Euro am Sonntag empfiehlt


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ausbilder sch.:

zu Befehl hotte39,

 
06.10.04 17:11
ich bin wieder da, und hab auch meinen Kampfanzug an,

ich bin traurig, adidas ist unter 115,5 gefallen,

ich mach jetzt erst mal nichts mit adidas, ich muß mich erst mal wieder beruhigen und Abstand gewinnen

das wäre doch so schön gewesen, das als Aktie oder als Hebelprodukt,

Adidas ging nach meiner Empfehlung nur nach oben, das war einfach zu optimal,

ob ich das noch mal schaffe ?

so muß es laufen - Kaufen und dann 1-4 Wochen laufen lassen
Leichter kann man kein Geld verdiene, oder ?

dieses Rein Raus inerhalb eines Tages mit den heißen Scheinen, ich weiß nicht ob das mein Ding ist

vielen Dank noch für Deine Mühe mit Deinen Postings, hotte

Gruß ABS



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hotte39:

Hallo ABS, melde mich vom Sport zurück!

 
06.10.04 22:44
Außerdem habe ich mit der Tochter (11 Jahre) noch Englisch gebüffelt; sie muss morgen eine Arbeit schreiben. Sie ist nicht gerade die Fleißigste (das hat sie natürlich nicht von mir!!!). Immer alles auf die letzte Minute schieben.

Jetzt aber im Ernst, bezüglich Adidas: Aber natürlich nur mit einem Hebelprodukt, einen OS oder ein Zerti. Das wäre es gewesen. Wie Weihnachten und Ostern zusammen. Schneller kannst du nicht ..........du weißt schon.

Aber schaue mal, ob dir noch einmal so ein Ding gelingt. Bei Fh im Einzelwerte-Thread werden doch oft gute Werte vorgestellt, von Fh und Sbroker. Da gibt es immer wieder Gelegenheiten. Du musst Fh, wenn er im Board ist, direkt ansprechen. Er gibt dir Tipps, die goldwert sind.


Aber unter Tradern gibt es kein wenn - aber - wäre - hätte usw. Alles Schnee von gestern.


Aber aus Gründen der Weiterbildung, muss man solche Fälle mal durchspielen.

Schau mal hier, was mit Adidas möglich gewesen wäre:

zertifikate.onvista.de/....html?ID_OSI=11371717&MONTHS=1#chart

Und der Intraday-Chart von heute sieht so aus: Wie du schon sagtest, heute ging es etwas runter.

zertifikate.onvista.de/snapshot.html?ID_OSI=11371717
Es ist natürlich möglich, dass es von Adidas noch viel bessere Schein gibt, ich habe mal auf die Schnelle einen herausgesucht. Als Beispiel. Unter siehst du ein anderes Beispiel aus meinem echten Trading.


Also neuer Tag, neues Spiel. Gelegenheiten kommen immer wieder.

Du hast völlig recht, dieses schnelle Raus und Rein liegt mir auch nicht so. So habe ich z. B. am Donnerstag, 30.09.2004, ein Zerti auf DCX gekauft. KK 0,14. Den Schein
 CG9FTJ   halte ich immer noch. Schau mal nach, was der heute kostet. Leider habe ich davon keine 100.000 Stck. gekauft. Hätte ich das vorher gewusst. Aber siehst du, das ist schon wieder das "hätte". Schluss, aus, es sind viel, viel weniger Scheine. Kapitalerhalt hat bei mir nach den schlechten Erfahrungen aus den Jahren 2000 bis Frühjahr 2003 oberste Priorität.

Gruß Hotte




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hotte39:

Hier nochmal: CG9FTJ

 
06.10.04 23:02
Oben klappt der Link nicht. Warum? Kann ich dir auch nicht sagen.

Dieser Schein ist viel besser als der Adidas-Schein. Habe ich aus dem Fh-Thread. Die finden schon die richtigen Scheine.

Gruß und gute N8 !
Antworten
ausbilder sch.:

hallo hotte,

 
06.10.04 23:18
VW da müßte doch auch was gehen, so für 4 Wochen,

bei 31 hatte ich die mal als Kauf gesehen vor einigen Tagen,

na jetzt könnte man natürlich sagen die sind zu schnell gestiegen, aber was solls,

vielleicht sind noch 10% drin oder mehr,

bloß nicht zu viel Gedanken machen, allerdings ich muß noch an meinen Stops arbeiten

