was zeigt, dass sich die Bürger mehr und mehr gegen die zentralen Systeme der Stromerzeugung und Verteilung wehren. das ist gut so, denn wir brauchen viele dezentrale Systeme der Erzeugung und Speicherung - BZ bieten die Lösung. Nur leider hat die Politik das noch nicht umfassend begriffen.
www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/...passage-ab-a-983548.html
Ich habe dem Fraktions-Vorsitzenden der GRÜNEN im Bayrischen Landtag dazu das folgende Mail geschrieben:
Sehr geehrter Herr Hartmann,
ich habe mich über Ihre Webseite und Ihre verschiedenen Stellungnahmen und Vorträge über Ihre, d.h. die Vision der Grünen über die Absicht die Energiewende mit dem Ziel voranzutreiben eines Tages 100% mit erneuerbaren Energien auszukommen. Auch wenn es noch eine Vision ist, stimme ich Ihnen absolut zu und gratuliere Ihnen und den Grünen zu diesem kompromisslosen Ansatz.
Ich möchte Sie mit meinem Mail über eine Technologie hinweisen, die Ihnen sicher bekannt sein wird. Aber vielleicht sind die Facetten selbiger noch nicht ganz so bekannt. Ich spreche von der Brennstofftechnologie (BZ).
BZ-Anlagen können aus Erdgas oder Methangas aus Biogas-Anlagen Strom, Wärme und ggf. Wasserstoff fast vollständig schadstofffrei erzeugen. Gerade die Koppelung mit Biogas-Anlagen halte ich für sehr zukunftsträchtig, da damit Ihr regionaler, dezentraler Ansatz unterstützt wird und das Gas nicht in Blockkraftwerken wieder nur verbrannt, sondern mit einem ungleich höheren Wirkungsgrad in verschiedene Energieträger umgesetzt wird. Dazu habe ich mir erlaubt einen Link einzufügen. Diese Firma sitzt zwar in den USA, hat aber eine Partnerfirma in Deutschland, die auch mit dem Fraunhofer-Institut kooperiert. Demnächst wird eine BZ-Anlage dieser Firma im Bundesforschungsministerium in Berlin in Betrieb genommen.
www.fuelcellenergy.com/applications/renewable-biogas/
energy.gov/articles/fueling-next-generation-vehicle-technology
Letzteres würde auch helfen die Infrastruktur für die zukünftigen mit H2-betrieben Kraftfahrzeuge zu verbessern - ein Schritt, der zur Beendigung von Benzin und Diesel im Strassenverkehr unumgänglich ist.
Eine weiteres Problem ist die Verstromung durch Braun- und Steinkohle. Das Verhältnis zwischen Erneuerbaren und diesen fossilen Energieträgern ist zwar zugunsten der Erneuerbaren besser geworden aber mittelfristig wird man um diese Anlagen nicht herumkommen. Diese Anlagen verschlechtern aber dramatisch unsere CO2-Bilanz - das wissen Sie besser als ich. Auch dafür gäbe es eine Lösung, in der Deutschland eine weitaus größere Rolle spielen sollte und könnte.
www.fuelcellenergy.com/advanced-technologies/carbon-capture/
Der nächste und vielleicht wichtigste Schritt ist die Speicherung von Energie, die aus Erneuerbaren gewonnen wird. Die Problematik der Stromtrassen hatten Sie ja in Ihrer Konferenz besprochen. Hier können eigentlich ebenfalls nur BZ-Anlagen mit der power-to-gas Technologie einen leistungsfähigen Weg anbieten:
www.hydrogenics.com/technology-resources
www.hydrogenics.com/docs/default-source/...e-2012.pdf?sfvrsn=0
Was ich mit diesen Zeilen sagen wollte ist, dass in der Landschaft der Erneuerbaren die BZ-Technologie leider noch nur eine untergeordnete Rolle spielt aber dabei die wirklichen Lösungen und notwendigen Zwischenglieder aller erneuerbaren Energieträger darstellt. Hier ist die Politik gefordert und ich baue als ein interessierter Bürger, der selber nichts mit Energie zu tun hat aber Gedanken an die Zukunft der Kinder hat, auf Menschen wie Sie.