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El-Kaida hat nichts mit Anschlag aufs WTC zu tun


Beiträge: 33
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Rexini:

El-Kaida hat nichts mit Anschlag aufs WTC zu tun

 
02.05.02 21:47
FBI gibt zu: El-Kaida hat nichts mit Anschlag aufs WTC zu tun gehabt
Das Federal Burreau of Investigation (FBI) muss leider zugeben, dass es für ihre Vermutungen, Osama bin Ladens Terrororganisation El-Kaida hätte mit dem Anschlag auf das World Trade Center am elften September zu tun gehabt, keine Beweise gibt.    
Jetzt, nach sieben Monaten Krieg in Afghanistan, bei dem das FBI nach Beweisen für seine Vermutung gesucht hatte, muss es zugeben, dass immer noch keine Spuren gefunden wurden, die diese Vermutungen bestätigen würden.  

 Quelle: news.bbc.co.uk  

 
*lol* Und dafür machen die einen Monatelangen Krieg? Oder lag es einfach daran, dass man die Taliban stürzen wollte um dort unten an mehr Macht zu kommen?
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Schnorrer:

Und was bedeutet das?

 
02.05.02 22:02
Ich nehme mal an, daß sich hier eine Art Bürgerkrieg anbahnen könnte. Sofern diese Meldung in US überhaupt wahrgenommen wird.

Klar ist m. E. nur eins: G. W. Bush muß sich beeilen mit einem Schlag gegen den Irak. Die Luft wird dünner.

Antworten
Egozentriker:

US Mentalität...

 
02.05.02 22:09
Unsere Bomben treffen immer die Richtigen.

Von daher isses wahrscheinlich wurscht....
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Timchen:

Was heisst das wohl ?

 
02.05.02 22:10
War es Sadam ?
War es Arafat ?
War es Gaddafi ?
Da wird man wohl nachsehen müssen und wir sind dabei.
Dann wird die Luft für einige dünner.

Timchen
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Schnorrer:

Ghaddafi kann es nicht gewesen sein, der baut

 
02.05.02 22:13
ja mit Hilfe von US-Firmen seit vielen Jahren an Great-Man-made-River Projekt (GMMR) und bisher nur läppische 64 Milliarden für US-Companies ausgegeben. Da kommt noch mehr, und, aufgemerkt: hat man von Ghaddafi irgendwas gehört die letzten Jahre?
Antworten
zombi17:

Gibt es auf Ariva , irgend ein ......

 
02.05.02 22:20
...Thema , das nicht durchdiskutiert wird?
Bitte um Antwort!!
Gruß Zombi
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Timchen:

Zumindest hat man nix negatives gehört.

 
02.05.02 22:23
Was ist das GReat-Man-made River Projekt?
Das hör zum ersten Mal.
Ich dachte er (sein Sohn) will eher ins Fussballgeschäft
in Italien einsteigen.

Timchen
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slimfast:

Ich finde man sollte jetzt als Entschuldigung

 
02.05.02 22:25
Osama zum Ehrenbürger der USA ernennen.
Antworten
vega2000:

zombi17

 
02.05.02 22:26
Fusspilz fehlt noch.
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Schnorrer:

Great Man made River: die größte Baustelle

 
02.05.02 22:27
der Welt, das 8. Weltwunder:

www.libyen-news.de/wirtschaftsdaten.htm

und für mehr:

www.google.de/...ver&hl=de&btnG=Google-Suche&meta=lr%3Dlang_de

Antworten
Schnorrer:

zombi17: ein Thema, das mich immer brennend

 
02.05.02 22:29
interessiert hat, ich aber nie zu fragen wagte, wurde noch nicht diskutiert:

Ist das Tragen von Schuhen bei Menschen Ausdruck einer kulturellen Leistung oder eher von sexueller Perversion?
Antworten
zombi17:

@ schnorrer: Ich denke mal,....

 
02.05.02 22:34
...es beugt Verletzungen vor. Nicht mehr und nicht weniger!
Ps : bist du schonmal in einem seeigel getreten , das ist pervers.
gruß Zombi
Antworten
Timchen:

Great Man made River

 
02.05.02 22:37
Da sind aber mehr die Franzosen und Südkoreaner beteiligt.
Wenn das mal kein Fehler ist.
So eine Pipeline kann leicht kaputtgehen.
Auch wenn es nur eine Wasserpipeline ist, vielleicht
hilft es den Ölpreis hochzuhalten, damit bei den Ölmagnaten weiter
die Kasse klingelt.

Timchen
Antworten
vega2000:

"Was wußten die Insider?"

 
02.05.02 22:39
Was weiß die CIA über den 11. September? Daß selbst der frühere Bundesminister Andreas von Bülow über diese Frage nicht im „Spiegel“ oder „Stern“ nachdenken darf, sondern bei KONKRET ein Refugium findet, spricht Bände über die Lage der Nation. Mit ihm sprach Jürgen Elsässer


konkret: Beim Terroranschlag auf das World Trade Center ist noch vieles nicht aufgeklärt. So gab es vor dem 11. September Warnungen sowohl des französischen Geheimdienstes als auch des Mossad. Trotzdem reagierten die US-amerikanischen Behörden völlig unvorbereitet: keine erhöhte Sicherheitsstufe auf den Flughäfen, eine völlig verschlafene und unprofessionelle Reaktion der Luftraumüberwachung und der Flugabwehr.

von Bülow:Das merkwürdige ist, daß die Amerikaner bis zur Tat völlig ahnungslos waren, und hinterher keine 48 Stunden brauchten, um der Weltöffenlichkeit den Täter zu präsentieren: Bin Laden und sein sagenumwobenes Terrornetz Al Qaida. Was die Warnungen etwa des Mossad anging, würde man schon gerne wissen, was die gewußt haben und was sie weitergegeben haben. Das muß nicht immer dasselbe sein. Zum Beispiel beim Selbstmordattentat islamistischer Täter auf eine US-Kaserne in Beirut Anfang der achtziger Jahre: Der Mossad wußte im voraus den genauen LKW-Typ samt Farbe, den die Täter später benutzten. An die CIA weitergegeben haben sie aber nur die Warnung im allgemeinen, ohne diese Details.