- und denkt daran die dümmsten Bauer ernten die größten Kartoffeln, vielleicht sollte ich Bauer werden

na ich werde mir mal den Kurs von 9.30 Uhr morgen merken

ebenfalls gute N8
ABS
Antworten
ausbilder sch.:

hallo,

 
08.10.04 21:48
VW ist draußen unter 34€ (hat M Lynch wohl recht gehabt bis jetzt mit sell, wer ist denn das, kann der mich nicht reich machen ?), adidas wieder über 111,5,

ich glaube ich werds mal bei "wer wird Millionär" probieren, da brauch ich nicht mal Startkapital

schönes wochenende
Ausbilder Schmidt
wegtreten, Ihr Luschen

eben gehört, dax ziel 5400 mittelfristig, keine Ahnung was das bedeutet
Antworten
hotte39:

Hallo Ausbilder, habe Geduld, es wird schon werden

 
08.10.04 22:31
Auch du wirst eines Tages ......... sein.
Ja, nun im Ernst: Mit VW hast du Recht gehabt. Habe zunächst ein Zerti auf VW auf die WL genommen und es beobachtet.

Ergebnis:  DB0E56   Kurs  am 07.10.2004   = 0,26 EUR
                   Kurs, heute 22:00 Uhr = 0,36 EUR
                   also 38% Wertzuwachs  = 0,10 EUR

DAX-Ziel mittelfristig bedeutet, nach meinem Verständnis, etwa vier bis sechs Monate.
In dieser Zeit sehen wir niemals einen DAX von 5.400 Punkten. Wo hast du das gehört?  
Antworten
hotte39:

Sorry, bin schon halb am Schlafen, habe statt ...

 
08.10.04 22:42
Vorschau die "Einfügen"-Taste gedrückt. Oben sollte eine ordentliche Tabelle stehen.
Ist etwas verrutscht.

Also schau dich mal nach guten Einzelwerten um. Wir werden schon die richtigen Hebelpapiere dazu finden. Entweder OS oder KO-Zertis, die genügend Luft haben.
Wo der DAX irgendwann einmal steht, ist doch wurscht. Wir müssen auch mit Shorts verdienen, zumindest sollte das dein und mein Ziel sein.

Danke, dir auch ein schönes WE.

Gruß Hotte
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hotte39:

DB0E56 so hier das VW-Papier. Die Daten ...

 
08.10.04 22:54
kannst du dem Link entnehmen. Bei allen geht das nicht; klappt das bei dir? Also mit dem Mauszeiger an den Link heranfahren. Dann siehst du alles. Dank Ariva auch die Kurse.

Oh, ich sehe gerade, nachbörslich ist der Kurs um einen Cent gefallen. Möglicherweise ein Zeichen dafür, dass es am Montag mit der VW-Aktie wieder bergauf gehen könnte.

Gute N8 !

Hotte

P.S.: Hast du die Luschen gut trainiert? Sind sie für Afghanistan einsatzbereit? Wann gehst du dorthin? Aber du bist wahrscheinlich unabkömmlich. Die BW hat wenig gute Ausbilder wie du es bist. Habe ich doch richtig getippt?
Antworten
hotte39:

Ausbilder Schmidt! Sofort antreten! Alarm !

 
08.10.04 23:14
Hier noch etwas für deine Soldaten:


www.nerdsfromhell.com/kaflop3.swf

Aber nur für die Besten, qausi als Belohnung für gute Leistungen beim militärischen Dienst, mit vielen Grüßen von Scalper1. Von ihm habe ich dieses schöne, bewegliche Bild, allerdings ohne ihn vorher zu fragen, ausgeliehen. Konnte ihn nicht mehr fragen, weil er schon schläft.
Also mit dem Mauszeiger ..... du weißt schon ... dann bewegt sie etwas ... ich will nicht zu viel verraten.
Und etwas Geduld haben, die betreffende Person braucht etwas Zeit. Erzähle mir bitte, wie es deinen Soldaten gefallen hat.

Gruß Hotte
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Nassie:

Die Märkt wollen nach oben

 
10.10.04 13:03
DAX - Der Markt will nach oben (EurAmS)
   
Trotz des hohen Ölpreises und eher mäßiger Konjunkturdaten steigt der DAX seit Ende August kontinuierlich. Sogar schwache US-Börsen können die Rally nicht aufhalten
von Jens Castner und Petra Maier, Euro am Sonntag 41/04

Der Crash, sagt ein altes Börsianersprichwort, kommt immer dann, wenn keiner damit rechnet. Das gilt auch für den Aufschwung. Obwohl derzeit kaum etwas für steigende Kurse spricht, hat der DAX nach seinem Durchhänger im Sommer die psychologisch wichtige Marke von 4000 Punkten zurückerobert.

