DGAP-Ad hoc: Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG
§09.10.2003 08:01:00
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HVB Group verkauft Bank von Ernst an The Royal Bank of Scotland Group
Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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Nächster Schritt im Transformationsprozess:
HVB Group verkauft Bank von Ernst an The Royal Bank of Scotland Group
Die HVB Group und die Coutts Bank (Schweiz), eine Tochtergesellschaft der The
Royal Bank of Scotland Group, haben sich auf den Verkauf der 100-prozentigen HVB
Tochter, Bank von Ernst & Cie AG, verständigt. Die Coutts Bank (Schweiz) wird
alle Aktien von der HVB zum Barpreis von 500 Millionen Schweizer Franken (rund
323 Millionen Euro) erwerben. Die Transaktion wird - vorbehaltlich der
Zustimmung der Aufsichtsbehörden - voraussichtlich Ende des Jahres 2003
abgeschlossen sein.
Mit dem Verkauf der Bank von Ernst vollzieht die HVB Group den nächsten
wichtigen Schritt in ihrem Transformationsprogramm. Damit schärft der Konzern
sein Profil, reduziert die Komplexität und stärkt zugleich die Kapitalbasis.
HVB-Vorstandssprecher Dieter Rampl: "Mit dem Verkauf der Bank von Ernst schärfen
wir unser Profil in den Kernmärkten Deutschland, Österreich sowie in Zentral-
und Osteuropa und stärken die Eigenkapitalbasis der HVB. Mit der Coutts Bank
(Schweiz) haben wir den idealen Partner für die Bank von Ernst gefunden. Dies
war uns im Interesse der Kunden und Beschäftigten sehr wichtig."
Die HVB Group und die Coutts Bank (Schweiz) haben sich neben dem Verkauf auch
auf Eckdaten einer künftigen Kooperation im Private Banking verständigt. Diese
wird es der HVB Group, der Bank von Ernst und der Coutts Bank (Schweiz)
ermöglichen, die erfolgreiche Geschäftsbeziehung fortzusetzen, die zwischen der
HVB und der Bank von Ernst besteht.
Die Kapitalmarkt-Aktivitäten der Bank von Ernst werden auf eine neu gegründete
HVB-Tochtergesellschaft übertragen. Diese führt das erfolgreiche
Emissionsgeschäft bei CHF-Anleihen der Bank von Ernst fort.
Die Bank von Ernst beschäftigt rund 450 Mitarbeiter, verwaltet ein Vermögen von
12,9 Milliarden CHF (8,3 Milliarden Euro) und weist eine Bilanzsumme von 1,6
Milliarden Schweizer Franken (1,0 Milliarden Euro) zum 30.6.2003 aus. Das
Institut war 1993 von der ehemaligen Bayerischen Vereinsbank (einem der
Vorgängerinstitute der HypoVereinsbank) gekauft worden.
Die HVB Group wurde bei der Transaktion von der Citigroup beraten.
Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 09.10.2003
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WKN:
802200; ISIN:
DE0008022005; Index: DAX, EURO STOXX 50
Notiert: Amtlicher Markt in Berlin, Bremen, Düsseldorf, Frankfurt (Prime
Standard), Hamburg, Hannover, München und Stuttgart; Swiss Exchange; Paris; Wien
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-red- /