Dtlnd: Hedge-Fonds-Markt füllt sich nur langsam


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Parocorp:

Dtlnd: Hedge-Fonds-Markt füllt sich nur langsam

 
18.05.04 19:16
18.05.2004 09:50
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Hedge-Fonds-Markt füllt sich nur langsam
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Mit Pioneer Investments mischt nun die erste ausländische Gesellschaft auf dem deutschen Hedge-Fonds-Markt mit. Anscheinend bleibt das Interesse an der neuen Anlageform allerdings bisher gering.
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Dabei unternimmt Pioneer Investments einiges, um zögerliche Anleger von den Vorzügen des neuen "HI Pioneer Global Hedge I" zu überzeugen. Der nun genehmigte Dach-Fonds beruht auf fünf an der irischen Börse notierten Einzelfonds, die jeweils verschiedene Anlageschwerpunkte setzen. Mit dieser Kombi wären die Anleger in der Vergangenheit nach Angaben von Pioneer gut gefahren: in den vergangenen fünf Jahren hätte der neue Dach-Fonds eine jährliche Wertsteigerung von 8,8 Prozent erzielt.
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Defensive Anlagestrategie
Mit einer zukünftig angestrebten jährlichen Rendite zwischen acht und zwölf Prozent stellt Pioneer eine Performance in Aussicht, die sich sehen lassen kann. Die Volatilität - also die maximalen Kursschwankungen - soll dabei sechs Prozent nicht überschreiten. Damit visiert die Fondsgesellschaft eine eher defensive Strategie an. Die dürfte auch vonnöten sein, um Anleger zu gewinnen, die Hedge-Fonds vornehmlich als eine hochriskante Zocker-Anlage sehen. Von denen könnte es in Deutschland einige geben, nachdem in Politik und Medien dringliche Warnungen vor dem Risiko eines Totalverlustes bei Hedge-Fonds die Runde machten.

Zusätzlich lockt der HI Pioneer Global Hedge I noch mit vergleichsweise günstigen Gebühren. So entfällt die Erfolgsgebühr zunächst komplett. Das heißt: wird eine über den Erwartungen liegende Rendite erzielt, kommt diese allein den Anlegern zu Gute. In punkto Management-Gebühr (ein Prozent) und Ausgabeaufschlag (fünf Prozent) bleibt Pioneer allerdings nahe an den Konditionen des bislang einzigen Dach-Fonds-Konkurrenten DWS.

Bescheidene Ziele
Dass sich die Anleger deswegen in Scharen auf den neuen Hedge-Fonds stürzen, darf jedoch bezweifelt werden. Zum Einen könnte es irgendwann sehr wohl eine Erfolgsgebühr geben, die laut Fonds-Steckbrief bis zu zehn Prozent der Outperformance betragen kann. "Wir haben noch nicht darüber gesprochen, wie lange die Erfolgsgebühr bei null Prozent bleibt", sagte Gerhard Lenschow von Hansainvest, das für Pioneer die Fondsverwaltung übernimmt, gegenüber boerse.ARD.de. "Aber wir werden das Angebot natürlich nicht sofort wieder zurücknehmen."

Zum anderen scheint das Unternehmen selbst nicht so recht an einen schnellen Erfolg zu glauben. Die Zielsetzung für 2004 ist jedenfalls äußerst bescheiden "Wir wollen im Gesamtjahr 2004 Fondsanteile im Wert von 50 Millionen Euro absetzen", sagte Michael Finkbeiner von Pioneer. Mit diesem Volumen bliebe der Hedge-Fonds vorerst eher mickerig.

Auch die Konkurrenz von der DWS ist noch weit davon entfernt, große Sprünge machen zu können. Der "Hedge Invest Dynamic" hat laut DWS-Sprecherin Anke Hallmann bislang mit 10 Millionen Euro "relativ wenige" Fondsanteile an den Mann gebracht. "Das hatten wir allerdings erwartet", sagte sie gegenüber boerse.ARD.de. "Wir haben noch nicht die notwendige Breite im Vertrieb erreicht. Wir sind noch dabei, unsere Vertriebspartner zu schulen." Im zweiten Halbjahr erwartet Hallmann dann eine deutliche Steigerung. Konkrete Zahlen nannte sie jedoch nicht. "Unser Ziel ist es, Marktführer zu bleiben." Angesichts der durchaus überschaubaren Anzahl an Rivalen auch nicht gerade ein ambitioniertes Ziel.

tgi
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Parocorp:

wer investiert in hedge-fonds ?

 
21.05.04 16:44
erfahrungsberichte ?

lonht sich sowas oder just waste of cash ?

gruesse
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Twinson_99:

bin mit einem kleinem Betrag dabei

 
21.05.04 16:59

(dit portofolio optimizer) - der Dit hat übrigens in einem Monat einen Mittelzufluss von ca. 650 Mio Euro gehabt

Gruß

Twinson_99

Dtlnd: Hedge-Fonds-Markt füllt sich nur langsam 1510428

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Twinson_99:

kleiner Beitrag zu den Hedge Fonds...

