EPIGENOMICS: viel zu teuer

Vontobel Werbung

Passende Knock-Outs auf Mercedes-Benz Group AG

Strategie Hebel
Steigender Mercedes-Benz Group AG-Kurs 5,06 10,18 14,50
Fallender Mercedes-Benz Group AG-Kurs 4,95 9,73 14,52
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VY71RA6 , DE000VV76K70 , DE000VX8A4D0 , DE000VJ9JN56 , DE000VY967U4 , DE000VY8E7Q9 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Thema
abonnieren
Beiträge: 56
Zugriffe: 22.230 / Heute: 4
Epigenomics AG 0,87 € +0,00% Perf. seit Threadbeginn:   -99,99%
 
Robin:

EPIGENOMICS: viel zu teuer

 
05.07.04 10:53
Das Unternehmen macht Verluste und Gewinne sind weit und breit nicht zu sehen. Die Preisspanne ist lächerlich hoch. Bei 11 Mio Umsatz macht die Firma 8 Mio Verlust.
Ein Witz.Preise von 4-6 Euro wären zu akzeptieren , aber auch schon teuer.
Die wollen alle nur Kohle machen und den Dreck den Kleinanlegern geben. Hoffentlich platzt der Börsengang
Antworten

Werbung

Entdecke die beliebtesten ETFs von Xtrackers

Xtrackers MSCI Korea UCITS ETF 1C
Perf. 12M: +206,55%
Xtrackers MSCI Taiwan UCITS ETF 1D
Perf. 12M: +104,61%
Xtrackers MSCI Taiwan UCITS ETF 1C
Perf. 12M: +104,42%
Xtrackers CSI500 Swap UCITS ETF 1C
Perf. 12M: +84,52%
Xtrackers Nikkei 225 UCITS ETF 2D - EUR Hedged
Perf. 12M: +83,78%

Robin:

telly

 
05.07.04 11:49
Die erwarten Gewinne in 2008. Zu diesem Zeitpunkt ist der Dreckladen doch schon pleite. Die halten uns für bescheuert
Antworten
telly:

@robin

 
05.07.04 12:08
der ware Wert bei diesen Kennzahlen liegt bei 2,00 bis 3,00€.
Antworten
ecki:

Ich halte die auch für zu teuer.

 
05.07.04 12:11
Aber nur weil jemand in Forschung investiert und deshalb noch keine Gewinne macht, ist er noch lange kein Drecksladen.

Kauft Bundesanleihen, das dürfte zu euch besser passen. Ist aber auch teilweise ein Drecksladen.

Grüße
ecki  
Antworten
Robin:

telly

 
05.07.04 12:12
Du brauchst dir nur Lion Bio. anzuschauen. Wer da zeichnet ist selber schuld und sitzt gleich auf Verlusten
Antworten
telly:

@robin

 
05.07.04 12:17
Du hast recht aber die Leute kapieren es nicht.
Antworten
alberto:

finde gar keine l&s kurse? hat jemand eine taxe? o. T.

 
05.07.04 12:43
Antworten
soros:

habe gestern gerade von diesen Wert gelesen und

 
05.07.04 12:49
gebe euch definitiv recht! Im Vergleich zu anderen Werten, kann dieser Wert erstmal kräftig fallen, bevor ich diesen Wert in meine Watchliste aufnehme.Ich persönlich kann mir Kurse sogar bei 1-2 Euro vorstellen? Zur Zeit ist ja an der Börse wieder alles möglich! ;)
Antworten
redurex:

Bookbuilding 11,90 - 14,50€

 
05.07.04 13:09
Zeichnungsfrist vom 05.07. - 14.07.
glaube auch nicht dass zu diesen Werten gezeichnet wird.
Der Co-don Aktie ist am Freitag in Frankf. um + 24% auf 1,30€
gestiegen. Immerhin hat dieser Biotech-Wert Medikamente am Markt.

Was hat Epigenomics zu bieten?
Antworten
Robin:

redurex

 
05.07.04 14:36
Lass die Jungs ruhig zeichnen und ihr Geld verlieren. Wir gehen schön tief rein. Das Ding fällt eh runter
Antworten
ecki:

Robin warum willst du inden Drecksladen tief rein?

 
05.07.04 14:38
Entwder Drecksladen oder rein. Die Frage ist doch, welcher Preis angemessen ist, und ob die eine gute Chance haben.

Grüße
ecki  
Antworten
ecki:

PRE-IPO-HANDEL/Epigenomics rutscht unter die Preis

 
05.07.04 14:41
EPIGENOMICS: viel zu teuer 1563028

PRE-IPO-HANDEL/Epigenomics rutscht unter die Preisspanne EPIGENOMICS: viel zu teuer 1563028

Der neue Börsenaspirant Epigenomics rutscht bereits am 1. Tag der Zeichnungsphase im Handel per Erscheinen unter die Bookbuilding-Spanne (11,90 zu 14,50 EUR). Die Aktien werden schon stark auf dem Markt angeboten, berichtet ein Düsseldorfer Aktienhändler. Mit Blick auf den derzeitigen Graumarktkurs sei ein erfolgreicher Börsengang des Biotech-Unternehmens zweifelhaft. Epigenomics ist ein junges Unternehmen das seit Gründung bislang nur Verluste erwirtschaftet hat. Dies komme bei Anlegern in der heutigen Zeit überhaupt nicht an. Das Angebot von Epigenomics richtet sich daher auch nicht an Privatanleger sondern an institutionelle Investoren, " die mit Biotechnologie vertraut sind" , sagte der Unternehmensvorstand am Montag auf der Emissionspressekonferenz. Epigenomics hat die Notierungsaufnahme für den 16. Juli 2004 im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse geplant, die Zeichnungsfrist endet am 15. Juli.


Unternehmen Taxe Bookbuilding-Spanne

Epigenomics 11,50 - 11,90 EUR 11,90 - 14,50 EUR
(Vortag 00,00/00,00 EUR)

Kurse von 13.45 Uhr MESZ von der Börsenmakler Schnigge AG.

