert (bezogen auf den Unternehmenswert) gezahlt wird. Schließlich würden wir ja heute auch nicht freiwillig den dreifachen Preis für das Kilo Bananen zahlen, nur weil wir der Meinung sind, dass sie übermorgen besser schmecken oder bei der Investion in einen LKW den zehnfachen Preis zahlen, weil wir glauben in drei Jahren damit das Doppelte zu vedienen, als wir es heute tun. Damit wären wir bei der Stilfrage und dem Trottel angelangt. Denn demnach dürften man wohl alle als Trottel bezeichnen, die mit Aktien handeln und mich als Obertrottel, weil ich auch noch der Meinung bin, dass wir in nicht allzu ferner Zukunft wieder Bewertungen sehen werden, die von noch größeren Trotteln auch bezahlt werden.
Antworten
Timchen:

Was heißt denn hier Obertrottel ?

 
02.05.07 14:52
Die Wirtschaftsprognosen für D in 2008 sind positiv, die Aktienbewertung noch ok.
Und dann kommt in 2008 der Steinbrücksche Schlussverkauf für Aktienkursgewinne.
Da werden noch mal alle Aktien gefragt sein, die langfristiges Kurswachstum erwarten lassen, natürlich mit geringer Ausschüttungsquote.
Wer das ist kann jeder selbst nachsehen (z.B. IT und Biotech).

Und da heißt es dann sozial sein: Geben wenn alle kaufen wollen.
Antworten
metropolis:

hagenstroem

 
02.05.07 15:00
Das mit den Trotteln ist so eine Sache. Vielleicht bin ich es, vielleicht bist du es. Sicher ist keiner ein Trottel, nur weil er mit Aktien handelt zumal wenn ie Bewertung stimmt (was man leider nur hinterher mit Sicherheit sagen kann) ;-)

Aber sicher ist jeder ein Obertrottel, der Aktien nur kauft, um sie später einem anderen Trottel weiterzuverkaufen. Das geht nämlich ab und an mächtig in die Hose, alldieweil die anderen nicht so trottelig sind wie man sie einschätzt.

Immer locker durch die Hose atmen!
Antworten
Hagenstroem:

metropolis, jetzt kommen wir so langsam an des

 
02.05.07 15:20
Pudels Kern. Weshalb sollte das in die Hose gehen, wenn man nur lange genug warten kann (Zyklen)? Als Fragestellung bleibt nur übrig, ob in dem Zeitraum bis zur Realisierung eine andere Anlageform renditeträchtiger gewesen wäre. Bisher ist die Aktie bei der Langzeitbetrachtung allen anderen Formen in der Rendite überlegen, eben wegen den enthaltenen Elementen Spekulation, Psychologie, maßlose Übertreibung, Gier, Abschaltung des gesunden Menschenverstandes usw.. Gut finde ich auch, dass selbst mit der besten Bildung auf diesem Gebiet und mit der tollsten technischen Ausrüstung am Grundlegendem nichts verändert werden kann oder sich Vorteile ergeben. Ist aber meine ganz persönliche Meinung. Letztendlich kochen alle mit dem gleichen Wasser und nicht nur am Ende werden die Letzten gebissen, sondern ein Großteil schon auf dem Weg dahin.
Antworten
asdf:

wenn du 25-30 jahre betrachtest, dann ist nicht

 
02.05.07 15:27
sicher, dass aktien am besten sind. erst recht nicht real.

bei 100 jahren anlagedauer war es in der vergangenheit so. ob es auch in zukunft so ist ist offen, mal abgesehen davon dass keine 100 jahre warten kann.

 
Antworten
Hagenstroem:

asdf, was du jetzt betrachtest ist der Vergleich

 
02.05.07 15:40
von Anlageformen, die man kauft und über den gesamten Betrachtungszeitraum hält. Aber selbst da schneidet die Aktie (solide Werte) besser ab. Nach deiner Auffassung, so ich sie denn richtig interpretiere, dürfte keine Anlageform für dich in Frage kommen, da sie so betrachtet auch über Zinseszinseffekte zwar Zugewinn aber kein echtes Vermögen in kurzer Zeit bringen. Da kann ich dir nur die pure Spekulation empfehlen, mit vollem Einsatz bei höchstem Risiko und im Erfolgsfall nie wieder auch nur mit einen Fuß in die Nähe eines Spekulationsobjektes zu kommen. So könnte es klappen.
Antworten
MaxGreen:

Lasst die Amis machen

 
02.05.07 15:44
1 Tag ohne Stochastik an der Decke halten die Amis nicht aus. einfach lächerlich was die abziehen.
(Verkleinert auf 92%) vergrößern
Friedhelm Busch mal wieder bei n-tv 95723
Antworten
MaxGreen:

97,27 reichen nicht es müssen 100 sein

 
02.05.07 15:48
(Verkleinert auf 91%) vergrößern
Friedhelm Busch mal wieder bei n-tv 95726
Antworten
asdf:

ne hagenstroem - ich sag ja nur, dass aktien

 
02.05.07 16:33
auch auf sicht von 25 jahren nicht sicher die beste anlage sind. selbst reale verluste wären bei einem unglücklichen timing nix ungewöhniches.