 
22.05.04 12:45

Den Grundstein der heutigen Hedgefonds legte ursprünglich ein ganz alter Gedanke: Vermögenspositionen sollten gegenüber Wertverlusten abgesichert werden. Gleich einem Zaun, einer Hecke („Hedge“), die um die Assets gezogen wird, um sie vor den Widrigkeiten des Marktes zu schützen.

„Hedging“, verstanden als die Sicherung von Vermögensbeständen, ist Ende des 19. Jahrhunderts entstanden, als Investoren vornehmlich versuchten, sich gegen Zins- und Währungsrisiken abzusichern. Den nächsten Dreh brachte Alfred Winsley Jones im Jahre 1949. Er gründete den ersten Hedgefonds der Welt und gilt als Urheber eines ganzen Investmentsegments. Der Siegeszug nahm seinen Lauf.

Historie und Evolution

Seit wann gibt es Hedgefonds? Wie ist die Evolution verlaufen? Seit der Begriff Hedgefonds Ende der vierziger Jahre auftauchte, gab es folgende wichtige Meilensteine:

- Wie bereits erwähnt, wird der erste Hedgefonds auf Jones zurückgeführt. Er suchte einen Weg, nicht nur in Boomphasen von den Aktienmärkten zu profitieren, sondern auch von fallenden Märkten. Um das Marktrisiko zu eliminieren, verfolgte er durch die Kombination von fremdkapitalfinanzierten Kauf- und Verkaufspositionen eine „markt-neutrale“ Strategie. Das Portfolio war also nur noch von den unsystematischen Risiken der einzelnen Wertpapiere abhängig. Mit seiner Strategie erweiterte Jones das traditionelle Instrumentarium um Short Selling und Leverage.

- Einen ersten Boom erlebte die Hedgefonds- Industrie aber erst 1966, als Carol J. Loomis im Fortune Magazine zum ersten Mal den Namen „Hedgefonds“ gebrauchte.

- Im Zuge dieses Booms wurde 1969 von Georges Karlweis für die Banque Privée Edmond de Rothschild der erste Dach- Hedgefonds gegründet.


- Die Jahre 1985 bis 1995 waren geprägt von einem anhaltendem Wachstum der Branche, nicht zuletzt hervorgerufen durch die spektaktuläre Outperformance der Fonds von George Soros und Julian Robertson. Robertson hatte das ursprüngliche Anlageuniversum von Jones um neue Finanzinstrumente in den Bereichen Währungen, Zinsen, Rohstoffe und Aktienmärkte erweitert und damit die Global Macro- Strategie begründet.

- Aufsehen, im negativen Sinne, erregte Ende der neunziger Jahre der Beinahe-Zusammenbruch von Long-Term Capital Management (LTCM), einem Projekt, hinter dem viele Persönlichkeiten aus der Finanzwirtschaft, nicht zuletzt die beiden Nobelpreisträger Merton und Scholes, standen. Im Laufe des Jahres 1998 addierten sich die Verluste des Fonds auf 4,6 Mrd. US-Dollar. Der größte Teil der Verluste entfiel auf Geschäfte mit Swaps und Transaktionen, die auf Aktienpositionen mit starken Schwankungsbreiten (Aktien-Volatilität) setzten. Problematisch waren für den Fonds zwei Faktoren: Zum einen wurde der Fonds in diesen Märkten so groß, dass er die Effizienz der Märkte selbst beeinflusste. Zum anderen sorgte die Russland-Krise für Panikreaktionen an den Märkten und Illiquidität im Bereich der Emerging Markets. Gerettet wurde LTCM durch das Einschießen von 3,5 Mrd. US-Dollar durch 14 Gläubigerbanken, um Schieflagen bei den involvierten Gegenparteien zu verhindern. Im Dezember 1999 wurde LTCM liquidiert.

- Im Jahre 1999 begannen die Anlagevolumina wieder deutlich zu steigen. Mit Mittelzuflüssen von rund 25 Mrd. US-Dollar allein in Europa markierte das Jahr 2001 einen absoluten Rekord. Verglichen mit dem Vorjahr vervierfachte sich das Anlagevolumen, so dass Ende des Jahres 64 Mrd. US-Dollar von europäischen Investoren in Hedgefonds angelegt waren. Stimulierend wirkten insbesondere die anhaltende Baisse an den Aktienmärkten sowie das niedrige Renditeniveau an den Rentenmärkten.