Warum?

Begründet wird diese Zurückhaltung bei Geheimdiensten mit dem Quellenschutz: Gibt man die Details preis, sind Rückschlüsse auf den oder die Informanten möglich. Daneben spielen die Geheimdienste, auch die westlichen, natürlich oft gegeneinander, ein bisweilen bizzarres Machtspiel.

Also wußte die CIA vielleicht auch diesmal gar nicht soviel?

Das will ich damit nicht gesagt haben. Denken Sie etwa zurück an den ersten Anschlag auf das World Trade Center im Jahre 1993. Damals wurde ja die ganze islamistische Bande geschnappt, die die Akion durchgeführt hatte. Inzwischen hat sich herausgestellt, daß die Kameraden schon lange vorher von CIA und FBI unterwandert waren. Der Bombenbastler war ein Agent Provocateur des FBI, dessen Führungsoffizier versprochen hatte, die zur Explosion notwendigen Chemikalien rechtzeitig gegen harmlose auszutauschen, so daß die Täter zwar hätten in die Falle gelockt werden können, Schaden jedoch vermieden worden wäre. Doch das Versprechen wurde seitens des FBI nicht eingehalten. 1000 Verletzte und einige Tote waren die Folge. Noch eine Seltsamkeit: Die Mitglieder der Terrorgruppe hatten eigentlich Einreiseverbot in die USA gehabt, standen auf einer Liste des FBI und des State Department. Doch die CIA sorgte dafür, daß dieses Verbot umgangen wurde.

Das Grauen des 11. September ist ein GAU der amerikanischen Dienste. Insgesamt gibt es 26 an der Zahl, und sie stehen in Konkurrenz zueinander. Man kann sich schon vorstellen, daß Nicht-Zyniker an diesem Wirrwarr und Chaos verzweifeln. Wer seinem Staat Terroranschläge vermeiden helfen will, findet sich in einem Sumpf sondersgleichen wieder.

Also jeder gegen jeden, und die Terroristen profitieren davon?

Die entscheidende Frage ist doch: Wer sind die Terroristen? Der frühere Chef einer strategischen Einheit zur Bekämpfung der obersten Ebene des internationalen Drogenhandels sagte in einer Congress-Anhörung, er sei in seiner 30 jährigen Tätigkeit für die Drug enforcement Agency auf keinen größeren Fall erlebt, bei dem ihm nicht die CIA die Zügel aus der Hand genommen hätte.

Aber am 11. September ging es nicht um ein Drogendelikt.

Bin Laden ist ein Produkt der CIA, geschaffen zunächst im Kampf gegen die Sowjetunion. Es ging dabei nicht nur um die Abwehr der sowjetischen Intervention in Afghanistan. Es ging um die Destabilisierung der UdSSR über ihre Teilstaaten mit muslimischer Bevölkerung. Noch bevor die Kommunisten 1978 in Afghanistan an die Macht kamen, hatte die CIA Unruhen in Afghanistan unterstützt. Die Zentralregierung wurde nicht Herr der Lage. Die Kommunisten kamen ans Ruder, scheiterten ebenfalls und holten die sowjetischen Truppen ins Land. Damit waren sie in die Falle gelaufen, die der damalige US-Sicherheitsberater Brzezinski sich ausgedacht hatte und mit deren Hilfe er ihnen ein russisches Vietnam bereiten wollte. Nun wurden in einer Aktion, die die CIA zusammen mit den saudischen und pakistanischen Geheimdiensten ins Werk setzte und bei der die Finanzierung durch den Drogenhandel eine große Rolle spielte, rund Hundertausend Freiheitskämpfer aus den muslimischen Ländern Nordafrikas und des Nahen Ostens als Söldner zum Kampf gegen die gottlosen Sowjets angeworben. Freiheitskämpfer in Anführungszeichen. In Wirklichkeit handelt es sich um die Taugenichtse und Raufbolde der gesamten islamischen Welt. Wo immer ein schwarzes Schaf der Familie oder des Dorfes nicht gut tat, lockte der Ruf der Mudjahedin an den Hindukusch - wo man sich gegen Öl- und Drogengeld nützlich machen konnte. Die Taliban selbst wurden aus den koranstrengen Waisenhäusern Pakistans angeheuert. Osama bin Laden war einer der Organisatoren des fundamentalistischen Werbefeldzuges, wobei ihm durchaus gestattet war, seine rund 10.000 Söldner aus militant antiwestlichen, anti-amerikanischen Kreisen anzulocken. Teile dieser Truppe wurde eigens in CIA Lagern für spezielle Aufgaben trainiert. Es handelt sich folglich eher um Desparados als um hochreligiösen Leute. So wie wenn wir die Radaubrüder unserer Fußballstadien zum heiligen Kampf gegen den Islam heranziehen würden. Doch für die Hirnwäsche des westlichen Publikums mit dem Ziel, den neuen Feind Islamismus im Sinne des "Clash of Civilisations" einzuhämmern, sind sie bestens geeignet.

Sie waren beim Einmarsch der Sowjets in Afghanistan Mitglied der Bundesregierung. Wie hat das Kabinett Schmidt über die Sache diskutiert?