Aus charttechnischer Sicht ist die Gefahr eines neuerlichen Abwärtstrends damit zunächst gebannt, institutionelle Investoren fassen trotz des hohen Ölpreises und widersprüchlicher Konjunktursignale wieder Mut. Eine Blitzumfrage von EURO am Sonntag unter 13 Banken ergab: Die Mehrheit traut dem DAX sogar den Ausbruch über sein bisheriges Jahreshoch bei 4175 Punkten zu. Im Schnitt sehen die Banker den deutschen Leitindex am Jahresende bei 4200 Punkten. Nur drei der befragten Häuser erwarten, daß der Index bis Silvester leicht nachgibt, zehn glauben an einen Schlußstand oberhalb des aktuellen Niveaus.

Daß die europäischen Märkte schlechte Nachrichten wie schwaches US-Verbrauchervertrauen, mäßige Arbeitsmarktdaten oder rückläufige Auftragseingänge der deutschen Industrie ohne größere Rückschläge wegstecken, heißt vor allem eines: Aktien sind derzeit im Vergleich zu anderen Anlageformen so billig, daß es keinen Grund gibt zu verkaufen.

Auf Basis der aktuellen Analystenschätzungen für 2005 liegt das durchschnittliche Kurs/Gewinn-Verhältnis im DAX zwischen zwölf und 13, während das Renten-KGV derzeit etwa doppelt so hoch liegt. Da im Durchschnitt ein Markt-KGV für Blue Chips zwischen 15 und 17 durchaus als angemessen gilt, stehen die Chancen auf eine Jahresendrally nicht schlecht.

Auch der Durchschnittswert von 4200 Punkten, den die Banken fürs Jahresende erwarten, ist nur die halbe Wahrheit: Gelingt dem DAX tatsächlich der Ausbruch aus der bisherigen Tradingrange zwischen 3600 und 4175 Punkten, sind weitere Kurssteigerungen programmiert. Da viele Fondsmanager auf die Charttechnik vertrauen und somit befürchten müßten, die Rally zu verpassen, wenn sie denn kommt, werden spätestens bei 4200 Punkten die Kaufprogramme der Institutionellen anrollen. Sogar das Kursziel von 4500 Punkten des Bankhauses Lampe – mit Abstand das optimistischste aller von EURO befragten Institute – ist deshalb keineswegs utopisch: "Wenn der Durchbruch kommt, kann’s schnell gehen", sagt Lampe-Analyst Christoph Schlienkamp. "Zehn Prozent vom heutigen Niveau aus sind nicht zu hoch gegriffen."

Was Schlienkamp zuversichtlich stimmt: "Die Unternehmen haben ihre Hausaufgaben gemacht. Gravierende Gewinnwarnungen sind in nächster Zeit nicht zu erwarten. Da sich die Gewinnsituation 2005 weiter verbessern dürfte und der Markt im Dezember ohnehin schon aufs nächste Jahr schaut, steht einem Schlußspurt nichts im Wege".

Daß die Gewinne der deutschen Unternehmen 2005 weitersteigen, halten die meisten Experten für wahrscheinlich. Obwohl die am Mittwoch veröffentlichten Auftragseingänge im August mit einem Rückgang um 1,5 Prozent gegenüber Juli deutlich unter den Erwartungen (minus 0,5 Prozent) lagen, überwiegt dank des Wachstumstreibers Export die Zuversicht. Im Gesamtjahr 2004, so prognostiziert der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), werden die Exporte gegenüber dem Vorjahr um neun Prozent ansteigen. Zwar soll sich das Wachstum in 2005 leicht auf sechs Prozent abschwächen, doch so lange unterm Strich ein Plus steht, werden auch die Unternehmensgewinne weiter zulegen.

Ein noch entscheidenderes Argument, jetzt in Aktien zu investieren: Das Risiko nach unten erscheint sogar den Skeptikern begrenzt: Selbst wenn die pessimistischste Prognose aller befragten Banken eintreten sollte, wäre das kein Beinbruch: 3900 Punkte, wie sie die Bayerische Landesbank prognostiziert, sind schließlich kein Crash, sondern eine normale Schwankung innerhalb der bisherigen Bandbreite zwischen 3600 und 4175 Punkten.

Peter Worel, Abteilungsleiter Aktienresearch bei der Bayerischen Landesbank, begründet seine Skepsis vor allem mit der Unsicherheit, die der hohe Ölpreis am Markt auslöst: "Da auch Stahl und andere Rohstoffe teuer sind, werden über kurz oder lang auch die Unternehmensgewinne leiden. Es ist derzeit nicht möglich, die gestiegenen Materialkosten eins zu eins an die Verbraucher weiterzugeben." Er rät Anlegern zu defensiven Werten mit hohen Dividendenrenditen. "Versorger zum Beispiel können sich als stabilisierendes Element im Depot erweisen."