Volumina und Anzahl

Seit Entstehung der Hedgefonds-Industrie Ende der vierziger Jahre ist das Segment signifikant gewachsen. Besonders in den achtziger und Ende der neunziger Jahre hat sich das Wachstum sowohl der Anzahl der Fonds als auch der von ihnen verwalteten Vermögen deutlich beschleunigt. Daten von Van Hedge Fund Advisors zufolge hat sich Anzahl der Fonds (ohne Dachfonds) von knapp 1.400 im Jahr 1988 auf gut 8.000 Ende 2003 erhöht. Ein Plus von 470% bzw. 13% p.a. Im gleichen Zeitraum stieg das Fondsvermögen um 1850% von 42 Mrd. US-Dollar auf 820 Mrd. US-Dollar. Dies entspricht einer jährlichen Wachstumsrate von gut 22%. Triebfeder hinter diesen rasanten Entwicklung waren nach einer Studie der Deutschen Bundesbank neben der Baisse an den Aktienmärkten in den letzten Jahren sehr vermögende Einzelpersonen. Die mit Abstand wichtigsten Impulse gingen allerdings von institutionellen Anlegern wie Pensions- und Investmentfonds, Banken, Versicherungen oder Stiftungen aus.

Begriff „Hedgefonds“

Der Blick zurück in die Historie und die Entwicklung der Anzahl der Fonds sowie die von ihnen verwalteten Vermögensbestände zeigt: Die heutige Hedgefonds-Industrie ist nicht mehr den Anfängen á la Jones vergleichbar. Die Anzahl der angewendeten Strategien hat markant zugenommen und das Universum an Handelsgegenständen hat sich deutlich erweitert. Aufgrund der Vielzahl an Handelsgegenständen und Handelsstrategien sollte man sich vom Begriff „Hedging“ nicht irreleiten lassen. Im wirtschaftlich-finanziellen Sinne ist Hedging definiert als Kombination einer Position des physischen Handels mit einer konträr angelegten Terminposition zur Risikominimierung. Eine solche Absicherung ist durch eine Investition in Hedgefonds aber nicht in allen Fällen gegeben. Anders als Investmentfonds sind Hedgefonds in der Lage, in unbegrenztem Ausmaß in derivative Instrumente zu investieren. Sie übernehmen somit zur Erreichung ihrer Ertragsziele gezielt Risiken und „Hedging“ ist nur insofern Bestandteil der Strategie, als das Portefeuille gegen andere als die bewußt übernommenen Risiken abgesichert wird. Da der Anlageerfolg somit möglichst nur von der Korrektur der vermuteten Fehlbewertung abhängt, findet die Deutsche Bundesbank die Bezeichnung „Risikofonds“ zutreffender.

Abgrenzung zu „anderen“ Investments

Hedgefonds sind Bestandteil der Alternativen Investments. Der Begriff Alternative Investments steht als Sammelbezeichnung für verschiedene Formen der verwalteten Vermögensanlage, die wegen ihrer Andersartigkeit nicht der Investmentfondsbranche zugeordnet werden können. Das Spektrum Alternative Investments reicht von Strategien, bei denen börsennotierte Wertpapiere zum Einsatz kommen, die täglich an verschiedenen Märkten der Welt gehandelt werden, wie z.B. Hedgefonds oder Managed Futures (Public-Market-Strategien), über Strategien, denen Assets zugrunde liegen, für die es aufgrund illiquider Märkte bzw. fehlender amtlicher Märkte keinen quantifizierbaren Preis gibt. Da der Preis nicht laufend ermittelt werden kann, ist er erst ermittelbar, wenn der Vermögensgegenstand tatsächlich verkauft wird. Zu diesen so genannten Privat-Market- Strategien zählen u.a. Venture Capital, Buyouts oder Mezzanine. Schließlich gehören zum AI-Bereich noch materielle Vermögenswerte wie Grundstücke, Gebäude oder natürliche Ressourcen. Wie unterscheiden sich Hedgefonds nun konkret von „anderen“ Anlageklassen?

- Hedgefonds gelten als Königsdisziplin der Investments, da sie versuchen, unter Anwendung verschiedener Strategien, Fehlbewertungen einzelner Wertpapiere oder ganzer Märkte zu identifizieren und renditesteigernd und/oder risikosenkend auszunutzen. Eine der wichtigsten Renditequellen ist dabei die Vereinnahmung von Risikoprämien.

- Absolute Return-Ansatz: Hedgefonds verfolgen im Gegensatz zu traditionellen Anlagefonds, deren Performance im Vergleich zu einer Benchmark gemessen wird, absolute Ertragsziele.

- Da ein Hedgefonds-Manager keine Benchmark replizieren, sondern einen positiven absoluten Ertrag generieren muss, sind dessen Fähigkeiten der dominierende Faktor bei der Renditeerzielung.