Kaum. Ich erinnere mich nur, daß Washington mächtig Druck auf uns ausübte, wegen Afghanistan die Olympischen Spiele in Moskau zu boykottieren. Wie stark der Druck war, zeigt auch eine andere Episode: Anfang der achtziger Jahre drückte der amerikanische Viersterne-General und Nato-Oberbefehlshaber Haig mit aller Macht darauf, jedes noch so kleine nationale Manöver als Teil seiner großen Nato-Herbst-Manöver deklarieren zu können. So kam es, daß an einem Wochenende alles in allem von Norwegen bis zur Türkei rund eine satte Million Nato-Soldaten von West Richtung Ost in Bewegung war. Als Staatssekretär erlaubte ich mir anzumerken, dass ich dies für problematisch hielte, zumal westlicherseits alle Warnlampen angingen, sollte der Warschauer Pakt uns ost-west-laufend ein ähnliches Szenario bieten. Die kleine Kritik fand ein weltweites Echo, in den USA und bis nach Hawaii. Als ich kurz darauf dem Weißen Haus einen Besuch abzustatten hatte, lief mir scheinbar zufällig Brzezinski über den Weg mit der Frage: "Are You the guy talking about manouvres in Europe?" Aus heutiger Sicht zündelte der Mann schon damals von der europäische wie der asiatischen Seite. Das geopolitische Spiel findet derzeit seine Fortsetzung in der Nato-Erweiterung bei gleichzeitigem Aufbau von militärischen Positionen in den selbständigen asiatischen Nachfolgestaaten der Sowjetunion.

Ich entsinne mich im Übrigen, dass anlässlich der Kontakte zwischen SPD und KPdSU die Sowjets mehrfach deutlich machten, daß sie lieber heute als morgen aus Afghanistan abziehen würden, jedoch das zu erwartenden Sicherheitschaos der sich bekämpfenden afghanischen und pakistanischen War- und Drogenlords fürchteten. Sie versuchten, die USA zu einem gemeinsamen Vorgehen zu gewinnen. Doch Washington blieb taub auf diesem Ohr.

Hatte nicht auch der BND seinen Anteil an der Afghanistan-Operation der CIA?

Höchstens als Sekundant. Die Deutschen entwickeln zuweilen sentimentale Bindungen zu den leidgeprüften Völkerschaften der Region. Bei Jürgen Todenhöfer, dem inoffiziellen Afghanistan-Emissär der CDU, kann ich mir durchaus vorstellen, daß er gemeinsam mit den Mudjahedin am Lagerfeuer saß und Freiheitslieder sang. Die verdeckten Operateure der CIA verfolgen knallhart ihre verdeckten, demokratisch nicht legitimierten Ziele ihres Landes. Als die CIA einst den 30.000 kurdischen Kämpfern gegen Saddam Hussein nach jahrzehntelanger verdeckter Nutzung im Interesse des Schah-regierten Iran den Geld- bzw. Drogenhahn zudrehte und Führer und Mannschaften der Vernichtung durch den Diktator preisgab, meinte Henry Kissinger, der Vorgänger Brzezinskis, man solle doch bitte verdeckte Operationen nicht mit Missionsarbeit verwechseln.

Zurück zum 11.9. Mir scheint bemerkenswert, daß Präsident Bush am Tattag nicht nach New York kommen wollte - aus Angst, auch auf ihn bzw. die Airforce One sei ein Attentat geplant. William Safire ist in der "New York Times" vom 15. September der Sache nachgegangen und hat von Informationen berichtet, wonach die Terroristen die Geheimcodes der US-Regierung geknackt hatten und deswegen die Drohung glaubhaft schien. Safire schlußfolgert, daß "die Terroristen einen Maulwurf im Weißen Haus haben könnten - oder Informanten im Geheimdienst, in FBI, FAA (Flugüberwachung) oder der CIA".

Das ist durchaus möglich. Noch interessanter scheint mir die Interpretation eines britischen Flugingenieurs zu sein, der behauptet, die Linienmaschinen seien am 11. September nicht gekidnappt, sondern über eine Hintertüre in den Bordcomputern unter Ausschaltung der Piloten vom Boden aus in die Ziele gesteuert worden.

Das Gegenteil ließe sich leicht beweisen, wenn die Ermittlungsbehörden die Auswertung der Flugschreiber und Voice-Recorder der Flugzeuge drei und vier - die eine ist ins Pentagon gesteuert worden, die andere abgestürzt - veröffentlichen würde. Aber das passiert nicht.

Es gibt eine Reihe ungeklärter Abstürze an der amerikanische Ostküste, etwa die Swissair-Maschine oder die Egypt Air. Für die Version des britischen Flugingenieurs könnte auch sprechen, daß die angeblichen Flugzeugentführer offensichtlich gar nicht in der Lage waren, eine Maschine zu steuern. Zeitungen aus Florida berichten, daß die Flugausbildung dieser Leute vollkommen gescheitert sei. Über einen der Verdächtigten sagte die Flugschule, nach 600 Flugstunden hätte man ihm noch nicht einmal eine Cessna anvertrauen können. Über einen anderen hieß es, er sei so dumm, dass Zweifel aufgekommen seien, ob er überhaupt ein Auto zu steuern in der Lage sei.

Dabei muß man bedenken, daß zumindest Maschine Nummer drei ein außerordentlich kompliziertes Flugmanöver durchgeführt hat.

Sie steuerte zunächst das Weiße Haus in Washington an und änderte dann mit einem 270-Grad-Looping kurz über die Telegrafenleitungen hinweg ihren Kurs aufs Pentagon. Das erfordert Können und viel Flugerfahrung. Im übrigen mache ich mir die Theorie des britischen Flugingenieurs ja nicht zu eigen. Ich behaupte nur, daß die Zweifel und Fragen, die er und andere formulieren, öffentlich debattiert und fachmännisch untersucht werden müssen.

