Volatilität
VDAX (DAX) VIX (S&P-100) VXN (NASDAQ-100)
Aktuell (24.07.02) 50 45 66
H/T 3 Monate 56/22 57/20 71/42
H/T 12 Monate 56/17 57/19 99/36
200-Tage-Durchschnitt 28 26 50
Die Schwankungsfreudigkeit, ein Zeichen für Unsicherheit an der Börse, befindet sich weiterhin auf einem extrem hohen Niveau.
Dazu einige Erläuterungen: Der VDAX drückt die vom Terminmarkt erwartete Schwankungsbreite - oder implizite Volatilität - des Deutschen Aktienindex (DAX) aus. Er wird so berechnet, dass er die erwartete Volatilität für eine 45 Tage laufende Option auf den DAX anzeigt.
Ein paar Beispiele: Ein VDAX von 10 % bedeutet bei einem DAX-Stand von 4.000, dass die Marktteilnehmer in den nächsten 45 Tagen ein Schwanken im Bereich 3.860 bis 4.140 Punkte erwarten. Ein VDAX von 30 zeigt erwartete Schwankungen im Bereich 3.579 bis 4.421 Punkte an. Ein extrem hoher Wert von 50, den wir derzeit sehen, bedeutet bei einem DAX-Stand von 4.000 eine erwartete Schwankungsbreite von 3.298 bis 4.702 Punkte an.
Am Mittwoch schloss der DAX bei 3.632,66 Punkten und der VDAX bei 50,35 %. Das bedeutet, dass die an den Terminmärkten aktiven Börsenprofis für die nächsten eineinhalb Monate ein Schwanken im Bereich 2.990,44 bis 4.274,88 Punkte erwarten. Das ist - wenn man bedenkt, dass mit Aktien eine jährliche Rendite von 10-15 % zu erwarten ist - schon eine weite Schwankungsbreite für diesen kurzen Zeitraum. Ein Zeichen von Angst und Nervosität eben ...
Detailliertere Informationen über den VDAX finden Sie hier auf der Homepage der Deutschen Börse.
Marktstimmung
NEMAX-50 USA
Optimisten (Vorwochen) 60 % (38 %, 62 %) 35 % (40 %, 44 %)
Pessimisten (Vorwochen) 14 % (36 %, 22 %) 40 % (37 %, 34 %)
Die 40 % Pessimisten in den USA sind als mittelfristiges Kaufsignal zu werten. Die von einem Tag auf den anderen schwankende Stimmung am Neuen Markt deutet immer noch viel Optimismus in Deutschland an.
Fazit
Die Märkte sind überverkauft, die mittelfristige Stimmung in den USA bereits pessimistisch. Wir gehen davon aus, dass die nächste Zeit wieder steigende Kurse und eine Korrektur nach oben bringen werden. Ob diese Baisse aber bereits ausgestanden ist, lässt sich schwer sagen. In den USA könnte zum Beispiel die Diskussion um die von den Firmen ausgewiesenen "Pro-Forma-Gewinne" die Kurse weiter in den Boden stampfen, da die Gewinne nach Abzug aller Kosten - wie bei uns üblich - zumeist wesentlich geringer ausfallen als die bisher ausgewiesenen. Das macht die durch diesen "Trick" verbilligten Aktien wesentlich teurer und damit weniger attraktiv.
Gruß Pichel
VDAX (DAX) VIX (S&P-100) VXN (NASDAQ-100)
Aktuell (24.07.02) 50 45 66
H/T 3 Monate 56/22 57/20 71/42
H/T 12 Monate 56/17 57/19 99/36
200-Tage-Durchschnitt 28 26 50
Die Schwankungsfreudigkeit, ein Zeichen für Unsicherheit an der Börse, befindet sich weiterhin auf einem extrem hohen Niveau.
Dazu einige Erläuterungen: Der VDAX drückt die vom Terminmarkt erwartete Schwankungsbreite - oder implizite Volatilität - des Deutschen Aktienindex (DAX) aus. Er wird so berechnet, dass er die erwartete Volatilität für eine 45 Tage laufende Option auf den DAX anzeigt.
Ein paar Beispiele: Ein VDAX von 10 % bedeutet bei einem DAX-Stand von 4.000, dass die Marktteilnehmer in den nächsten 45 Tagen ein Schwanken im Bereich 3.860 bis 4.140 Punkte erwarten. Ein VDAX von 30 zeigt erwartete Schwankungen im Bereich 3.579 bis 4.421 Punkte an. Ein extrem hoher Wert von 50, den wir derzeit sehen, bedeutet bei einem DAX-Stand von 4.000 eine erwartete Schwankungsbreite von 3.298 bis 4.702 Punkte an.
Am Mittwoch schloss der DAX bei 3.632,66 Punkten und der VDAX bei 50,35 %. Das bedeutet, dass die an den Terminmärkten aktiven Börsenprofis für die nächsten eineinhalb Monate ein Schwanken im Bereich 2.990,44 bis 4.274,88 Punkte erwarten. Das ist - wenn man bedenkt, dass mit Aktien eine jährliche Rendite von 10-15 % zu erwarten ist - schon eine weite Schwankungsbreite für diesen kurzen Zeitraum. Ein Zeichen von Angst und Nervosität eben ...
Detailliertere Informationen über den VDAX finden Sie hier auf der Homepage der Deutschen Börse.
Marktstimmung
NEMAX-50 USA
Optimisten (Vorwochen) 60 % (38 %, 62 %) 35 % (40 %, 44 %)
Pessimisten (Vorwochen) 14 % (36 %, 22 %) 40 % (37 %, 34 %)
Die 40 % Pessimisten in den USA sind als mittelfristiges Kaufsignal zu werten. Die von einem Tag auf den anderen schwankende Stimmung am Neuen Markt deutet immer noch viel Optimismus in Deutschland an.
Fazit
Die Märkte sind überverkauft, die mittelfristige Stimmung in den USA bereits pessimistisch. Wir gehen davon aus, dass die nächste Zeit wieder steigende Kurse und eine Korrektur nach oben bringen werden. Ob diese Baisse aber bereits ausgestanden ist, lässt sich schwer sagen. In den USA könnte zum Beispiel die Diskussion um die von den Firmen ausgewiesenen "Pro-Forma-Gewinne" die Kurse weiter in den Boden stampfen, da die Gewinne nach Abzug aller Kosten - wie bei uns üblich - zumeist wesentlich geringer ausfallen als die bisher ausgewiesenen. Das macht die durch diesen "Trick" verbilligten Aktien wesentlich teurer und damit weniger attraktiv.
Gruß Pichel