Und wenn ich vorm Ex-Div.-Datum bei über 22 ausgestiegen wäre (spekuliert hätte), wäre auch nicht viel rum und num gekommen und anders gewesen...
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Da im Moment ja die Stimmung auf Versorger eingetrübt ist und alle E ON und Konsorten hassen,ist das der beste Zeitpunkt zum Einstieg. Ich bin drin ,und das schon am Freitag. Wie sagte schon Warren Buffet: Sei ängstlich wenn alle gierig sind und sei gierig wenn alle ängstlich sind. Also getreu dem Motto.Let´s go
Keine Empfehlung zu irgendwelchen Entscheidungen
Gruß an alle
Wenn wir uns heute mal den Chart des Dax und auch die Amis genau anschauen sehen wir schon fast eine schöne gerade Linie.Dieses hatten wir in der Vergangenheit auch schon öfters gesehen.Aber der Langfrist-Chart geht nunmal .Es gibt momentan keine Alternativen zu Aktien.Allein das KGV einiger Daxwerte ist wirklich On-Top. Ich mache wirklich keine Werbung für Aktien,aber auf lange Sicht fährt man immer besser an der Börse.Für panikartige Abstürze gibt es momentan keine Gründe.Ok die Weltbühne ist etwas unruhig.Aber deshalb wird niemand mit Öllampen rumlaufen.Keiner wird auf Pferdekarren umsteigen.Menschen werden nicht zu Jägern oder Sammlern.Diesen Lebensstand geben wir nicht wieder weg.Daher ist die Zukunft solider Unternehmen wie es sie in Deutschland gibt gesichert. Nicht alles schwarz malen.Auf lange sicht sind wir auch irgendwann alle Tod.Kaufen wir uns denn jetzt schon alle einen Platz auf dem Friedhof ? Nein.
Think Positiv and buy on bad News
Gruß an alle
ob diese Aktie 4 % verliert bei 120 oder E.ON verliert bei..................und das alles bei der Vergangenheit der Kurse ........ist doch ein wichtiger Faktor . Natürlich alles unter der Prämisse von Curth`s logischem Gedanken und zugleich in weiten Teilen " risk ".
......das Unternehmen ist hochprofitabel und fundamental kerngesund.............. Auszug-Zitat-
KLARO , dass so ne Aktie runter geht , wenn Italien dem Vatikan den Krieg erklärt... Aber wenn nicht diese sch...politische Unsicherheit da wäre mit den Grünen etc.(schon hundertmal gesagt hier im Forum-auch NICHT die Grünen überbewerten-auch schon hundertmal besprochen - wo dann die Scheisserleins von Investors die Hose voll haben..- AUCH schon des öfteren gesagt ) - ja dann würden die Versorger einen Quasi-Puffer für den Weg nach unten sich angelegt haben.
adjö, Joschi
Die Methode der "technischen Analyse" von Börsenpreisen geht a priori davon aus, man könne – unter völliger Ausklammerung von Geschehnissen in der Wirtschaftswelt – aus einer Zeitreihe von in die Vergangenheit zurückgreifenden Börsenkursverläufen, graphisch zur Anschauung gebracht mit Hilfe von geometrischen Kurs-Schaubildern ("Charts"), mit einem gewissen Grad an Verlässlichkeiten bei den Erwartungen auf Kursbewegungen der näheren Zukunft Rückschlüsse ziehen ("chart reading"). Hierzu bedarf es jedoch in Wahrheit allerhand Erfordernisse, die im praktischen Wirtschaftsleben kaum je zu erfüllen sind. Verfechter der Charttechnik aber halten sich zu der Meinung berechtigt, im Verlauf der Preiskurve walte und herrsche ein "Quasinaturgesetz", welches ihr andauernd die Richtung weise. Dieser Befund gestatte es allemal, aus den vermeintlich erkannten übereinstimmend wiederkehrenden Verlaufsmustern der Vergangenheit (z.B. Formationen, Trends usw.) für Anlageentscheidungen verwertbare Kriterien herzuleiten, gleichsam wie die positive Kenntnis der Konstellation von Naturkräften, die für das Wechselspiel zwischen Ebbe und Flut der Meere bestimmend sind, deren tägliche Wiederkehr immer wieder exakt voraussehbar macht. Die wesentlichen Kritikpunkte, diesen Ansatz auf seinen Unwert zurückzuführen, sollen im Folgenden zur Anschauung gebracht werden.
