Erfolgreich an der Börse!


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geldschneider:

Erfolgreich an der Börse!

 
23.03.05 09:06
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Lernen wir von den Erfolgreichen!

Von Warren Buffett lernen
(Morningstar) Wenn Investmentlegende Warren Buffett den alljährlichen Rundbrief veröffentlicht, wird er von vielen Anlagefans schon begierig erwartet. Auch in diesem Jahr ist der Brief mit vielen praktischen Anekdoten und Tips gespickt. Im Folgenden eine kleine Auswahl.

Anlagedisziplin ist für Warren Buffett eines der wichtigsten Erfolgsgeheimnisse. Seiner Meinung nach schlagen viele Anleger den Gesamtmarkt gerade deshalb nicht, weil ihnen die nötige Anlagedisziplin fehlt. Er empfiehlt daher, sich zunächst eine langfristige Anlagestrategie zurechtzulegen und dabei nie die Kosten aus den Augen zu verlieren. Dies bedeutet auch, dass Anleger sich nicht von kurzfristigen Anlagetipps oder etwa vom Bauchgefühl leiten lassen sollten, denn dies führt oft dazu, dass zu teuer gekauft und billig verkauft wird. Wer dies vermeidet, kann auch seine Kostenbelastung, die durch hohe Managementgebühren und exzessives Trading entsteht, besser unter Kontrolle halten. Schließlich gehen Kosten zu Lasten der möglichen Rendite.

Die Kapitalanlage kann einfacher sein, als es für viele zunächst den Anschein hat. Wenn es kompliziert wird, liegt es oft daran, dass Anleger bei der Jagd nach Rendite in Bereiche investieren, die sie nicht wirklich verstehen. Warren Buffett rät hier zu unkomplizierten Lösungen. Anleger sollten sich ein Depot zusammenstellen, mit dem sie sich wohlfühlen, und dass ihnen keine schlaflosen Nächte bereitet. Damit dürften sie nicht nur ihre Nerven schonen, sondern auch um einiges besser fahren.

Wenn Sie zu sehr auf die Finanzpresse achten, werden Sie sich vielleicht genötigt fühlen, etwas zu unternehmen. Oft ist dies selbst dann der Fall, wenn es besser wäre, nichts zu tun. Anleger sollten sich eher an Warren Buffett orientieren. Die durchschnittliche, gewichtete Haltedauer von Unternehmen wie American Express, Coca-Cola, Gillette oder Wells Fargo beträgt in seinem Portfolio mehr als zwölf Jahre. Wer nicht genug Vertrauen in ein Investment hat, um sich langfristig zu engagieren, sollte es lieber lassen. Sich bei der Kapitalanlage nur nach den Schlagzeilen zu richten, ist zu kurz gegriffen. Besser wäre es, die ursprünglichen Gründe für ein Investment auf ihre Gültigkeit hin zu überprüfen. Erst wenn sich daran wirklich etwas geändert hat, ist Handeln angebracht.

Buffett hat sich in den letzten Jahren auch kritisch über Investoren geäußert, die ihre Risiken übermäßig streuen: Irgendwann sei ein Punkt erreicht, in dem das Portfolio sich immer mehr einem Index annähere. Er führt aber auch einige Beispiele für sinnvolle Diversifizierung an: Seine Währungseinschätzung sollten Anleger als Anlass nehmen, sich über die Währungsrisiken im eigenen Portfolio im Klaren zu werden. Zwar gibt es keine Garantie, dass Buffett mit seiner Währungsmeinung richtig liegt, doch eine Streuung über mehrere Währungen sollte man immer ins Auge fassen.

Im diesjährigen Rundbrief ist ein Absatz von besonderem Interesse, der sich mit dem Anreizsystem bei Nico, einer der Tochtergesellschaften der Buffett-Firma Berkshire, befasst. Ohne auf die Details einzugehen: Buffett verspricht darin, dass keinem der Angestellten nur wegen eines nachlassenden Geschäfts gekündigt würde – ein großer Unterschied zur Konkurrenz. Stattdessen legt er Wert auf Disziplin im Geschäftsbetrieb. Was hat dies alles mit Fonds zu tun? Das Gehalts- und Bonussystem in einer Firma bestimmt zum großen Teil auch, wie sie geführt wird und wie ihre Fonds verkauft werden. Wenn der Fokus vor allem auf dem Verkauf und dem verwalteten Vermögen liegt, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Anleger darunter leiden. Als Anleger ist man mit einer Fondsgesellschaft, die ihre Anlagestrategie in den Mittelpunkt stellt und sie auch in schweren Zeiten durchhält, besser dran als mit einem Vermögensmanager, der kurzfristigen Renditen nachjagt. (Kunal Kapoor)

[ Dienstag, 22.03.2005, 10:33 ]
 
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geldschneider:

Wie man Investments prüft!

 
23.03.05 09:08
Wie ich Investments beurteile

Von Dr. Steve Sjuggerud

Ich denke, ich erkläre es Ihnen einmal in kurz ...

Mir ist es dabei völlig egal, ob es sich um einen Versorger, eine Goldmünze oder eine Biotech-Aktie handelt. Ich beurteile Investments immer nach den gleichen Grundsätzen ...

1) Handelt es sich um einen ungewöhnlichen Wert?

2) Ist er aus der Mode?

