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Dan Ives‘ Top-Europa-Aktien für 2026

Dan Ives sieht 2026 als Bewährungsprobe für Europas Tech-Sektor und setzt trotz Investorenzweifeln auf vier Unternehmen mit überraschendem Wachstumspotenzial.
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SAP SE 202,55 € SAP SE Chart -3,32%
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Tech-Analyst Dan Ives zählt seit Jahren zu den einflussreichsten Stimmen im Technologiesektor. Zwar spricht auch er offen von einer wachsenden Frustration vieler Investoren über Europas Tech-Ökosystem, dennoch identifiziert er klare Gewinner, die 2026 den Durchbruch schaffen oder ihre Marktstellung weiter ausbauen könnten. Seine Favoriten: SAP, ASML, Klarna und Spotify.

SAP: 2026 als Jahr der KI-Bestätigung

Für den deutschen Softwarekonzern SAP (SAP Aktie) könnte 2026 zum Wendepunkt werden. Nachdem die Aktie im Jahr 2025 unter Druck stand, erwarten Analysten für das neue Jahr eine deutlich stärkere operative Dynamik.

Im Fokus steht vor allem die Weiterentwicklung und Monetarisierung der KI-Angebote. Analysten rechnen damit, dass SAP 2026 klar belegen kann, dass künstliche Intelligenz nicht nur ein Innovationsversprechen ist, sondern messbar zur Umsatzdynamik beiträgt. Gleichzeitig sollen Effizienzprogramme ihre volle Wirkung entfalten.

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Auch Dan Ives zeigt sich beeindruckt von den Fortschritten des Unternehmens, insbesondere bei der Integration von künstlicher Intelligenz in bestehende Unternehmenssoftware.

ASML: Fundament des globalen Chip-Zyklus

Der niederländische Halbleiterausrüster ASML gilt bereits heute als systemrelevant für die globale Technologiebranche. Für 2026 erwarten Analysten weniger spektakuläre Kurssprünge, dafür aber eine weitere Stabilisierung auf hohem Niveau.

Im Mittelpunkt steht die Margenentwicklung. Marktbeobachter gehen davon aus, dass ASML ab 2026 und insbesondere 2027 von einer neuen Investitionswelle in der Halbleiterindustrie profitiert. Die Nachfrage nach hochmodernen Lithografie-Systemen bleibt eng mit dem Ausbau von KI-Rechenzentren und High-Performance-Chips verknüpft.

Für Ives ist ASML ein zentraler Profiteur des KI-Booms und ein unverzichtbarer Bestandteil der globalen Halbleiter-Lieferkette.

Klarna: Reifeprüfung nach dem Börsengang

Für den schwedischen Fintech-Konzern Klarna dürfte 2026 ein Jahr der Bewährung werden. Nach einem holprigen Börsenstart in den USA richtet sich der Blick der Investoren nun auf nachhaltiges Wachstum und Profitabilität.

Analysten trauen Klarna zu, dass das Unternehmen insbesondere in den USA weiter Marktanteile gewinnt. Gleichzeitig soll sich das Geschäftsmodell zunehmend stabilisieren, nachdem der Fokus in den vergangenen Jahren stark auf Expansion lag.

Ives betrachtet Klarna als einen der wenigen europäischen Fintech-Anbieter, der das Potenzial hat, sich dauerhaft im US-Markt zu etablieren.

Spotify: Preismacht als Wachstumstreiber 2026

Der Streaming-Pionier Spotify geht mit Rückenwind in das Jahr 2026. Starke Nutzerzahlen und steigende Umsätze haben das Vertrauen der Investoren zuletzt gestärkt.

Für das kommende Jahr rückt vor allem ein Thema in den Vordergrund: Preissetzungsmacht. Analysten erwarten, dass Spotify weitere Preisanpassungen bei Abonnements durchsetzen könnte. Schon moderate Erhöhungen hätten spürbare Effekte auf Umsatz und Marge. Gleichzeitig investiert das Unternehmen weiter in exklusive Inhalte und neue Monetarisierungsmodelle.

Aus Sicht von Ives ist Spotify eines der besten Beispiele dafür, dass europäische Plattformunternehmen global skalieren und langfristig profitabler werden können.

Autor: Ariva-Redaktion/pg


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