Trotz seiner eher pessimistischen Einschätzung sieht auch Landesbanker Worel langfristig neue Perspektiven für Aktien: "Angesichts der in Europa und Deutschland vorherrschenden relativ günstigen Bewertung besteht die Chance über das Jahresende hinaus, die 4000er Marke beim DAX hinter sich zulassen."

Das ausgezeichnete Chance/Risiko-Verhältnis hat bereits zu leicht steigenden Handelsumsätzen geführt – und zu einem ersten Emanzipationsversuch der europäischen Börsen gegenüber dem US-Markt: Nicht mal ein Rückschlag um über ein Prozent an Wall Street wie am vergangenen Donnerstag führte auf dem alten Kontinent zuletzt zu nenneswerten Kursabschlägen. Während DAX und Euro Stoxx ihre kurzfristigen Abwärtstrends längst verlassen haben, ist es für Dow Jones und Nasdaq noch zu früh, Entwarnung zu geben. Doch auch davon lassen sich internationale Großinvestoren die Laune nicht vermiesen.

Selbst der stockkonservativ gemanagte Templeton Growth Fund hat seine Aktienquote mittlerweile auf 90 Prozent hochgefahren. "Bei so günstigen Kursen war die Reduzierung der Cashquote für den Value-Klassiker fast zwangsläufig", urteilt der unabhängige Vermögensverwalter Gerd Bennewirtz.

Auffällig allerdings: Mit derzeit 23 Prozent hat der Templeton Growth den Heimatmarkt USA im Vergleich zum MSCI-World-Index (53 Prozent) klar untergewichtet. Europäische Aktien machen dagegen über 50 Prozent des Portfolios aus.

Ungemach droht allenfalls aus den USA. Obwohl Präsidentschaftswahljahre in den USA gemeinhin als gute Börsenjahre gelten, sollten Anleger bei amerikanischen Aktien Vorsicht walten lassen: "Haushalts- und Leistungsbilanzdefizit könnten zu einer weiteren, empfindlichen Abwertung des Dollar führen", warnt Sharon Bentley-Hayes von der Vermögensverwaltung Walter Scott, die für American Express einen europäischen Small- und Mid-Caps-Fonds managt. Bentley-Hayes weiter: "Angesehene Experten bescheinigen dem Dollar bis zu 30 Prozent Abwärtspotential. Anleger sollten deshalb auch bei europäischen Werten darauf achten, daß der US-Anteil am Gesamtumsatz nicht zu hoch ist."

Bei den Favoriten der deutschen Banker ist das nicht der Fall: Weder ThyssenKrupp, mit sechs Nennungen der Top-Kandidat für die Jahresendrally, noch BASF (siehe S. 14), Deutsche Telekom oder Allianz sind auf Gedeih und Verderb vom US-Geschäft abhängig.

Ähnliches gilt für die Branchen, die nach Ansicht der befragten Banken am aussichtsreichsten sind: Das Gros der Experten bescheinigt vor allem Telekommunikationswerten und Versicherern Nachholpotenzial. Die Blue Chips dieser Wirtschaftszweige agieren zwar weltweit, die Kernmärkte liegen aber in Europa. Allenfalls die Chemiewerte, von den Experten ebenfalls als aussichtsreich eingestuft, könnten unter einer weiteren Abwertung des Dollar leiden. Aber die wird nicht von heute auf morgen kommen, sondern ist, so Fondsmanagerin Bentley-Hayes, "eher ein langfristiger, schleichender Prozeß".

Die positiven Aussichten bis zum Jahresende werden deshalb weder vom schwachen Dollar noch von der anhaltenden Rekordfahrt des Ölpreises entscheidend eingetrübt werden.

Wo die Börsen richtig laufen

Die teuren Rohstoffe sorgen in der westlichen Welt für Sorgen. Vielen Schwellenländer bescheren sie blendende Geschäft. Wo der Einstieg noch lohnt.

von Klaus Schachinger

Emilio Azcárraga (36) zeigt wenig Respekt vor mächtigen Verhandlungspartnern, vor allem aus den USA. Zunächst wurde Azcárraga, der im Alter von 29 Jahren als Vorstands-Chef des einflußreichen, mexikanischen Medienkonzerns Grupo Televisa das Erbe seiner Familie antrat, unterschätzt. Bis er den stolzen Vermarktern der US-amerikanischen Football-Liga NFL klarmachte, daß Grupo Televisa für die Übertragungsrechte der NFL-Spiele in Mexiko zu viel bezahlt. Der Mexikaner verzichtete auf die Übertragung von Football-Spielen inklusive des lukrativen Superbowl-Endspiels. Nach 35 Jahren mußten die Amerikaner erstmals für ein volles Jahr ohne Spiele-Einnahmen aus Mexiko auskommen. Das hat sie weichgekocht. Azcárraga ist mit den neuen Vertragsbedingungen zufrieden.