+++ Vera Schrader Dow Jones Newswires/5.7.2004/ves/reh
Antworten
ecki:

Apotheken-Preise bei Epigenomics-Aktie

 
05.07.04 15:04
Meldung
EPIGENOMICS: viel zu teuer 1563051
EPIGENOMICS: viel zu teuer 1563051
05.07.2004 12:09
EPIGENOMICS: viel zu teuer 1563051
Apotheken-Preise bei Epigenomics-Aktie
von Mark Ehren
EPIGENOMICS: viel zu teuer 1563051
Das Biotech-Unternehmen Epigenomics will die Früherkennung von Krebs verbessern. Um das nötige Kapital aufzutreiben geht die Firma an die Börse. Ist das Papier ein Investment wert?
EPIGENOMICS: viel zu teuer 1563051
EPIGENOMICS: viel zu teuer 1563051EPIGENOMICS: viel zu teuer 1563051
Sollte der Börsengang erfolgreich über die Bühnen gehen und alle Aktien am oberen Ende der Preisspanne zu 14,50 Euro platziert werden, wäre das Unternehmen mit rund 230 Millionen Euro bewertet. Sollte gar die Mehrzuteilungsoption an dem Markt kommen, läge der Börsenwert bei über 240 Millionen Euro.

Als Epigenomics-Aktionär ist man an einem Unternehmen beteiligt, das tiefrote Zahlen schreibt. Im vergangenen Jahr verbuchte Epigenomics bei einem Umsatz von 10,8 Millionen Euro einen Verlust von 6,7 Millionen Euro. Im ersten Quartal des laufenden Jahres lag der Umsatz bei 1,2 und der Fehlbetrag bei 3,3 Millionen Euro. Der Barmittel-Bestand nahm gar um 6,5 Millionen Euro ab. Setzt sich diese Entwicklung fort, wäre der geplante Emissionserlös von 55 und 67 Millionen Euro schon in gut zwei Jahren aufgebraucht.

Dieses Szenario ist gar nicht so unwahrscheinlich. Epigenomics rechnet für das Geschäftsjahr 2004 mit einem leicht rückläufigen Umsatz und einem deutlich höheren Verlust als 2003. Das Unternehmen erwartet vor dem Jahr 2006 keine Umsatzerlöse aus Produktverkäufen oder Lizenzgebühren. Es bleibt abzuwarten, ob das Unternehmen jemals Produkte entwickeln kann, die zu einem deutlichen höherem Umsatz und geringeren Verlusten führen.
EPIGENOMICS: viel zu teuer 1563051
Medigene und Morphosys viel günstiger bewertet
Die Biotech-Konkurrenz auf dem deutschen Kurszettel ist schon wesentlich weiter. So ist Medigene das erste deutsche Biotech-Unternehmen, das ein Medikament auf dem Markt hat. Eligard heißt das Produkt, das gegen fortgeschrittenen Prostatakrebs eingesetzt wird. Medigene vermarktet Eligard sei Mai. Die Kassen des Unternehmens dürften schon bald klingeln. Selbst ohne Eligard lag der Umsatz von Medigene im ersten Quartal mehr als dreimal so hoch wie der von Epigenomics. Der Verlust lag rund 60 Prozent niedriger als bei Epigenomics. Der Börsenwert von Medigene liegt gerade einmal bei 100 Millionen Euro. Damit kostet Medigene deutlich weniger als der Börsenkandidat Epigenomics - nicht einmal die Hälfte.

Ähnlich ist der Fall bei Morphosys gelagert. In den vergangenen Jahren hat das Unternehmen viele lukrative Kooperationen abgeschlossen. Unter anderem konnte Morphosys eine Vereinbarung mit dem weltgrößten Pharmakonzern Pfizer abschließen. Allein aus dieser Zusammenarbeit dürften mehr als 50 Millionen US-Dollar in die Kassen von Morphosys spülen. Der Umsatz lag im ersten Quartal mehr als dreimal so hoch wie bei Epigenomics. De Unternehmenswert von Morphosys liegt trotzdem nur bei rund 115 Millionen Euro.
http://boerse.ard.de/content.jsp?go=meldung&key=dokument_60257
Antworten
redurex:

Epigenomics, trotz Verluste an die Börse

 
05.07.04 18:06
FRANKFURT (dpa-AFX) - Trotz des unsicheren Marktumfeldes will am 16. Juli mit Epigenomics ein weiteres Biotech-Unternehmen an die Börse gehen. Nach drei gescheiterten Emissionen wäre die Berliner Gesellschaft in diesem Jahr das vierte Unternehmen, dem dieser Schritt gelingt. Außerdem musste Epigenomics am Montag zu Beginn der Zeichnungsfrist einräumen, dass ausgerechnet im Jahr des geplanten Börsengangs mit einem "wesentlich höheren Verlust" als 2003 zu rechnen ist. Am Grauen Markt wurde das Papier am unteren Ende der Preisspanne von 11,90 bis 14,50 Euro gehandelt.

Finanzchef Oliver Schacht sieht indes große Erfolgschancen auf dem Markt der Krebsfrüherkennung. Epigenomics entwickle Diagnostika, die für die Patienten "wesentlich einfacher und bequemer" seien. Eine Blutentnahme reiche für die auf genetischen Untersuchungsmethoden beruhenden Tests aus. Vorstandschef Alexander Olek sieht die Umsätze "explosionsartig wachsen", sobald die Produkte erst einmal auf dem Markt seien. Für die steigenden Verluste im laufenden Jahr wurden operative Kosten angeführt, die auf der breiteren Basis der Kooperationsverträge beruhen.

