Unglaublich, daß ist von A.G. ein genialer Schachzug. Wahnsinn. Das könnte bedeuten, daß bei weiteren schlechten Arbeitsmarktdaten der Markt Zinssenkungsphantasie spielt.
FED BESORGT ÜBER LAGE AM ARBEITSMARKT
"Die seit der letzten Sitzung (am 12. August) eingegangenen Daten zeigen, dass die Ausgaben anziehen, obwohl sich die Lage am Arbeitsmarkt verschlechtert hat", erklärte die Notenbank. Mit dieser praktisch einzigen Änderung an ihrer Erklärung des vergangenen Treffens lässt sich die Fed nach Einschätzung von Volkswirt Cary Leahey von Deutsche Bank Securities überraschend noch die Option einer weiteren Zinssenkung offen. Ihr Institut gehe zwar weiter davon aus, dass der nächste Schritt eher eine Erhöhung sein werde. "Doch die Wahrscheinlichkeit einer Senkung ist nach dem Treffen gestiegen", sagte sie.
Die meisten Volkswirte sahen sich angesichts der Erklärung der Fed aber alles in allem in ihrer Erwartung bestärkt, dass die Notenbank die Zinsen bis Ende 2004 unverändert lassen wird. "Die Fed dürfte im ganzen nächsten Jahr abwarten", sagte Chris Low, Chefvolkswirt von FTN Financial. Sollte sich die Lage am Arbeitsmarkt allerdings weiter verschlechtern, sei eine weitere Lockerung gegen Ende dieses Jahres zu erwarten.
Auch bei vielen Volkswirten und Anlegern waren zuletzt Sorgen aufgekommen, die konjunkturelle Belebung in den USA bleibe vor allem wegen der hohen Produktivitätsfortschritte ohne spürbare Impulse auf den Arbeitsmarkt. Seit Anfang 2001 sind rund 2,8 Millionen Arbeitsplätze abgebaut worden. Viele Volkswirte rechnen auch im nächsten Jahr nicht mit einer Verbesserung der Situation, was dann auch beim Präsidentschaftswahlkampf 2004 zu einem großen Thema werden dürfte.
und weiter hochläuft, trotz schlechter Zahlen.