Das zeigt: Selbst wenn sich Mexikos Wirtschaft auf absehbare Zeit nicht aus der starken Abhängigkeit des großen Bruders USA befreien wird, gibt es mexikanische Unternehmen die der US-Konkurrenz Paroli bieten. Hinzu kommt, daß institutionelle Anleger wegen des anhaltend starken Wirtschaftswachstums in Lateinamerika mehr Kapital an den dortigen Börsen investieren. Das Bruttosozialprodukt in Mexiko, Chile und Brasilien soll in den Jahren 2004 und 2005 um jeweils mehr als vier Prozent zulegen.

Was in New York, London und Frankfurt die Stimmung drückt, nämlich die stark gestiegenen Preise für Öl und Rohstoffe, sorgt an den Börsen aus der zweiten Reihe weiter für Optimismus. Anleger, die vor allem auf Aktien aus Deutschland und großen Aktienmärkten gesetzt haben, bietet sich die Chance, die Leistung ihres Depots mit Werten aus den wirtschaftlich aufstrebenden Regionen abzurunden. "Wir haben Südamerika und Osteuropa in unseren Dachfonds mit zusammen zwölf Prozent gewichtet und dazu noch Rohstoffe mit 15 Prozent", sagt Activest- Fondsmanager Hans Holzbauer. Das Momentum in diesen Märkten sei weiterhin stark, begründet der Fondsmanager die Strategie.

Im Ölförderland Mexiko gehört die Börse mit plus 23 Prozent seit Jahresanfang zu den internationalen Favoriten. Aber auch Brasilien, wo der Index um 8,40 Prozent zulegte, hat noch erhebliches Potential. Die Wirtschaft brummt. Das Bruttosozialprodukt legte im zweiten Quartal um 5,7 Prozent zu. Das ist die höchste Wachstumsrate in den vergangenen acht Jahren. Gleichzeitig steigt auch die Nachfrage nach Krediten in Brasilien. Während das Darlehensgeschäft in der Industrie bis Ende August um mehr als sieben Prozent zulegte, ist das Wachstum bei Privatkrediten doppelt so hoch.

Obwohl der brasilianische Bovespa-Index 2003 um mehr als 100 Prozent zugelegt hat, ist das Potential der brasilianischen Börse noch lange nicht ausgeschöpft. "Mit einem 2005er-KGV von durchschnittlich 7,5 sind viele Aktien unterbewertet", weiß Threadneedle-Fondsmanager Jules Mort. Bis auf wenige große Werte können die meisten Aktien von Unternehmen aus wirtschaftlich aufstrebenden Regionen hierzulande nicht als Einzelwerte gehandelt werden. Zertifikate und Fonds sind für Privatanleger damit meistens die einzige Chance, um von der Kursphantasie in diesen Märkten zu profitieren. Mit dem Vorteil, daß das Risiko breiter gestreut ist als beim Kauf von Einzeltiteln. Das gilt auch für die meisten osteuropäischen Märkte. Für Polen änderte die Ratingagentur Standard & Poors vergangene Woche ihren Ausblick von Negativ auf Stabil. Das Wachstum in diesen Ländern soll 2004 und 2005 zum Teil über fünf Prozent liegen.

Die Öl- und Rohstoffpreise bringen osteuropäischen Börsen eine Sonderkonjunktur. Denn angelockt von höheren Profiten der Firmen, die in Osteuropa gut aufgestellt sind, parken institutionelle Anleger ihr Geld vor allem an der Wiener Börse. Der ATX-Index hat allein in diesem Jahr um 37 Prozent zugelegt. Wer statt in Fonds und Zertifikate auch in Einzelwerte investieren will, sollte sich die Aktie der Ersten Bank ansehen. Zwar ist der Titel bereits gut gelaufen, die starke Position als Marktführer im Privatkundengeschäft der neuen EU-Länder sowie die Strategie, osteuropäische Banken günstig einzukaufen, spricht für ein langfristiges Investment in die Aktie.
 
red / -red-

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hotte39:

ABS ! Where are you?

 
11.10.04 17:25
ABS = Antiblockiersystem. Die Abkürzung ist nicht besonders schön.