HÄNDLER SKEPTISCH

Angesichts der Notierung auf dem Grauen Markt zeigte sich ein Düsseldorfer Aktienhändler allerdings skeptisch hinsichtlich des Börsengangs. Eine Absage käme für ihn nicht überraschend. "Sehr zuversichtlich" äußerte sich dagegen Joachim Ringer von der Investmentbank Morgan Stanley, die den Börsengang als Konsortialführer begleitet. Seine Kontakte mit interessierten Investoren hätten ergeben, dass die jetzige Preisspanne deren Vorstellungen entspricht. Ein nennenswertes Interesse seitens der Kleinanleger erwartet Ringer indes nicht.

Jüngst hatten zwei andere europäische Biotechunternehmen ihren Börsengang verschoben: MicroScience in Großbritannien und IDM in Frankreich. Olek zeigte sich unbeeindruckt von der Möglichkeit eines Scheiterns. Das Unternehmen könne seinen "Business Plan auch aus eigener Kraft zu fahren". Der erwartete Emissionserlös von 55 bis 67 Millionen Euro sei aber wichtig, um weitere Produkte entwickeln zu können. Der wichtigste Partner von Epigenomics ist derzeit das Schweizer Pharmaunternehmen Roche  .

Olek bestritt auch, dass Epigenomics auf Grund mangelnder Liquidität eine Börsennotierung anstrebe. Die Gesellschaft verfüge über "sehr gute Investoren", die bereit wären, etwaige Finanzierungslücken zu überbrücken. Den Rückgang der liquiden Mittel von 18,42 Millionen Ende Dezember 2003 auf 11,95 Millionen Euro am 31. März 2004 begründete Finanzchef Schacht unter anderem damit, dass rund vier Millionen Euro in Wertpapiere investiert wurden.

BREAKEVEN 2006 WÄRE OPTIMISTISCHE ANNAHME

Im Jahr 2003 hatte Epigenomics einen Fehlbetrag von 6,71 Millionen Euro (2002: -13,9 Millionen) erwirtschaftet bei einem Umsatz von 10,78 Millionen (2002: 1,8 Millionen). Im ersten Quartal dieses Jahres fiel bereits ein Nettoverlust von 3,26 Millionen Euro an bei einem Umsatz von 1,23 Millionen Euro. In den Monaten April und Mai ergab sich ein weiterer Fehlbetrag in Höhe von 2,56 Millionen Euro. Einen Breakeven bereits 2006 zu erwarten wäre optimistisch, erklärte Finanzchef Oliver Schacht.

Geplant ist die Ausgabe von 4,6 Millionen aus einer Kapitalerhöhung stammenden Aktien oder 29 Prozent der Unternehmensanteile. Bei großer Nachfrage ist eine Mehrzuteilungsoption von 693.277 Aktien vorgesehen, die dann die Gesamtplatzierung auf 32 Prozent der Anteile erhöhen würde. Die Emission wird neben Morgan Stanley von Lehman Brothers und der DZ Bank betreut. Es wäre der erste Börsengang eines deutschen Biotechunternehmens seit Co.don  im Jahre 2001./jb/fn/she
Antworten
soros:

das Teil schmiert erstmal richtig ab! :)

 
05.07.04 18:46
die Stimmung ist an der Börse nun wirklich nicht euphorisch, die sollen sich lieber einen Kredit bei der Spaßkasse holen, mein Geld bekommen die nicht zu diesem Preis.

Bin mal gespannt, wie tief der Wert fällt?

Gruß

Soros
Antworten
ecki:

Epigenomics - Medizin für enttäuschte Investoren

 
06.07.04 23:47
IPO im Focus 06.07.2004, 10:46

http://www.goingpublic.de/img/logo.gif

Epigenomics - Medizin für enttäuschte Investoren

Über drei Jahre nach dem letzten Börsengang eines deutschen Biotech-Unternehmens strebt mit der Berliner Epigenomics AG einer der erfolgreichsten und innovativsten Anbieter diagnostischer und pharmakogenetischer Produkte die Erstnotiz im Prime Segment (Amtlicher Markt) der Frankfurter Wertpapierbörse.

Emissionsparameter

Unter Führung von Morgan Stanley werden im Rahmen des Börsengangs bis zu 4.621.849 Aktien aus einer Kapitalerhöhung vom 5. bis 15. Juli 2004 in einer Bookbuilding-Spanne von 11,90 bis 14,50 Euro Investoren zur Zeichnung angeboten. Dem Konsortialführer ist darüber hinaus eine Mehrzuteilungsoption von bis zu 693.277 Aktien aus einer weiteren Kapitalerhöhung eingeräumt worden. Weitere Mitglieder des Konsortiums bilden Lehman Brothers sowie die DZ Bank. Es bestehen Lock-up-Verpflichtungen vom Management (12 Monate) und Finanzinvestoren (6 Monate).

Der Emissionserlös aus dem geplanten Börsengang soll vor allem für die Entwicklung eigener diagnostischer Testsysteme im Krebsbereich, zukünftig daneben auch in den Bereichen rheumatoider Arthritis oder Alzheimer investiert werden. Für die Rückführung von Verbindlichkeiten gegenüber stillen Gesellschaftern aus der Gründungsphase ist ein Betrag in Höhe von ca. 4,1 Mio. Euro vorgesehen.


WKN / ISIN: A0BVT9 / DE000A0BVT96
Zeichnungsfrist: 5. bis 15. Juli 2004
Erstnotiz: 16. Juli 2004
Bookbuilding: 11,90 bis 14,50 Euro
Marktsegment: Amtlicher Markt (Prime Standard)
Emissionsvolumen: 4.621.849 Aktien aus einer Kapitalerhöhung
Greenshoe: 693.277 Aktien aus einer Kapitalerhöhung

Lock-up: 12 Monate für Management
6 Monate für Finanzinvestoren

Konsortium: Morgan Stanley Bank AG (Global Coordinator und Bookrunner)
Lehman Brothers International (Europe) (Joint Lead Manager)
DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank (Co-Lead Manager)