Auch bei den Insidergeschäften werden keine Fragen mehr gestellt.

In der Tat. In der Woche vor dem Anschlag stieg der Umsatz mit Aktien, die später infolge der Ereignisse im Kurs drastisch abstürzen sollten, um 1200 Prozent. Die Aktien wurden zum Kurs vor dem Ereignis teuer verkauft, sollten jedoch einige Zeit danach erst übereignet werden. Man konnte sich so als Verkäufer nachträglich zum Crash-kurs eindecken und die Differenz als Gewinn einstreichen. Es handelte sich um Aktien der beiden Fluggesellschaften aber auch der im World Trade Center mit je 22 Stockwerken beherbergten Finanzinstitute wie Morgan Stanley und Merryll-Lynch. Außerdem kauften diese Insider amerikanische Staatsanleihen im Wert von 5 Milliarden Dollar in der Erwartung, daß auf Grund der nationalen Katastrophe der Wert steil ansteigen werde. Wer waren die Insider und über welche Kanäle gelangten sie zu ihrer Kenntnis? Und wo sind die Erkenntnisse der amerikanischen Finanzfahnder, die routinemäßig auffällige Spekulationen auf künftige Terrorereignisse zur Gewinnung von Hinweisen auf Attentate erfasst?

Bush senior arbeitet über die Carlyle Group, eine internationale Anlagefirma, für die Bin Laden-Familie in Saudi Arabien. "Die Vorstellung, daß der Vater des Präsident, auch er ein ehemaliger Präsident, Geschäfte mit einer Firma macht, die vom FBI wegen der Terroranschläge am 11. Sepember untersucht wird, ist schrecklich", schrieb die die US-amerikanische Anti-Korruptions NGO "Judicial Watch".

Bush senior ist ein alter CIA-Mann. Er war Direktor der Agency 1976/77. Bekannt sind seine Verbindungen zum panamesischen Präsidenten Noriega, der auf seinem Staatsgebiet den Drogenhandel nach Amerika und die Landung von Flugzeugen voller Drogengeld zum Zwecke der internationalen Geldwäsche erlaubte. Seine jährlichen 200.000 Extra- Dollars aus CIA-Quellen überstiegen eine Zeitlang das Gehalt selbst des US-Präsidenten.

Es gibt Berichte, daß der Krieg gegen Afghanistan keine Reaktion der USA auf den Terror vom 11.9. ist, sondern bereits vorher geplant war. "Evidence suggests, that Washingon had planned to move against Bin Laden in the summer", schrieb der britische "Guardian".

Eine amerikanische Öl- und Gasgesellschaft will seit Jahren Öl aus dem Kaspischen Becken über eine milliardenschwere Pipeline durch Afghanistan zum indischen Ozean transportieren. Die CIA hoffte die Taliban zum Schutz der Investition nutzen zu können und zugleich die Trasse über das Territorium des "Rüpelstaates" Iran verhindern zu können. Möglicherweise führt ja der Krieg jetzt zu einer neuen Regierung in Kabul, die dem Vorhaben aufgeschlossen gegenübersteht. Alles in Allem kann man davon ausgehen, daß die strategischen Köpfe der CIA in aller Regel den geopolitischen Vorstellungen folgen, die der bereits erwähnte Brzezinski in "Die einzige Weltmacht" niedergeschrieben hat. Dieses Buch ist zusammen mit Huntingtons "Clash of Civilisations" die Blaupause für die verdeckte, letztlich maßgebende US-Außenpolitik der nächsten Jahre und Jahrzehnte: Brzezinski überprüft die wichtigsten Staaten der Reihe nach, wer sich zum Gegner der US-Dominanz aufwerfen könnte. Es werden Ansätze gesucht, wie diese potentiellen Gegner geschwächt werden können - er sieht das Ganze als Schachspiel, in dem die Hauptfiguren als Staaten gegeneinander gesetzt werden, und innerhalb der Staaten oft ethnische Minderheiten als Bauern Verwendung finden. Man fördert die Scharfmacher unter den Führern von Minderheiten, desavouiert die Friedfertigen, schürt die Leidenschaften, vermittelt Waffen, finanziert über Drogen. Sollte die jeweilige Zentralregierung sich dann gezwungen sehen zur Erhaltung des Landfriedens etwas robuster vorzugehen, folgt die öffentliche Anklage wegen Verletzung der Menschenrechte. Brzezinski ist wie besessen von der Frage nach der Beherrschung des eurasischen Raums zwischen Atlantik und Pazifik, für ihn der Schlüssel zur globalen Dominanz. Und da der Mensch, fehlbar wie er nun einmal ist, hassen will und muß, bietet der Harvard-Professor Huntington den Islam als neuen Gegner des Westens, dem er das orthodoxe Christentum Osteuropas gleich zuordnet.

Welche Kontakte zwischen Bin Laden und der CIA gibt es aus der jüngeren Vergangenheit?

"Le Figaro" meint, Bin Laden habe sich noch im Juli diesen Jahres mit dem CIA-Chef in Dubai getroffen. Der CIA-Mann habe sich in seinem Bekanntenkreise dieses Treffens berühmt.

Wenn Sie auf die Rolle der CIA und anderer westlicher Dienste in den 11. September hinweisen, werden Sie sicherlich mit dem Vorwurf konfrontiert, Verschörungstheorien anzuhängen.