- Im Gegensatz zu Anlagefonds, die in den meisten Ländern einer umfassenden Überwachtung durch Aufsichtsbehörden unterliegen, sind Hedgefonds größtenteils unreguliert. In Deutschland kann davon allerdings nicht die Rede sein. Das zum 1.1.2004 in Kraft getretene Investmentmodernisierungsgesetz erlaubt auch in Deutschland Auflegung und Vertrieb von Hedgefonds. Allerdings nur mit einigen Einschränkungen, die die Risiken reduzieren sollen.

Spezifika der Hedgefonds oder: Anlegerische Freiheit

Die anlegerische Freiheit der Hedgefonds zeigt sich im Bereich der Handelsgegenstände und Handelsstrategien. Der Fokus traditioneller Investmentfonds liegt vornehmlich auf dem Instrument der Kaufposition (Long-Position). Hierbei konzentrieren sie sich hauptsächlich auf Geldmarktinstrumente, Staats- und Unternehmenanleihen sowie Aktien von Unternehmen mit einer großen Marktkapitalisierung (Large Caps). Demgegenüber bedienen sich Hedgefonds eines größeren Instrumentenkastens, bestehend aus Kauf- (Long-Position) und Verkaufspositionen (Short Selling) sowie Fremdkapitalaufnahme (Leverage). Die zu Grunde liegenden Assetklassen weisen eine tendenziell höhere Ineffizienz aus. Dies sind vor allem High Yield Bonds (Junk Bonds), Aktien (Small Caps), Wandelanleihen, Derivate sowie komplexe Finanzmarktinstrumente, wie bspw. Kreditderivate, zu denen u.a. Credit Default Swaps oder Credit Spread Options gehören. Neben der freien Auswahl im Bereich der Handelsinstrumente sind es aber vor allem der Leerverkauf (Short Selling) und die Aufnahme von Fremdkapital (Leverage), die spezifisch für Hedgefonds sind.

Short Selling

Unter Leerverkauf (Short Selling) versteht man den Verkauf (vermeintlich überbewerteter) Aktien, ohne dass sich diese im Besitz des Verkäufers befinden. Ziel ist dabei, die leerverkauften Aktien zu einem günstigeren Preis in der Zukunft zurückzukaufen. Aus rechtlicher Sicht besteht ein Leerverkauf aus vier verschiedenen Rechtsgeschäften. Im ersten Schritt werden vom Leerverkäufer Aktien vom Wertpapierverleiher für eine bestimmte Zeitperiode geliehen. Im Gegenzug erhält der Verleiher eine Prämie und verlangt zudem meistens eine Sicherheit (Collateral). Anschließend veräußert der Leerverkäufer die Aktien über den Markt. Zu einem späteren Zeitpunkt werden die Aktien dann wieder vom Leerverkäufer am Markt zurückgekauft und an den Verleiher zurückgegeben. Wie unschwer zu erkennen ist, bildet die Wertpapierleihe das Herzstück des Leerverkaufs. Streng genommen handelt es sich aber nicht um eine Leihe sondern ein Sachdarlehen, da die Aktien dem Entleiher zwar zur freien Verfügung übereignet werden, die Erträge (u.a. Dividenden, Nebenrechte) in ihrer Bruttoform allerdings dem Verleiher zustehen.

Die Motivation für eine solche Transaktion ist, von fallenden Wertpapierkursen zu profitieren. Der Leerverkäufer erzielt dabei einen Gewinn, wenn er das Wertpapier am Markt günstiger zurückkaufen kann als er es für seinen Leerverkauf geliehen bekam. Hierbei ist natürlich die Leihegebühr zu berücksichtigen. Zusätzlich vereinnahmt der Leerverkäufer Zinsen aus dem Leerverkauf, wenn er das aus dem Verkauf erzielte Geld als Geldmarkt- Position hält oder in Bonds investiert. Muss der Leerverkäufer weniger als 100% des Leerverkaufvolumens als Sicherheit beim Verleiher hinterlegen, entsteht darüber hinaus Leverage. Ein Verlustrisiko besteht, wenn der Kurs des Wertpapiers zwischen dem eigentlichen Leerverkauf und dem Rückgabetermin steigt. Dann muss das Wertpapier zu einem höheren Kurs am Markt zurückgekauft werden. Der Breakeven-Punkt des Leerverkaufs ist erreicht, wenn das leerverkaufte Wertpapier um die Differenz zwischen Leihgebühr und Zinseinnahmen sinkt.

Leverage

Unter Leverage („Hebelarm“) wird die Aufnahme von Krediten verstanden mit dem spekulativen Ziel, die (erwartete) Rendite einer Investition mittels Fremdkapital weiter zu steigern. Bsp.: Die Rendite einer Investition in Aktien (Equity) wird mit re erhofft. Zum Eigenkapital E wird Fremdkapital F aufgenommen, das mit rf zu verzinsen ist. Der erhoffte Return auf die Aktien ohne Aufnahme von Fremdkapital ist ra . Unter Einsatz von Fremdkapital ergibt sich dann die Rendite der Aktie re wie folgt:

re = ra + F/E * (ra -rf)

Solange die Rendite auf die gesamten Assets größer ist als die Kosten des Fremdkapitals gilt: Mit steigender Fremdfinanzierung F steigt die Rendite des Aktieninvestments - und dies um so stärker, je höher die Kreditfinanzierung ist. Eine Hebelwirkung. Bleibt zu betonen, dass es sich um erhoffte Renditen handelt. Durch die Spekulation darauf kann es aber auch zu Verlusten kommen.