Free Float: 29 % (32 % bei Ausübung des Greenshoes)
Internet: www.epigenomics.de

Unternehmenseckdaten

Epigenomics wurde 1998 in Berlin gegründet und ist im Bereich der Molekulardiagnostik sowie Pharmakogenetik aktiv. Letztere untersucht u.a. den Einfluß der Wirkung von Medikamenten auf das individuelle menschliche Genprofil. Seit Gründung gelang es der Gesellschaft, in drei Finanzierungsrunden 56,5 Mio. Euro Risikokapital von internationalen Premiuminvestoren wie Abingworth Management und MPM Capital einzuwerben. Mit 140 Mitarbeitern verfolgt Epigenomics das Ziel, die Behandlungsmöglichkeiten von Krebs und anderen komplexen Erkrankungen entscheidend zu verbessern. Mit der Übernahme der in Seattle beheimateten ORCA Biosciences, Inc. (heute: Epigenomics, Inc.) im Jahr 2000 gelang es früh, auf dem weltweit größten Pharmamarkt Fuß zu fassen. Gleichzeitig entstand das erste Unternehmen, das sich ausschließlich auf die Entwicklung neuartiger diagnostischer und pharmakogenetischer Produkte auf Basis der DNS-Methylierung konzentriert.

Die von Epigenomics im vergangenen Jahr geschlossenen Kooperationen belegen eindrucksvoll das Potential der Technologie. So hat die Gesellschaft u.a. im März 2003 eine dreijährige Zusammenarbeit mit dem Weltmarktführer im Diagnostikgeschäft, Roche Diagnostics, bekanntgegeben. Die Kooperation umfaßt die Entwicklung diagnostischer Produkte für die Früherkennung häufiger Krebsarten (z.B. Dickdarm-, Brust- und Prostatakrebs). Daneben soll eine wirksame Vorhersage des Behandlungserfolgs bestimmter Krebsmedikamente entwickelt werden. Die DNS-Methylierungstechnologien von Epigenomics werden in bestehende und künftige PCR-Plattformen (PCR: Polymerase-Kettenreaktion) von Roche sowie in die kürzlich einlizenzierte Microarray-Technologie integriert und nach deren Zulassung ebenfalls durch Roche vermarktet. Die Vereinbarung wird von Roche als eine Schlüsselallianz betrachtet und beläuft sich daher bei erfolgreicher Einführung sämtlicher Produkte – erste Einführungen sind ab 2006 geplant – auf einen Gesamtwert von über 100 Mio. Euro Weitere Kooperationen bestehen daneben im Bereich der Pharmakogenetik mit Wyeth Pharmaceuticals sowie AstraZeneca.

Markt und Wettbewerb

Der Weltmarkt für In-Vitro-Diagnostika umfaßte nach Angaben von SG Cowen im Jahr 2003 etwa 21 Mrd. US-$. Boston Biomedical Consultants rechnet von 2002 bis einschließlich 2007 mit einem durchschnittlichen Marktwachstum von 7 % p.a. Die Top-10-Unternehmen wie Roche Diagnostics, Abbott Diagnostics, Johnson & Johnson oder auch Bayer kommen dabei auf einen Marktanteil von über 80 %. Epigenomics adressiert mit seiner Technologie der DNS-Methylierung das Segment der Nukleinsäuretests, den Wachstumstreiber des Marktes, mit jährlichen Zuwachsraten zwischen 30 und 50 %. Schwerpunkte dieses Bereichs bilden Diagnostik-Kits für Infektionskrankheiten (70 % des Marktes) sowie Krebserkrankungen. Daneben adressiert Epigenomics mit Test-Kits den Markt für Pharmakogenetik, welcher nach einer Analyse von Front Line Strategic Consulting im Jahr 2003 bereits 670 Mio. US-$ ausmachte und bis zum Jahr 2008 auf bis zu 1,7 Mrd. US-$ wachsen soll.

Zu den Wettbewerbern von Epigenomics im Segment der Nukleinsäuretests zählen neben den etablierten Diagnostiksparten großer Pharmaunternehmen auch eine Reihe börsennotierter Biotech-Unternehmen, u.a. Qiagen und Affymetrix. Angesichts der Unternehmensgröße von Epigenomics mit einem Jahresumsatz von 10,8 Mio. Euro in 2003 sehen wir jedoch insbesondere Biotech-Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von 100 bis 250 Mio. Euro als relevante Vergleichsgruppe an. Als Mitglieder für eine engere Peer Group kommen daher US-amerikanischen Unternehmen wie EXACT Sciences Corp. Immunicon, Inc., und Third Wave Technologies, Inc. sowie die kanadische Diagnocure, Inc. in Betracht.


Wie die Analyse der Peer Group auf Basis des EV/Umsatz-Multiplikators zeigt, bietet das Pricing für Investoren selbst am oberen Ende der Bookbuilding-Spanne zum Zeitpunkt des Börsengangs von Epigenomics ein attraktives Chance/Risiko-Verhältnis. Einer positiven Sekundärmarktperformance ähnlich der der erst kürzlich an die US-Börse gegangenen Immunicon scheint somit nichts im Wege zu stehen.

Fazit

Mit Epigenomics strebt eines der erfolgreichsten und international etabliertesten deutschen Biotech-Unternehmen mit einem leicht skalierbaren Geschäftsmodell und Potential für den diagnostischen Massenmarkt an den deutschen Kapitalmarkt. Im Vergleich zur Peer Group sehen wir selbst am oberen Ende der Preisspanne eine attraktive Bewertung. Umgekehrt sollte sich ein Anleger des Risikos einer Investition im Biotechnologie-Sektor bewußt sein, immerhin liegt das Erreichen des Break Even, der im Falle von Epigenomics für den Zeitraum 2007 bis 2009 anvisiert wird, noch in einiger Ferne. Auch die hohe Abhängigkeit von Roche ist ein kritischer Punkt. Nichtsdestotrotz empfehlen wir risikofreudigeren Anlegern die Aktie der Gesellschaft zur Zeichnung. Es bleibt zu hoffen, daß Privatanleger auch eine Chance bekommen, überhaupt Aktien im Rahmen der Neuemission zu erhalten. Die bisherige Kommunikationspolitik der Gesellschaft sowie die Konsortialstruktur sprechen eher für einen starken Focus auf institutionelle Anleger.