Gruß Hotte
Antworten
ausbilder sch.:

hallo hotte,

 
15.10.04 21:35
nettes Bild, darüber freuen sich meine Luschen, aber ich hab so das Gefühl die haben noch viel schärfere Sachen,

so VW wieder über 34€, leider hab ich verkauft, wär ich etwas abgebrühter hätte ich auch so bei 33,5€ wieder einsteigen können, adidas ist auch unter 115, aber reich werde ich so nicht die verdammten Gebühren fressen meine Mini Paper Gewinne, die Bank verdient immer, kann ich nicht eine Bank aufmachen, mir billig Geld borgen und teurer verborgen, oder Firmen an die Börse bringen und die Trader hier Ihr Geld umlagern auf mein Konto zum Beispiel,

So nach Afghanistan geh ich nicht, ich glaub wir haben hier bald genug zu tun wenn noch mehr Managerfehler durch Massenentlassungen koriergiert werden

Gruß
Ausbilder Schmidt







Antworten
hotte39:

Hallo Ausbilder Schmidt, wo warst du ...

 
15.10.04 22:30
die ganze Woche? Truppenübungsplatzaufenthalt oder zum Scharfschießen gewesen? Kannst nicht viel erzählen, ich weiß, keine militärischen Geheimnisse ausplaudern. Das kenne ich noch aus meiner Zeit: Alles streng geheim halten.
Ja, ich verstehe, auf jeden Fall im harten Einsatz mit deinen Luschen.

Freue mich, dass deinen Soldaten das schöne bewegliche Bildchen von Scalper1 gefallen gefallen hat. Die anderen Sachen, die du erwähnt hattest, sind meiner Meinung nicht schön. Es geht nichts über natürliche Schönheit. Und ohne Plastik. Du weißt sicher, was ich meine, mir fällt gerade der bestimmte Begriff nicht ein.
Auf Aktien gehe ich heute nicht mehr ein. Am Sonntag, als Vorbereitung auf die nächste Woche, werde ich mich evtl. damit beschäftigen. Habe heute keine Lust mehr dazu.

Dir ein schönes WE. Sammele Kraft für die nächste Woche, damit du die Ausbildung erfolgreich beenden kannst. Wann ist die nächste Besichtigung? Gute Ausbildungsergebnisse werden in der Regel honoriert. Wird langsam Zeit, dass du mal befördert wirst. Dann kommt auch wieder mehr Geld in deine Kasse. Oder wie sieht es derzeit damit aus? Wer gut "Rad fahren" konnte, der wurde zu meiner Zeit schneller befördert. Ist das heute auch noch so? Würde ich dir auch raten. Von Nichts kommt Nichts.

Gruß Hotte
Antworten
ausbilder sch.:

so,

 
19.10.04 21:08
VW wieder über 35€, morgen steig ich 9.30Uhr ein falls Kurs über 35

ich hab kein gutes Gefühl,


aber da muß ich durch


Ausbilder Schmidt
Antworten
ausbilder sch.:

unter 35 € um 9.30 Uhr,

 
20.10.04 19:13
wollte nicht unter 35 kaufen, weiß auch nicht warum,

hab doch schon mal schlechte Erfahrung mit VW gemacht, bei 35 gekauft und bei 34 ausgestopt,

ich Aktienlusche



Antworten
hotte39:

Hallo Ausbilder Schmidt! Selbsteinsicht ist ...

 
20.10.04 23:00
der 1. Weg zur Besserung.

Mit dem KO-Schein MüRü habe ich mich auch wie ein A.....l..... verhalten. KK war, wie du gestern gesehen und kritisiert hattest, 0,14 EUR. Heute morgen kurz nach 08.00 Uhr stand dieser Schein bei 0,09/0,10. Er fiel noch auf 0,06/0,07. (Ich B...... habe nicht gekauft). Nur zugeschaut. Du bist ja auch kein Freund des NK'ens. Wäre aber in diesem Fall richtig gewesen (im Nachhinein ist man immer schlauer, das sollten alle bedenken, die glauben, es besser machen zu können). Mit Glück habe ich ihn dann verkauft für 0,15 EUR. Nach Abzug der Kosten für CC blieb gerade noch so viel Geld übrig, das für ein Mittagessen ausgereicht hätte. Nicht für die Begleitung einschließlich. Nur für eine Person. Gegen Abend stand der Schein bei 0,24. Denke gerade darüber nach, wie ich solche Fehler in Zukunft vermeiden kann. Man kann Fehler machen ohne Ende. Aber man darf keine Fehler zweimal machen.
Halte dich nicht mit VW auf. Wenn du deren Verlauf glaubst zu kennen, nimm lieber ein Hebelprodukt (was man damit verdienen kann, allerdings auch verlieren, siehe oben).
Das waren noch Zeiten, als man kaufen konnte was man wollte, und es stieg und stieg und ... Derzeit muss man sich schon etwas anstrengen.