Nicht ich bin derjenige, der eine Verschwörungstheorie vertritt. Vielmehr müssen diejenigen sich den Vorwurf gefallen lassen, die ohne stichhaltige Beweise - jedenfalls wurden bisher keine vorgelegt - eine Bin Laden-Verschwörung am Werke sehen. Dabei werden wieder die Medien zur Desinformation genutzt. Zum Beispiel las man in der "New York Times", Bin Laden habe in einer Erklärung die Attentate begrüßt, die Täter als "Helden" gelobt. Die Äußerung wurde von einem in Afghanistan lebenden Palästinenser übermittelt, der weitergab, was ein Freund aus der Umgebung Bin Ladens über dessen Reaktion gehört haben wollte. Zur gleichen Zeit übersetzte der "Bonner Generalanzeiger" die von BBC übermittelte Erklärung Bin Ladens, in der er den Tod Unschuldiger am 11.9. bedauerte. Wieso wählt die New York Times die mit hoher Wahrscheinlichkeit verfälschte Nachricht?

Ich behaupte jedenfalls nicht, daß ich Antworten hätte auf Fragen, die in den Medien nicht gestellt werden mit der Folge daß die Verantwortlichen sich zu überzeugenden Antworten nicht veranlasst sehen. Stattdessen werden Bilder vermittelt, die den im Sandsturm reitenden Bin Laden zeigen, den apokalyptischen Reiter, den unberechenbaren, hinterhältigen, grausamen neuen Feind!

Warum reagieren die Medien, auch in Deutschland, wie gleichgeschaltet?

Lediglich Frankreich scheint einigermaßen dem Hysterismus und der uneingeschränkten Gefolgschaft zu trotzen. In der Politik wie in den Medien. Die Wellen der Gleichschaltung habe ich nun schon mehrfach erlebt. Bei der Neutronenwaffe hatte es noch nicht geklappt. Doch anlässlich der Nachrüstung von 100 Mittelstreckenraketen wurde die Gleichschaltung handgreiflich. Dann bei der Unterdrückung jeder Wortmeldung über den angeblich schnellen Weg zu den blühenden Landschaften. Mit am schlimmsten habe ich die Manipulation aus Anlaß des Golfkrieges empfunden, wo Sadam Hussein nach massiver Aufrüstung durch den Westen u.a. in die Falle der amerikanischen Botschafterin lief, die ihm zugesichert hatte, dass Grenzstreitigkeiten mit Kuweit die USA nicht kümmerten. Beim Krieg der Sterne unter Reagan und jetzt wieder Bush zeichnet sich dieselbe Tendenz auch in unserer Presselandschaft ab.

Sie haben das Phänomen zutreffend beschriebend, aber noch nicht erklärt.

Von einem Informanten in den USA weiß ich, daß in den größeren Redaktionen und Nachrichtenagenturen eine Person des Vertrauens der CIA sitzt, die in der Lage ist, kritische Sachen im Zweifelsfall vom Transportband der Nachrichten zu nehmen oder das Totschweigen zu veranlassen. Ob der BND ähnliche Macht hat, weiß ich nicht. Die maßgeblichen Medienzaren der USA sitzen in Beratungsgremien der Gehiemdienste. Die CIA hilft ausländischen Journalisten und Nachrichtenagenturen mit Geld auf die Sprünge. Im Übrigen stehen Journalisten oft im Klientelverhältnis zu den Diensten. Die heiße Story wird von dort herausgereicht zur angemessenen Verbreitung. Verläßt der Journalist den Mainstream, bleiben die Lieferungen aus. Bleibt er jedoch auf Kurs, wird er zu Hintergrundgesprächen und Konferenzen eingeladen, oft an den schönsten Orten der Welt, in den besten Hotels, mit prominenten Gesprächspartnern. Wer als "Defense Intellectual" gilt, hat ein schönes Leben und exklusive Informationen - von Korruption will da keiner sprechen. Aber der Unterschied zu einem Journalisten, der etwa in Frankfurt-Bockenheim an seinem Schreibtisch sitzt und täglich auf sich gestellt seine Informationen zusammensuchen muß, ist beträchtlich.

Ein weiteres kommt hinzu: Die wichtigste Aufgabe der Geheimdienste ist die Täuschung der Öffentlichkeit. Der eigentlichen Kausalkette soll niemand auf die Schliche kommen. Einen Bergstamm in Burma mit 30.000 Mann zum Kampf gegen den Vietcong zu gewinnen, das ist nicht schwer, dazu reicht es, Geld und Waffen bereitzustellen. Viel schwieriger ist es, das Ganze so zu drehen, daß der Dienst nicht selbst als Verursacher und Aufraggeber in Erscheinung tritt. Also dirigiert und finanziert die CIA über raffinierte Umwege. Die mittelamerikanischen Contras bekamen Waffen und Geld über Drogenhändler, die im Gegenzug geschützt vor Strafverfolgung ihre Ware in den USA oder Europa absetzen konnten. Die Wäsche des eingenommenen Drogengeldes wird gedeckt, damit der geheime Kreislauf funktioniert. Alles wird so verwickelt arrangiert, daß jeder für verrückt erklärt werden kann, der die wirklichen Zusammenhänge erahnt oder darstellt. Umso kommoder ist die Welt eingerichtet für Journalisten, die auf dem Schoß der Geheimdienstleute sitzen und auf die Desinformation zum Füllen ihrer Spalten warten.

Sie waren Staatssekretär und Minister. Wie reagieren die Sozialdemokrate ihrer Generation - Leute wie Bahr und Schmidt - auf ihre Recherchen?

Da gibt es keine Reaktion. Wer meine Analyse für richtig hält, müsste auf Gegenkurs gehen. Wer sie für falsch hält, müsste argumentieren können.

Quelle:124parsimony.net/
Antworten
Schnorrer:

Re timchen: ich habe das Thema vor einigen

 
02.05.02 22:42
Monaten schon mal recherchiert, weil ein Bericht im TV kam: habe nur die Zahl von 64 Milliarden für US-Firmen im Kopf behalten, vermutlich für die bereits abgeschlossenen Projekte des Pipeline-Baus, wo jetzt schon die Reparaturdienste beginnen.
Antworten
vega2000:

Al-Qaida auf Djerba?