Im Gegensatz zu Hedgefonds-Strategien, die auf Futures basieren, wo zumeist nur ein Bruchteil des Exposures als Sicherheit hinterlegt werden muss, können andere Strategien Leverage nur durch externe Finanzierung aufbauen. Substantielle Leverage-Möglichkeiten bieten z.B. das Verleihen eigener Aktienpositionen, die Verpfändung von Rentenwerten oder Optionen. Besonders Letztere bieten die Möglichkeit, das Portfolio zu hebeln. Die Hebelwirkung entsteht, weil sich mit relativ geringem Kapitaleinsatz vergleichsweise hohe Volumina des Basiswertes (Underlying) „bewegen“ lassen. Der Einsatz von Fremdkapital hilft Hedgefonds, bestimmte bzw. gewünschte Rendite-Risiko-Profile abzubilden. Hierbei kommt es bei den verschiedenen Strategien auch zu unterschiedlichen „Kredithebeln“. Offensichtlich weisen nur relativ wenige Hedgefonds ein hohes Leverage auf. Fast ein Drittel aller Fonds gibt an, nicht auf die Hebelwirkung fremdfinanzierter Positionen zu setzen. Ein Leverage von 2:1 oder weniger findet sich bei 45%. Bei den restlichen Fonds (28%) liegt das Verhältnis bei mehr als 2:1 und in der Spitze nur in seltenen Fällen über 10:1. Die mit einem hohen Einsatz von Fremdkapital verbundenen Risiken konzentrieren sich folglich auf relativ wenige Fonds. Ein hohes Leverage gehen insbesondere die gegenüber dem systematischen Risiko (Marktrisiko) weniger empfindlichen Market Neutral Arbitrage und Global Macro ein.

Gruß

Twinson_99

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Parocorp:

Hedge-Fonds schlagen den Marktdurchschnitt in 2004

 
25.05.04 08:42
Amerika
Aktien-Hedge-Fonds schlagen den Marktdurchschnitt
Dtlnd: Hedge-Fonds-Markt füllt sich nur langsam 1513614
24. Mai 2004 Einige der weltweit größten Aktien-Hedge-Fonds haben ihren Anlegern in den ersten vier Monaten dieses Jahres einen Ertrag von mehr als sieben Prozent beschert. Damit haben sich diese Hedge Fonds - kaum regulierte Anlageportefeuilles für institutionelle Anleger und sehr vermögende Privatinvestoren - besser entwickelt als die amerikanischenm Aktienindizes. Der Standard & Poor's 500 Index kam in dem Zeitraum nur auf ein Plus von 0,3 Prozent.

Im letzten Jahr sah es noch ganz anders aus. Da zeigten sich die Aktien-Hedgefonds schwächer als die amerikanischen Benchmarks. Erfolgreich waren die Hedgefondsmanager in diesem Jahr mit ihrer Strategie, unterbewertete Aktien sowie billige und in Ungnade gefallene Titel zu kaufen. Genau diese Strategie schlug letztes Jahr fehl. "Das ist eine komplette Kehrtwende gegenüber dem Vorjahr, als viele der großen Hedgefonds unterdurchschnittlich abschnitten," sagt Barry Colvin, Präsident von Tremont Capital Management in Rye, New York.

Im Schnitt ein Zuwachs von gut 2,5 Prozent

Der knapp zehn Milliarden Dollar schwere Maverick Fund Ltd., den Lee Ainslie verwaltet, kam bis zum 30. April auf einen Wertzuwachs von 7,36 Prozent. Der Raptor Fund von Jim Palotta lag knapp acht Prozent im Plus, ebenso der Cantillon World Ltd. Fonds von William von Müffling.
Zu den Spitzenperformern zählten außerdem der Lone Pine Capital Fonds von Stephen Mandel mit plus 10,5 Prozent und der Viking Global Equities Fond von Andreas Halvorsen, der bis zum 7. Mai 8,36 Prozent gewonnen hat. "2004 war ein Super-Jahr für Investoren, die auf unterbewertete Aktien setzen," erläutert Jim Rovner, bei Labrynth Group LLC in Minneapolis zuständig für die Kapitalanlagen.