Christian Schiffmacher

http://www.goingpublic.de/news/focus/detail.hbs?recnr=9294  
Antworten
ipollit:

FAZ

 
07.07.04 00:30
Epigenomics plant Börsengang

Erstmals seit langer Zeit wagt sich ein deutsches Biotechnologieunternehmen auf das Börsenparkett. Wie in Finanzkreisen bestätigt wurde, will die Berliner Epigenomics AG noch im Juli an die Börse gehen. Die bisherigen Gespräche mit institutionellen Anlegern seien erfolgversprechend verlaufen, heißt es. Das Unternehmen selbst verweigerte zu diesem Thema jeglichen Kommentar.

Dem Vernehmen nach sollen nach dem Börsengang mindestens 30% des Kapitals breit gestreut sein. Die jetzigen Aktionäre, vornehmlich Wagniskapitalgesellschaften, wollen alle an Bord bleiben und keine Anteile abgeben. Die mehr als 50 Millionen Euro, die über eine Kapitalerhöhung eingesammelt werden sollen, würden also nahezu in voller Höhe in das Unternehmen fließen.

Die 1998 von Alexander Olek, dem heutigen Vorstandschef, gegründete Epigenomics hat ein Verfahren entwickelt, das es erlauben soll, Krebs zu klassifizieren und zugleich präzise darzulegen, welche Medikamente in welcher Dosierung zur Behandlung eingesetzt werden müssen. Die Grundlage hierfür bildet eine neu entwickelte und patentgeschützte Methode, am Muster menschlicher Zellen zu erkennen, ob diese krank oder gesund sind.

"Mit Hilfe dieser Methode können in Zukunft viele Krankheiten voraussichtlich bereits im Frühstadium sicher erkannt und individuell therapiert werden", hat der 34 Jahre alte Olek schon in der Vergangenheit erklärt. Dass das Ganze wissenschaftlich Hand und Fuß hat, lässt sich an den Kooperationspartnern von Epigenomics ablesen. Dazu zählen die Pharmakonzerne Roche, Astra-Zeneca und Wyeth.

Allein der im März 2003 abgeschlossene Kooperationsvertrag mit Roche, dem Weltmarktführer in der genetischen Diagnostik, hat nach Angaben der beiden Partner einen Gesamtwert von 100 Millionen Euro. Roche wolle die ersten Produkte für die Früherkennung häufiger Krebsarten und für die Bestimmung der richtigen Medikamentenwahl 2007 auf den Markt bringen, sagte ein Epigenomics-Sprecher. Von diesem Zeitpunkt an dürfte denn auch der Umsatz der Berliner anschwellen: Vertragsgemäß partizipieren sie an den Verkaufserlösen der Schweizer.

Dank der mit den Pharmapartnern vereinbarten Vorauszahlungen kam Epigenomics 2003 auf einen Umsatz von 10,8 Millionen Euro. Das reichte freilich bei weitem nicht, um die Kosten zu decken: Der Verlust betrug 6,7 Millionen Euro. Dennoch verfügte das Unternehmen Ende 2003 noch über ein Eigenkapital von 18,5 Millionen Euro.

Nicht zuletzt dank der vertrauensbildenden Kooperation mit Roche hat Epigenomics in bislang drei Finanzierungsrunden 56 Millionen Euro eingesammelt. 84% des Kapitals liegen bei den Wagniskapital- und Beteiligungsgesellschaften Deutsche Venture Capital (DVC), MPM Capital, 3i, Abingworth und TBG Deutsche Ausgleichsbank sowie dem britischen Stiftungsfonds Wellcome Trust. Die übrigen 16% gehören den Gründern und Managern des Unternehmens. Dem Bankenkonsortium, das Epigenomics an die Börse bringen soll, gehören Morgan Stanley (Konsortialführer), Lehman Brothers und die DZ Bank an.

Trotz der nun bekannt gewordenen Börsenpläne von Epigenomics sind die deutsche Biotechbranche und der Kapitalmarkt, auf dem sie sich bewegt, nach Ansicht von Branchenkennern längst nicht so reif wie etwa in Großbritannien. Das gelte zudem nicht nur für Börsengänge, sondern auch auf dem Gebiet der Zusammenschlüsse mit anderen Pharmaunternehmen. "Die Unternehmer in Großbritannien denken in größeren Dimensionen, hängen nicht so sehr an ihren eigenen chemisch-pharmazeutischen Fähigkeiten und sind kreativer, wenn es darum geht, vermarktungsfähige Produkte auf den Markt zu bringen", heißt es bei einer bedeutenden Frankfurter Investmentbank. Aus diesem Grund sei auch die schon lange diskutierte und zwingend notwendige Konsolidierung der Branche in Deutschland nicht recht vorwärtsgekommen.

Die Zahl der Unternehmen hat nach den Zahlen der Beratungsgesellschaft Ernst & Young in den vergangenen drei Jahren nur geringfügig von 365 im Jahr 2001 auf 350 im vergangenen Jahr abgenommen. Auch die Zahl der Mitarbeiter ist nicht eingebrochen. "Jeder Biotechunternehmer glaubt, ein eigenes Lotterieticket in der Hand zu haben, das er irgendwann einlösen kann", ist von den Investmentbankern zu hören. Diese Chance wolle sich kaum jemand aus der Hand nehmen lassen.

Transaktionen außerhalb eines Börsengangs werden häufig auch von den bei Biotechnologieunternehmen engagierten Wagniskapitalgebern blockiert, die die Sorge umtreibe, dass sich ihre Beteiligung weiter verwässere. Auch Epigenomics finanziert sich bisher - wie die meisten Unternehmen der Branche - durch Wagniskapitalgeber. Doch dürfte es dem geplanten Verkauf der Aktien helfen, dass diese sich mit diesem Schritt gerade nicht von ihrer Beteiligung trennen wollen.