Antworten
Minespec:

Gurkenhelmi

 
02.05.07 16:56
ist ein alter Hase. Aber auch er hat nicht begriffen wo der grösste Value zur zeit liegt.( auf längere Frist )
Nämlich im Silber, und nicht in Aktien oder Bonds oder in Derivaten.
Physisches Silber hat fast niemand in Deutschland als Anlage, dabei ist es im Vergl zu Gold 250 mal unterbewerteter, da Gold industriell nicht verbraucht wird, Silber jedoch permanent. Die Läger weren leerer und leerer. Bei Nickel hat sich das schon abgezeichnet.
Es ist bald kein Silber mehr zu bekommen in Deutschland. Bei banken sowieso nicht sondern nur bei ausgesuchten Händlern.
Damit kann man ruhig schlafen und auf längere Sicht gigantisch profitieren. Einige Kluge werden dies wohl bald bestätigen...

Servus
kommende Millionäre
für die, die Geduld haben
Meine Meinung
Antworten
metropolis:

hagenstroem # 37

 
02.05.07 19:14
Wir sind einer Meinung.

Allerdings gebe ich zu bedenken, dass Aktien nicht zu allen Zeiten gleich kaufenswert sind. Ich nehme an, dir ist das Abzinsungsmodell auf den CashFlow bekannt (lt. Warren Buffett). Das besagt auch, dass der Preis einer Aktie bezogen auf die langfristigen Gewinne zu heutigem Wert zu hoch sein kann.

In der Tat haben Private zumindest theoretisch gegenüber Profis die Nase vorn, denn sie sind keinen Zwängen was Kauf und Verkauf betrifft unterworfen. Wer ruhig eine langfristige Anlagestrategie fährt wird langfristig mit Aktien jede Alternative schlagen.  
Antworten
Malko07:

Im Regelfall fehlt einem

4
02.05.07 19:59
Menschen in jungen Jahren das Kapital um groß was zu bewegen. Zuerst gibt es andere Prioritäten. Wenn er endlich was bewegen kann, kann er in einer Phase landen, wo mit längerfristigen Anlagen ohne Timing überhaupt nichts zu verdienen ist.  Man betrachte z.B. deutsche Aktien in der Zeit von 1961 bis 1983. Über 20 Jahre nichts los. Wenn man damals keine glückliche Hand beim Timen hatte, war das Sparbuch besser gewesen.  
Antworten
Minespec:

vergesst es siehe Nr. 45

 
02.05.07 20:02
Aktien hat jeder , Silber nicht. Genau darin liegt die Erkenntnis.
Antworten
Minespec:

Ihr seid wie alle und wie Gurkenhelmi

 
02.05.07 20:03
eom, siehe  " Gurkenhelmi "
Antworten
Malko07:

Einer der 1960

4
02.05.07 20:04
in deutsche Aktien einstieg und so gut wie der Markt abschnitt, hatte bis zur DAX-Gründung 1988 eine Rendite von 3,8%. Alle anderen Anlageklassen waren wesentlich besser. Wie werden also die nächsten 30 Jahre werden, bei einer abnehmenden Bevölkerung in allen entwickelten Staaten?

Antworten
Hagenstroem:

Malko07, wenn du der Meinung bist

 
02.05.07 21:15
innerhalb der nächsten 30 Jahre wird sich dein Leben grundlegend wegen äußerer Einflüsse verändern, sei es weil die Wertschöpfungsprozesse nicht mehr funktionieren, die Rohstoffe zur Neige gehen, das Klima verrückt spielt, die Weltwirtschaft zusammenbricht, ein neuer Weltkrieg droht, kurzum der Mensch mit seinem Latein am Ende ist, dann werden sich auch die Börsen ändern, vielleicht sogar gänzlich verschwinden. Wenn du der Meinung bist innerhalb der nächsten 30 Jahre bleibt es im Grunde genommen wie es heute ist, dann werden die Börsen auch wie bisher weiter funktionieren. Weshalb sollten sich daran irgendetwas ändern, schließlich tun sie das seit 500 Jahren und der Mensch hat sein Verhalten unabhängig von seinem Kulturkreis in dieser Beziehung nicht wirklich geändert.

