Aus manchen Diskussionsrichtungen wird man nicht Schlag.
Vielleicht sieht man sich immer erst den Blickwinkel an aus dem jemand schreibt ( noch nicht angedient/ oder schon angedient) denn das ist der Startpunkt für die Argumentationsrichtung des dann folgenden.
Kurs: ja, der Kurs wird wohl mal ein bischen bewegt bis zum 07.07.2017 aber da muss man sich nicht verrückt machen. Wenn der Bieter seine Quote annähernd erreicht, Kauf der den Rest dazu aus den Stücken die vorher den Kurs bewegt haben um seine Quote zu erreichen.
Und wenn schon, wenn die Übernahme platzt bewegt sich der Kurs wieder Richtung Marktbewertung und springt auch wieder an, wenn sich das operative geschäft weiter entwickelt, sei es auch erst ab Herbst/ Winter 2017, dass macht für mich keinen Unterschied, dann warte ich eben noch etwas länger.
Zum Punkt frisches Kapital:
Ich möchte - konkret - wissen, wofür jetzt Millionen neues Kapital benötigt wird. Insbesondere der Punkt "Forschung und Entwicklung" der hier so plakativ (so ganz im Wortklang des CEO) eingeführt wird.
Der löst sich nämlich ganz alleine, wenn man endlich mal der Welt erklärt, wer Epigenomics ist, was in der Pipeline steckt, welches Potential die Technologie hat, dann greifen da auch andere Investoren zu.
Und "hunderte Millionen" braucht man auch nicht schon morgen, fangen wir mit 15-20 € in 2018-2019 an um ein bis zwei weitere Kandidaten der Patente fortzuentwickeln.
Und vielleicht geht man auch mal in Europe aggressiv voran um den Darmkrebstest zu vermarkten. in de Frankfurter Rundschau war am 28.06.2017 unter "Wissen" ein Bericht über eine Konferenz in Heidelberg von rund 300 Wissenschaftlichern die dieses Thame ähnlich den Zielen in den USA ( Stichwort Erhöhung de Vorsorgequote) diskutiert haben - Felix Burda- Stifung - ist dazu ein weitere Stichwort, die könnten viel bewegen, wenn sie denn Wüssten was konkret geht.
Epigenomics mach in dieser Hinsicht gar nichts, phaselt aber von neuen Produktentwicklung wo noch nicht mal das Konzept bekannt ist um es einem Investor vorzuschlagen.
Ich halte meine Aktien, habe gestern nochmal nachgekauft als man die Gelegenheit dafür geschaffen hatte ( Danke an die Macher) ob nun die Übernahme klappt oder nicht, ich entscheide mich für halten.
Und der CEO, ja wenn der mit Plan B dann mal wieder an die Arbeit geht solls mir recht sein und ein anderer würde sich auch finden, wenn Herr Hamilton nicht bleibt. Das ist denke ich nicht das gewichtigste Thema, sondern die Fragen zur Erstattung etc. Die nun anstehen, wenn es um die nähere Geschäftsentwicklung geht.