F.A.Z. vom 26. Juni 2004. Autor: Carsten Knop, Johannes Ritter
Antworten
ipollit:

equinet

 
07.07.04 00:33
IPO/equinet: Epigenomics-Preis "nicht günstig"

Die Analysten von equinet halten den angestrebten Preis für den Börsenkandidaten Epigenomics für "nicht günstig" mit Blick auf vergleichbare Unternehmen wie Morphosys oder Medigene. Prinzipiell sei Epigenomics nicht schlecht, sagt Analyst Martin Possienke im Gespräch mit Dow Jones. Das Unternehmen habe gute Investoren an Bord und ein gutes Emissionskonsortium. Im Umfeld anderer Biotech-Unternehmen komme Epigenomics jedoch mit einem noch sehr neuen Geschäftsmodell an den Markt. Entwickelt würden keine Medikamente sondern diagnostische Tests. Neu sei auch das Verfahren der DNA-Methylierung.

Zwar dürfte das Geschäft von Epigenomics einmal margenstärker sein als das von anderen Biotechnologieunternehmen, allerdings befinde es sich in einem noch sehr frühen Entwicklungsstadium, gibt der Analyst zu bedenken. Der Breakeven werde vermutlich nicht vor 2007/2008 erreicht.
+++Vera Schrader
Dow Jones Newswires/6.7.2004/ves/rz  
Antworten
ecki:

Mangelndes Interesse an Epig -Börsengang in Gefahr

 
07.07.04 15:18
EURO: Mangelndes Interesse an Epigenomics - Börsengang in Gefahr

Der geplante Börsengang des Berliner Biotech-Unternehmens Epigenomics droht zu scheitern. Im vorbörslichen Handel notiert das Unternehmen bereits am unteren Ende der geplanten Bookbuilding-Spanne von 11,90 bis 14,50 Euro.

" Die Emission läuft beschissen" , sagte Florian Weber, Vorstand beim Börsenmakler Schnigge in Düsseldorf. Die Preisvorstellungen seien " viel zu hoch" , das Interesse an der Aktie sei " so schwach wie bei keinem anderen Unternehmen im laufenden Jahr" , so Weber am Mittwoch gegenüber der Wirtschafts- und Finanzzeitung EURO am Sonntag (München).

Seit Jahresanfang mussten mit X-Fab, Siltronic und ATU bereits drei Unternehmen ihren Börsengang abblasen. Das hält Weber angesichts des schwachen Interesses inzwischen auch bei Epigenomics für möglich. " Die müssen entweder drastisch mit dem Preis runter oder den Börsengang ganz absagen."

Ein Unternehmenssprecher widersprach der Darstellung. Mit dem Interesse institutioneller Investoren sei man " sehr zufrieden" ,sagte Hong Thieu, Leiter Corporate Affairs bei Epigenomics. Das " Interesse ist sehr gut" . Daher gebe es auch " keinerlei Korrekturbedarf bei der Preisspanne" .

Von Thomas Schmidtutz / Euro am Sonntag
Antworten
ecki:

Fondsmanager halten Preisspanne für zu hoch

 
08.07.04 15:31
Fondsmanager halten Preisspanne für Epigenomics-Aktie für zu hoch

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die vom Biotech-Unternehmen Epigenomics und den Konsortialbanken festgesetzte Preisspanne für den geplanten Börsengang halten Fondsmanager wegen möglicher Geschäftsrisiken für zu hoch. " Zu einem Preis von 11,90 bis 14,50 Euro werde ich keine Aktien zeichnen" , sagte Fondsmanager Markus Manns, von Union-Investment, der Fondsgesellschaft der Volks- und Raiffeisenbanken der dpa-AFX. Epigenomics will am 16. Juli an die Börse.

Da Epigenomics auch in den kommenden Jahren mit hoher Wahrscheinlichkeit Verluste ausweisen dürfte und noch keine Produkte auf dem Markt hat, muss das mögliche Risiko eines Totalverlustes laut Manns bei der Preisfindung berücksichtigt werden. " Für mich ist eher ein Preis unter zehn Euro attraktiv" , sagte der Pharma- und Biotech-Experte. Am Donnerstagvormittag wurde das Papier am Grauen Kapitalmarkt bei der Wertpapierhandelsbank Lang & Schwarz zu Kursen zwischen 11,60 und 12,00 Euro gehandelt.

EPIGENOMICS MINDESTENS BIS 2006 VERLUSTBRINGER

Das Management stellt keine Prognose, wann die Gewinnzone erreicht sein soll. Von 2006 an sei mit ersten Produktumsätzen und Lizenzgebühren zu rechnen. Im abgelaufenen Jahr hatte Epigenomics einen Fehlbetrag von 6,71 Millionen Euro verzeichnet bei einem Umsatz von 10,78 Millionen Euro. Im ersten Quartal dieses Jahres fiel bereits ein Nettoverlust von 3,26 Millionen Euro an. Der Umsatz belief sich auf 1,23 Millionen Euro. In den Monaten April und Mai ergab sich ein weiterer Fehlbetrag in Höhe von 2,56 Millionen Euro. Ein Breakeven bereits im Jahr 2006 ist laut Finanzchef Oliver Schacht " optimistisch" .

Die DIT-Fondmanagerin Nicole Körtge äußerte sich ebenfalls kritisch angesichts der Preisspanne für den Börsengang. " Die Bewertung ist schon recht stolz im Vergleich mit anderen Biotech-Unternehmen und wir fragen uns, warum der Börsengang ausgerechnet im derzeit immer noch schwierigen Umfeld über die Bühne gehen soll."