Und schließlich hat die Börse für Optimisten, genauso wie für Pessimisten reichlich zu bieten.
Antworten
Minespec:

Malko richtig

 
03.05.07 08:52
die nächsten Jahrzehnte werden das Jahrzehnt des Cash, hat nämlich keienr mehr,nur Kreditkarten haben sie. Und Silber wird von 13 Dollar auf etwa 600 Dollar steigen. Wann ? Weiss ich nicht aber in etwa 10 bis 15 Jahren wenn die Verknappung und Rationierung eingetreten ist.

an die anderen:

Wann  begreift Ihr endlich das nur Angebot und Nachfrage und sich verknappende Güter die richtige Investitionsentscheidung bringen !

Das dumme Gerede von Aktien langfristig... ( sind wir alle tot )...
solange 3500 Fonds am Markt sind und dies zunahmen ist der Bullenmarkt noch intakt wenn Sie aber nicht mehr zunehmen ist es Zeit zu verkaufen.

Gute Einzelwerte aber werden immer laufen, Z.B Bombardier, dort sehe ich eien grosse Zukunft.
Antworten
Minespec:

Geschichte v .Gurkenhelmi und andere Schlaumeier

 
03.05.07 09:00
Gurkenhelmi heisst er weil er am Gemüsemarkt in Frankfurt seiner zeit um halb 5 schon die Preise durch die Halle schrie:
So fing er an und dann weil er so klein war musste er auf zwei übereinandergetürmte Obstkisten steigen und den Händlern die Preise mitteilen.

Ja das konnte er gut.. der Helmi, mann nannte Ihn dann einfach Gurkenhelmi, weil er die Gurkenpreise am Besten kannte und in Nationalökonomie ausgebildet war , also sehr glaubwürdig,  danach fielen ihm die Haare aus als er an der Börse berichtete mit Pathos und er wurde bekannt im ganzen Land und er liess sich dann Transplantationsflächen wachsen ; also VollBart ; aber es nütze nichts...
Antworten
Minespec:

Helmi for President

 
03.05.07 13:11
Antworten
Minespec:

"Friedhelm zu alt:"

 
13.01.08 21:18
ihr meint wohl Gurkenhelmi, der die Transplantationsfläche für die Kopfhautbehaarung am Kinn trägt. Seinerzeit fing er am Frankfurter Gemüsemarkt an in der FRüh die Gurkenpreise stehend auf einer Obstkiste herauszuschreien, dann wurde er entdeckt und war dann auf n-tv der rasende Börsenreporter. Jetzt ist er Privatier . Welch eine Karriere.
Antworten
MaxGreen:

Der Meister redete gerade

2
22.01.08 19:21
"Bernanke hat falsch gehandelt" sagt der Großmeister
"EZB könnte sich veranlasst fühlen auch die Zinsen zu senken, Gefährdung der Stabilität des Euro und EU-Wirtschaft"

Kein Geist ist in Ordnung, dem der Sinn für Humor fehlt. (Samuel Coleridge)
Antworten
Sadaukar:

Friedhelm hat recht!

 
22.01.08 19:33

Die EZB muss handeln, die Zinsen nicht zu erhöhen ist Handeln durch Unterlassen, Inflation 3,X offiziell kommt, Wenn die Fed nochmals senkt was sehr sehr Wahrscheinlich scheint, dann gute Nacht stabiler Euro für uns Bürger, weil dann hat die EZB nur noch die Wahl zwischen Teufel und Belzebub, sprich überbewertetem Euro und einbrechender Exportwirtschaft, oder hoher Inflation.

Ich kratz mich mal am Hinterkopf, was ist politisch besser: ein paar Millionen Arbeitslose mehr im Euroraum, oder einen höhere Inflation??

Genau, an der Inflation sind die Amis schuld..........