 
02.05.02 22:43

Dann greifen die USA demnächst Tunesien an, -was gibt es denn da zu holen ?



Die Explosion auf Djerba gehe auf das Konto der Terror-Organisation Al-Qaida, berichten eine arabische Zeitung und das Nachrichtenmagazin "Stern". Diese Darstellungen stützen sich auf ein Bekennerschreiben, das bei der arabischen Zeitung al-Kuds al-Arabi eingegangen sein soll. Der "Stern" berichtet ferner über ein Telefonat, das kurz vor dem Anschlag von Djerba aus nach Deutschland geführt und von deutschen Sicherheitsbehörden abgehört worden sein soll. Was ist davon zu halten?
Generell ist man sehr rasch geneigt, Al-Qaida als Inkarnation des Bösen zu betrachten. Allen schon deshalb dürfte jede diesbezügliche Spekulation auf fruchtbaren Boden fallen und von den Medien begierig aufgegriffen werden. Eine Version, die auf Anhieb sehr plausibel klingt und obendrein den Vorteil bietet, die üblichen Verdächtigen schnell als Täter präsentieren zu können, bedient viele Interessen und Voreingenommenheiten.

Trotzdem wirken die Fakten bislang eher dürftig. Ein Bekennerschreiben kann auch gefälscht sein – welchen Redakteur interessiert noch der gründliche Gegencheck, wenn der Aktualitätsdruck immer neue Nachrichten verlangt? Wer würde der sofortigen Veröffentlichung widerstehen und die Sache erstmal prüfen? Auch wäre zu fragen, aus welcher übergeordneten Interessenlage heraus während laufender Ermittlungen (!) bekannt bzw. doch wohl eher gezielt lanciert wird, dass deutsche Sicherheitsbehörden einem abgehörten Telefonat Hinweise auf Al-Qaida entnommen haben wollen. Eine derartige Nachricht, die parallel zum Auftakt des Al-Qaida-Prozesses in Frankfurt verbreitet wird, bildet schon eine seltene journalistische Sternstunde ..... Soll man wirklich an Zufälle glauben? Oder vielleicht doch eher daran, dass der "Stern" sich womöglich nur auflagefördernd für die Belange interessengeleiteter Informanten hat einspannen lassen?
Wie auch immer – im Gesamtzusammenhang fällt folgendes auf:
1.) Bevor die Spuren des Anschlags hinreichend gesichert und kriminaltechnisch untersucht werden konnten, wurden sie gründlich vernichtet. Warum? "Nur" mit Rücksicht auf den Tourismus – oder ging es in Wahrheit darum, genauen Untersuchungen vorzubeugen, die womöglich seriöse Rückschlüsse auf den oder die Täter gestattet hätten?
2.) Schenkt man einzelnen Berichten Glauben, soll angeblich das ursprünglich mit Gasflaschen beladene Wrack des Lastwagens verschwunden sein, der vor der Synagoge gesichtet wurde: Falls das stimmt (falls!), wäre es ein weiterer Skandal!
Doch allein schon die oben erwähnten Ermittlungsfehler, die man wohl besser als Vertuschungsaktionen bezeichnen sollte, begründen den leisen Verdacht, dass es sich womöglich weder um ein Unglück noch um den Anschlag einer klar benennbaren Terror-Gruppe gehandelt haben könnte, zumal Al-Qaida sich durch die prompte Verbreitung von Bekennerschreiben bislang nicht gerade hervorgetan hat.
3.) Während Schily die tunesischen Behörden zunächst kritisierte und sinngemäß von schleppender Kooperation sprach, wird die Zusammenarbeit mit den dorthin entsandten BKA-Experten inzwischen über den grünen Klee gelobt. Wie erklärt sich der Sinneswandel, auch auf tunesischer Seite? Haben sich irgendwelche Offiziellen oder Halb-Offiziellen hinter den Kulissen darauf verständigt, dass die Explosion auf Djerba prioritär unter dem Blickwinkel des weltweiten "Kampf gegen den Terror" zu betrachten ist? Für die tunesische Regierung wäre diese Vorgehensweise ungeachtet touristischer Interessen willkommen, weil
4.) der Polizeistaat Tunesien, in dem von Pressefreiheit nicht die Rede sein kann und in dem Regierungskritiker mundtot gemacht, bedroht und teils gefoltert werden, die Anschläge vom 11. September z.B. nach Einschätzung des Auswärtigen Amtes (www.auswaertiges-amt.de) bislang auch zum Vorwand genommen hat, sein rigoroses Vorgehen gegen Kritiker zu rechtfertigen.
5.) Die Al-Qaida-Theorie passt sowohl den USA als auch Deutschland und Tunesien aus unterschiedlichen Motiven sehr gut ins Bild. Ohne die üblichen Verschwörungstheorien anheizen zu wollen, bleibt eines festzuhalten: Großangelegte, systematische und zügig betriebene Spurenvernichtungen wären u.U. auch als Hinweis auf eine (wie auch immer geartete) potenzielle Beteiligung von Geheimdiensten zu deuten. Auch danach wäre zu fragen, bevor man sich allzu glatten und scheinbar schlüssigen Erklärungen bedenkenlos anschließt.  

Quelle:journalismus.com
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Schnorrer:

Neun Thesen über Verschwörungen

 
02.05.02 22:49
Neun Thesen über Verschwörungen

1)
Verschwörungen sind eigentlich das Selbstverständlichste der Welt: A und B verabreden sich hinter dem Rücken von C, um sich einen Vorteil zu verschaffen. Das geschieht im Wirtschaftsleben genauso wie in der Natur, ist in der Politik und ebenso an der Tagesordnung wie am Arbeitsplatz - und, vor allem, im Liebesleben. Dass der oder die Geliebte heimlich noch einen anderen hat, ist wohl die am meisten gehegte Verschwörungstheorie überhaupt.

