DIW senkt Wachstumsprognose ab


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anarch.:

DIW senkt Wachstumsprognose ab

 
07.01.03 12:47

DIW senkt Wachstumsprognose ab

Berlin (dpa) - Die Prognosen für die Wirtschaft werden immer schlimmer: Das DIW geht mittlerweile nur noch von einer Steigerung um 0,6 Prozent in diesem Jahr aus. Ursprünglich hatten die Fachleute vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung 0,9 Prozent Anstieg beim Bruttoinlandsprodukt vorausgesagt. Als Gründe nennt das DIW die schleppende Erholung der Weltwirtschaft und die schlechte Binnennachfrage. Rot-Grün lässt sich aber nicht beirren: Die Bundesregierung erwartet nach wie vor ein Wachstum von 1,5 Prozent.
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Reila:

Tja, unsere Regierung träumt von besseren Zeiten. o. T.

 
07.01.03 12:59
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kunibert:

HWWA bekräftigt Wachstumsprognose

 
07.01.03 13:03
4,2 Millionen Arbeitslose erwartet

HWWA bekräftigt Wachstumsprognose

Das Hamburgische Welt-Wirtschafts-Archiv (HWWA) erwartet in diesem Jahr im Jahresdurchschnitt 4,2 Mill. Arbeitslose.

HB/dpa HAMBURG. Das HWWA bekräftigte am Dienstag in Hamburg seine Konjunkturprognose vom 12. Dezember, nach der mit einem Wirtschaftswachstum von 0,7 % zu rechnen ist. Das Hamburger Institut liegt damit am unteren Ende der Erwartungen von Wirtschaftsforschung und Politik. Andere Institute rechnen mit 1 % Wachstum, die Bundesregierung mit 1,5 %.

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anarch.:

Unsere Regierung ist voll im Bilde, Reila!

 
07.01.03 13:04

Aber Eichels neu Zahlenspielchen gehen dann nicht mehr auf. Brüssel sitzt ihm im Nacken.
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Karlchen_I:

Wieder so eine verbale Umweltverschmutzung...

 
07.01.03 13:08
Senkt ... ab. Als ob man auch was aufsenken könnte. Senken reicht völlig aus. Absenken ist der selbe Müll wie etwa vorprogrammieren, abverkaufen oder nachfolgend.
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kunibert:

Regierung hält an Wachstumsprognose fest

 
07.01.03 13:18
HANDELSBLATT, Dienstag, 07. Januar 2003

"Es bleibt bei 1,5 Prozent"

Regierung hält an Wachstumsprognose fest

Die Bundesregierung hält nach Angaben von Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) weiter an ihrer Konjunkturprognose für 2003 fest. Clement sagte am Dienstag am Rande einer SPD-Vorstandsklausurtagung in Wiesbaden. „Die Bundesregierung hat die Prognose 1,5 %. Die gilt.“


Reuters WIESBADEN. Er fügte hinzu, derzeit seien sämtliche Prognosen sehr waghalsig, da es etwa das unkalkulierbare Entwicklung der Irak-Krise gebe. Deshalb empfehle er Zurückhaltung bei der Korrektur von Wachstumsprognosen.

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hatte am Dienstag seine Wachstumsprognose für 2003 auf 0,6 von 0,9 % zurückgenommen. Die Bundesregierung muss ihre aktuelle Wachstumseinschätzung am 21. Januar den EU-Finanzministern mitteilen. Am 29. Januar veröffentlicht die Bundesregierung dann ihren Jahreswirtschaftsbericht mit den aktuellen Zahlen.


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Nobody II:

no comment

 
07.01.03 13:22
Wiesbaden/Berlin (dpa) - SPD-Generalsekretär Olaf Scholz hat sich optimistisch über die Zukunft des deutschen Arbeitsmarktes und die Chance auf Vollbeschäftigung geäußert. Mit der «Wiesbadener Erklärung» habe die SPD ihre arbeitsmarktpolitischen Ziele klar definiert, sagte Scholz am Dienstag im DeutschlandRadio Berlin. Vollbeschäftigung sei ein richtiges und notwendiges Ziel. «Und es wäre nicht gut, wenn wir uns darauf einrichten würden, dass das unerreichbar wäre.»

Kritik von Wirtschaftsexperten, dass es zu optimistisch sei, kurzfristig von Arbeitslosenzahlen deutlich unter vier Millionen auszugehen, wies Scholz als «kleinmütig» zurück.Die SPD wolle Reformen durchsetzen, den Mittelstand fördern und so neue Arbeitsplätze schaffen.

Die SPD-Spitze setzt heute (Dienstag) ihre Klausur in Wiesbaden gemeinsam mit dem Parteivorstand fort. Im Mittelpunkt steht eine sechsstündige Grundsatzdebatte über die Wirtschaftspolitik. Aber auch über die Gesundheits-, Familien- und Bildungspolitik soll gesprochen werden.