Insgesamt kamen Aktien-Hedge-Fonds kamen in den ersten vier Monaten dieses Jahres im Schnitt auf einen Zuwachs von 2,53 Prozent, zeigt der CSFB/Tremont Fund Index. Hingegen hat der Nasdaq Composite Index knapp zwölf Prozent eingebüßt. Im vergangenen Jahr hinkten die Fonds von Ainslie, Pallotta, Mandel und Halvorsen dem S&P 500 Index hinterher. Der Fonds von Cantillon startete erst im zweiten Halbjahr 2003.

Pharmatitel hoch im Kurs

Von Müffling setzte Anfang 2003 darauf, daß Technologiewerte einbrechen werden, berichten Anleger bei dem Fonds. Außerdem spekulierte er darauf, daß europäische Aktien sowie Energiewerte steigen werden. Im ersten Quartal hat von Müffling seine Position bei dem Öl-und Gasproduzenten Occidental Petroleum aufgestockt, geht aus Meldungen an die Aufsichtsbehörden hervor. Des weiteren kaufte er Aktien aus den Bereichen Pharma und Gesundheitsfürsorge, unter anderem Johnson & Johnson, Pfizer, Becton Dickinson & Co. und Wellpoint Health Network
Hedgefondsmanager Mandel investierte ebenfalls ebenfalls in Pharmawerte, Gesundheitsfürsorge und Biotechaktien. Sie machten 16 Prozent der amerikanischen Aktienposition von sechs Milliarden Dollar aus, die der Fonds Ende des Quartals hielt. Die größten Engagements waren laut Meldungen an die SEC beispielsweise UnitedHealth Group, Medimmune und CareMark Rx Im Vorjahr brachte sein Lone- Pine-Fonds 10,5 Prozent ein, während der S&P-Index auf ein Plus von 28,7 Prozent kam.

Vermögensverwalter Halvorsen hielt für zwei Milliarden Dollar amerikanische Aktien in dem Fonds, den er für Viking betreut. Er setzte auf Werte wie Antigenics und Cell Therapeutics , die Krebsmittel entwickeln, und auf Elan, Irlands größten Pharmakonzern. Der Fonds von Halvorsen hat im letzten Jahr ein Minus von einem Prozent ausgewiesen.

Bekleidungs- und Einzelhandelswerte hochgefahren

Ainslie hat im ersten Quartal die Bestände bei Bekleidungs- und Einzelhandelswerten hochgefahren. Er erwarb Aktien von Tommy Hilfiger, Pier eins Imports und Nike sowie Pharmawerte, darunter Pfizer und Medimmune, geht aus SEC-Meldungen hervor. 2004 gewann sein Maverick-Fonds 4,7 Prozent. Palotta, der für Tudor Investment den Raptor-Fonds verwaltet, setzte auf Supermarkt-Aktien wie Winn-Dixie Stores und Safeway sowie ebenfalls Pharmawerte, darunter Schering-Plough. Im vergangenen Jahr stieg der Fonds 15,5 Prozent.

Text: Bloomberg

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Parocorp:

Vorläufiges Insolvenzverfahren bei Phoenix

 
20.03.05 16:36
Bafin hat vorläufiges Insolvenzverfahren
über Phoenix Kapitaldienst eröffnet

Die Phoenix Kapitaldienst GmbH steht im Verdacht, Anlagegelder in Höhe von 600 Millionen Euro verzockt oder veruntreut zu haben. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hat die Konten des Unternehmens gesperrt




Frankfurt - Über Jahre hinweg soll laut einem Bericht von finanzen.net der Phoenix-Chefhändler und Mathematiker Michael M. Konto-Unterlagen frisiert haben, um Verluste des Managed Account zu vertuschen. Statt, wie behauptet, solider Gewinne wurden mit Stillhalter-Optionsgeschäften Miese eingefahren. Und wohl auch zig Millionen veruntreut. "Wir wissen nicht, wo das Geld geblieben ist", sagt Eberhard Tiefenstädter von Phoenix.


Geld von 30000 Anlegern ist wahrscheinlich futsch

30000 Anleger müssen nun um ihr Geld fürchten, zumal Phoenix der Bafin Überschuldung angezeigt hat. 800 Millionen Euro hatten die Sparer der in einer prächtigen Frankfurter Villa residierenden Gesellschaft anvertraut. Angelockt wurden sie durch Renditeversprechen von acht bis zwölf Prozent pro Jahr.

Renditen, die auch ausgewiesen wurden. In den Monatsberichten sind Charts zu sehen, die wie an der Schnur gezogen gen Himmel wachsen. Kein Wackeln und kein Zittern seit 1992. "Schon das hätte stutzig machen sollen", sagt ein Insider, "Wie soll das gehen? Zwölf Prozent Rendite ohne Risiko? Mit Stillhaltegeschäften?" Laut Phoenix ging es wohl. "Aus ursprünglich 100.000 Mark wurden bis heute 472.324 Euro", heißt es in der Werbebroschüre.


