Der Höhenflug der Edelmetalle setzt sich ungebremst fort. Dieser wird abermals durch einen schwachen US-Dollar getrieben, der gegenüber dem Euro mit 1,41 EUR/USD auf den tiefsten Stand seit Ende Januar gesunken ist. Gold legt in diesem Zuge allein gestern 1,6% zu und markiert heute Morgen bei über 1.380 USD je Feinunze ein neues Allzeithoch. Die nächste psychologisch wichtige Marke von 1.400 USD kommt damit in Reichweite. Sollte die US-Währung weiter schwach bleiben, dürfte diese Marke jedoch keine allzu große Hürde darstellen. Dass der Preisanstieg von Gold überwiegend durch den US-Dollar getrieben wird, zeigt sich zum einen in der Zu-/Abflussstatistik des SPDR Gold Trust, dem weltweit größten Gold-ETF. Dieser vermeldete gestern erneut Abflüsse von über 2 Tonnen. Damit sind die Bestände allein in den letzten 2 Wochen um 20,5 Tonnen gesunken. Der Goldpreis stieg in diesem Zeitraum jedoch um knapp 5%. Zum anderen wird dies auch in der Betrachtung des Goldpreises in Euro deutlich, der seit Ende August nahezu unverändert notiert.
Silber legt im Vergleich zu den anderen Edelmetallen überproportional zu und verzeichnet bei knapp 25 USD je Feinunze den höchsten Stand seit März 1980. Im Gegensatz zu Gold geht der Preisanstieg mit anhaltend hohen ETF-Zuflüssen einher. Der größte Silber-ETF, iShares Silver Trust, berichtet von einem Anstieg seiner Bestände um knapp 40 auf mittlerweile 10.125 Tonnen. Innerhalb von vier Wochen haben sich diese um gut 800 Tonnen erhöht.
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Keine Kauf-Empfehlung!!
Wer nicht fähig ist, selber eine Meinung zu bilden und eine Entscheidung zu treffen, darf nicht zur Börse.