Um den oben angesprochenen (Irr)Glauben sich selbst gegenüber sowohl als vor anderen zu bewahren – und ihm so zum Mindesten den Anschein der Plausibilität zu geben –, führt die Masse der Bekenner der "Charttechnik", sowie man sie beim Worte nimmt, wenn man sie gezielt nach der Rechtfertigung ihres Vorgehens an den Märkten gemäß technischer Analyse befragt, neben einer nicht beweiskräftigen Berufung auf Gewährsmänner regelmäßig ein Sammelsurium von in ihrer Form inhaltlich nicht näher erläuterten Verhaltenshypothesen und/oder "Gesetzen der Massenpsychologie" als Überzeugungsgründe ins Treffen. Derlei seichte Begründungsversuche im Tone der bloßen Behauptung vorgebracht halten indes nicht Stich. Sie bleiben die eigentliche Erklärung schlicht schuldig. Sie taugen allenfalls, um jene zu überzeugen, die gern überzeugt sein wollen; denn was man gerne glaubt, das glaubt man leicht.(Deifin)
adjö Joschi
Hi :-)
Natürlich gibt es immer Alternativen zu Aktien.Meine Oma hatte ihr Geld unter dem Kopfkissen :-).Mein Nachbar hat sich ein Eigenheim gekauft.Ist für die nächsten 30 Jahre mit nichts anderem mehr beschäftigt. (Habe übrigens selber keine Immobilie).Rohstoffe sind gut.Aber die Unternehmen die sie verwerten besser.Siehe Ölkonzerne,Minengesellschafen ect. Daher investiere ich persönlich lieber in das Unternehmen. Morgen sieht die Welt vielleicht schon wieder anders aus am Börsenhimmel.Oder auch nicht.
Schöne Grüße :-)
Du hast Recht mit deiner Bewertung zu EON. Ich sehe es genauso. Aber aufgrund des aktuellen Trubels denke ich die Aktie wird weiter fallen. Geht die Aktie in den Aufwärtstrend zurück steig ich wieder ein. Ansonsten schlag ich bei 17 € wieder zu.
So,das wars für heute erstmal.Der Dow hat "lediglich" über den Tag verteilt um die 1 Prozent im Minus gelegen und auch geschlossen.Morgen sollte es eine Gegenbewegung allgemein geben.Wie es dann weitergeht muss man sehen.Trotz des trüben Umfeldes finde ich hat sich der Dow recht Wacker geschlagen.Der Dax hat natürlich wieder übertrieben.Schauen wir mal .Bis dahin gute Nacht.Hoffentlich scheint morgen die Börsensonne.Das Wetter soll zumindest so sein.
