- Michael Leiters ist neuer Porsche-Chef seit 2023.
- Bis 2029 sollen in Stuttgart 1.900 Jobs wegfallen.
- Leiters war zuvor 13 Jahre bei Porsche tätig.
- KI-Boom schwächelt - 5 defensive Top-Picks für 2026! (hier klicken)
Hinter Porsche liegt ein turbulentes Jahr. Neben dem sinkenden Absatz belastet der Strategieschwenk, wieder mehr Verbrenner zu entwickeln und zu produzieren, das Unternehmen. Der kostet Milliarden - und hat den Gewinn des Konzerns bislang fast komplett aufgezehrt. Auch deshalb laufen aktuell Gespräche über eine weitere Sparrunde. Der ausgeschiedene Porsche-Chef Blume hatte kürzlich in Aussicht gestellt, dass sie im ersten Quartal abgeschlossen werden könnten.
Erst im vergangenen Februar hatten sich die VW-Tochter und Arbeitnehmervertreter auf ein erstes Sparpaket geeinigt. Bis 2029 sollen in der Region Stuttgart demnach 1.900 Jobs wegfallen - wegen der Beschäftigungssicherung sozialverträglich. Außerdem laufen die Verträge von rund 2.000 befristet Angestellten aus.
Vom Assistenten zum Vorstandschef
Der neue Chef Leiters ist bei Porsche kein Unbekannter. Der Ingenieur war früher 13 Jahre bei dem Unternehmen tätig und kam zu den Schwaben in der Ära von Wendelin Wiedeking. Er war sein Assistent und galt manchen auch als Problemlöser. Die Eigentümerfamilien Porsche und Piëch kennen den promovierten Maschinenbauer, der an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen studierte, gut.
Werbung
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
|
5
|
10
|
15
|
| Fallender Kurs |
Put
|
5
|
10
|
15
|
Leiters hatte sich bei dem Sportwagenbauer hochgearbeitet. Menschen, die ihn kennen, beschreiben ihn als analytischen und strategischen Manager. Der Name des zweifachen Familienvaters wird bei Porsche vor allem mit dem Cayenne und gleichfalls mit dem Macan in Verbindung gebracht. Der Blume-Nachfolger verließ den Sportwagenbauer in der Zeit, als Matthias Müller an der Spitze der Schwaben stand. Danach wurde er zunächst Technikchef bei Ferrari, bevor er zu McLaren wechselte./rwi/DP/men
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.