Gruß Hotte
Antworten
chrissx:

Optionsscheinkauf...

 
21.10.04 08:12
einen schönen guten Morgen den Frühtradern!
Auch heute möchte ich den Aufruf starten für meine Diplomarbeit-Umfrage zum Kaufverhalten im Optionsscheinmarkt, die Ihr unter: http://131.246.201.7/DA18/da18logn.htm
findet.

Den bisherigen Teilnehmern möchte ich danken und insbesondere denjenigen, die sich mit wertvollem Feedback an mich gewendet haben. Viel Spaß bei der Umfrage wünscht chrissx!
Antworten
ausbilder sch.:

hallo hotte 39,

 
22.10.04 23:02
die Zeiten kommen wieder, aber da werden wir wohl schon im Altersheim sein, das war die Blase (Aktienblase), so was passiert ab und zu, übrigens der Grieche onassis hat zur Party eingeladen, ich bin dabei, Du auch ? gratis Saufen ist meine Welt, schließlich bin ich Ausbilder,

so VW sieht nicht gut aus, Adidas auch nicht, ich hab keine Ahnung wies weiter geht, mal Hoch mal runter, das ist Partisanen oder Guerilla KRIEG, da werde ich jetzt erst drauf ausgebildet, also ich muß noch vorsichtig operieren, aber eins ist Fakt, igendeiner muß immer bluten,

was macht dein Ex Schein von der Muv, (kein verlust ist doch i.O.)


Ausbilder Schmidt
der seine Kohle noch hat , Ihr Luschen
Antworten
hotte39:

Ja, Ausbilder, ein Mittagessen ist

 
25.10.04 01:14
besser als gar kein ME, sagte jemand. Kein Verlust ist zwar hinsichtlich der Kapitalerhaltung i.O., aber ein dicker Gewinn wäre es jetzt gewesen, wenn .... aber erst beim Nachkauf bei 0,07 EUR ..... Bei diesen KO-Scheinen besteht halt immer die Gefahr des Totalverlustes.

Schau mal, wie nah bei 0,07 EUR der KO schon war. Im kontreten Fall, der MüRü, bei 72,-- EUR.
Daher ist, so meine bisherige Erkenntnis, ein guter OS im Vorteil. Bei nachgebenden Kursen kann man bedenkenlos nachkaufen, es sei denn, das Umfeld hat sich nicht gravierend geändert. Aber der Hebel ist längst nicht so gut. Der Zeitwertverlust, die Vola usw. spielen eine Rolle. Die implizite Volatilität ist der Maßstab; je niedriger der Prozentwert, so besser der OS. Das sind halt die Vor- und Nachteile, wie überall im Leben.
Hinsichtlich NK: Fh, sagte einmal, wenn man nachkauft, zeigt sich, dass man zumindest beim ersten Kauf falsch lag.
Gut, dass du deine Kohle noch hast. Warte auf den richtigen Zeitpunkt. Denke, nach der US-Wahl wird das Bush-Kartenhaus, mit aufgebaut von Alan G., zusammenbrechen. Dann gibt es für einige Wochen Sonderangebote. Es kann allerdings auch ganz anders kommen. Wenn man das genau wüsste, gäbe es nur Reiche. Wäre auch schlecht.

Gruß Hotte

Antworten
ausbilder sch.:

der Schein,

 
02.11.04 17:04
hätte jetzt ca 300% gemacht ( von 0,14, jetzt ca. 0,62 ), am Timing arbeiten und Nerven im Zaum halten, ist leider leichter gesagt als getan, wenn der Schein schon mal 50 % hinten liegt nach Kauf,

weitermachen
Ausbilder Schmidt,



Antworten
hotte39:

DB0EST Grüß dich Ausbilder !

 
03.11.04 13:14
Ja, du hast völlig Recht. Was du schreibst, kann ich nur unterstreichen, und  zwar doppelt.
Ich führe seit etwas Juni 2004 genau Buch über jeden Trade. Von April, da habe ich erst ein Online-Konto bei CC eröffnet,  bis Juni habe ich es noch nicht getan, weil ich es nicht für nötig hielt. Ich dachte zunächst, der letzte Kontostand sagt dir doch genug, ob die Strategie richtig gewesen ist oder nicht.