Gute Nacht an alle
Alle Börsenkurse, die wir vorfinden, gehören der Vergangenheit an. Künftige Kurse kennen wir nicht. Um etwas über sie in Erfahrung zu bringen, bedarf es Prognosen. Begründete Prognosen mit hoher Voraussagekraft setzen mit Notwendigkeit zu allem Anfang eine häufige Wiederholbarkeit der gleichen Handlungsmöglichkeiten unter mehr oder minder gleichem Datenbestand (Umweltgegebenheiten) und Wissensstand voraus, wodurch sie entscheidungslogisch nachvollziehbar werden. Im Tatsächlichen aber fällt jede Anlageentscheidung unter immerfort wechselnde Rahmenbedingungen, die von zahlreichen Einmaligkeiten und unumkehrbaren gegenseitigen (kasuistischen) Abhängigkeiten verschiedenartigster, sich oft bunt durchkreuzender Kursbestimmungsgrößen im Zeitablauf erfüllt sind ("einmalige Entscheidungen"). Wann immer dagegen auf fadenscheinige, waghalsige, unzutreffende oder stillschweigend auf bloße Ad-hoc-Hypothesen zurückgegriffen wird, ohne ihre Anwendungsvoraussetzungen klar zu formulieren, stellt die Idee von der Fruchtbarkeit der auf Charttechnik basierenden Kursprognosen in Wahrheit erst einmal nicht mehr dar als eine unerwiesene Behauptung.
Wohlgemerkt: Es wird kein sicheres Gesetzeswissen (hochtrabend: i. S. v. "nomologisch-deduktiven Hypothesen") als Beweisquelle gefordert, da ein solches unter Unsicherheit und bei ungleich verteiltem Wissen und Können unter den Menschen nicht existieren kann. Vielmehr sind, um Glauben zu verdienen, schlussfolgerungsfähige Aussagen über glaubwürdige, d.h. empirisch gut abgestützte Regelmäßigkeiten zu fordern. (deifin) adjö Joschi
Anhänger der "technischen Analyse" aber geben sich auf der ganzen Linie einer Selbsttäuschung hin, indem sie die Untersuchung von geometrischen Mustern, die der Marktpreis wirft, als auch die Aufsuchung von obskuren Formeln ("Chartisten" sprechen hier, wohl auch um den Anschein einer hohen Glaubwürdigkeit beim geneigten Anlegerpuplikum zu erwecken, dunkel, aber volltönend von "Signalen", "Indikatoren", "Oszillatoren", "Stochastik", "Bändern" etc, etc.*) vor das Nachdenken über die nötigen Anwendungsvoraussetzungen stellen. Allen beredten und wiederholten Beteuerungen derjenigen, die der Chartanalyse zugeneigt sind, dem Geldanlage Suchenden gegenüber zum Trotz entpuppen sich die Aussagen zugunsten der Charttechnik am Ende als bloße Redefiguren und sind damit letztlich nicht besser als die Erkenntnis, nichts zu wissen.
[* Gleichwohl kann es der Mühe wert sein, sich Kenntnisse dieser Kunstwörter anzueignen, da diese Schlussfolgerungen zu ziehen erlauben, wie diejenigen, die sich jenes aparten Begriffsapparates gern und reichlich bedienen, pragmatisch an zu bewältigende Probleme bei der Geldanlage herangehen.]
Sämtliche der analytische Methoden der Markt- und "Charttechnik" leiden, auch wenn sie uns mit ihren zahllosen mathematisch-statistischen Kennzahlen in einer noch so kunstvollen Ausgestaltung begegnen, an einem schweren theoretischen Gebrechen. Hinter ihnen steckt nämlich nicht mehr als allein der Schein und Glaube, aus Beobachtungen vermeintlicher Preisregelmäßigkeiten der Vergangenheit voraussehend das Einst der Kurse entschleiern zu können. Ohne erkenntnistheoretischen Begründungszusammenhang als dem notwendigen Mittelglied jedes in sich schlüssigen Erklärungsgangs ist dieser Glaube aber logisch haltlos und somit nichts wie Aberglaube. Anders formuliert: Aus Nichtwissen lässt sich kein Wissen erzeugen! Aus Tatsachen allein lässt sich niemals auf künftige Kurse schließen!