Das 1998 gegründete Berliner Unternehmen würde zu Preisen zwischen 11,90 bis 14,50 Euro einen Börsenwert von bis zu 230 Millionen Euro erreichen. Fondsexperte Manns gibt zu bedenken, dass Epigenomics in der vergangenen Finanzierungsrunde im Sommer 2003 deutlich niedriger bewertet worden sei. Bei Ausübung der Mehrzuteilungsoption und ohne Berücksichtigung der Emissionskosten rechnen Konsortialbanken und Unternehmen mit einem Bruttoerlös von 63,2 bis 77,1 Millionen Euro.

WENIG INTERESSE VON PRIVATEN INVESTOREN ERWARTET

Für Fondsmanagerin Körtge hängt der Erfolg des Börsengangs sehr von der Risikobereitschaft der Investoren und vom Preis der Aktien ab. Angesichts des Risikos hatte Konsortialführer Morgan Stanley ein überragendes Interesse privater Investoren bereits ausgeschlossen.

Der Schweizer Pharmakonzern Roche als starker Partner von Epigenomics werde sich mit einer Beteiligung im einstelligen Prozentbereich an dem Börsengang beteiligen, hieß es in Branchenkreisen. Zu den wichtigsten Produkten, die derzeit mit Roche Diagnostics entwickelt werden, gehören Tests zur Früherkennung von Brustkrebs und Darmkrebs. Diese werden jedoch erst in drei bis vier Jahren Marktreife erlangen.

Positiv werteten die Pharma- und Biotech-Experten, dass die Epigenomics-Manager beim Börsengang nicht Kasse machten. Die Altaktionäre sind an eine Haltefrist von sechs Monaten gebunden. Gründer und Manager, deren Aktienanteil rund 16 Prozent entspricht, müssen ihre Papiere mindestens ein Jahr halten./ep/sbi/sk
Antworten
malen:

Epigenomics - Roche zeichnet Aktien

 
13.07.04 15:28
Epigenomics - Roche zeichnet Aktien

13.07.04 10:03


Laut einem Bericht der "Financial Times Deutschland" zeichnet der schweizer Pharmakonzern Roche Aktien des Biotechnologieunternehmens Epigenomics. Wie das Blatt unter Berufung auf Finanzkreise schreibt, habe sich Roche mit einem Volumen engagiert, mit dem sonst nur Fonds reingehen. Wie die "Financial Times Deutschland" weiter berichtet, gebe es derzeit keine Anzeichen, dass die Preisspanne für den Börsengang gesenkt werden müsse. Es seien sogar schon Orders zum höchsten Preis in den Büchern. Einige Fondsgesellschaften hatten sich zuletzt skeptisch zum Epigenomics-IPO geäußert. Die Preispanne wird teilweise als zu hoch angesehen. Epigenomics plant die Erstnotiz an der Frankfurter Wertpapierbörse am Freitag. Die Aktien können noch bis Mittwoch in einer Preisspanne von 11,90 bis 14,50 Euro gezeichnet werden.

Antworten
ecki:

Rätselraten um Epigenomics

 
14.07.04 13:14
Rätselraten um Epigenomics

Hat sich das Blatt gewendet? Noch vor kurzem wurde an der Nachfrage nach Epigenomics-Aktien gezweifelt. Nun soll der Börsenaspirant nicht nur Roche als Investor gewonnen haben. Auch im Ausland soll das Interesse hoch sein.


Wie die „Financial Times Deutschland“ schreibt, haben Epigenomics ihren Kooperationspartner Roche überzeugt, Aktien des Berliner Unternehmens zu zeichnen. Der Schweizer Pharmakonzern habe sich mit einem Volumen, mit dem sonst nur Fonds reingehen, bei Epignomics engagiert, zitierte das Blatt aus Finanzkreisen. Weder Epigenomics noch Roche wollten den Bericht kommentieren.

Finanzkreisen zufolge kann sich der Börsendebütant aber nicht nur über das Engagement von Roche, sondern auch über Interesse aus dem Ausland freuen. Das Feedback aus den USA sei bislang sehr gut und habe sich bereits in ersten großen Aufträgen niedergeschlagen, hieß es. Die diskutierte Senkung der Preisspanne von 11,90 Euro bis 14,50 Euro stehe daher momentan nicht zur Diskussion.

Neue Euphorie verwirrt

Doch diese Einschätzung wird nicht überall geteilt. „Nach wie vor gibt es keine Nachfrage, da hat sich nichts geändert“, sagte Florian Weber vom Börsenmakler Schnigge gegenüber boerse.ARD.de. Die Ankaufspreise lägen weiterhin unter der Preisspanne. Das sei kein gutes Zeichen für eine Emission.

Die Euphorie um den Einstieg von Roche versteht Weber nicht. Zum einen hätten weder Epigenomics noch Roche die Berichte bestätigt. Zum anderen gebe es Gerüchte, dass die Schweizer nur mit einem Prozent eingestiegen seien. Da müsste Epigenomics aber immer noch die restlichen 99 Prozent verkaufen. Möglicherweise sei die Presse über Gespräche mit Investoren informiert worden, um die Anleger zum Nachahmen zu bewegen. " So nach dem Motto: Wenn Roche sich beteiligt, dann will ich auch“, vermutet Weber. Es würde ihn freuen, wenn es mit dem Börsendebüt klappe, aber er bleibe skeptisch.