3) Gibt es schon einen Aufwärtstrend?

Damit Sie das besser verstehen, drei Beispiele: Goldmünzen, Versorger, Biotechaktien.

Da die meisten Menschen von Goldmünzen nichts wissen wollen (das zeigt, dass dieses Investment stark vernachlässigt wird!), können Sie hier schon mal alle drei Punkte mit "ja" beantworten.

Nun zu den Versorgern. Sicher, sie sind im Aufwärtstrend. Und einige davon sind sogar ein wenig werthaltig. Aber sie sind zur Zeit einfach nicht aus der Mode ... Jeder will sie haben. Deshalb kaufe ich sie nicht.

Aber Biotech-Aktien könnten schon bald zum "Kauf" werden. Denn zur Zeit fließt so wenige Geld in Biotechaktien, wie seit drei Jahren nicht mehr. Biotech kommt einfach immer mehr aus der Mode. Es ist sogar möglich, dass noch mehr Geld abfließt und sie noch weiter fallen. Obendrein sind Biotechs immer noch im Abwärtstrend. Es dauert vielleicht noch ein Jahr oder länger, bis alle Analysten Biotechs wieder zum Kauf empfehlen werden.

Noch mal in Kürze: Unabhängig vom Investment, achte ich auf drei Dinge:

1) Handelt es sich um einen ungewöhnlichen Wert?

2) Ist er aus der Mode?

3) Gibt es schon einen Aufwärtstrend?

Wenn alle drei Punkte passen, dann sollten Sie sofort eine große Position aufbauen. Von allen Möglichkeiten, nach denen man ein Investment auswählen kann, ist das für mich die sicherste und profitabelste.



gruß
gs
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geldschneider:

Kaufen was nur wenige wollen!

 
23.03.05 09:10
Vier Anlagetipps, die immer gelten ... und warum sie gerade jetzt wichtig sind

Von Dr. Steve Sjuggerud

Ich erklärte ihnen meine "12 zeitlosen Anlagegesetze", bzw. die wichtigsten davon.

Regel Nr. 1: Der Versuch ein paar Dollar zu verdienen führt nicht selten zu einem viel höheren Verlust

Die Beispiele kommen Ihnen vielleicht bekannt vor: "Wow, Exxon ist explodiert. Wenn ich nur Call Optionen gekauft hätte und nicht die Aktie. Dann hätte ich richtig Geld verdient. Ich könnte in Rente gehen." Oder: "Hätte ich doch nur auf eine ganz kleine Ölgesellschaft gesetzt und nicht auf den Blue Chip. Ich könnte mich zur Ruhe setzen."

Ein schöner Gedanke ... aber er funktioniert in der Realität nicht. Wie der Rohstoffexperte Rick Rule sagt: "Das Risiko einer Firma, die noch Öl sucht ist unendlich mal höher, als bei einer Firma, die es schon fördert."

Klar, jeder will einmal einen richtig großen Treffer. Aber dem nachzulaufen ist wie Lottospielen: Bei einigen klappt es, für alle anderen verfallen die Lottoscheine wertlos.

Regel Nr. 3: Schmeißen Sie Verlierer aus dem Depot, lassen Sie Gewinne laufen

Das war ein wichtiges Thema auf dem Seminar. Denn die meisten Privatanleger investieren so, dass sie von vorneherein zum scheitern verurteilt sind. Denn sie haben meist nur ein begrenztes Kurspotential nach oben, aber keine Grenze nach unten. Wenn eine Aktie 20 Prozent steigt, nehmen sie Gewinne mit. Wenn sie fällt, bleiben sie investiert. Mit dieser Strategie haben sie am Ende nur noch Verlierer im Depot.

Wir empfehlen dagegen eine Strategie, bei der es genau umgekehrt ist.

Regel Nr. 7: Bärenmärkte beginnen in guten Zeiten. Bullenmärkte in schlechten.

Ich weiß nicht, wie es bei Ihnen aussieht, aber da wo ich lebe, läuft es derzeit gut. Viele geben den gleichen Tipp: "Mit Immobilien können Sie nichts falsch machen"

Jeder hat eine. Und genau so ist es mit dem Aktienmarkt. Der Dow Jones notiert nur rund zehn Prozent von seinem Allzeithoch. Wegen der allgemeinen Stimmung ist genau deshalb jetzt nicht die Zeit um Aktien oder Immobilien zu kaufen (am besten vielleicht sogar noch an der Küste von Florida!).

Regel Nr. 10: In Dinge zu investieren, auf die alle setzen, bringt nie Gewinn. Kaufen Sie ein Investment, wenn es nur wenige wollen.

Das macht Sinn. Wenn Sie das machen, was der Durchschnittstyp auf einer Cocktailparty macht, bekommen sie auch nur eine durchschnittliche Rendite ... Im Idealfall.

Günstig bekommen Sie nur etwas, wenn es keiner will. Deshalb können Sie nicht das kaufen, was jeder kauft.

Es gibt immer etwas, das keiner mag. Ich habe erst vor kurzem Goldmünzen und Aktien aus Argentinien und Israel empfohlen. Momentan will darüber keiner Reden. Genau solche Dinge will ich aber kaufen.

Wenn einige Nachbarn damit angeben, wie viel sie mit "X" verdient haben, sollten Sie "X" auf jeden Fall meiden.

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