Antworten
MaxGreen:

Die Amis wollen wieder mit billigem Geld

 
22.01.08 19:42
weitermachen. Sie müssen endlich die Finanzen in Ordnung bringen. Die doofen Asiaten und die Scheichs schicken immer noch fleissig Geld nach USA und verzögern so die schmerzlichen notwendigen Einschnitte.
Der Irakkrieg kostet jeden Tag 1.000.000.000 Dollar !!!
Kein Geist ist in Ordnung, dem der Sinn für Humor fehlt. (Samuel Coleridge)
Antworten
gogol:

wohin sollen sie auch mit ihren säcken

 
22.01.08 19:46
voll dollar gehen ???
auf unserem Planeten gibt es nur Propheten
Antworten
MaxGreen:

nach Europa oder ihren eigenen Leuten mehr

 
22.01.08 19:48
Gehalt auszahlen.
Kein Geist ist in Ordnung, dem der Sinn für Humor fehlt. (Samuel Coleridge)
Antworten
relaxed:

Schau seit Monaten mal wieder n-tv,

 
22.01.08 19:50
welches Beruhigungsprogramm läuft da denn schon bei DAX6800? Bei DAX6000 haben die keine Munition mehr, dann können die ihr Programm wieder reduzieren wie 2003. ;-)
Antworten
Kornblum:

Der Zombie hat schon über 2 Crashs berichtet und

 
22.01.08 21:09
lag immer falsch!!!!
Antworten
Cliff Barnes:

Friedhelm Busch heute zu Gast bei...

 
24.01.08 13:19
...der interaktiven Sendung busch@ntv um 17.20 Uhr!

Okay, der Mann mag nicht immer richtig liegen, aber einen hohen Unterhaltungswert hat er auf jeden Fall. ;))
Antworten
Fliwatüt:

Ich finde den auch witzig,

 
24.01.08 13:59
hab mir vor Jahren sogar mal sein Buch gekauft. Stand natürlich auch nichts besonderes drin. Für Anfänger trotzdem nicht verkehrt. Jedenfalls besser als was vom Bäcker zu lesen.
Wer alle Tassen im Schrank hat nimmt sich das Geseier sowieso nicht zu Herzen. Und Busch ist immer noch besser als dieser Hektiker mit dem stechenden Blick der jahrelang nach der Tagesschau kam. Da ist mir Anja Kohl auch lieber.

Meint Fliwa
Antworten
MaxGreen:

Der Meister sprach gerade

 
05.02.08 19:21
Er meinte er könnte sich vorstellen ein Bulle zu werden. Aha
Kein Geist ist in Ordnung, dem der Sinn für Humor fehlt. (Samuel Coleridge)
Antworten
Frettchen1:

Der alte Mann?

 
05.02.08 19:22
;-)
Antworten
AtlantisResort:

top

 
05.02.08 19:22
Friedhelm Busch der alte Börsenhase ist TOP.

ich weiß noch, wie der früher ausgeflippt ist, als eine Allianz mal 2 % im Plus war....

Antworten
Minespec:

ja Gurkenhelmi

 
06.03.08 17:34
flippte damals schon aus als er die Gemüsepreise am Frankfurter Gemüsemarkt auswendig lernte und dann fesstellte, dass die Preise floaten können
Antworten
Minespec:

wo ist denn der alte Gurkenhelmi von n-tv

 
10.07.08 12:24
èom
Antworten
Minespec:

wer weiss, wo der Glatzkopf steckt ?

 
29.07.08 14:59
Gurkenhelmi von N.tv, der rasende Börsenreporter.
Antworten
Minespec:

Gurkenhelmi wieder auf n-tv

 
14.10.08 12:07
eom
Antworten
Frettchen1:

Is scho Weihnachten? Hab grad den Weihnachtsmann

 
14.10.08 12:21
gesehen ;-)
Die Welt und Du sind Eins - Wir ALLE sind Eins!

Interessante Bücher:
> Don Miguel Ruiz - Die innere Wahrheit
> Neale Donald Walsch - Neue Offenbarungen
Antworten
Minespec:

Gurkenhelmi oder Weihnachtsmann ist das Gleiche

 
20.10.08 11:58
eom
Antworten
Minespec:

Gurkenhelmi hatte Bafin beschimpft auf n-tv

 
29.10.08 19:43
als Schnarcher bzw langsame Radlfahrer bezeichnet nicht rechtzeitig gegen die VW Posse etwas unternommen zu haben.
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.

Seite: Übersicht Alle 1 2 3

Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen

Neueste Beiträge aus dem DAX Index Forum

Wertung Antworten Thema Verfasser letzter Verfasser letzter Beitrag
57 2.397 2026-QV-GDAXi-DJ-GOLD-EURUSD-JPY lo-sh Mister86 19:45
  1.053 Daxi immer im up und down bullbaer1 bullbaer1 18:07
29 3.818 Banken & Finanzen in unserer Weltzone lars_3 Lavati 11:49
101 38.958 QuoVadisDax - das Original - Nachfolgethread MHurding MHurding 09:01
52 1.306 Die Links zu den Sternenkinder (DAX Spiel) Teil2 BackhandSmash BackhandSmash 08:45

--button_text--