Die Erstnotiz von Epigenomics ist für den 16. Juli im Prime Standard geplant, die Zeichnungsfrist endet am Vortag. Insgesamt sollen rund 4,6 Millionen Aktien ausgegeben werden, das sind knapp 29 Prozent der Unternehmensanteile. Zusätzlich steht eine Mehrzuteilungsoption von rund 694.000 Aktien zur Verfügung. Die Einnahmen aus dem Börsengang will Epigenomics überwiegend in die Entwicklung eigener Produkte stecken. Das Berliner Unternehmen wäre das vierte, das sich in diesem Jahr auf das Börsenparkett wagt und die erste Biotechnologiefirma seit 2001.
Antworten
ecki:

Anzeichen für eine Absage des IPO gebe es nicht

 
15.07.04 10:47
PRE-IPO-HANDEL/Epigenomics-Preis bei 11,90 - 12,10 EUR erwartet

Am letzten Tag der Zeichnungsfrist ist das Interesse an Epigenomics im Handel per Erscheinen weiter sehr dünn. Händler sprechen von der geringsten Nachfrage, die es je bei einer Neuemission gegeben hat. Der Emissionspreis werde zwischen 11,90 und 12,10 EUR liegen, vermutet ein Teilnehmer. Anzeichen für eine Absage des IPO gebe es nicht. Der Börsengang werde durchgezogen, und die Konsortialbanken dürften den Kurs dann auf dem Ausgabeniveau stützen. Dies sei ihnen beim Postbank-IPO auch recht gut gelungen. Fondsmanager haben im Vorfeld der Emission den Preis bemängelt, der als zu hoch bewertet wurde, zumal die Gewinnschwelle erst 2008 erreicht werden soll. Das Engagement des Kooperationspartners Roche, der Finanzkreisen zufolge 1% der Emission gezeichnet haben soll, habe die Nachfrage nicht gepusht, so der Händler. Das Unternehmen habe sich schlecht präsentiert, und das Presseecho sei nicht sehr gut gewesen. Epigenomics hat die Notierungsaufnahme für den 16. Juli 2004 im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse geplant. Die Zeichnungsfrist endete für Privatanleger bereits am Mittwoch, 14. Juli, für institutionelle Investoren werden die Bücher erst am Donnerstag, 15. Juli, 11 Uhr geschlossen. Der Emissionspreis soll am Abend bekannt gegeben werden.


Unternehmen Taxe Bookbuilding-Spanne

Epigenomics 11,75 - 12,15 EUR 11,90 - 14,50 EUR
(Vortag 11,70/12,10 EUR)

Kurse von 10.00 MESZ von der Internetseite der Börsenmakler Schnigge AG.

+++Vera Schrader Dow Jones Newswires/15.7.2004/ves/gre

Ich muß mich wohl doch mal nach einem shortfähigen Konto umsehen....

Grüße
ecki  
Antworten
Pichel:

kam heute von der Deutschen Börse:

 
15.07.04 11:17
Einführung der Epigenomics am 16.7.
vorbehaltlich der heutigen Zulassung informieren wir sie über die Preisermittlung....
Kürzel ECX
ISIN DE000A0BVT96
variabel bis 9:15 IPO-Auction mit Freeze
nach 9:15 2. Auction


Gruß Pichel EPIGENOMICS: viel zu teuer 1575821
Antworten
ecki:

Epigenomics senkt Preisspanne und verlängert Zeich

 
15.07.04 21:03

IPO/Epigenomics senkt Preisspanne und verlängert Zeichnungsfrist EPIGENOMICS: viel zu teuer 1577043img.wallstreet-online.de/smilies/rolleyes.gif" style="max-width:560px" border=0>

FRANKFURT (Dow Jones-VWD)--Die Epigenomics AG, Berlin, hat die
Zeichnungsfrist ihres Börsengangs um einen Tag verlängert und die Aktien
verbilligt. Das Unternehmen teilte nach Ablauf der ursprünglichen
Zeichnungsfrist am Donnerstag mit, die Preisspanne, in der die Kaufangebote
abgegeben werden könnten, liege nunmehr bei 9,00 bis 11,00 EUR je Titel. Das
Verkaufsangebot vom 5. Juli hatte noch eine Spanne von 11,90 bis 14,50 EUR
je Anteilsschein vorgesehen. Die Angebotsfrist sei für Institutionelle und
Privatanleger gleichermaßen bis Freitag, 16.00 Uhr, verlängert worden.

Bisher eingereichte Kaufangebote würden weiter berücksichtigt, könnten
allerdings bis zum Ende der Frist geändert oder widerrufen werden. Der
Emissionspreis werde spätestens am kommenden Montag festgesetzt.

Der Handel mit Epigenomics-Aktien soll spätestens am 20. Juli (Dienstag)
aufgenommen werden, heißt es in dem geänderten Verkaufsangebot weiter. Am
Mittwoch seien die Epigenomics-Aktien zum Handel im Prime Standard der
Frankfurter Wertpapierbörse zugelassen worden.

Ein Epigenomics-Spercher sagte Dow Jones Newswires am Abend auf Anfrage,
sein Unternehmen sei sicher, alle für den Börsengang vorgesehenen Aktien bis
zum Ablauf der verlängerten Zeichnungsfrist platzieren zu können. Aus
Finanzkreisen verlautete, Fonds hätten Druck auf das Biotech-Unternehmen
ausgeübt, die Preisspanne zu senken. +++ Olaf Ridder
Dow Jones Newswires/15.7.2004/rio/chr

Der sichere short wird etwas entschärft....
Grüße
ecki

Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.

Seite: Übersicht Alle 1 2 3 WeiterWeiter

Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
Vontobel Werbung

Passende Knock-Outs auf Mercedes-Benz Group AG

Strategie Hebel
Steigender Mercedes-Benz Group AG-Kurs 5,06 10,18 14,50
Fallender Mercedes-Benz Group AG-Kurs 4,95 9,73 14,52
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VY71RA6 , DE000VV76K70 , DE000VX8A4D0 , DE000VJ9JN56 , DE000VY967U4 , DE000VY8E7Q9 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Neueste Beiträge aus dem Epigenomics Forum

Wertung Antworten Thema Verfasser letzter Verfasser letzter Beitrag
6 15.838 EPI Übernahme - Wir halten zusammen mad-jay aktiengirl 25.05.26 13:45
21 20.623 Epigenomics auf dem Weg zur FDA Zulassung?! BoersenVTEC JuPePo 17.08.23 15:25
11 335 Epigenomics - Nach Kurssturz v. 60% jetzt Rebound? Rudini Hundlabu 25.04.21 02:00
  17 Abstimmung: Epigenomics-Hauptversammlung Docci Blauerklaus44 24.04.21 22:54
  4 CMS Jayt91 v0000v 02.03.20 20:16

--button_text--