bekommen wieder ihr Fett weg von mir...
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Nichtsdestotrotz steigt der Kurs von EXAS. Der User gp Karite aus dem Nachbarforum hat das mal kurz skizziert. Das zeigt auch den Pfad von Epigenomcis, wenn die Erstattung kommt.
Der Kurs zieht (noch) nicht an. Warum? Mit diesem Umstand hadern hier offenbar einige. Ich gehöre nicht dazu und möchte den Hauptgrund gerne in einem Diskussionsbeitrag erläutern. Einige Voraussetzungen für einen Erfolg von proColon in den USA sind schon gegeben. Dass trotzdem noch Kursflaute herrscht, hat m.M.n. vornehmlich mit der Erstattungsfrage zu tun - 5 offene Wandelanleihen und das Abwarten auf kontinuierliche Steigerung der Verkaufszahlen mögen auch eine Rolle spielen, aber wie man bei EXAS sieht, hat das Ausmaß der Erstattungszusagen einen enormen Einfluss auf die Bereitschaft der Anleger zu investieren. Die Erstattungsfrage für proColon ist erst ansatzweise geklärt, was ganz den üblichen Zeitabläufen in den USA entspricht. Auf dem Weg zu umfassender Erstattung (landesweit, möglichst alle Versicherungen, Höhe des Erstattungsbetrages) sind noch ein paar Hürden zu nehmen. Daher ist es eine zentrale Frage, wie die Chancen für die Erstattung von proColon stehen. Die ersten Erfolge auf dem Weg zu einer umfassenden Erstattung - CPT-Stufe1-Abrechnung ab 2017 und USPSTF-Empfehlung - sind beachtlich. Was man zu diesen Themen erfährt, klingt zuversichtlich, und das erscheint mir durchaus nachvollziehbar (wurde im Forum bereits erläutert). Also - welche Befürchtungen bzw. Argumente gibt es in diesem Zusammenhang, die zur Zurückhaltung der Anleger führen? Ich sehe hier v.a. einen Punkt, der im Forum schon mal andiskutiert wurde: Jene, deren Interessen gegen einen Erfolg von proColon stehen, schöpfen wohl ihre Einflussmöglichkeiten aus, um die Anwendungsbreite des Bluttests einer nichtamerikanischen Firma einzudämmen. Ein amerikanischer Epi-CEO ist mal ein hilfreicher Schritt um gegenzuhalten. Mich beruhigt aber in erster Linie folgende Überlegung: Hätte diese Lobby so viel Einfluss, dass die Erstattung für proColon ernsthaft in Gefahr geraten könnte, dann wäre der Test von der USPSTF nicht so rasch in die Empfehlungen aufgenommen worden (EXAS hat länger gewartet). Alle Zeichen deuten darauf hin, dass die Behörden und maßgebenden Institutionen sehr wohl auf proColon setzen, um sich der 80%-Screening-Rate anzunähern. Ambivalente Signale (überholte Sensitivitätsangaben zu Ungunsten von Epi) dürften neben Lobby-Einflüssen auch der bereits publizierten Sorge entwachsen, dass der Bluttest durch hohe Patientenzustimmung nicht nur neue Vorsorgewillige, sondern auch eine Menge Überläufer unter den bisherigen Koloskopie- und FIT-Teilnehmern hervorbringt. Diese Sorge bereitet mit keine schlaflosen Nächte ... Noch eines kurz zu den veralteten Sensitivitätsdaten in den USPSTF-Empfehlungen: ist es nicht ein deutliches Zeichen, dass keine substantiellen Einwände gegen Epi proColon existieren, wenn zu solch plumpen Diskreditierungsversuchen gegriffen wird?