2)
Verschwörungstheorien sind Annahmen über reale Verschwörungen, die auf Indizien, Verdachtsmomenten, Hinweisen beruhen. Wird die Verschwörungstheorie durch einen defintiven Beweis erhärtet - der Partner wird beim Seitensprung auf frischer Tat ertappt, die "Watergate"-Tonbänder über illegale Polit-Machenschaft gelangen an die Presse - fliegt die Verschwörung auf und ist beendet. Oft aber ist ein solch defintiver Tatsachenbeweis nicht zu erbringen - deshalb fristen reale Verschwörungen oft ein ebenso langes Leben wie unbewiesene Verschwörungstheorien.

3)
Verschwörungstheorien haben eine besondere Eigenschaft, die sie so attraktiv machen: sie reduzieren Komplexität. Vielschichichtige, komplexe Ursachen von Ereignissen werden auf einen einfachen Sündenbock reduziert. Dieser Sündenbock-Mechanismus ist uns offenbar sogar genetisch eingebaut - schon Schimpansen haben die Eigenschaft, bei einem Blitz und Donner auf Hügel zu rennen und mit der Faust gen Himmel zu drohen.

4)

Im Zuge der inneren Verarbeitung unverständlicher äußerer Katastrophen ist wahrscheinlich auch die älteste und bedeutendeste Verschwörungstheorie entstanden, die allgemein mit dem Namen "GOTT" abgekürzt wird. Also die Annahme eines unsichtbaren, geheimen, allmächtigen Schöpfers und Drahtziehers, der hinter dem ganzen Universum und unserer Existenz steckt. Auch die Annahme einer göttlichen Verschwörung reduziert die Komplexität: sie macht den katastrophischen chaotischen unverständlichen Kosmos verstehbar und belegt ihn und unsere Existenz mit Sinn.

5)
Die Funktion von Verschwörungstheorien, komplexe Zusammenhänge auf einfache Ursachen zu reduzieren, macht sie zum idealen Instrument der Propaganda und Agitation. Ohne das Gespenst einer krakenhaften, blutsaugenden "jüdisch-bolschewistischen Weltverschwörung" hätte Hitler seine Wähler nicht zum Weltkrieg hetzen können, Stalin seine Dikatur ohne die angeblich drohende "jüdisch-imperialistische" Weltverschwörung.nicht lange aufrecht erhalten können .

6)
Die Worte Ver-Schwörung / Be-Schwörung / Be-Törung klingen nicht nur zusammen, sie hängen auch zusammen. Das Beschwören von unsichtbaren Kräften, von guten oder bösen Geistern, hat immer etwas Konspiratives und es hat etwas Betörendes, weil es, wie oben gesagt, die Dinge einfach macht. Konspiration: Kon-Spirare - gemeinsam Atmen - haben wir da, und Spiritus - Geist - gemeinsamen Geist - Verschwörung ist also immer auch ein kollektives, soziales Phänomen. Es gibt nichts besseres als eine verschworene Gemeinschaft - aber auch nichts Gefährlicheres.

7)
Wie Verschwörung, Beschwörung und Betörung zusammenwirken erleben wir am aktuellen Fall des WTC-Anschlags: zum einen gibt es eine oder mehrere reale Verschwörungen, die diesen Anschlag konzipiert und durchgeführt haben, doch von den Tätern und ihre Hintermännern ist bis heute so gut wie nichts bekannt ist. Deshalb gibt es bisher nur eine Verschwörungstheorie - die unter der Chiffre Bin Laden und Al Quaida. Einige Indizien, Hinweise, Verdachtsmomente sprechen zwar für diese These, doch nach landläufigen juristischen und wissenschaftlichen Kriterien muss sie als unbewiesene Theorie gelten. Hier setzt nun die Beschwörung ein und ein gewaltigeres Beschwörungsritual als das der gleichgeschalteten Medienmaschine seit dem 11.9. hat die Menschheit wohl noch nie erlebt.

8)
Fünf Minuten nach dem Einschlag des ersten Flugzeugs war die Theorie "Bin Laden" in der Welt, einen Tag später kamen die Namen der vermutlichen 19 Hijacker hinzu, und ihr konspiratives Terror- Netzwerk "Al Quaida". Zu diesem Stand vom 12. September sind seitdem keine weiteren Belege und Beweise über die Verbindung der Hijacker mit "Al Kaida" hinzugekommen - doch durch permanente, beschwörende Wiederholung wurde die Verschwörungstheorie "Bin Laden/Al Quaida" in den Rang einer Tatsache, einer unbestreitbaren Wahrheit erhoben und konnte ihre betörende Wirkung entfalten.

9)
Seit dem dem 11.9. gibt es deshalb eine neue Verschwörungstheorie, die man in Anlehnung an die verschwörungstechnischen Großmeister des 20 Jahrhunderts, Hitler und Stalin, die al-quaidisch-ladinistische Weltverschwörung nennen könnte: Überall auf der Erde lauern die Mitglieder dieser Weltverschwörung, als "Schläfer" im Verborgenen, bereit unbarmherzig mit Terror zuzuschlagen - und der Krieg, der gegen dieses dämonische Terrornetzwerk geführt wird, wird sich, wie Herr Rumsfeld sagt, über mehrere Generationen dauern und sich auf 40 - 50 Länder erstrecken. Wir haben es somit nicht nur mit der beschwörendsten Propagandamaschine aller Zeiten zu tun, sondern auch mit der größten Weltverschwörung aller Zeiten.