Gestern (Montag) hatte die SPD-Führung den wirtschafts- und sozialpolitischen Reformkurs von Bundeskanzler Gerhard Schröder und Wirtschaftsminister Wolfgang Clement einmütig bestätigt.

Andere Länder hätten vorgemacht, dass es mit langfristigen Reformen möglich sei, die Bedingungen so zu verändern, dass Vollbeschäftigung erreicht werden könne, sagte Scholz. Einen Richtungsstreit zu den Reformvorhaben gebe es in der SPD nicht.

Unterdessen berichtet die «Bild»-Zeitung (Dienstag), die von Clement geplante Flexibilisierung der Handwerksordnung bedeute, dass künftig auch Gesellen ohne Meisterbrief die Gründung von Handwerks- Betrieben gestattet werden solle. Dieses Vorhaben sei Teil eines Konzepts mit dem Titel «Small Business Act». Laut «Bild» soll die Lehrlingsausbildung aber weiterhin nur durch Meister geleistet werden. Handwerks-Präsident Dieter Philipp sagte dem Blatt: «Wir werden gern an einer Modernisierung der Handwerksordnung mitarbeiten, aber am Meisterbrief wird nicht gerüttelt. Das würde zu geringerer Qualität, weniger Ausbildung und mehr Insolvenzen führen.»


Gruß
Nobody II
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Karlchen_I:

Die Regierung kriegt sogar direkt was ins

 
07.01.03 13:34
                 Stammbuch geschrieben:

                DIW: Deutsche Konjunktur weiter schleppend

                 07.01.2003 11:54:00



                 Das bedeutende Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)
                 veröffentlichte seine Konjunkturprognose „Winter-Grundlinien der
                 wirtschaftlichen Entwicklung 2003/2004“. Die Volkswirte glauben, dass in diesem
                 Jahr das Bruttoinlandsprodukt um 0,6 Prozent ansteigen wird. Für das nächste
                 Jahr erwarten sie ein Wachstum von nicht mehr als 1,0 Prozent.

                 In Ostdeutschland rechnet das DIW mit einem BIP-Wachstum von 1,5 Prozent in
                 2003. Positive Impulse werden dort insbesondere von der Beseitigung der
                 Flutschäden ausgehen.

                 Die Arbeitslosigkeit wird langsamer als in 2002 steigen und sich im
                 Jahresdurchschnitt auf etwa 4,2 Mio. Personen belaufen. Das Staatsdefizit wird
                 voraussichtlich auf 2,7 Prozent und damit unter die Stabilitätsgrenze von 3,0

                 Prozent fallen. Für das Jahr 2004 rechnet das DIW mit einer Quote von 1,6
                 Prozent.

                 Maßgeblich für die schwache Konjunktur ist zum einen, dass die
                 Binnennachfrage nicht anzieht. Ursache hierfür seien die Pläne der
                 Bundesregierung, welche die privaten Haushalte belasten. Steuererhöhungen
                 und die Anhebung der Sozialversicherungsbeiträge bewirken trotz
                 Lohnerhöhungen nahezu unveränderte verfügbare Einkommen.

                 Zum anderen verlaufe die Erholung der Weltwirtschaft schleppend. Die
                 Finanzmärkte leiden weiter unter einer starken Vertrauenskrise. Hinzu kommen
                 politische Unsicherheiten, insbesondere auf der Gefahr eines Irakkriegs und
                 damit verbundener Ölpreiserhöhungen. Auch die Gefahr neuer Terroranschlägen
                 dämpft die Ausgabeneigung.

                 www.finanzen.net/news/news_detail.asp?NewsNr=95998
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kunibert:

Sinken der Arbeitslosenzahlen dank Hartz

 
07.01.03 13:46
Die Arbeitslosen werden in Zukunft bei
den PersonalServiceAgenturen (PSA) der
Arbeitsämter beschäftigt sein.
Dadurch sinkt die Arbeitslosenquote enorm.
Was wollt Ihr mehr?
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Reila:

Tja Karlchen,

 
07.01.03 13:48
fällt das jetzt auch unter Kakophonie?

War in der DDR alles viel besser geregelt. Da hätten keine Eierköpfe es gewagt, etwas zu schreiben, was dem Boss nicht paßt.

R.
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Karlchen_I:

Na, der Schürer hat schon hin und wieder was ...

 
07.01.03 13:50
Kritisches geschrieben - bloß blieb das intern, und er hat es um die Ohren gehauen bekommen.
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Reila:

Mit dem Schürer konnte man sich auch gut

 
07.01.03 13:54
im kleinen Kreis unterhalten. War ein kluger Mann und gleichzeitig ein armes Schwein: Dinge wissen und nicht das Notwendige tun dürfen schafft pausenlos Streß. Auch unseren Statistikern ging es da nicht besser.

R.
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Karlchen_I:

Die Statistiker müssen wild gezählt haben...

 
07.01.03 14:05
Erst wurden für 1998 etwa 77 Mrd. an Investitionen gezählt, nach der Wende wurden für das selbe Jahr nur noch 50 Mrd. ermittelt. Komisch.
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