[Anmerkung: Diese Schlussfolgerung mag nicht bei allen Lesern gleichermaßen Zustimmung ernten, denn sie beinhaltet die nicht beweisbare Unterstellung, dass angesichts einer unsicheren Zukunft Entscheidungsprobleme besser mit Hilfe von logischen Verstandesmitteln zu lösen sind als z.B. durch ein Lesen im Kaffeesatz.] (deifin)
Die Börsenwelt, mit der wir es in der Realität zu schaffen haben, lässt sich augenscheinlich schon deshalb durch "Charttechnik" nicht besser beherrschen, weil die Zukunft stets ungewiss und sohin indeterminiert* ist. Die Indeterminiertheit folgt ganz konkret daraus, dass im wirklichen Geschehen zukünftige Kurse vor einem Umfeld chaotischer Zustände durch die Handlungen des Marktpublikums gemäß der jeweils herrschenden, jetzt aber noch unbekannten Börsenmeinung in diese oder jene Richtung gelenkt werden. Die künftige Welt wird also zu einem sehr namhaften Teil von den noch zu treffenden Entscheidungen Einzelner erst bestimmt. Etwas überspitzt ausgedrückt: Die Zukunft ist nicht nur einfach unbekannt, sondern sie existiert im Zeitpunkt vor einer Entscheidung, dies zu tun oder jenes zu unterlassen, noch gar nicht.**
[* Selbst in deterministischen Börsenwelten wären "chaotische" Entwicklungen nicht undenkbar. Das Genauere siehe in: Mandelbrot, B.: When Can Price Be Arbitraged Efficiently? A Limit to the Validity of the Random Walk and Martingale Models. In "Review of Economics and Statistics", Vol. 53.] (Deifin)
Die Methode der "technischen Analyse" von Börsenpreisen geht a priori davon aus, man könne – unter völliger Ausklammerung von Geschehnissen in der Wirtschaftswelt – aus einer Zeitreihe von in die Vergangenheit zurückgreifenden Börsenkursverläufen, graphisch zur Anschauung gebracht mit Hilfe von geometrischen Kurs-Schaubildern ("Charts"), mit einem gewissen Grad an Verlässlichkeiten bei den Erwartungen auf Kursbewegungen der näheren Zukunft Rückschlüsse ziehen ("chart reading"). Hierzu bedarf es jedoch in Wahrheit allerhand Erfordernisse, die im praktischen Wirtschaftsleben kaum je zu erfüllen sind. Verfechter der Charttechnik aber halten sich zu der Meinung berechtigt, im Verlauf der Preiskurve walte und herrsche ein "Quasinaturgesetz", welches ihr andauernd die Richtung weise. Dieser Befund gestatte es allemal, aus den vermeintlich erkannten übereinstimmend wiederkehrenden Verlaufsmustern der Vergangenheit (z.B. Formationen, Trends usw.) für Anlageentscheidungen verwertbare Kriterien herzuleiten, gleichsam wie die positive Kenntnis der Konstellation von Naturkräften, die für das Wechselspiel zwischen Ebbe und Flut der Meere bestimmend sind, deren tägliche Wiederkehr immer wieder exakt voraussehbar macht. Die wesentlichen Kritikpunkte, diesen Ansatz auf seinen Unwert zurückzuführen, sollen im Folgenden zur Anschauung gebracht werden.