Viele Vermittler vertrauten auf Phönix

Blankes Entsetzen herrscht den Angaben zufolge bei den 60 Hauptvertriebspartnern. "Wir sind schockiert", sagt Detlev Born, Chef von FondsDirekt. Er hatte seinen Kunden den "gezähmten Hedgefonds" ans Herz gelegt. "Wir hatten Vertrauen in die Geschäftsleitung von Phoenix", sagt Born. "Die Manager verfügten über lange Erfahrung im Termingeschäft und haben uns ihre Handelsstrategie erklärt." Den Kunden dürfte die Entschuldigung jedoch nicht helfen. Diejenigen, die nur 20000 Euro angelegt haben, können jedoch wenigstens noch hoffen. Für sie könnte das Einlagensicherungsgesetz greifen.


BAI lehnte Mitgliedschaft ab

Die anderen Anleger müssen sich auf herbe Verluste einstellen. Die wären zu vermeiden gewesen: Die Interessensvertretung für Alternative Investments in Deutschland (BAI) hatte einen Antrag von Phoenix auf Mitgliedschaft abgelehnt. Grund: mangelnde Transparenz. Michael Busack, Vorstand im BAI, sieht daher auch keinen Grund, Hedgefonds insgesamt generell zu verteufeln. "Die hierzulande zugelassenen Produkte stehen unter strenger Überwachung. Bei Phoenix war dies nicht der Fall." Außerdem sei Phoenix kein Hedgefonds im eigentlichen Sinn.


Interessengemeinschaft gegründet

Die Rechtsanwaltskanzlei Steinhübel & von Buttlar, die auf das Kapitalanlage-, Bank- und Börserecht spezialisiert ist, vertritt die Interessen der geschädigten Phoenix-Anleger. Zur Bündelung der Interessen wurde die Interessengemeinschaft der "Phoenix-Geschädigten" gegründet. Diese soll sicherstellen, dass die Rechte der Geschädigten von Anfang an effizient wahrgenommen werden. (red)




Dtlnd: Hedge-Fonds-Markt füllt sich nur langsam 1866535  

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Parocorp:

Hedgefonds: Was die hohen Gewinne schmälern könnte

 
20.03.05 16:39
Mit spektakulären Wertsteigerungen in der Vergangenheit und intensiver Werbung popularisiert Quadriga Hedgefonds.


Manche Fakten dahinter sollten aber auch gesehen werden

Die von Christian Baha gegründete Quadriga-Gruppe (Superfund) hat wesentlich zur Popularisierung von Hedgefonds beigetragen. Was dazu führen könnte, dass unter dem Eindruck der massiven Werbung und des Renditenhungers manche Fakten leicht übersehen werden.  


Performance ließ zu wünschen übrig

Zum Beispiel, dass die Performance der neu aufgelegten Superfonds im vergangenen Jahr keineswegs so großartig war, wie langjährige Durchschnittszahlen älterer Fonds suggerieren. Trendfolger (CTAs) - in diese Kategorie gehören viele österreichische Alternative Investments - zählen zur schwächeren Gruppe der verschiedenen Hedgefonds im CSFB/Tremont Hedge Fund Index, dem international anerkannten Barometer der Branche.


"Österreichische Trendfolger hielten sich aber lange Zeit wesentlich besser als der Schnitt", sagt Alexandra Bolena von Absolute Return Consulting GmbH, die sich auf Hedgefonds-Beobachtung spezialisiert.

In ihrem monatlichen Ranking per Ende 2004, in dem alle in Österreich am Markt befindlichen Hedgefonds angeführt sind, führt mit einem jährlichen Zuwachs von 36,6 Prozent seit Gründung (Jänner 2000) immer noch der Quadriga GCT US-Dollar Fonds (Mindestanlage 15.000 Dollar, wird Ende März geschlossen), Jahresplus 2004: 11,2 Prozent. Der GCT-Euro-Fonds konnte 2004 um 9,04 Prozent zulegen. Bei den Genussscheinen liegt der für Neuinvestments geschlossene Schein der Quadriga Beteiligungs- und Vermögens AG mit +22,9 Prozent jährlich seit 1996 weit über dem Gruppendurchschnitt.

Weniger glücklich waren die Erstkäufer der drei ab Oktober 2003 aufgelegten Superfonds-Konstruktionen A, B und C. Diese Fonds arbeiten zwar mit demselben voll automatisierten Handelsprogramm, hatten aber bis Ende 2004 einen Wertverlust von 4,5 (A), 7,5 (B) bzw. 14,9 Prozent (C) zu verzeichnen. Wobei anzumerken ist, dass die Kostenstruktur dieser Fonds, was Ausgabeaufschlag, Managementgebühr und Erfolgshonorar betrifft, am oberen Ende der üblichen Bandbreite rangiert.

