...da ist der Verkaufsdruck durch Abingworth raus und nun kann sich der Kurs mal wieder an die Realität anpassen. Der Wert ist immer für Überraschungen gut: Es ist immer ein grosses Risiko rauszugehen, in der Hoffnung noch mal billiger einzusteigen. Und die Realität ist, dass der Unternehmenswert u.a. aus Zulassungen in den drei wichtigsten Märkten, Patenten und jahrelanges F&E besteht. Klar muss die Firma vertrieblich jetzt liefern. Dieser Vertrieb ist aber ungleich schwieriger, als ein Auto zu verkaufen. es müssen unterschiedliche Player bespielt werden. In Deutschland darf der Patient noch nicht einmal direkt beworben werden. Anders in den USA, wo man tatsächlich auch einen Pull Effekt beim Patienten herbeiführen kann.
Und Schönwetter-Sales Leute kann weder Epi noch Polymedco gebrauchen. Das müssen Leute sein, die trotz bisheriger Nichterstattung den Test verkaufen können, sowohl an den Patienten und den Arzt. Dass es bisher noch keine Erstattung in den USA gibt, weiß ja jeder. Deshalb kann das auch nicht der Grund für die Übertreibung nach unten letzte Woche gewesen sein. Vielmehr war das ein grosser Abverkauf, in dessen Sog private (nicht so gut Informierte) kalte Füße bekommen haben.
Ich möchte nur daran erinnern, dass Dr. Taapken von lediglich 6-9 Mio Umsatz und einem operativen Verlust in 2016 gesprochen hat und nichts anderes. In 2017 könnten 20 Mio Umsatz drin sein. Alles step by step...
Eine Erstattung kann ich mir in good old Germany auch nur so vorstellen, dass man den Betrag für einen FIT Test anrechnen würde, weil den schon einige GKVs erstatten. Ansonsten liegt hier sicher eine Menge Red Tape vor uns. Dennoch es ist möglich den Facharzt direkt anzusprechen, denn nur 16% nehmen in Deutschland an Darmkrebsfrüherkennung teil: www.presseportal.de/pm/73968/3136579
Und es ist der Arzt, der über Vorsorgemaßnahmen nicht ausreichend informiert. Also kann ich hier zumindest durch den Arzt den Selbstzahler (Privatpatient) für EpiProColon bespielen.