Um den oben angesprochenen (Irr)Glauben sich selbst gegenüber sowohl als vor anderen zu bewahren – und ihm so zum Mindesten den Anschein der Plausibilität zu geben –, führt die Masse der Bekenner der "Charttechnik", sowie man sie beim Worte nimmt, wenn man sie gezielt nach der Rechtfertigung ihres Vorgehens an den Märkten gemäß technischer Analyse befragt, neben einer nicht beweiskräftigen Berufung auf Gewährsmänner regelmäßig ein Sammelsurium von in ihrer Form inhaltlich nicht näher erläuterten Verhaltenshypothesen und/oder "Gesetzen der Massenpsychologie" als Überzeugungsgründe ins Treffen. Derlei seichte Begründungsversuche im Tone der bloßen Behauptung vorgebracht halten indes nicht Stich. Sie bleiben die eigentliche Erklärung schlicht schuldig. Sie taugen allenfalls, um jene zu überzeugen, die gern überzeugt sein wollen; denn was man gerne glaubt, das glaubt man leicht.(Deifin)
adjö Joschi
Hinzu tritt eine weitere Dimension aus kapitalmarkttheoretischen Untersuchungen, die den Glauben an den Nutzen der Charttechnik zu erschüttern vermag: Je mehr ein Markt auf einem gedachten Pfad sich von einem Marktungleichgewicht dem Grad der sog. "schwachen Informationseffizienz" im Verstande der Kapitalmarktgleichgewichtstheorie annähert, desto mehr Bauchschmerzen verursachen "charttechnische Signale". Bereits bei schwacher Informationseffizienz ist es bekanntlich nicht der Mühe wert, sich über die Zeitserien von Kursen in der Vergangenheit zu unterrichten. Zwar ist umstritten, ob es tatsächlich informationseffiziente Märkte im Sinne der Theorie gibt; namhafte Fachvertreter jedoch gehen – zumal für Teile des Devisenmarktes, bei bestimmten Geldmarkt-Futures sowie bei einer Handvoll von umsatzstarken Aktien – immer wieder von quasi "halb-strenger Informationseffizienz" aus. Allein stellt sich unter der Wirksamkeit durchgehend schwacher Informationseffizienz die praktische Folgeerscheinung ein, dass die systematische Untersuchung von Kursbewegungen aus der Vergangenheit und ihre Auswertung in Trends, Formationen und Signale unvermögend ist, aus sich heraus an den Börsenmärkten überverhältnismäßig hohe Erträge zu erzielen. Die "technische Analyse" hat in Konsequenz dieses Gedankens keinen sachlichen Wert, sie gelangt über Stoffhuberei nicht hinaus, ist somit unnütz und zwecklos, für solche Börsendienste Geld zu bezahlen, schlichtweg Unfug.
Quelle : DeiFin
Qualität und gesellschaftliche Verantwortung ist geil.
Gier & Geiz nur asi.
Gruss Joschi
Alle Börsenkurse, die wir vorfinden, gehören der Vergangenheit an. Künftige Kurse kennen wir nicht. Um etwas über sie in Erfahrung zu bringen, bedarf es Prognosen. Begründete Prognosen mit hoher Voraussagekraft setzen mit Notwendigkeit zu allem Anfang eine häufige Wiederholbarkeit der gleichen Handlungsmöglichkeiten unter mehr oder minder gleichem Datenbestand (Umweltgegebenheiten) und Wissensstand voraus, wodurch sie entscheidungslogisch nachvollziehbar werden. Im Tatsächlichen aber fällt jede Anlageentscheidung unter immerfort wechselnde Rahmenbedingungen, die von zahlreichen Einmaligkeiten und unumkehrbaren gegenseitigen (kasuistischen) Abhängigkeiten verschiedenartigster, sich oft bunt durchkreuzender Kursbestimmungsgrößen im Zeitablauf erfüllt sind ("einmalige Entscheidungen"). Wann immer dagegen auf fadenscheinige, waghalsige, unzutreffende oder stillschweigend auf bloße Ad-hoc-Hypothesen zurückgegriffen wird, ohne ihre Anwendungsvoraussetzungen klar zu formulieren, stellt die Idee von der Fruchtbarkeit der auf Charttechnik basierenden Kursprognosen in Wahrheit erst einmal nicht mehr dar als eine unerwiesene Behauptung.