Der Ausgabeaufschlag von vier (sogar sieben Prozent bei Investments unter 10.000 Euro) zählt zwar in der Performance nicht mit, wohl aber für den Anleger. Noch stärker ins Gewicht fällt die Management Fee von sechs Prozent jährlich (branchenüblich sind eher zwei). Die ziemlich üppig kalkulierte Performance Fee von 25 (A), 30 (B) bzw. 35 Prozent (C) dürfte bei den neuen Fonds bisher noch nicht zum Tragen gekommen sein.


Kostenkritiker

In der Branche gilt eher die "Zwei und 20"- Regel, also zwei Prozent Management-Gebühr, 20 Prozent Gewinnbeteiligung. Dass unter diesen Umständen für den Anleger am Schluss viel mehr als die Sparbuchverzinsung übrig bleibt, bezweifelte jüngst auch Rhonda Brammer im US-Anleger-Magazin Barron's.

Die Kostenstruktur dürfte aber nicht die einzige Ursache für die zuletzt sichtbare Performanceschwäche der Trendfolger sein. Geringe Volatilität und keine klaren Trends der Märkte im letzten Jahr wurden mehrfach als Ursache angegeben.

Diese Erklärung ist angesichts der deutlichen Auf- und Abs an den Rohstoffmärkten, bei Aktien der Emerging Markets oder angesichts der Entwicklung an der Wiener Börse nicht ganz befriedigend.

Manche Experten meinen, das stark gestiegene Fondsvolumen - z. B. verwaltet Quadriga über 1,5 Milliarden Euro - erschwere die flexible Veranlagung nach dem automatischen Handelssystem und reduziere solcherart die Gewinnchancen.

(Nikolaus Dolenz, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 7.3.2005)



Dtlnd: Hedge-Fonds-Markt füllt sich nur langsam 1866536  

Dtlnd: Hedge-Fonds-Markt füllt sich nur langsam 1866536

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Parocorp:

Institutionelle Anleger setzen auf Hedge-Fonds

 
20.03.05 16:41

Umfrage: Institutionelle Anleger setzen auf Hedge-Fonds

16.03.2005
Dtlnd: Hedge-Fonds-Markt füllt sich nur langsam 1866537

Die Mehrheit der institutionellen Anleger will in den kommenden drei Jahren ihre Hedge Fonds-Positionen weiter aufstocken, um eine höhere risikobereinigte Rendite und eine breitere Diversifikation zu erzielen. Dies ergab eine Umfrage, die die State Street Corporation Ende letzten Jahres unter institutionellen Investoren durchgeführt hat. "Angesichts der Unsicherheit auf den Weltfinanzmärkten überrascht es nicht, dass institutionelle Anleger zur Maximierung der risikobereinigten Performance ihrer Portfolien nun auch Hedge Fonds-Strategien einsetzen", erklärte Gary Enos, Executive Vice President und Leiter des Bereichs Alternative Investment Services bei State Street.

Der Studie von State Street zufolge bestehen die Portfolios von einem Drittel der befragten institutionellen Anleger heute zu mindestens zehn Prozent aus Hedge Fonds, während die Hälfte der Umfrageteilnehmer angab, bis 2007 zehn Prozent oder mehr in alternative Strategien investieren zu wollen. 16 Prozent der Befragten erklärten, derzeit nicht in Hedge Fonds investiert zu sein, jedoch wollen alle bis 2007 Allokationen in diese Vermögensklasse vornehmen. Der höchste Zuwachs ist dabei im Bereich der öffentlichen und staatlichen Pensionseinrichtungen zu erwarten, so die Studie.

Mehr als die Hälfte der Umfrageteilnehmer erklärte, die direkte Anlage in Hedge Fonds gegenüber Dachfondskonstruktionen oder Investments in Hedge Fonds-Indizes zu bevorzugen. Anleger, die im vergangenen Jahr erstmals in diese Vermögensklasse investierten (sieben Prozent der Befragten), gaben an, ausschließlich auf Dachfonds gesetzt zu haben. Wer dagegen bereits länger in Hedge Fonds investiert hatte, setzte eher auf direkte Anlagen bei Einzelmanagern, wobei der Studie zufolge die Kombination aus Einzelmanager und Funds of Funds an zweiter Stelle rangierte. (em)

Quelle: FONDS professionell


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Kicky:

60% weniger Geld für Hedgefonds im 2.Quartal

 
28.07.05 12:11
July 28 (Bloomberg) -- New money placed in hedge funds fell 60 percent in the second quarter as investment returns lagged the overall stock market, according to Hedge Fund Research Inc.

Hedge funds, private pools of capital catering to wealthy individuals and institutions, attracted a net $10.9 billion, compared with $27.4 billion in the first quarter, the Chicago-based research firm said in a statement.

Funds lost 2.4 percent in March and April, the worst two-month period since a 4.7 percent decline in June-July 2002.
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