Damit ich es klarer sehe: Du stellst in #16921 deinen oder einen möglichen Handelsansatz vor. Handelt es sich bei der Grafik im unteren Teil ebenfalls um einen nachlaufenden (eigens gebastelten?) Indikator? Falls ja, warum wäre dieser Ansatz besser als einer mit dem simplen MACD? Wie bestimmst du Nachfrage/Angebot Verhältnis? Mit welchen Daten? Ein geheimes Eurex-Datefeed oder etwa ebenfalls Indikatoren-Daten?
aha, hier werden sogar Fragen gestellt... weißt du travel, ich bin schon so weit abgestumpft, da die letzten ~10 Male, wo ich mal einen solchen Chart gepostet habe, die Leute "jupp" gesagt haben, andere schnell darauf verwiesen haben, dass "Charts egal" sind ("nicht wichtig") und man den Wert auch ohne CT halten kann und damit glücklich wird... interessierte fanden das zwar gut, aber kein Mensch hat sich jemals gefragt, wieso die y-Achse gar nicht skaliert ist? wieso ist da ein leeres Feld? was misst der da eigentlich? und warum? nun... wenn mich keiner fragt, mache ich auch einfach keine Angaben dazu... rasch kamen 200 postings drüber... und der Fall war "ad acta" gelegt .-) so geht es schon ein paar Jahre... dabei habe ich es dann immer belassen... wer nicht will, der hat schon :-) weiter kommt nur der, der sich dafür interessiert, aus eigenem Antrieb + nachdenkt (aus eigenem Antrieb), nicht, weil ich es so will...
herzlichen Glückwunsch! zu deiner kritischen Fragestellung... neben CD04 bist du der einzige, der sich das fragt...
ich möchte Leute zum Nachgrübeln anregen aber keine "Fertiglösungen" vorsetzen, zum anstrengungslosen konsumieren, die dann einfach so wortlos angenommen und genutzt werden... ich bin ja nicht von der "Heilsarmee"... ich musste mir das auch alles jahrelang aneignen und erarbeiten... und eure Aufgabe wird es sein, über die Natur der "Messlinie" nachzudenken + Vorschläge zu machen, bis eine Lösung erreicht ist, dazu kann ich deine Fragen beantworten und einige ergänzende Angaben machen, so dass die Suche nicht endlos dauert oder gar unmöglich sein würde und noch weitere einleuchtende Beispiele bringen... falls dies erwünscht ist... sonst - nicht
Handelt es sich bei der Grafik im unteren Teil ebenfalls um einen nachlaufenden (eigens gebastelten?) Indikator? Falls ja, warum wäre dieser Ansatz besser als einer mit dem simplen MACD?
"jein", es ist nicht selbst gebastelt. Er ist "besser" als der MACD, da ich bereits erläuterte, dass der MACD z.B. der "Thermostatknopf" einer Heizung sein könnte... Was nützt dir das Thermostat an der Wand, wenn die Heizung gar nicht brennt? Da kommt nie Wärme an! Nie! egal wieviel du drann rum drehst. Der MACD lokalisiert z.B. Wendepunkte in vorhandenen Schwüngen der Kursbewegung, super! geniales Instrument! ohne geht nicht! ich liebe ihn! aber wenn der Wert gar nicht unter Nachfrage steht, dann ist der MACD nutzlos + machtlos, denn der Kurswert wird mangels Nachfrage bzw. mit Überangebot an shares "baden gehen" und du mit MACD zusammen, ebenfalls... daher erst in die Brennkammer schauen und dann das Thermostat regeln.
Wie bestimmst du Nachfrage/Angebot Verhältnis? Mit welchen Daten? Ein geheimes Eurex-Datefeed oder etwa ebenfalls Indikatoren-Daten?
Darüber hat sich vor sehr langer Zeit jmd. Gedanken gemacht. Dies war vor meiner Geburt. Er fragte sich, wie kann ich im Chart darstellen, ob diese Aktie einer Nachfrage unterliegen würde? oder einem überwiegenden Angebot? dies zu "visualisieren", wäre äußerst nützlich, wenn nicht genial! denn dann kann man frühzeitig Schlussfolgerungen über die zu erwartende Kursbewegung ziehen. Wenn ich nur Volumen- und Kursdaten habe? er war einer der ersten, der sich das fragte... und so begann er anhand einer Messwertlinie nur aus den zu Verfügung stehenden Daten, indirekt aufzuzeichnen, ob der Wert unter Kauf- oder Verkaufdruck stehen würde und dies führte nach den original Berechnungsgrundlage von ihm, zu obiger Linie (zu der ich lediglich einen "Schwellenwert" hinzugefügt habe, um zu bestimmen "Flamme an", "Flamme aus").
Er ward darüber zu einem Meister seiner Zunft und darüber hinaus zu zu einem "Markt Guru", der Marktentwicklungen erstaunlich vorhersagen wollte, aber auch regelmäßig kräftig ins Klo griff. Er war aber so bekannt, dass 1000ende institutionelle Investoren und Banken seinen Worten lauschten und seinen Empfehlungen teils folgten, in den 70ern, 80ern und 90ern z.B. Falls er heute noch lebt, wovon ich ausgehe, ist er schon ein Großvater in den Jahren, wo man es ruhiger angehen lassen sollte... er wird dieses Jahr 90 Jahre alt und sein original Ansatz zur Bestimmung obiger Messlinie veröffentlichte er vor rund 50 Jahren. Dieser obige Ansatz von ihm ist keine Lösung aller Probleme, die sich beim trading stellen, kein "Rundumschlag" oder die geniale "Formel" für alles, im Gegenteil, das Konzept, alleine verwendet, weist deutliche Schwächen auf, aber der Zusammenhang zwischen "Angebot/Nachfrage" und "Schwellenwert" ist in dieser visualisierten Form und das ist seine Leistung, so tief im Marktgeschehen mit diesem untrennbar verwoben, wie ein Wollfaden in den Maschen eines Pullovers. Man wird immer sehen, wenn eine Mindestnachfrage (indirekt gemessen, als "Kaufdruck") vorliegt, darf der Kurs steigen und er wird es auch dann erst. Ohne dies steigt der Kurs nicht oder macht gar das Gegenteil. Beides ist gut für uns zu wissen.
Gruß & viel Spaß beim ausfindig machen :-)