Wohlgemerkt: Es wird kein sicheres Gesetzeswissen (hochtrabend: i. S. v. "nomologisch-deduktiven Hypothesen") als Beweisquelle gefordert, da ein solches unter Unsicherheit und bei ungleich verteiltem Wissen und Können unter den Menschen nicht existieren kann. Vielmehr sind, um Glauben zu verdienen, schlussfolgerungsfähige Aussagen über glaubwürdige, d.h. empirisch gut abgestützte Regelmäßigkeiten zu fordern. (deifin) adjö Joschi
Real hervortretende Börsenkurse auf funktionstüchtigen Märkten werden dirigiert von einem ganzen Bündel vielschichtiger und verschlungener, unaufhörlich wirksamer sozioökonomischer Einflussgrößen, angefangen von der faktischen Interdependenz von Konjunkturzyklus, Inflation und Geldpolitik, über wichtige politische Entscheidungen, Streiks etc. bis hin zu Ereignissen jenseits menschlicher Handlungen, wie etwa Naturereignissen und -katastrophen und anderen unbeherrschbaren äußeren Einflussfaktoren. Vor dem Hintergrund unterschiedlicher psychischer Dispositionen Einzelner (wie Risikoneigungen, Handlungsmotive u. dgl.) gründen sich auf allem dem rationale, irrationale und arationale Zukunftserwartungen, indem die vorausgehenden Momente in toto sich kondensiert darin niederschlagen und mittels ganz konkreter subjektiver Kauf- bzw. Verkaufsentscheidungen endlich in den Kursbildungsprozess einfließen. Je nach Güte und Funktionstüchtigkeit der Märkte werden die darauf bauenden Preise sich mehr oder weniger schnell und vollständig an Änderungen der vorerwähnten Größen anpassen.
Nach dem Gesagten ist soviel wohl gewiss: Die "technische Analyse" geht fehl, weil sie nichts als unbeglaubigte Hypothesen mit bewiesenen Tatsachen identifiziert. Gleichwohl wird sie als Prognosemethode von vielen unkritisch Denkenden oder in der Sache wenig Beschlagenen als allein seligmachend erachtet. Hinter den ungerechtfertigten Behauptungen über vermeintliche Vorzüge einer praktischen Nutzanwendung der "Charttechnik" stehen nicht selten handfeste kommerzielle Interessen, gemünzt auf einen zahlungskräftigen Kundenkreis. Dies geschieht vielfach in der Hoffnung, dass der so düpierte Anleger nicht gleich merkt, wie er durch derartige Kurvenhascherei zusammengereimt mit etwas Mathematik an der Nase herumgeführt wird. (Deifin)
Gute Nacht -Joschi
mit deinen Darstellungen zur Charttechnik hast du völlig recht, aber ihr beide werdet keinen Kompromiss finden- es ist so, als würdest du einen Christen von der Nichtexistenz Gottes überzeugen wollen.
Ich hatte auch schon mehrfach zur Charttechnik geposten- " Sich selbst erfüllende Prophezeiung", Einfluss der Verfügbarkeit der Papiere (Börsenumsatz), weltweiter Handel, Währungsabhängigkeiten, etc. . Wenn in unterschiedlichen Ländern zu gleichen Aktie am gleichen Tag entgegengesetzte Charttechnische Signale orakelt werden, sagt das zwar nicht alles, aber schon sehr viel über die Sinnhaftigkeit aus. Was nichts daran ändert, dass durchaus Großcomputer mit charttechnikbasierten Programmen vorwiegend marktenge Werte im Kurs beeinflussen können (was eben diese "Sich selbst erfüllende Prophezeiung darstellt). Das Programm orakelt ein Kaufsignal- löst einen Kaufauftrag aus- und der Kurs steigt (nur) wegen des Kaufes und nicht etwa wegen tatsächlicher fundamentaler Begebenheiten. Das funktioniert aber nur bei relativ marktengen Titeln, bei Giganten, wie E-On, oder General Electric, oder Canon ist das völliger Quark, weil- viel zu großer Börsenumsatz. Aber selbst davon wirst du einen eingefleischten "Charttisten" nicht überzeugen. Immerhin ist es ja wenigstens so eine Art Randbeschäftigung mit Mathematik- eine Art Börsensudoku- besser, als in der Nase zu bohren.
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