Mathias Bröckers, 12/01
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www.broeckers.com/acc.htm


www.broeckers.com/

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verdi:

Die spannende Frage ist doch,falls die Meldung

 
02.05.02 22:51
oben so (wörtlich)korrekt ist: Warum wird es so drastisch publiziert???

Das muss doch einen Zweck verfolgen!! Stehe ich auf der Leitung??;-)
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Schnorrer:

Die Antwort wurde, glaube ich, von timchen

 
02.05.02 22:55
gegeben: wenn es Al Kaida nicht war, wars ein anderer: Saddam? Würde ins Bild passen.
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Egozentriker:

Jungens...

 
02.05.02 22:58
vergesst es. In 20 oder 30 Jahren können wir uns ja noch mal unterhalten. Villeicht kommt dann langsam die Wahrheit ans Licht...
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ecki:

Bin ich blöd? Auf rexinis Quellangabe finde ich ni

 
02.05.02 22:59
chts.

Wird wohl eine Ente sein?!

Grüße
ecki
El-Kaida hat nichts mit Anschlag aufs WTC zu tun 654032home.arcor.de/megaseiten/insekten/bilder/vlieg.gif" style="max-width:560px" >
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Schnorrer:

Na, immerhin gibts bei uns diese Meldung:

 
02.05.02 23:06
Konkrete Beweise fehlen

Peter Nowak   02.05.2002
Der Generalbundesanwalt hat offenbar keine Beweise für Anschlagspläne der festgenommenen Mitglieder der El-Tawhid-Zelle

Seit der Amokläufer von Erfurt die Medien beherrscht, ist es ruhiger geworden um die islamistischen Terroristen auf deutschem Boden. Noch in der letzten Woche gab es täglich neue Meldungen über festgenommene Islamisten in Deutschland und anderen EU-Ländern sowie über angebliche Attentatspläne, die durch den Zugriff der Polizei gerade noch verhindern worden seien.






Der Bundesanwaltschaft kann es ganz Recht sein, dass das Thema aus den Schlagzeilen verschwunden ist. Denn langsam begannen sich manche Medien zu fragen, welche Straftaten die Festgenommenen nun wirklich planten und welche Beweise gegen sie vorliegen. Obwohl die Gruppe wohl seit Monaten observiert wurde, fanden sich keine Gegenstände, die auf konkrete Anschlagsplanungen schließen lassen.

Vorgeworfen wird den Festgenommenen die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung: "Die Zelle in Deutschland war bisher überwiegend mit der Fälschung von Pässen und Reisedokumenten, der Durchführung von Spendensammlungen und Schleusung von 'Kämpfern' befasst; die logistische Unterstützung von Afghanistankämpfern stand zunächst im Vordergrund",  teilte Generalbundesanwalt Kay Nehm mit und erklärte nur vage, es bestünden Anhaltspunkte dafür, dass die El-Tawhid-Gruppe um den 36jährigen Palästinenser Yasar H. aus Essen das Ziel gehabt habe, "Anschläge in der Bundesrepublik Deutschland zu planen". Das Zielfeld seien israelische und jüdische Einrichtungen gewesen, doch "Planungen mit konkreten Anschlagszielen gab es noch nicht".

Die Wortwahl des Bundesanwalts dürfte die Juristen aufhorchen lassen. Wenn die Planung von Anschlägen und nicht die konkrete Durchführung das Ziel der Festgenommenen waren dürften die Vorbereitungen auf einer Stufe gewesen sein, die es fraglich erscheinen lassen, ob der Paragraph 129a des Strafgesetzbuches auf diese Gruppe überhaupt anwendbar ist. Danach handelt es sich nur dann um eine terroristische Vereinigung, wenn ganz bestimmte im Gesetz benannte Straftaten konkret vorbereitet worden sind. Dazu zählen unter anderem Mord, Brandstiftung, Geiselnahme oder gefährliche Eingriffe in den Luftverkehr.

Bisher konnte die Bundesanwaltschaft nicht sagen, welche dieser Delikte den Festgenommenen vorgeworfen werden. Daher gab es auch erste kritische Fragen in der Presse. So hieß es in der  Frankfurter Rundschau: "Welche der genannten Straftaten waren geplant? Auf diese Frage gab der Generalbundesanwalt keine Antwort. Den Ermittlungsrichtern am Bundesgerichtshof muss er wohl etwas mehr mitgeteilt haben; denn sonst hätten sie kaum Haftbefehle wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung erlassen."

Das Vertrauen in die Organe des Rechtsstaats in allen Ehren, doch gerade die Anwendung des Paragraphen 129a stand in der Vergangenheit immer wieder in der Kritik. Juristen sprachen auch von einem Gummiparagraphen und verwiesen darauf, dass es in den überwiegenden Fällen nicht zu Strafprozessen oder zu Verurteilungen gekommen ist. Es ist zu hoffen, dass das Bedrohungsszenario "islamischer Terrorismus" die Kritiker solcher gesetzlicher Maßnahme nicht zum Schweigen
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vega2000:

Finde auch nix, mmmh

 
02.05.02 23:13
Artikel vielleicht gelöscht ?
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ecki:

Schnorre, dein Artikel hat wiederum nichts mit wtc

 
02.05.02 23:15
zu tun, zumindest nicht konkret.

Grüße
ecki  
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MaxCohen:

Ich denke der Artikel ist gemeint:

 
02.05.02 23:22
news.bbc.co.uk/hi/english/world/americas/...965000/1965053.stm

Ermittler haben nach monatelangen Ermittlungen und trotz hunderter Verhaftungen noch immer keine handfeste Spur über die Organisationsstrukturen der Attentäter.

Grüße Max
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