Jeder Trade wird im Nachhinein kommentiert, entweder in Rot oder Grün. Besonders die Verlustpostionen werden dabei ausgiebig beschrieben und die richtige Strategie deutlich hervorgehoben.
Meine bisherigen Erkenntnisse: 90 % aller im Verlust verkauften Papiere hätten, länger gehalten, teiweise dicke Gewinne gebracht. Bestes Bespiel: siehe dein Posting # 45. Das Papier  DB0EST   konnte man über mehrere Stunden auch für 0,07 Cent, siehe oben, kaufen.
Wieviel Prozente wären das gewesen?  Ausbilder, du glaubst es fast nicht, derzeit:
1000 % !!!!
Aber, du weißt ja genau so gut wie ich: Der Konjunktiv hat an der Börse nichts zu suchen. Hier nur noch einmal aufgeführt, um aus Fehlern zu lernen.

Es gilt aber auch: Wer nichts macht, macht auch keine Fehler.



Gruß Hotte

P. S.: Wird dein derzeitiger Standort auch geschlossen? Die Türkei wollte doch unsere überflüssigen Panzer Leopard II abnehmen (oder sogar kaufen?). Den Grünen ist es zu verdanken, dass sie nun in den Hallen und Depots verrosten (falls sie nicht eingemottet sind).

 
Antworten
hotte39:

Sorry, Ausbilder, ich habe mich verrechnet: zu #46

 
03.11.04 13:19
Es sind leider nur 900%. Wenn ich schon mal was im Kopf rechne ....
Antworten
hotte39:

Up for Ausbilder Schmidt ! DB0EST

 
03.11.04 21:22
Während meines Postings # 46 um 13.14 Uhr stand der Schein bei 0,70 EUR im Geld. Jetzt nur noch bei 0,58 EUR.

Gruß Hotte

Antworten
ausbilder sch.:

interssant hotte,

 
04.11.04 08:09
der Schein war schon richtig heiß, da hätte ein Kauf bei 0,07 auch tödlich sein können,

wenn Dein Tradingbuch Dir sagt das die größte Zahl Deiner Trades ins plus gelaufen wäre dann ist Dein Timing halt nur falsch, probier doch mal Deine Trades die Du vor hast eben nach Tradentscheidung etwas zeitlich nach hinten zu legen, ich meine damit den Trade zu machen jedoch etwas zu warten, da mußt du mal Deine Trades noch mal auswerten und schauen was das an zeitlicher Verschiebung ausgemacht hätte,

bei uns ist auch etwas Troubel wegen Schließung, aber was solls, so lange wie mit Rüstung riesige Geschäfte gemacht werden und die Amis sich von irgenwelchen Moslems oder dem Mann im Mond und sonst welchen Kräften des Bösens bedroht fühlen, brauch ich mir keine Gedanken machen

Gruß Ausbilder Schhmidt,

Antworten
hotte39:

Hallo Ausbilder, ich muss dir Recht geben.

 
04.11.04 23:34
Die zeitliche Verschiebung, wie du es bezeichnest, spíelt eine wichtige Rolle. Sowohl beim Kauf, als auch beim Verkauf. Oder auf Neudeutsch: Das Timing muss verbessert werden. Man muss diszipliniert sein. Das Gefühl, unbedingt dabei sein zu müssen bzw. etwas zu verpassen, muss zurückgedrängt werden. Cool bleiben und auf das jeweils richtige Einstieg- bzw. Ausstiegssignal warten. Bringt im Endeffekt mehr. Ich werde auch dazu übergehen, über mehrere Tage zu halten, also lieber mehr mittelfristige Trades machen.

Ich hatte beispielsweise in der letzten Woche einen OS (KK 0,75 und NK 0,71) verkauft, und zwar für 1,02 EUR. Ich war zufrieden, zumal Kauf und Verkauf an einem Tag waren. Aber heute hätte ich 1,60 EUR dafür bekommen. (Da ist das "hätte" schon  wieder!).  Entsprechende Einträge sind natürlich hinzugefügt worden. Diesmal in Rot und in Grün.

Auf der anderen Seite halte ich gegenwärtig einen Put-OS, den ich zu früh gekauft habe und der jetzt im Minus ist. Ziemlich dick sogar. Aber mit ausreichender Laufzeit und nahe am Geld. Aber auch hier gilt: Bäume wachsen nicht in den Himmel. Der V-DAX ist schon wieder in extreme Bereiche vorgestoßen. Der Abwärtstrend wird sehr bald einsetzen. Ich werde die OS, so hoffe ich jedenfalls, im Plus verkaufen. Siehe oben # 46. Jetzt werde ich nichts mehr kaufen, außer Shorts oder Puts, aber nunmehr besser getimt. Ganz so leicht ist das aber auch nicht. Es kommen immer neue Überraschungen.

Gruß Hotte

Antworten
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